Maskenzwang im Schulunterricht von NRW

„Nordrhein-Westfalen führt Maskenpflicht auch im Unterricht ein“, also über viele Stunden jeden Tag ohne klaren Nutzen für die Schüler. Sachsen schafft die Maskenpflicht hingegen wieder ab, denn die „‚Akute Ansteckung lag bei null‘ – Studie zeigt geringe Infektionsgefahr in Schulen“. Immerhin trifft es meinen Sohn, der nächste Woche eingeschult werden soll, auch nicht ganz so hart, weil in Grundschulen in NRW die Maskenpflicht gnädigerweise nicht auf festen Plätzen im Unterricht gelten soll, sondern nur sonst im Gebäude und auf dem Schulhof. Dafür müssen selbst Lehrer im Unterricht eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht sichergestellt ist. Schließlich sind Schulschließungen besonders schädlich für Kinder und Jugendliche, die dann nicht nur weniger lernen, sondern auch deutlich an Lebensqualität verlieren. Das ist unseren Politikern aber egal, weil sie nicht wählen dürfen, weder demokratisch noch hinsichtlich ihres Schulbesuchs oder des Tragens einer Masken.

74 Gedanken zu „Maskenzwang im Schulunterricht von NRW

  1. Um das Bildungsniveau unserer Kinder dem derer, die noch nicht so lange hier leben anzugleichen, wäre es ohnehin besser, die Schulen gleich wieder unter Hinweis auf Covid-19 zu schließen. So geht Chancengleichheit. *Ironie aus*

    • Empirisch ist es wohl andersherum. Durch die Schulschließungen steigt die Ungleichheit. Ich werde meinem Sohn etwas beibringen, wenn er demnächst nicht in Schule gehen dürfte, andere können oder wollen sich nicht darum kümmern.

      • Schon klar. Deshalb ja der Hinweis auf die Ironie. Allerdings ist angesichts der Realität an vielen Schulen ohnehin zu überlegen, ob eine völlige Freigabe zur Möglichkeit des Homeschooling nicht sogar sinnvoll wäre. Das theoretisch bestgemeinte öffentliche Schulsystem nutzt nichts, wenn in der Praxis viele Klassen (auch ohne Covid-19) gar nicht mehr beschulbar sind.

  2. Es ist inzwischen leider zu befürchten, dass die Deutschen gezielt dümmer gemacht werden sollen. Einem dummen Volk kann man mehr Grobheiten zumuten, ohne dass es sich wehrt…!

  3. Es wird auf Dauer nichts helfen, das Grundleiden ist das fehlende Kindeswahlrecht, das man durchaus auch den Kindern aus Artikel 1 GG (Menschenwürde) zuerkennen muss. Es kann bis zur Volljährigkeit – ob nun bis 16 oder 18 – von den Eltern verwaltet werden. Analoges gilt schon etwa für ein Kindesvermögen.
    Ansonsten bleibt die bedeutendste homogene Wählergruppe die der Frauen über 60 mit 12 Mio. Wählerinnen, gegen die realistisch keine Bundesregierung möglich ist. Deren Hauptanliegen ist die eigene und die Witwenrente, wie auch die gute Krankenversorgung.
    Für diese sollen selbstverständlich die nicht wahlberechtigten und damit einflusslosen Kinder aufkommen.
    Maske: einflussreiche britische Wissenschaftler stellen fest, dass es an jeder Evidenz der Wirksamkeit derselben fehlt.

    • @Günter Konorza
      „Es wird auf Dauer nichts helfen, das Grundleiden ist das fehlende Kindeswahlrecht, das man durchaus auch den Kindern aus Artikel 1 GG (Menschenwürde) zuerkennen muss. . . .“
      Bedenken Sie bitte aber auch, welche Bevölkerungsgruppen dann unsere Politik dominieren. Und welchen Parteien dieser Multiplikator nützt.

      • Solche Grundsatzfragen sollten nicht rein taktisch entschieden werden (auch wenn Frau Merkel das natürlich macht, weshalb es auch keine Volksabstimmungen gibt). Wenn Eltern ihre Kinder vertreten dürften, könnten sie durchaus sinnvoll in deren Sinne wählen, während heute Kinder gar nicht vertreten werden und entsprechend politisch zählen, nämlich gar nicht.

