Einschulung von Fabian

Diesen Donnerstag wurde unser Sohn Fabian eingeschult. Er ging stolz mit Schultüte und -ranzen zu seiner neuen Grundschule. Großeltern und Schwester mussten leider vor dem Schulhof bleiben, wo wir Eltern erst ein paar Reden hören und dann auf ihn warten durften, während er seine erste Schulstunde hatte. Der ‚Maskenzwang im Schulunterricht von NRW‘ gilt für ihn zum Glück noch nicht, aber auf  dem Hof mussten alle ständig eine Maske tragen. Das taten allerdings nicht alle, was wiederum die Rektorin wütend machte. Danach haben wir zu Hause seine Einschulung etwas gefeiert. Morgen beginnt dann sein erster richtiger Schultag um 8.10 Uhr.

Putin lässt Corona-Impfstoff ohne hinreichende Tests zu

„Russland lässt ersten Corona-Impfstoff zu“. Was wie ein großer Erfolg für „Sputnik V“ aussieht, benannt nach dem ersten Satelliten, mit dem die Russen 1957 den Amerikanern zuvorkamen, ist eine gefährliche Mogelpackung. Andere Impfstoffe sind in den Tests schon weiter (siehe z. B. „Biontech plant Impfstoffzulassung weiterhin für Oktober“), auf die Präsident Putin einfach verzichtet. Geimpft wurde bislang nur eine zweistellige Zahl an Menschen, darunter eine Tochter des Präsidenten. Die wichtige Testphase 3, in der an Tausenden oder sogar Zehntausenden Testpersonen sowohl die Wirksamkeit als auch mögliche Nebenwirkungen überprüft werden, wurde einfach übersprungen. Normale Russen, darunter zuerst Ärzte und Lehrer, sind jetzt die Versuchskaninchen. Es kann sein, dass sich der Impfstoff dann als wirksam und ungefährlich erweist, aber das muss nicht sein. Schlimmstenfalls sterben mehr Menschen durchs Impfen als durch das Coronavirus. Bei der Einschätzung von dessen Gefährlichkeit sieht jetzt selbst die taz „Astronomische Fehlrechnungen“:

Viele nun vorliegende Studien zeigen aber, dass die Infection Fatality Rate (IFR), der Anteil der Todesfälle an allen Corona-Infektionen, in einem Bereich von 0,1 bis 0,3 Prozent liegt, also dem einer normalen Grippe. In diesen Studien wurden repräsentative Zufallsstichproben von Bevölkerungsgruppen untersucht und die Infizierten durch serologische Antikörpertests identifiziert. Dabei stellte sich heraus, dass die Zahl der mit Sars-CoV-2 Infizierten viel größer ist als die der positiv getesteten Menschen mit Symptomen. Wenn die Covid-19-Todesfälle auf diesen größeren Nenner bezogen werden, errechnen sich deutlich geringere IFR-Zahlen als vom Robert-Koch-Institut (RKI) und der WHO angegeben. Mittlerweile haben wir verlässlichere Daten darüber, dass die Coronapandemie nicht so gefährlich ist wie ursprünglich angenommen. […]

Die vom RKI Anfang Mai angekündigte repräsentative Zufallsstichprobenuntersuchung der deutschen Bevölkerung steht bis heute aus.

Maskenzwang im Schulunterricht von NRW

„Nordrhein-Westfalen führt Maskenpflicht auch im Unterricht ein“, also über viele Stunden jeden Tag ohne klaren Nutzen für die Schüler. Sachsen schafft die Maskenpflicht hingegen wieder ab, denn die „‚Akute Ansteckung lag bei null‘ – Studie zeigt geringe Infektionsgefahr in Schulen“. Immerhin trifft es meinen Sohn, der nächste Woche eingeschult werden soll, auch nicht ganz so hart, weil in Grundschulen in NRW die Maskenpflicht gnädigerweise nicht auf festen Plätzen im Unterricht gelten soll, sondern nur sonst im Gebäude und auf dem Schulhof. Dafür müssen selbst Lehrer im Unterricht eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht sichergestellt ist. Schließlich sind Schulschließungen besonders schädlich für Kinder und Jugendliche, die dann nicht nur weniger lernen, sondern auch deutlich an Lebensqualität verlieren. Das ist unseren Politikern aber egal, weil sie nicht wählen dürfen, weder demokratisch noch hinsichtlich ihres Schulbesuchs oder des Tragens einer Masken.

RKI warnt jetzt auch vor West-Nil-Fieber

Das „RKI warnt vor Virus West-Nil-Fieber: Aktuell neue Fälle in Deutschland“, nämlich drei bei Vögeln in Berlin und Sachsen-Anhalt. Dabei ist das West-Nil-Fieber seit 1937 bekannt und befällt vor allem Vögel befällt. Es ist auch auf Menschen übertragbar, die allerdings meist symptomfrei bleiben. Nur wenige Ältere und Vorerkrankte erkranken schwer daran. Deshalb könnten unsere Politiker wieder in Panik geraten.

Tatsächlich gibt es aber Tausende potentiell tödlicher Infektionskrankheiten. Ein vernünftiger Umgang damit muss verhältnismäßig sein. Überreaktionen sind gefährlich, weil sie neben den direkten, nicht nur monetären Kosten auch die Abwehrbereitschaft schwächen, wenn einmal eine wirklich große Gefahr droht. Das West-Nil-Fieber gehört zumindest in Deutschland nicht dazu, auch wenn das Virus nun wohl hierzulande überwintern kann. Bei SARS-CoV-2 steht das endgültige Urteil noch aus. Ich hätte mir da frühere und gezieltere, vor allem aber verhältnismäßige Reaktionen gewünscht.

Elektronische Steuererklärung 2019

Letztes Jahr hatte ich die ‚Steuererklärung 2018 mit Einnahmenüberschussrechnung‘ erstellt. Letztere musste digital eingereicht werden (siehe ‚Zwang zur elektronischen Einnahmenüberschussrechnung‘), was einen unverhältnismäßigen Vorbereitungsaufwand erforderte. Aber dabei handelte es sich um Fixkosten, die ich gestern genutzt habe, um die gesamte Steuererklärung 2019 elektronisch zu erstellen und auch einzureichen, nicht nur die Einnahmenüberschussrechnung, die diesmal drei Einnahmepositionen und zwei Gegenpositionen umfasste. Zeitlich habe ich allerdings etwas länger dafür gebraucht als in den Vorjahren, obwohl ich auch Daten z. B. von den Lohnsteuerbescheinigungen digital übernehmen konnte.

Für die Steuererklärung brauchte ich diesmal 3 Stunden 45 Minuten und für die Einnahmenüberschussrechnung nochmals 30 Minuten, also zusammen 4 Stunden 15 Minuten, wofür letztes Jahr 2 Stunden 45 Minuten reichten. Dafür hoffe ich, nächstes Jahr auch die dieses Jahr gemachten Angaben elektronisch übernehmen zu können, denn vieles wiederholt sich doch jedes Jahr oder sogar im gleichen Formular. Außerdem überlege ich, für meine Kinder eine Nichtveranlagungsbescheinigung zu beantragen, da ihre Kapitaleinkünfte inzwischen (etwas) über dem Sparerpauschbetrag liegen.