Tweets des Tages

Hier gibt es immer wieder spannende Diskussionen, auch wenn ich mich eine Weile wegen anderer Verpflichtungen zurückhielt. Aber auch bei Twitter kann es interessant sein, wie drei Tweets von mir heute und ihr Kontext zeigen. Bereits gestern schrieb Werwohlf dies:

Ich weiß nicht, ob es den „Merkel muss weg“-Anhängern an Fantasie fehlt, aber ich kann mir noch viel, viel Schlimmere vorstellen. #bedenkeworumdubittest

Meine heutige Antwort lautete in Übereinstimmung mit meiner hier stets vertretenen Linie:

Wer sollte schlimmer sein? Vielleicht wollen manche noch Schlimmeres, aber sie könnten es nicht durchsetzen. Dass bessere Alternativen zu fehlen scheinen, hat auch Frau Merkel aktiv verursacht.

Wirklich krass war dann dieser Tweet von Melanie Amann vom Spiegel (deren Buch „Angst für Deutschland“ ich eigentlich immer noch besprechen will, obwohl es längst veraltet ist):

Lieber Österreicher, gerne erkläre ich das:Es das Gefühl,in einem Land zu leben,das bei allen schlimmen Fehlern & Versäumnissen ein Rechtsstaat ist. Hier werden Verdächtige nicht vom tobenden Mob mit Heugabeln und Fackeln aus dem Gefängnis gezerrt und am nächsten Baum aufgehängt.

Es war ihre Antwort auf einen nicht minder krassen Tweet von Martin Sellner von der Identitären Bewegung Österreich:

Liebe Deutsche: was ist das für ein Gefühl, dass exakt in diesem Moment Hussein K und Abdul K. Immer noch in deinem Land sind, deine Luft atmen, dein Wasser trinken & von deinem Geld leben?

Aber ein Unsinn rechtfertigt keinen zweiten, weshalb ich Frau Amann dies geantwortet habe:

Glauben Sie wirklich, dass in Österreich jetzt der Lynchmob regiert, während in Deutschland alle Gesetze eingehalten werden? Müsste eine Regierung nicht auch ihre eigenen Bürger schützen?

Schön fand ich auch diese Antwort von Medienwatch:

In Berlin wird niemand aus dem Gefängnis gezerrt! Die gehen durch ein Loch durch die Wand! Gut?

Etwas ungeschickt formulierte Christoph Jauch von der FDP in Münster:

Unser Staat ist zum Nachtwächterstaat verkommen – nicht weil seine Bürger in Ruhe lasst, sondern weil er sie nicht willens ist sie zu schützen.

Meine abschließende Antwort darauf lautete:

Ein Nachtwächterstaat würde seine Bürger schützen und sonst kaum etwas tun. Unsere Regierung macht umgekehrt alles Mögliche, vernachlässigt aber die innere und äußere Sicherheit.

Vielleicht ist das unser größtes Problem, dass der Staat bzw. die Regierung seine bzw. ihre Kernaufgaben vernachlässigt. Ein Nachtwächterstaat ist nicht mehr ausreichend, doch seine Aufgaben sind unverzichtbar. Der Sozialstaat kann ihn ergänzen, aber nicht ersetzen. Das Asylrecht wird vom Grundgesetz geschützt, aber darüber darf der Schutz der Bürger, des Rechts und des Staates selbst nicht vernachlässigt werden. Es passt auch weder zu einem Rechts- noch Sozialstaat, Millionen Menschen unkontrolliert ohne Rechtsanspruch ins Land zu lassen. Darunter sind auch Kriminelle und Terroristen, die das Leben für alle Menschen hier, die Einheimischen und echte Flüchtlinge, unsicherer und schlechter machen.

41 Gedanken zu „Tweets des Tages

  1. Personen wie Frau Amann sind aus meiner Sicht ein großer Teil des Problems. Linksgrün angehauchte Journalisten, die uns erzählen wollen, wie toll es ist, der ganzen Welt helfen zu wollen. Es wird noch eine lange Zeit dauern, bis die Menschen in Deutschland verstanden haben, wo die wirklichen Gefahren heutzutage lauern.