    • Bei einem Kinderwahlrecht würden, die die hier schon länger leben und arbeiten, von denen, die sich haushalten lassen, politisch an die Wand gedrückt werden. Das würde ein glatter Zweiklassenstaat werden. Das könnte höchstens nur dann funktionieren, wenn man den Sozialstaat vollkommen auflösen würde, so daß jeder seine eigene Familie auch selbst versorgen muß.

      • Das Kinderwahlrecht würde natürlich auch nur für deutsche Staatsbürger gelten. Diese Staatsbürgerschaft sollte ohnehin nicht so locker vergeben werden.

      • Wie würde es sich verhalten, wenn die Kinder deutsche Staatsangehörige sind, die Eltern aber nicht? Dürften die Elten dann für ihre Kinder trotzdem abstimmen gehen?
        (Ein im Inland nach dem 1. Januar 2000 geborenes Kind, dessen Eltern beide Ausländer sind, ist Deutscher, wenn ein Elternteil zum Zeitpunkt der Geburt seit acht Jahren seinen gewöhnlichen rechtmäßigen Aufenthalt in Deutschland hat und ein unbefristetes Aufenthaltsrecht besitzt (§ 4 Abs. 3 StAG). Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Staatsangeh%C3%B6rigkeit#Durch_Geburt_im_Inland_(sogenanntes_Optionsmodell))

      • Das ist eine interessante Detailfrage. Gegebenenfalls könnte dafür ein deutscher Vormund bestellt werden. Eine Alternative zur Vertretung der Kinder durch ihre Eltern wäre es, dass jedes Kind (mit deutscher Staatsbürgerschaft) selbst wählen darf, wenn es das kann und will.

      • Ich fürchte, das würde der Willkür Tür und Tor öffnen.
        Wer sollte den Vormund bestimmen? Das Jugendamt?

      • In Alten- und Pflegeheimen wählen doch schon jetzt häufig ganz andere Personen für Alte und Pflegebedürftige, die aktuell auch schlimmer eingesperrt werden als Schwerverbrecher.

      • Alles eine Folge des so genannten „Sozialstaats“, der so vorbildlich für alles sorgt …

    • „Es kann bis zur Volljährigkeit – ob nun bis 16 oder 18 – von den Eltern verwaltet werden“

      Mit anderen Worten: Jeder Erwachsene hat in Zukunft eine Stimme, nur die Kinderbesitzer haben zwei oder drei oder … Darauf läuft’s nämlich hinaus.

      Verstoß gegen das Gebot, daß Wahlen gleich zu sein haben.

  4. Es ist müßig, über den medizinischen Sinn der Masken zu diskutieren. Sie werden benötigt, um bei den Untertanen das Gefühl der Bedrohung wachzuhalten.
    Deshalb ist das Tragen der Masken auch in der Schule alternativlos.

    • Hier ein weiterer interessanter Beitrag zum medizinischen Sinn der Masken:
      https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/505561/War-der-Lockdown-falsch-Studie-spricht-von-81-Prozent-Immunitaet-gegen-SARS-Cov-2-durch-andere-Corona-Viren

      Falls tatsächlich 81 Prozent der Bevölkerung über eine Immunität gegen das neuartige Corona-Virus SARS-Cov-2 verfügen und diese Immunität durch den Kontakt mit früheren Corona-Viren erworben wurde, dann wäre der Corona-Lockdown ein himmelschreiender Unsinn gewesen und man müsste den Wissensstand unserer Virologen ernsthaft in Frage stellen. Aber es ist wie mit des Kaisers neuen Kleidern – diese blöße will sich kein Wissenschaftler und auch kein verantwortlicher Politiker geben. Also wird weiter Unwissen zu Markte getragen.

      • Ich fand den Lock down gut. Mit Sicherheit ein gutes Training für das, was uns noch bevorsteht.
        Ähh … ich überlege gerade, ob ich die Toilettenpapierbestände wieder auffüllen soll. und ja, achtet auf das Haltbarkeitsdatum.

