Fabian wird in Grundschule aufgenommen

Diese Woche hat unser Sohn Fabian sowohl vom Gesundheitsamt die Bestätigung bekommen, dass er völlig gesund und hinreichend entwickelt ist, um ab nächstem Jahr in die Schule gehen zu können, als auch von der nächstgelegenen Grundschule die Zusagen, dass er dort aufgenommen wird. Sein erster Schultag wird am 13. August 2020 sein. Er hat auch gerade seinen zweiten Milchzahn verloren und wird immer größer sowie vernünftiger.

Sophias vierter Geburtstag

Gestern hatte Sophia ihren vierten Geburtstag. Wir haben ein wenig (mit vielen Geschenken) zu Hause gefeiert, wobei ich auch lange in Münster war, und sie feierte etwas in der Kita. Heute war dann der eigentliche Kindergeburtstag ähnlich wie letztes Jahr (siehe ‚Sophias dritter Geburtstag‘). Sie hatte neben ihrem Bruder fünf Kinder eingeladen, von denen vier kamen (außerdem blieb eine Mutter und kam ihre Kinderfrau). Es gab weitere Geschenke, Kuchen und Muffins, Topfschlagen und Einwinkeln wie Mumien, das Basteln von Masken, eine Art Schnitzeljagd auf einen Spielplatz, freies Spielen, Pommes und Fischstäbchen. Thema war Halloween mit Verkleidungen, Spinnen(netzen), Gespenstern, Fledermäusen, Kürbissen und passenden Masken. Es dauerte insgesamt über vier Stunden, die den Kindern nicht lang wurden (und den Erwachsenen erst recht nicht).

Essen-Marathon 2019 in 3:49:33

Heute bin ich den innogy Marathon „Rund um den Baldeneysee“ in Essen gelaufen. Ich brauchte 3 Stunden 49 Minuten und 33 Sekunden (netto, während es brutto, also ab dem Startschuss statt dem Überschreiten der Startlinie, 11 Sekunden mehr waren, siehe hier, wobei von den „Splits“ nur der Halbmarathon mit 1:46:21 stimmt). Damit wurde ich 140. von 404 Männern im Ziel, 27. von 83 meiner Altersklasse und 163. von 496 erfolgreichen Läuferinnen und Läufern insgesamt.

Zwar hatte ich mir mehr erhofft nach acht Wochen Training seit meiner ‚Anmeldung zum Marathon in Essen‘ mit fast jedem Tag einem zumindest einstündigen Lauf, elf Zwei-Stunden-Läufen, drei Drei-Stunden-Läufen und dem ‚Phoenix-Halbmarathon 2019 in 1:39:40‘, aber mein Minimalziel habe ich erreicht und war etwas schneller als bei meinem letzten Marathon vor vier Jahren, dem ‚Frankfurt Marathon 2015 in 3:52:53‘. Dabei überlegte ich ernsthaft, nach 25 km aufzuhören, um in zwei Wochen es noch einmal in Frankfurt (oder anderswo) versuchen zu können. Aber ich habe noch nie aufgegeben und wollte heute nicht damit anfangen. So lief ich lieber mit meinen beiden Kindern gemeinsam ins Ziel, wo sie jeweils eine sonst den Damen vorbehaltene Rose bekamen.

„Brigid Kosgei läuft Weltrekord“ der Frauen heute beim Chicago-Marathon in 2:14:04. Auch gestern gab es eine „Historische Bestmarke: [Eliud] Kipchoge läuft Marathon unter zwei Stunden“ in Wien, nämlich in 1:59:40, allerdings nicht unter Wettkampfbedingungen, weshalb es kein offizieller Weltrekord ist. Diesen stellte er selbst auf mit 2:01:39 in Berlin letztes Jahr (siehe ‚Neuer Weltrekord beim Berlin-Marathon‘). „Kenenisa Bekele verpasst[e] Weltrekord um zwei Sekunden“ vor zwei Wochen in Berlin. Vielleicht sollten beide nächstes Jahr direkt gegeneinander antreten und versuchen, die Zwei-Stunden-Marke ganz offiziell zu knacken.