      • ….. um den Preis die deutsche Jugend bezahlen wird? Meinen Sie es ernst? Weil sie werden es bazahlen und die s.g. Eliten tun heute nichts!

      • Wer „Exodus“ von Paul Collier noch nicht kennt, sollte es sich wirklich einmal kaufen oder ausleihen. Dieses Buch sollte eigentlich unbedingte Pflichtlektüre für alle Abgeordneten sein. Da wird der Nutzen für die Herkunftsländer von Migranten sehr gut und differenziert erklärt. Die Art von Glücksritter-Migration, die Europa derzeit hauptsächlich erlebt (insbesondere Deutschland und Schweden), nutzt weder den Herkunfts- noch den Zielländern.

      • Es nutzt durchaus den Herkunftsländern, gewaltbereite junge Männer zu exportieren, die dann Geld schicken statt kosten. Deshalb will man sie nicht zurück, wenn es nicht noch mehr Geld dafür gibt, was wiederum für weitere Migration spricht.

      • Die Eltern des Freiburger Opfers gehören zur Elite in Brüssel und haben bitter für die Veränderungen in diesem Land bezahlt. Nur begriffen haben sie es anscheinend immer noch nicht. Wobei ich auch nicht ausschließe, dass die öffentlichen Äußerungen nicht unbedingt das tiefe Innere widerspiegeln.

      • Natürlich nehmen die Herkunftsländer nicht ihre gewaltbereiten Emigranten zurück. Es ist ja nur zu einem kleinen Anteil ihre Elite, die an unserer Türe klopft. Es ist viel eher der Bodensatz, der es auch dort zu nichts gebracht hat und dort nicht mehr gewollt wurde. Zumindest bei den „Alleinreisenden“. Klar ist man dort froh, dass man sie los ist. Auch die Menschen in Afghanistan haben einen Hussein K. und einen Abdul X. nicht verdient. Schickt man sie zurück, dann werden sie auch dort wieder zum Mörder. Dann allerdings vermutlich zum letzten Mal.

      • Das Problem unserer Gutmenschen ist das Verständnis der unterschiedlichen Strafen für entsprechende Taten. Ein Mörder wird in Kabul geköpft, bei uns bekommt er 20 Jahre Gefängnis. Einem Dieb wird dort die Hand abgehackt, bei uns bekommt er eine Bewährungsstrafe von ein paar Monaten. Jeder Verbrecher der aus diesem Dilemma von dort flieht, soll bei uns als „Verfolgter“ aufgenommen werden?
        Sicherlich sind aus unserer Sicht die Strafen dort und in anderen Ländern unmenschlich. Aber der Täter wußte doch vorher was ihm blüht wenn er erwischt wird.
        Das Asyl- und Kriegsflüchtlingsrecht ist ja ziemlich klar definiert. Eine weitere Auslegung kann und darf uns nicht aufgebürdet werden.

      • @Dilger 16:14 Uhr

        Dass diese hochkriminellen Elemente unter den Einwanderern tatsächlich alle brav ihr Beutegeld nach Hause schicken, bezweifle ich sehr. Eher holen Sie demnächst „Familienangehörige“ (natürlich ohne Identitäts- und echten Verwandtschaftsnachweis) nach, von denen sie sich gut dafür bezahlen lassen.

      • Eine türkische Freundin hat zu mir mal Folgendes gesagt:
        „Eure Gesetze sind für euch gemacht, nicht für uns. Wir funktionieren anders“. Sie hat über die Türkei gesprochen, nicht über Afghanistan.

        Dieser Satz hat sich mir eingebrannt, er enthält so viel Wahres. Unser moralischer Imperialismus ohne Verständnis und Berücksichtigung der jeweiligen Kultur ist naiv und abgehoben zugleich.