      • @Horst Krebs

        Füllen Sie auf. Toilettenpapier ist – artgerechte Lagerung vorausgesetzt – ewig haltbar.

      • Was steht uns denn bevor? Wahrscheinlich könnte er jetzt nicht noch einmal wirksam verordnet werden, selbst wenn das sinnvoll wäre.

      • Warten wir es ab … meiner Einschätzung nach werden wir den zweiten Lockdown im Herbst erleben. Die Einstimmung darauf zeichnet sich ja bereits deutlich ab. Bleibt nur zu hoffen, dass er diesmal früher eingeläutet und dafür schneller wieder aufgehoben wird.

      • Ich bin nicht sicher, ob sich unsere Politiker das noch einmal trauen und ob sich dann hinreichend viele noch daran halten würden.

      • Der Lockdown war in jedem Fall unverhältnismäßig. Das trifft wohl auch auf viele weitere Maßnahmen zu, nicht aber auf alle. Es handelt sich um eine tödliche Krankheit, die aber zum Glück nicht wahnsinnig schlimm ist und deshalb auch keine historisch beispiellosen Reaktionen rechtfertigt, die viel größere Schäden anrichten.

  5. In treuer Pflichterfüllung sieht sich unser Kanzleramtszaunrüttler Laschet genötigt, diese atem(be)raubenden Dreckfetzen der zwei Millionen Kinder umfassenden Schülerschaft umzubinden. Für den gesamten Unterricht, drinnen wie draußen, fünf Stunden lang, ja das muss jetzt mal, auf dass sein Volk gefälligst das Maul halte.
    Die Lehrer der zwei Millionen Schüler bleiben indes vielfach „coronaschutzbedingt“ in ihren attestbewehrten Coronaferien. Fazit: Lehrermangel kumuliert.

    Diese Regierung fühlt sich ermächtigt, Maskenpflicht als Nonplusultra der Pandemiebekämpfung der Bevölkerung moralisch aufzudrängen. Unter geschickter Diffamierung der Verweigerer.
    Das überlässt sie den Moralisten unter dem Volk, vermittelt durch die Medien des Systems, die wiederum eine Korona ebenso subjektiver wie suspekter Professoren als Kronzeugen der Pseudowissenschaften anheuern, um ihren Dekreten die ethische Legitimation zu verleihen.

    • Bei uns im der Dominikanischen Republik herrscht Maskenpflicht, sobald man das Haus verlässt. Wer ohne Maske in der Öffentlichkeit erwischt wird, dem droht die Verhaftung durch die Polizei. Bei deutlich über 30° und tropischer Luftfeuchtigkeit, ist die Maske eine Qual. Wie lange soll das noch gehen? Bis ein Impfstoff gefunden ist??? Gegen AIDS sucht man schon seit 20 Jahren nach einem Impfstoff… 😦

      • Nicht wirklich. Wir haben pro Tag zwischen 1.000 und 2.000 Neuinfektionen, Schwerpunkt Großstädte. Gebildete Menschen der Mittel- und Oberschicht sind vorsichtig und halten Abstand. Aber gerade in den barrios (Armenviertel) interessiert das niemand. Daher haben wir wieder toque de queda (Ausgangssperre) täglich ab 19 Uhr, samstags und sonntags schon ab 17 Uhr. Wer dann noch auf der Straße ohne Genehmigung unterwegs ist, wird von der Polizei verhaftet.

      • Ausgangssperren bewirken doch nur, dass die Sause eben privat stattfindet.
        Die ist dann noch weniger kontrollierbar. Wer sich nicht an hygienische Mindeststandards und sinnvolle Abstandsregeln hält, dem werden auch Ausgangssperren nichts helfen. Viele sind eben nicht nur dumm geboren, sie haben auch nichts dazu gelernt.

    • Es fällt vor allem eine Umkehr der Beweislast auf. Man weiß ingesamt noch wenig, aber nicht die schweren Grundrechtseingriffe werden gerechtfertigt, sondern für jede Lockerung soll deren absolute Unbedenklichkeit nachgewiesen werden, was grundsätzlich schwieriger ist, als es der Nachweis von tatsächlichen Schäden wäre.

