Familien-Partei beigetreten

Wie angekündigt, habe ich mich einer neuen Partei zugewandt. Seit heute bin ich Mitglied der Familien-Partei Deutschlands. Es ist eine kleine, dafür aber recht erfolgreiche Partei, die z. B. ein Mandat im Europaparlament errang (auch wenn der Abgeordnete inzwischen ausgetreten ist). Ich will mithelfen, dass diese Partei größer und vor allem noch erfolgreicher und bekannter wird. Wer dabei ebenfalls mithelfen will, kann sich gerne bei der Partei oder direkt bei mir melden. Familie ist jedenfalls ein wichtiges Thema und bietet Anknüpfungspunkte zu anderen Themen wie soliden Finanzen, besserer Bildung und einem Europa der Vaterländer.

Wie bei so kleinen Parteien nicht ungewöhnlich, habe ich gleich ein Parteiamt bekommen. Ich wurde in Abwesenheit (wegen familiärer Verpflichtungen) zum stellvertretenden Vorsitzenden des Stadtverbandes Arnsberg gewählt, der ebenfalls heute gegründet wurde. Vorsitzender des Stadtverbandes ist Reinhard Wilhelm.

Anlass für die Gründung und den Beitritt jetzt statt später ist die „Bürgermeisterwahl 2018“ in Arnsberg. Der Stadtverband wird nächste Woche einen Kandidaten nominieren. Dieser dürfte kaum gegen den CDU-Kandidaten gewinnen können, doch ein Achtungserfolg sowie Werbung für die Partei und von neuen Mitgliedern sind möglich. Nach der Bürgermeisterwahl sollen dann u. a. ein Kreisverband Dortmund und ein Bezirksverband Arnsberg gegründet werden.

In diesem Blog werde ich jetzt gelegentlich über die Familien-Partei berichten, wozu ich eine neue Kategorie eingerichtet habe. Ansonsten ändert sich wenig. Vor allem bleibt es mein persönlicher Blog. Ich schreibe hier weder dienstlich noch im Namen der Familien-Partei. Dafür werden andere Kommunikationskanäle aufgebaut. So hat der Stadtverband Arnsberg bereits eine Facebook-Seite und eine Facebook-Gruppe, die sich über ein „Gefällt mir“ bzw. einen Beitritt freuen.

Bundesverfassungsgericht erfindet drittes Geschlecht

Das ‚Bundesverfassungsgericht dankt ab‘, indem es sich in wirklich wichtigen Fragen vor Entscheidungen drückt (siehe auch ‚Bundesverfassungsgericht legt Anleihenkaufprogramm der EZB wie zuvor OMT dem EuGH zur Absegnung vor‘). Zugleich trifft es willkürliche Entscheidungen, die das eigentlich zuständige Parlament zu bestimmten Gesetzen zwingen sollen. So meint es, das „Personenstandsrecht muss weiteren positiven Geschlechtseintrag zulassen“. Es erfindet also ein drittes Geschlecht, obwohl es biologisch nur zwei Geschlechter gibt (und das Grundgesetz explizit „Männer und Frauen“ benennt).

Tatsächlich geht es um „Intersexualität“, bei der sich Menschen vom Geno- oder Phänotyp nicht eindeutig dem weiblichen oder männlichen Geschlecht zuordnen lassen. Dabei handelt es sich allerdings nicht um ein drittes Geschlecht, sondern es existiert eine Reihe von Mischformen. Das war übrigens schon immer so. An den Fakten hat sich also nichts geändert, auch das Grundgesetz wurde an den entscheidenden Stellen (Artikel 1 bis 3) nicht angepasst, doch plötzlich soll nach fast 70 Jahren das geltende Recht verfassungswidrig sein. Dabei wurde § 22 Abs. 3 Personenstandsgesetz bereits 2013 geändert, so dass seither nicht mehr zwingend das weibliche oder männliche Geschlecht eingetragen werden muss, sondern eine solche Eintragung auch unterbleiben kann.

Aber das verletzt nun nach Ansicht der Verfassungsrichter die Menschenwürde und es muss positiv ein drittes Geschlecht eingetragen werden können, wobei an der Eintragung dann zahlreiche weitere Rechtsfolgen hängen. Wird es zukünftig z. B. auch Quoten für Intersexuelle geben? Brauchen sie eigene Toiletten und Gefängnisse? Warum sollen nur drei Geschlechter differenziert werden und nicht 43.046.721 (siehe „60 Geschlechter: Was Facebooks Gender-Wahl über unsere Welt verrät“)?