        Interessanterweise habe ich heute noch einen anderen passenden Vergleich eines ehemaligen afrikanischen Flüchtlings gehört:

        „Es kommen Raubtiere und die treffen auf handzahme Schafe“

        Viel besser kann man die unterschiedlichen Mentalitäten nicht beschreiben.

      • Leider ist es wohl tatsächlich so. Wobei die ungezähmten Raubtiere entgegen landläufiger Annahmen nicht zwangsläufig Muslime sind. Kapieren nur selbst die vorurteilsbehaftesten Schafe nicht.

  2. Wir können darauf verzichten, uns mit Melanie Amann zu beschäftigen. Das ist reine Zeitverschwendung. Wer kauft den noch den linken Spiegel, dessen Auflage jedes Jahr deutlich sinkt….???

    • Klicks für den grottenschlechten Spiegel Online kann man sich ebenfalls sparen. – Relativ gute Ansätze zeigt hingegen BILD bzw. bild.de z.B. mit klarer Positionierung auch gegen den islam. Antisemitismus oder mit Teil-Abrechnungen von Merkels Politik, so etwa die heutige Kritik (‚Täterschutz vor Opferschutz‘). BILD versucht damit wenigstens ansatzweise eine Wende in der Politik zu bewirken oder zu unterstützen. Ob das gelingen wird oder ob eine Wende innerhalb der Union bereits ausreichend ist, steht natürlich auf einem anderen Blatt.

      • Ja, die Bild hat sich gewandelt. Heute war ein absolutes Positivbeispiel. Leider war die Bild auch der schlimmste Refugee-Welcome-Schreier. Hätte sie damit schon früher begonnen, die Schleusen wären früher geschlossen, ja, sie wären vielleicht nie geöffnet worden.

        Spiegel Online lese ich längst nicht mehr und wenn dann nur noch, wenn Google-News einen AfD-Beitrag auf Spiegel verlinkt. So schlimm ist die Frau nicht, ich habe schon schlimmere Journalisten gesehen.Sie mag grün-links sein, das darf sie aber auch. Sie berichtet verhältnismäßig objektiv und ist nicht nur von Hass zerfressen. Da sind „Meinungsforscher“ wie Güll(e)ner viel schlimmer. Wobei wir es uns einfach machen, einfach auf „Qualitätsmedien“ wie Spiegel oder die ÖR zu verzichten. So bekommen wir leider gar nicht mehr mit, mit was für einem Schwachsinn die große Mehrheit der Bevölkerung immer noch tagtäglich indoktriniert wird.

      • BILD passt sich dem Stimmungswechsel an. Gerade deren Leserschaft ist in ihrem Umfeld am stärksten mit den direkten Folgen der Migrantenwelle betroffen. Das betrifft nicht nur Straftaten, sondern auch den Bereich bezahlbarer Wohnungen. Allerdings stelle ich fest, daß auch in den öffentlichrechtlichen Medien verstärkt von Migranten statt von Flüchtlingen oder Asylanten gesprochen wird.

      • Die BILD ist immer noch nur teilweise „richtig“ gepolt. Ich empfehle als Fernsehlektüre die Sendung „Augstein und Blome“; Nikolaus Blome gibt sich hier gerne als Konservativer im Vergleich zu Jakob Augstein, aber es ist fraglich, ob er das wirklich ist.

  3. Ich finde weder die Tweets von Martin Sellner noch von Melanie Amann schlimm. Weder sehe ich bei Sellner einen Aufruf zur Lynchjustiz. Ich sehe aber auch bei Amann nicht die indirekte Unterstellung, dass das in Österreich jetzt normal sei.