  6. Grundsätzliches Problem und Ursache der permanenten Verwirrung bei der Corona-Epidemie ist die fast ausschließliche Konsultation hochspezialisierter Experten wie Virologen, gelegentlich Epidemiologen. Das Gebaren manche eines Virologen erinnert an Rasputin …
    Für die Beurteilung eines Krankheitsbildes benötigt man aber Ärzte, die sowohl die Virulenz (Angriffslust) des Erregers als auch die Immunlage des einzelnen Patienten beurteilen können. Nur dann käme man zu „wise judgement“.
    Für die nichtärztlichen Laien: kein Mensch käme auf die Idee, für eine Inspektion sein Fahrzeug einem Festkörperphysiker zu überlassen, obwohl dieser sicher bessere Kenntnisse über die Gleitvorgänge im Motorblock hat; er wäre möglicherweise nicht in der Lage, auch nur die Kühlflüssigkeit aufzufüllen.

    • Virologen scheinen tatsächlich die falschen Experten zu sein, wenn es um gesamtgesellschaftliche Maßnahmen geht, normale Ärzte aber auch. Epidemiologen sind darauf spezialisiert, aber auch nicht auf alle wesentlichen Aspekte.

  7. Wenn ich den ganzen Zirkus damals noch mit dem Sicherheitsgurt in Autos rück verfolge, ist es mit der Schutzmaske heute das gleiche Szenario mit dem Unterschied,dass wir jetzt noch nicht wissen, ob wir alle die nächsten Monate überleben werden. Man kann nur hoffen,dass die Corvidioten bald zur Ruhe kommen werden.

    • Die Regierung hat es mit den Masken vergeigt, da sie am Anfang der Pandemie behauptete, dass Masken nicht viel bringen bzw. sogar schädlich seien. Irgendwann kam die 180-Grad-Wende und das Volk blieb verwirrt zurück. Ich persönlich bin nach wie vor ein Freund der Maskenpflicht. Mir sagt der gesunde Menschenverstand, dass sie insgesamt einen positiven Nutzen haben. Interessant ist z.B. das Phänomen der infizierten Friseure in Missouri, die offensichtlich dank Maske niemanden (in Zahlen: null) bei der Arbeit angesteckt haben.
      https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/wie-zwei-friseure-corona-uebertragungen-verhinderten-a-d4f95bac-170d-4594-b076-19ad299a580e

      • Wenn wir husten,nehmen wir aus „Anstandsgründen“ die Hand vor den Mund, wenn wir schnäuzen, drehen wir uns weg und benutzen ein Taschentuch. Warum machen wir das? Wir wollen den anderen nicht anstecken. Viele jungen Leute wollen keine Masken tragen, liegt wohl daran,dass die „Alten“nicht schützenswert sind. Mittlerweile steigt die Kurve der Infektionen von jungen Leuten an. In Amerika gibt es mehr Infizierte unter 50 Jahren,als darüber.

      • Jüngere Leute haben meist mehr soziale Kontakte, insbesondere zu wechselnden Fremden. Sie erkranken aber auch seltener und weniger schwer oder gar tödlich an SARS-CoV-2.

      • Entscheidend ist, welche Masken wie getragen werden. Es ist sogar absoluter Schutz möglich, aber nicht mit einem Stofflappen unterm Kinn.

  8. „Wenn ich den ganzen Zirkus damals noch mit dem Sicherheitsgurt in Autos rück verfolge, ist es mit der Schutzmaske heute das gleiche Szenario mit dem Unterschied,dass wir jetzt noch nicht wissen, ob wir alle die nächsten Monate überleben werden. Man kann nur hoffen,dass die Corvidioten bald zur Ruhe kommen werden.“

    … und ich erinnere mich, daß ich junger Mann einst alle zum Tragen von Sicherheitsgurten ermahnte, und jetzt ist es mir ziemlich egal. Das sollte nämlich jeder selbst entscheiden. Mal leg ich ihn an, mal nicht. Unter den „Nichtträgern“ übrigens eine Frau, die vehement für die Masken ist …

    DAS ist nämlich das Schlimme, daß diese dämliche Lappenpflicht uns auf ewig erhalten bleiben könnte – entsetzlich!