Das Bundesverfassungsgericht zeigt immerhin noch eine bessere Alternative auf: „So könnte der Gesetzgeber auf einen personenstandsrechtlichen Geschlechtseintrag generell verzichten.“ Dadurch würde das Diskriminierungsverbot von Artikel 3 Abs. 3 Grundgesetz tatsächlich verwirklicht und auch aller angeblich positiven Diskriminierung bis hin zu Frauenquoten der Boden entzogen. Die „Ehe für alle“ (siehe ‚“Ehe für alle“ als Merkels jüngste Volte‘) bzw. unabhängig vom Geschlecht wäre dann ebenfalls kein Problem mehr. Schließlich könnte der Staat auch jedem erlauben, sein Geschlecht frei zu wählen.

Welt-Psoriasistag

Heute ist Welt-Psoriasistag. Psoriasis ist der medizinische Fachausdruck für Schuppenflechte. Ich leide selbst darunter, wenn auch nicht so schlimm wie andere. Es wird allerdings in Schüben schlimmer, wobei ich hoffe, dass neben der Haut nicht auch noch die Gelenke oder gar das Herz in Mitleidenschaft gezogen werden. Demnächst will ich einmal Biologika dagegen versuchen. Angefangen hat es bei mir in der Pubertät. Schuppenflechte ist nicht ansteckend, weshalb sich auch niemand davor fürchten muss. Sie ist aber erblich, weshalb ich stark hoffe, dass meine Kinder davon verschont bleiben.

Sophias zweiter Geburtstag

Sophia bzw. wir feierten heute ihren zweiten Geburtstag. Er war so ähnlich wie ‚Sophias erster Geburtstag‘. Den größten Unterschied machte sie selbst, da sie sich in ihrem zweiten Lebensjahr deutlich weiterentwickelt hat (wobei die Entwicklung im ersten Lebensjahr natürlich noch größer und schneller war). Sie kann schon ziemlich gut sprechen und weiß inzwischen auch sehr gut, was ihr gehört, wobei heute noch etliche Geschenke hinzugekommen sind. Doch auch Fabian bekam schöne Geschenke und wir alle haben (zu) viel und gut gegessen.

Skulptur Projekte 2017 in Münster

Eigentlich hatte ich gedacht, ich hätte schon über unseren Besuch der „Skulptur Projekte 2017“ in Münster Ende Juli mit der ganzen Familie berichtet. Doch das ging wohl wegen unserer USA-Reise unter. Jedenfalls besuchten wir bei schlechtem Wetter 10 der 35 aktuellen Projekte und auch einige ältere. Die Skulpturenausstellung findet alle zehn Jahre seit 1977 statt und 2007 hatten wir schon einmal viel besichtigt, als wir noch in Münster wohnten. Bei den Projekten handelt es sich nicht immer um Skulpturen (im engeren Sinne). Am besten gefiel uns „3 V“ von Aram Bartholl. Dabei treiben Teelichter über Solarzellen LED-Lampen in Kronleuchtern an, wodurch ein dunkler Gang beleuchtet wird. Unseren Kindern gefiel vermutlich die Eisdiele am besten.

Heute waren wir noch einmal ohne die Kinder in Münster, wo es wieder viel regnete. Dabei schafften wir 14 weitere aktuelle Projekte (bzw. genauer 12 und die zwei von Aram Bartholl noch fehlenden Teilprojekte „12 V“ und „5 V“, bei denen ebenfalls über Feuer Strom erzeugt wird, um einen WLAN-Router zu betreiben bzw. Handys aufladen zu können). Diesmal und wohl auch insgesamt gefiel uns „On Water [Auf dem Wasser]“ von Ayşe Erkmen am besten. Dabei kann ich den künstlerischen Wert schlecht beurteilen, doch es ist einfach eine Idee mit hohem Erlebnisfaktor. Denn man läuft im Hafen auf einem Metallsteg im Wasser bzw. fast darüber. Das Wasser war recht kühl, was ich jedoch schon bald nicht mehr merkte, während ich das Gitter jetzt noch an den Füßen spüre.

Alle Projekt kann man noch bis zum 1. Oktober besichtigen, wobei ich einen Besuch nur empfehlen kann, der auch zur Erkundung von Münster dient. Danach wird die Stadt wieder einige Projekte ankaufen, die dauerhaft das Stadtbild bereichern werden, während die meisten abgebaut werden oder ohnehin enden.