    Inhaltlich bin ich bei Sellner. Ich finde es unerträglich, dass solche Menschen nach Deutschland gelassen wurden und es heute Tausende von solchen Leuten in Deutschland gibt. Um es mit den Worten von Ralf Stegner auszudrücken: Hier hat Merkel mitgestochen. Was ich absolut nicht ab kann, ist die Betroffenheitsorgie der Verantwortlichen jetzt, immer mit dem Begleitsatz garniert, dass man nicht „pauschalisieren“ dürfe. Nein, mich überrascht der entsetzliche Mord nicht. Es war klar, dass es so kommen könnte. Nein, es MUSSTE sogar so kommen. Vielleicht kann man diesem Afghanen nicht mal einen Vorwurf machen, in seinem eigenen Kulturverständnis hat er sich mögllicherweise nur seine Ehre zurückgeholt. Doch warum holen wir uns solche Kulturen nach Deutschland und opfern unsere Frauen und Kinder?

    Mir tun vor allem die Eltern leid, die sich jetzt naheliegende Vowürfe machen werden. Warum habe ich es zugelassen, dass meine 15-jährige Tochter einen locker 15 Jahre älteren Afghanen nach Hause bringt und ich ihn noch willkommen heiße, obwohl ich so rein gar nichts von ihm weiß? Ich ihn noch nicht einmal wirklich kennenlernen kann, weil er noch nicht entsprechend Deutsch spricht? Warum habe ich nicht entsprechend gewarnt und eine leichtgläubige Jugendliche, ja noch fast Kind, in die Falle laufen lassen? Hätte sie es überhaupt zugelassen, sie zu warnen?

    Was haben wir überhaupt für einen Staat, der männliche 30-jährige aus Kulturen, in denen Frauen Freiwild sind, zu 15-jährigen Mädchen in die gleiche Schulklasse steckt? Ist er sich seiner Verantwortung überhaupt noch bewusst und weiß er, was er damit den Menschen antut? Warum haben wir nicht auf verwantwortungsbewusste Menschen gehört, die Job und Ruf riskierten, um Schülerinnen zu schützen?

    https://www.mz-web.de/weissenfels/nach-debatte-um–immigranteninvasion—juergen-mannke-ueber-verschwiegene-wahrheiten-26866274

    • „Vielleicht kann man diesem Afghanen nicht mal einen Vorwurf machen, in seinem eigenen Kulturverständnis hat er sich mögllicherweise nur seine Ehre zurückgeholt.“

      Autsch!
      Das ist doch genau der Ansatz, den unsere realitätsferne rot-grüne Willkommenspolitiker-Clique und unsere „Nafris“ und anderen afrikanischen Gewaltverbrechern gegenüber so verständnisvolle Kuscheljustiz (die lieber Vielfahrern wegen harmloser Geschwindigkeitsüberschreitungen den Führerschein, vielen davon die Existenzgrundlage, nimmt) fahren.
      Hier ist ein ähnlicher, nicht ganz uninteressanter Analyseansatz (dem ich mich allerdings nicht hundertprozentig anzuschließen vermag), der aber zu einem ganz anderen Ergebnis kommt als Politiker des Willkommenslagers und unsere Justiz: https://juergenfritz.com/2017/12/29/hochkultur-zivilisation-zerstoeren/

      • Sie verstehen mich völlig falsch! Natürlich können und dürfen wir so etwas nicht dulden. Natürlich kann und darf das für die Strafbeimessung keine Rolle spielen.

        Mein Ansatz ist ein ganz anderer. Mein Ansatz und das, was ich sagen möchte, ist, dass wir uns keine Hoffnung zu machen brauchen, dass wir ein solches Verhalten verhindern können, nur weil wir es als unangemessen betrachten. Uns muss endlich klar werden, dass dieses Verhalten aus der Sicht von anderen Kulturen normal und richtig ist. Wir werden dieses Verhalten nicht ändern können und müssen uns damit abfinden. Weil wir das auf unserem Staatsgebiet freilich nicht zulassen können, da hier unsere Moral und unsere Wertvorstellungen zu gelten haben, müssen wir inkompatible Kulturen konsequent aus dem Land halten.