    „Covidioten zur Ruhe kommen“ – nein! Niemals! „Wir sind laut, unsere Freiheit wird uns geklaut!“

    • Ihre Freiheit wird erst dann geklaut, wenn sie am Beatmungsgerät liegen. Wenn sie die Hygieneregeln nicht anwenden werden sie bestraft, weil sie mutwillig das Leben anderer Menschen aufs Spiel setzen. Wir haben mittlerweile 700.000 Tote durch das Virus bekommen, und es gibt tatsächlich noch Menschen,die einen Mundschutz für überflüssig halten.

      • Es ist klar, dass der eigene Mund- Nasenschutz für mich keinen Schutz bringt, das wissen wir ja alle. Wenn alle einen Mundschutz haben, kann das Übertragungsrisiko allerdings vermindert werden,sollte der Abstand nicht ausreichend sein. Mehr nicht. Der wichtigste Effekt des Mund- Nasenschutzes ist aber, dass das Bewusstsein für „physical distancing“ und gesundheitsbewusstes Verhalten unterstützt wird und Abstand signalisiert. Ohne Mundschutz kommt man auch leicht auf den Gedanken,dass alles vorbei ist.

      • Es ist doch ebenso möglich, dass viele Menschen wegen eines vermeintlichen Schutzes durch Stofftücher weniger Abstand halten und sich sowie andere damit stärker gefährden. Schließlich darf eine solche Maßnahme doch nicht allein aus symbolischen Gründen erzwungen werden. Sonst wäre wirklich jede staatliche Willkür zu rechtfertigen. Wie wäre es z. B. mit Aluhüten oder Merkel-Tätowierungen?

      • Natürlich schützen die Masken auch den Träger. Die Viren kommen ja selten alleine, sondern in Tröpfchen oder Aerosolen und dann ist es plausibel, dass sie zumindest weitgehend in der Maske hängen bleiben. Dort sterben sie dann relativ schnell ab.

      • Das hängt von der Maske ab. Durch ein einfaches Tuch kommen die meisten Viren hindurch. Wir atmen die Luft mit ihnen aktiv ein.

      • Beispiel Tönnies: 2500 Infizierte, 150 in medizinische Behandlung (6 %), 16 ins Krankenhaus, einer beatmet, k e i n e r tot. Kein einziger! SO schaut es aus, das supergefährliche Killervirus!

        Wenn wegen so was einem ganzen Landstrich Lappenpflicht verordnet wird, dann ist das u n v e r h ä l t n i s m ä ß i g. Genausogut könnte man wegen 3000 Verkehrstoten jährlich den ganzen Autoverkehr verbieten.

      • Sie sollten das mit dem Autoverbot nicht beschreien, die nächste schwarz-grüne Regierung könnte das beschließen. Das Virus tötet vor allem ganz alte und schwer erkrankte Menschen, die in Regel nicht in Schlachthöfen arbeiten.

      • @R. Happ
        „Genausogut könnte man wegen 3000 Verkehrstoten jährlich den ganzen Autoverkehr verbieten.“

        Malen Sie den Teufel bitte nicht an die Wand. Es ist sicher nur dem glücklichen Umstand zu verdanken, dass GRÜNE von rein garnichts eine Ahnung haben, dass sie noch nicht selbst auf diese Idee gekommen sind … *Stoßgebet abgeb*

      • Die Zahl gilt weltweit, andere Infektionskrankheiten liegen darüber und die Effektivität des tatsächlich verwendeten Mundschutzes (ohne Nasenschutz?) ist zumindest unklar.

      • „die meisten“ heißt eben gerade nicht alle. Daher ist und bleibt meine These, dass der Nutzen positiv ist, selbstverständlich in Verbindung damit, dass wenn möglich genug Abstand gehalten wird. Die Masken sind ja in erster Linie für den Fall relevant, dass nicht genug Abstand gehalten werden kann, z.B. im ÖPNV.

      • Es sterben jeden Tag über 2.500 Menschen in Deutschland. Mit Corona sind gut 9.000 gestorben, die meisten vor jeder Maskenpflicht und Übersterblichkeit hat es dieses Jahr nicht gegeben.

