Merkel für Blockflöten statt Kritik

Frau „Merkel empfiehlt Blockflöte gegen Sorgen vor Islam“. Sie wird immer absonderlicher und sagte öffentlich auf einem CDU-Parteitag in Mecklenburg-Vorpommern:

„Ich weiß, dass es Sorgen vor dem Islam gibt.“ Es liege aber an den Bürgern, diesen Sorgen auch durch die Pflege christlicher Traditionen zu begegnen. „Wieviel christliche Weihnachtslieder kennen wir denn noch und wieviel bringen wir denn unseren Kindern und Enkeln noch bei?“, fragte Merkel. „Dann muss man eben mal ein paar Liederzettel kopieren und einen, der noch Blockflöte spielen kann (…) mal bitten“, empfahl die Kanzlerin. Als Gelächter im Saal einsetzte, sagte sie: „Ich meine das ganz ehrlich. Sonst geht uns ein Stück Heimat verloren.“

Das geht völlig an den Sorgen der Bürger und den objektiven Problemen, die durch Frau Merkel noch deutlich größer geworden sind, vorbei. Ich bin dagegen, pauschal den Islam und alle Muslime zu verteufeln, doch die Integration scheitert leider häufig und es kommt zu Fehlverhalten bis hin zu Gewalt und sogar Terror, wogegen Liederzettel und Blockflöten nicht helfen, auch nicht im übertragenen Sinne.

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel wirft der AfD vor, eine Nein-Sager-Partei zu sein. „Die AfD ist eine Partei, die weiß immer, was gerade nicht geht: was schlecht ist, wo man Nein sagen muss, Finger in die Wunde legen muss“, sagte die CDU-Vorsitzende am Samstag in Wittenburg auf einem Sonderparteitag der CDU Mecklenburg-Vorpommerns. „Aber davon wird das Leben nicht besser.“

Wenn etwas schlecht ist, so wie die Politik von Frau Merkel, dann muss man Nein sagen. Leider wird das Leben davon wirklich nicht besser, weil Frau Merkel und ihre viel zu vielen Anhänger völlig lernresistent sind. Dabei ist sie nicht einfach harmlos-skurril, sondern ihre Politik schadet diesem Land und Europa sowie fast allen hier lebenden Menschen. Zugleich geht sie hart gegen ihre Kritiker oder auch nur aufrechte Demokraten vor, weshalb von diesen kaum noch einer für die CDU kandidieren will, während andere wegen ihr nicht passenden Facebook-Likes aus dem Weg geräumt werden: „Wegen ‚Gefällt mir‘ für AfD: CDU zieht Minister-Kandidaten zurück“.

34 Gedanken zu „Merkel für Blockflöten statt Kritik

  1. Merkel wollte wohl mit ihren beschränkten rhetorischen Mitteln darauf hinweisen, daß wir Deutschen zu wenig eigene, positive Identität leben, weshalb Islamkritik häufig wie ein bloßes, mißgünstiges Dagegen-Sein herüberkommt. Man könnte das durchaus als kluge, konstruktive Randbemerkung behandeln, wenn Merkel wirklich einen Plan gegen gegen den real vordringenden totalitären Islam hätte.

    Bei der Merkel-CDU machen sich dieselben Probleme bemerkbar, die alle linken Parteien haben. Identität wird nur noch verengt als Unterstützung für einen abstrakten demokratischen Wertekanon definiert (Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit), aber nicht mehr in den substanzielleren Lebenswirklichkeiten von Kultur, Geschichte und Volk.

    Die letzten CDU-Politiker, die noch einen echten Nationalbegriff vertreten haben, sind entweder tot, in Rente oder werden gerade kaltgestellt. Aber ohne einen kulturellen, religiösen und ethnischen Begriff von Europa, der sich selbst setzt und nicht unbegrenzt inklusiv ist, kann man dem Einsickern des Islam nicht begegnen.

    Der Islam bedient sich einfach der Schwachstellen der liberalen Demokratie, die er wie ein Verkehrsmittel benutzt, bis er am Ziel Kalifat angelangt ist. Der Islam ist letztlich nur das Symptom für unsere Identitätskrise. Die Ursache ist der gemeinschaftszersetzende 68er-Liberalismus, der sich die Grundlagen seiner eigenen Existenz entzieht.

    • … und immer wieder wird die große Babyrassel ‚Islam‘ herausgezogen, wenn es darum geht, von den wirklich großen bevorstehenden bzw. längst angekommenen Problemen abzulenken.

      Leute, starrt doch bitte nicht ständig nur auf den Islam. Das ist so ein unbedeutender und völlig überbewerteter Nebenschauplatz!

      Ganz legal als EU-Bürger einreisende schwerstkriminelle Banden aus Rumänien, Bulgarien und anderen Balkanstaaten stellen eine viel, viel größere Bedrohung für unsere innere Sicherheit dar als Muslime. Leider werden diese Mafiosi aber von vielen Mitbürgern irrtümlich für Muslime gehalten, die sie gar nicht sind.

      Von den vermehrt in Städten auftretenden Drogendealern aus Schwarzafrika einmal ganz abgesehen.