        Dass wir unseren auf Resozialisierung und Verständnis aufgebauten Rechtsstaat nicht auf die restliche Welt anwenden können, wo ausschließlich das Recht des Stärkeren gilt, habe ich oft genug gesagt. In Wahrheit sind wir die weit schwächere Kultur, weil wir jegliche Wehrhaftigkeit abgegeben haben. Wir mögen gebildeter und wohlhabender sein, ziehen aber gegen mittelalterliche Primitivität den Kürzeren. Unsere osteuropäischen christlichen Nachbarn sind da noch etwas wehrhafter. Ein funktionierender Staat macht träge, wir hatten ihn anscheinend zu zu lange. Die übertriebene Feminisierung der Gesellschaft gab den Rest. In Kulturen, wo die Familie als Band noch länger von Bedeutung und Wichtigkeit war, sind die Menschen noch anders. Da war und ist man noch in der Lage Probleme selbst zu „regeln“.

        Der Artikel ist gut. Aber bei unsereren verweichlichten und friedfertigen Männer habe ich nur wenig Hoffnung. Aktive Gewalt ist abzulehnen. Wird man aber angegriffen, ist Gewalt die einzige Möglichkeit sich zu verteidigen. Köln wäre in Zagreb nicht passiert, da bin ich mir sicher.

      • Lieber Peter Burger, ich stimme Ihnen wie so oft VOLLSTÄNDIG zu!!!

    • Weiss eigentlich einer ob Kai diekmann die Bild verlassen musste wegen seiner obsessiven refugee welcome Kampagne?

      • Das halte ich für äußerst unwahrscheinlich. Ich vermute eher, dass er genug errreicht (und auch verdient) hat und einfach keine Lust mehr auf den mit diesem Posten verbundenen Stress hatte. Es gibt schließlich auch noch ein Leben außerhalb der beruflichen Karriere. Im Übrigen steht Friede Springer in einem sehr engen Verhältnis zu Angela Merkel, so dass schon von daher nicht davon auszugehen ist, dass Kai Diekmann ausgerechnet dafür hätte gehen müssen, dass er deren Irrweg goutierte.

    • Natürlich kann man diesem Afghanen einen Vorwurf machen. Schauen Sie sich einmal Bilder aus Afghanisten an, als es dem Land gut ging. Diese Gewaltbereitschaft steckt den Menschen dort nicht im Blut, ist aber mittlerweile anscheinend Bestandteil der Kultur. Damit sind die Menschen ausschließlich selber für ihre Taten verantwortlich.

      Ich habe mich bisher wenig mit den genauen Hintergründe, warum es dort irgendwann kippte, beschäftigt. Warum zum Beispiel konnte man nicht verhindern, dass die Taliban die Macht erlangten? Das wäre doch ein schönes Thema für einen neuen Blogeintrag.

      http://www.spiegel.de/einestages/afghanistan-fotos-aus-den-sechziger-jahren-a-951139.html
      https://de.wikipedia.org/wiki/Krieg_in_Afghanistan

      • Lesen Sie Winston Churchills Chronik „The Story of the Malakand Field Force“. um zu verstehen wie wenig sich Mentalität der Einheimischen in rund 100 Jahren verändert hat. Nur weltfremde Idioten versuchen Mohammedaner aus Asien und Afrika in Europa anzusiedeln i.e. von sich selbst zu retten!

      • Herr Meister, Sie verbreiten Desinformation wie schon seit Jahren. Heute nur unter mehreren Namen!
        Erstens reden wir über Afganistan, Churchills Buch handelt über Operationen in heutigem Grenzgebiet Afganistan–Pakistan. Fanatische Mohammedanar auch heute!

        Zweitens, auch in Afrika südlich der Sahara leben sehr viele Muslime. In Schwarzafrika und Subsahara leben etwa 200 Millionen Muslime. Senegal, Mali, Dschibuti und Somalia haben 100% mohammed. Bevölkerung. Große Mehrheiten leben in Guinea, Niger, Sudan, Sierra Leone, Tschad! Z.B. auch in Nigerien sind 50% der Bevölkerung Muslime! Und Sie wollen uns erzählen, dass Muslime aus Schwarzafrika und Subsahara nicht nach Deutschland kommen! Eine glatte Lüge!