  9. Der Mund-Nasenschutz ist sehr wichtig. Klar ist, dass wir alle die Masken falsch tragen. Deshalb ist das Tragen der Masken für die Schulkinder eminent gefährlich. Sprechen sie mit einem Mediziner,der wird es bestätigen.
    1. Man sollte eine Maske nie länger als eine Stunde tragen,dann muss sie gewaschen werden. Das ist das oberste Gebot. Daran hält sich aber kaum jemand.
    2. Die Hygienemaßnahmen für die Schutzmaske außerhalb der Tragezeit ist ebenso wichtig.
    Manche Leute tragen die Maske eine ganze Woche ohne sie zu waschen. Der Virenscanner schlägt Alarm

    • @Horst Krebs

      Da kann ich Ihnen nur vollumfänglich zustimmen. Es mangelt diesbezüglich aber völlig an der Aufklärung der unbedarften Bevölkerung, die gehorsam ihre selbstverseuchten Masken trägt.

    • Es geht doch um die realen Wirkungen staatlicher Maßnahmen, nicht um erträumte Effekte in einer idealen Welt. Wer trägt denn seine Maske nur einmal und nicht länger als eine Stunde? Glauben Sie, dass alle Schüler in NRW demnächst jeden Tag sechs Masken zum Wechseln mitbringen? Die meisten Menschen tragen ihre Maske, häufig nur ein Tuch, länger als ihre Unterhose und sie ist dann auch entsprechend dreckiger.

  10. Herr Dilger führt das Argument der stagnierenden Übersterblichkeit während der Hochzeit der Pandemie an. Meiner Ansicht nach ein Trugschluss. In diesen Zahlen ist nicht berücksichtigt,dass es kaum Autoverkehr gab,dass es kaum Arbeitsunfälle gab,dass es strikte Kontaktbeschränkungen gab und dadurch viele Gefahrenpotentiale nicht genutzt wurden. Deshalb sind viele Menschen nicht gestorben. Ich kann nur warnen,die Dinge allzu leichtfertig zu betrachten und sich deshalb immer wieder nach statistischen Größenordnungen zu orientieren.

    • Was die Übersterblichkeit angeht, sind in Europa im Frühjahr 160.000 mehr Menschen als im Durchschnitt der vergangenen Jahre gestorben. Die Zahlen sind von der Statistikbehörde der EU Eurostat.

      • Das konzentrierte sich jedoch auf wenige Länder. In vielen Ländern einschließlich Deutschland hat es keine Übersterblichkeit gegeben. Eine genaue Analyse dieser Unterschiede wäre hilfreich.

    • Die meisten mit Corona in Verbindung gebrachten Todesfälle (und insbesondere die dafür ursächlichen Infektionen) gab es in Deutschland noch vor den drastischen Maßnahmen und erst recht vor der Maskenpflicht. Insgesamt hat es im ersten Halbjahr 2020 keine Übersterblichkeit gegeben, im ersten Halbjahr 2018 gab es grippebedingt mehr Tote, ohne dass zu solchen Maßnahmen gegriffen wurde, die gegen Grippe vielleicht sogar mehr genutzt hätten. Der Rückgang an Verkehrstoten und Arbeitsunfällen fällt da kaum ins Gewicht. In der Folge könnte es durch verschobene Operationen und Vorsorgeuntersuchungen übrigens mehr Tote geben.

  11. Pingback: Einschulung von Fabian | Alexander Dilger

  12. Meine Tochter 15 Jahre alt wird von der Lehrerin ANGESCHRIEN, wenn sie die Maske im Unterricht zeitweise unter die Nase zieht um Luft zu bekommen. Sie sieht es als PROVOKATION. Der Abteilungsleiter SCHREIT Schüler auf dem Parkplatz an und rastet aus, die ihre Maske nicht korrekt auf haben. Es folgt ein Gespräch beim Direktor, der mit SCHULSCHMISS droht. Hallo. Gehts noch? Das sind Erwachsene. Ich empfinde es massiv als Nötigung und Bedrohung. Meine Tochter mag die Lehrerin. WAS SOLL EIN SCHÜLER MACHEN? Auch mir wird nach wenigen Minuten schwindelig unter der Maske. Ich schnappe immer wieder nach Luft oder verlasse den Laden. Meine Tochter DARF DIE KLASSE NICHT VERLASSEN und darf die Maske NICHT unter die Nase ziehen um mal einen ordentlichen Luftzug zu bekommen. Der Hausmeister dort trägt gar keine Maske und die Lehrer haben sie selber unter die Nase gezogen. Es ist Körperverletzung, Nötigung und Bedrohung. Man droht hier mit Schulschmiss. Was nehmen sich bitte solche Leute raus. Erwachsene, die ihre Schutzbefohlenen wie den letzten Dreck behandeln. Ich sehe mein Kind massiv gefährdet an dieser Schule. Ihre Gesundheit oder der Abschluss? Das darf nicht sein, dass man in solchen Zeiten noch so mit den jungen Leuten umgeht.