Mit Kindern in Jugendherberge hinter Nordseedeich

Letzte Woche unternahmen wir die zweite ‚Vater-Kinder-Reise in Niedersachsen‘ bzw. überhaupt. Dafür wurde ich ‚Wieder Mitglied beim Deutschen Jugendherbergswerk‘ bzw. wurden wir alle Familienmitglieder. Meine Frau reiste auch noch am Wochenende hinterher in die Jugendherberge Schillighörn am Ortsrand von Schillig direkt hinter dem Nordseedeich. Landschaft, Ort und Jugendherberge sind grundsätzlich schön und wir haben viel unternommen. So steigen Drachen prima am Deich und lassen sich am feuchten Strand des Wattenmeeres gut Sandburgen bauen. Im Gegensatz zu anderen waren wir nicht mehr im kühlen Meer schwimmen, dafür besuchten wir das Meerwasser-Hallenwellenbad Hooksiel. Fabian, der heute seinen ersten Zahn verlor, ist inzwischen richtig gut beim Radfahren (während ich mit Sophia im Babyjogger lief) und im Minigolf. Es gab einen kleinen Zirkus und bei der Rückfahrt besichtigten wir das Aquarium Wilhelmshaven.

Bei der Jugendherberge sind jedoch drei Abstriche zu machen: Erstens muss pro Person bezahlt werden, wobei auch kleine Kinder kaum billiger als Erwachsene sind und die Vollpension fürs Mittagessen nur ein Lunchpaket vorsieht, welches man sich selbst am Frühstückstisch zusammenstellen darf. Zu viert wird es dann schon recht teuer und erweist sich selbst ein gutes Hotel als günstige Alternative. Zweitens sind Jugendherbergen grundsätzlich familienfreundlich, doch die Kernklientel sind Kinder- und Jugendgruppen. Beide sind ständig laut (einzelne Kinder hingegen nur manchmal, siehe ‚Restaurant verbietet Kinder‘), letztere bis tief in die Nacht hinein, während niemanden die Nachtruhe ab 22 Uhr kümmert. Zum Glück haben meine Kinder einen festen Schlaf, der mir selbst leider nicht vergönnt ist. Drittens funktionierte WLAN nur im Haupthaus und auch der mobile Datenempfang war ansonsten eingeschränkt, was seinerseits das Arbeiten und Blogschreiben beschränkte, denn ich konnte schlecht weg von meinen Kindern.

Kemnader Burglauf 10 km in 49:07

Vor zwei Jahren lief ich ‚Beim Kemnader Burglauf 10 km in 54:37‘ mit unserem „Zweite[m] Baby-Jogger für zwei“ (den wir inzwischen nicht mehr nutzen, da insbesondere Fabian zu groß und schwer geworden ist). Vor gut zwei Wochen, am 25. August, lief ich wieder beim diesmal 14. Kemnader Burglauf mit, und zwar bei Hitze und Sonne allein (die Familie wartete beim Haus Kemnade).

Ich berichte erst jetzt darüber, da die Ergebnisse erst heute online veröffentlicht wurden. Als ich letzte Woche einmal nachfragte, hieß es erst, „aus Datenschutzgründen können wir die Listen leider nicht online veröffentlichen“. Ich verwies darauf, dass die Ergebnisse für die Homepage angekündigt wurden einschließlich der Möglichkeit, seine Urkunde online auszudrucken. Außerdem standen auch noch die Ergebnisse vom Vorjahr auf der Seite, woraufhin man zurückruderte und heute u. a. diese Ergebnisliste online stellte.

Demnach brauchte ich 49 Minuten und 7 Sekunden, was für mich allein recht langsam ist. Allerdings waren die Bedingungen auch recht hart. Ich wurde 23. von 166 männlichen Teilnehmern, während alle 84 Teilnehmerinnen nach mir ins Ziel kamen.