      • Ich habe nirgends behauptet, dass es in Schwarzafrika überhaupt keine Muslime gäbe. Aber ebenso wie die meisten MIgranten vom Balkan keine Muslime sind (obwohl viele Deutsche das glauben), sind auch die meisten Subsaharaafrikaner, auch solche die hierzulande ohne Papiere einwandern, keine Muslime. Nur darum ging es.

        Im Übrigen wünsche ich Ihnen einen guten Rutsch!

      • Danke, auch Ihnen einen guten Rutsch! Am besten auf zwei Brettern!

        Lesen Sie Viktor Orbans Rede, Übersetzung auf Philosophia Perennis v. 31.12.!

      • Viktor Orban ist einer der wenigen europäischen Staatenlenker, der i.S. Immigration (zumindest bislang) das Richtige tut. Ich denke, in diesem Punkt dürften wir uns ziemlich einig sein. 🙂

        Ich will nur hoffen, dass Orban sich von George Soros und dessen Erfüllungsgehilfen Merkel, Juncker, usw. auch im nächsten Jahr nicht in die Knie zwingen lässt.

        Was Orban allerdings überhaupt nicht im Griff hat, ist die wirtschaftliche Emmigration eines erheblichen Teils seiner eigenen Landsleute. Zum Glück haben diese aber keine Ambitionen in die Sozialsysteme benachbarter Wohlfahrtsstaaten einzuwandern, sondern sind überwiegend sehr tüchtige und integrationsbereite Menschen.

      • Was ist das jetzt wieder für eine antisemitische Verschwörungstheorie von Ihnen? Ich will Sie übrigens gar nicht beleidigen, wenn ich auf Ihre vielen Beleidigungen, Unterstellungen und Absurditäten hinweisen. Allerdings wäre es mir am liebsten, wenn Sie solchen Unsinn gar nicht mehr verbreiten würden, zumindest nicht in meinem Blog. Ab sofort lasse ich jedenfalls nur noch Beiträge unter Ihrem Klarnamen zu, Herr Meister, nicht mehr unter den ständig zunehmenden Pseudonymen. Wenn Sie schon solche Sachen schreiben, sollten Sie auch dazu stehen.

  4. Jedenfalls gibt mir dieser Blog-Beitrag die Gelegenheit, Ihnen, lieber Herr Dilger, zur gewonnenen Wette zu gratulieren: Frau Merkel ist tatsächlich zum Jahresende immer noch im Amt – darum ging es ja in unserer zweiten Wette. Die erste Wette (Kandidiert Pretzell auch für die Landesliste zum Bundestag?) hatte ich gewonnen. Somit steht es zwischen uns 1 zu 1. Um ehrlich zu sein, erinnere ich unseren Wetteinsatz nicht mehr genau (es war, so denke ich, jeweils eine Flasche von ???). Wissen Sie es noch? – Jenseits des Wetteinsatzes ist es jedenfalls bedauerlich, dass Frau Merkel noch immer in Amt und Würden ist. Vermutlich gibt es starke Kräfte in Brüssel, die sie zumindest so lange im Amt sehen wollen, bis weitere wichtige Pflöcke in ein zentralistisches Europa eingeschlagen sind, die dann kaum mehr reversibel sind. Vielleicht hat diesen Kräften dabei auch in die Hände gespielt, dass die Alternative (ein Europa souveräner Nationalstaaten) nie deutlich genug hervorgehoben wurde.

    • Hat jemand Interesse an einer Wette, dass Angela Merkel die gesamte Legislaturperiode bis 2021 Kanzlerin bleibt? Ich halte es übrigens auch für nicht unwahrscheinlich, dass sie 2021 noch einmal antritt. Noch nie hat ein Kanzler freiwillig Macht abgegeben.