    • Masken während des Unterrichts zu tragen geht tatsächlich über das Ziel hinaus. Allgemein bin ich vom Maskentragen überzeugt, aber im Klassenraum bei festen Plätzen wäre es viel effektiver, zu lüften und die Unterrichtszeiten zu verkürzen. Die NRW-Landesregierung gibt beim Thema Schule wirklich kein gutes Bild ab im Moment.

      (Ich warte übrigens immer noch auf die Freischaltung meines Beitrags zu den Coronatoten, was ist denn da los?)

      • Ja, es ist wohl auch gar nicht so schwer zu bekommen, zumal man solange suchen kann, bis man einen entsprechenden Arzt gefunden hat.

    • Das Problem sind die politischen Vorgaben, die in NRW besonders schülerfeindlich sind. Schulleiter und auch normale Lehrer müssen sich an diese Vorgaben halten und deren Einhaltung durch die Schüler (sowie Eltern) durchsetzen. Ob man deshalb gleich herumschreien muss, ist eine andere Frage.

      Individuell muss sich Ihre Tochter irgendwie damit arrangieren, z. B. durch ein Tuch statt einer Maske oder durch eine besondere Maske, die besseres Atmen erlaubt (absurderweise sind auch Masken mit Ventil erlaubt, die höchstens den Träger schützen und alle Viren ungefiltert nach außen abgeben). Es ist wohl auch nicht so schwer, ein Attest zu bekommen, dass man keine Maske tragen muss bzw. darf, und sei es aus psychischen Gründen.

  13. Warum gibt es eine Maskenpflicht, wenn die Masken nicht schützen?
    Damit die Menschen nicht merken, dass es ganz wenige Menschen gibt, die eine schützende Maske (FFP2) benutzen.
    Man stelle sich vor einige wenige Menschen im Supermarkt haben eine FFP2 Maske auf und alle anderen können sich diese teure Maske nicht leisten. Dann kommt es zu Unruhen.
    Deswegen müssen alle eine Maske tragen, damit die Menschen nicht erkennen, dass sie ungeschützt sind.

    • FFP2-Masken sind doch gar nicht viel teurer als MNS-Masken. Mich wundert aber auch, warum die Produktion dieser Masken nicht intensiviert wird. Stattdessen verkaufen Hinz und Kunz irgendwelche Community-Masken, die mal gut und mal weniger gut schützen.

      • Dass es völlig egal ist, womit Mund und Nase bedeckt werden, zeigt aus meiner Sicht, dass das primäre Ziel nicht die Verhinderung von Infektionen, sondern reine Symbolpolitik ist.

      • Es geht um Psychologie zu einem guten Teil, also man signalisiert dem Gegenüber, dass man auf Abstände achten sollte. Ich bin dennoch ziemlich sicher, dass die, die sich aktuell neu infizieren, eher nicht die sind, die regelmäßig FFP2-Masken tragen.

      • Die Masken werden doch gerade empfohlen, wenn man keine Abstände einhalten kann, sind also ein Substitut dafür. Wenn sich nur Leute ohne FFP2-Masken infizieren, sollte man diese vorschreiben und nicht beliebige Lappen.

    • Das Argument halte ich nicht für überzeugend. Auch ganz ohne Maskenpflicht würden viele Menschen jetzt welche tragen. Außerdem kann man FFP2-Masken erkennen, deren Kosten auch nicht prohibitiv hoch sind.

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