      • Das sehe ich auch nach wie vor so. Zwar bewegt sich die ‚alternativlose‘ Kanzlerin derzeit auf sehr dünnem Eis, aber solche Phasen musste auch Helmut Kohl durchmachen und hat trotzdem bis zu seiner Abwahl durch die Wähler alle innerparteilichen Gegner ausgesessen. Die CDU-Duracell-Klatschhasen werden Angela Merkel nicht austauschen, bevor die CDU so gut wie in der Versenkung verschwunden ist. Nur die Wähler können die CDU dafür abstrafen. Von selbst wird sich die träge CDU nicht erneuern.

      • Dazu brauchen die Wähler aber eine ernsthafte Alternative, weshalb der Niedergang der SPD nicht gut für unsere Demokratie ist.

      • Tut mir leid, aber ich sehe in der SPD keine ernsthafte Alternative. Völlig egal, wenn Sie dieser Partei aus dem Zeitalter der ersten Dampflokomotiven an die Spitze stellen – die Genossen werden sich nicht mehr erneuern, geschweige denn neu erfinden. Ihre Zeit ist abgelaufen.

  5. Bei Twitter und anderen ’social media‘ sind mit dem NetzDG nun nochmals verstärkte Lösch- und Sperraktivitäten zu befürchten, so wie aktuell bei Frau von Storch und Alice Weidel. Die junge liberal-konservative Journalistin und auf FB sehr aktive Bloggerin Anabel Schunke wurde bereits letzten Herbst einen Monat lang auf FB gesperrt.
    – Bleibt zu hoffen, dass AfD und FDP und andere mit ihrem Einsatz gegen das NetzDG zumindest Teilerfolge erzielen. Außerdem sollte man immer die Augen auf haben für alternative Blogs und ’social media‘, die von Eingriffen/Zensur weniger betroffen sind, als mögliche Alternative zu Twitter ggf. gab.ai.

    • Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz ist illilberal und eines Rechtsstaats nicht würdig. Frau von Storch ist ihrerseits illiberal und twittert extra grenzwertig, doch dann sollen die Staatsanwaltschaft und ein Gericht darüber befinden. Dabei würde ich wetten, dass sie nicht verurteilt wird, was wiederum ein schlechtes Licht auf die Twittersperre wirft. Wenn ein privates Unternehmen eigene Standards anwendet, finde ich das grundsätzlich in Ordnung, aber im konkreten Fall wird es doch vom Staat dazu gezwungen, als Zensor tätig zu werden (siehe ‚Netzwerkdurchsetzungsgesetz soll Zensur durchsetzen‘).

      • Liberal zu sein ist kein Synonim für gute, bürgernahe und handlungsfähige Politik. Frau von Storch hat korrekt die Wahrheit gesagt, so fühlen und denken Millionen von Deutschen! Was ihr de facto vorgewirfen wird ist, sich nicht politisch Korrekt geäußert zu haben! Außerdem beobachten wir wieder eine linksfaschistische Kampagne gegen Andersdenkende!
        Klassische liberale Politik kann die Migrationskrise weder beseitigen noch bewältigen!

      • Frau von Storch hat nicht „korrekt die Wahrheit gesagt“, sondern zwei Fragen mit doppelter Unterstellung gegen die Polizei und Muslime gestellt. Das Thema ist wichtig, der Umgang der AfD damit ist jedoch wieder einmal nicht richtig, sondern lenkt bewusst von der Sache ab. Trotzdem sollte solche Äußerungen nicht zensiert werden, sondern für sich selbst sprechen.

        Klassisch liberale Politik würde auf jeden Fall die Kriminalität bekämpfen. Migration wird nicht pauschal abgelehnt, sondern positiv gesehen, aber nicht auf Kosten anderer. Eine unbegrenzte Zuwanderung in Sozialsysteme (die nicht klassisch liberal sind) zerstört diese, aber es gibt noch mehr schützenswerte Klub- und Kollektivgüter. Wirklich verfolgten Menschen ist zu helfen, aber nicht unbedingt im eigenen Land.

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