      Die meisten dieser Gangster kommen aus „christlichen“ Ländern.
      Wollen wir deshalb dem Christentum auch den Religionskrieg erklären?

      Der Crash des so genannten „Sozialstaats“ ist unausweichlich, da der Staat seine durch Omni-Alimentierung verursachten Kosten in sehr, sehr naher Zukunft nicht mehr stemmen können wird. Vielleicht dauert es noch zwei, drei oder auch fünf Jahre, aber dann wird es extrem heftig, denn dann kommt die knallharte Enteignung, zum Beispiel über Zwangshypotheken und die Abschaffung des Bargelds. Zwangshypotheken und immer höher werdende Abgaben führen unweigerlich geradewegs in die Schuldsklaverei.

      Das funktioniert am Beispiel der Zwangshypotheken wie folgt:
      Der Staat erhebt eine Zwangshypothek, die können dann viele nicht bedienen und müssen verkaufen. Durch das größer werdende Angebot entsteht ein starker Preisverfall auf dem Immobilienmarkt. Oligarchen und ihre Investmentgesellschaften können sich dann hunderttausende Immobilien zu Schleuderpreisen „aneignen“ und diese lukrativ an die Enteigneten oder als Unterkunft für zu alimentierende „Flüchtlinge“ an den Staat vermieten.
      Es lebe der Umverteilungssozialismus! Das wird ein Fest!

      Dagegen kommen wir Bürger nur an, wenn wir uns für autonome Regionen einsetzen. Erster Schritt: Bayern als Zahlmeister Nr. 1 der EU muss aus Merkels Super-DDR (‚Bundesrepublik Deutschland’ = DDR 2.0 XXL) austreten. Andere Bundesländer sollten Bayern folgen.

      Die vom Umverteilungssozialismus geschaffenen Probleme sind auf der Ebene von Superstaaten mit 60 oder 80 Millionen Einwohnern nicht lösbar.

      Daher ist auch das ganze deutschtümmelige Nationalgedöns völlig kontraproduktiv. Es spielt unterm Strich nur den Umverteilungssozialisten und den Mega-Oligarchen in die Hände!

      Liebe Mitbürger, denkt doch mal bitte nach und befasst Euch endlich mit der Realität und den wirklich auf uns zukommenden Problemen, statt immer nur auf die große Babyrassel zu starren!

      • Michael Meister,

        was Sie sagen, widerspricht nicht dem, was ich meine. Der Islam ist Teil des größeren Problems der Deutschen, in-groups und out-groups zu definieren und entsprechend unseren Sozialstaat und unsere Demokratie zu gestalten.

      • @Eurokanadier

        Des Islam ist eine Religion, mehr nicht. Wer in einem säkularen Staat Straftaten begeht und diese religiös motiviert begründet, ist genau so zu behandeln wie jeder andere Straftäter auch. Es gibt keinen Grund, da irgendwelche Unterschiede zu machen und folglich auch keinen Grund die angebliche „Islamisierung“ so aufzubauschen. Straftat ist Straftat und wir leben in einem aufgeklärten, säkularen Staat. Höchste Zeit, das nicht nur Islamisten zur Kenntnis zu bringen, sondern auch den ewig Islamophoben endlich einmal begreiflich zu machen.

      • Grundsätzlich bin ich wie Sie dafür, jede Straftat als solche unabhängig von der Gesinnung zu verfolgen und zu bestrafen. Es gibt aber doch ein paar Besonderheiten bei religiös und/oder politisch motivierten Straftaten. So verbreitet kein normaler Krimineller, dem es um seinen persönlichen materiellen Vorteil geht, Terror um des Terrors willen. Gewöhnliche Kriminelle greifen auch nicht die staatliche Ordnung als solche an, sondern wollen in dieser ihre Position verbessern. Schließlich sind viele Kriminelle recht vereinzelt. Bandenkriminalität ist bereits gefährlicher, weil Quantität eine neue Qualität schaffen kann. Wenn extremistische Ansichten Tausende, Zehntausende oder gar Hunderttausende Menschen zugleich anstecken, kann das für den Staat insgesamt gefährlich werden. Dasselbe gilt natürlich auch, wenn sich Verfassungsfeinde in die höchsten Staatsämter wählen lassen, insbesondere unter dem Deckmantel zuvor seriöser und demokratischer Parteien.

      • Michael Meister,

        natürlich ist der Islam mehr als eine Religion, er ist genauso auch eine politische Ideologie.

        Mohammed hatte sowohl die weltliche als auch die geistige Macht inne, genauso wie alle seine Nachfolger, die Kalifen, die Heeresführer und Gesetzgeber in einer Person waren.

        Die Scharia ist entsprechend der historischen Entwicklung des Islam ein Gesetzbuch, das ALLE Bereiche des Lebens regelt.

        Das Wort „Islam“ bedeutet Unterwerfung, der Islam erkennt grundsätzlich keine höhere Autorität als sich selbst an. Er ist damit im Gegensatz zu den anderen Weltreligionen nicht kompatibel mit unserem Grundgesetz..

        Das sind Grundkenntnisse, die jeder wissen sollte, der den linken Kampfausdruck „islamophob“ nachplappert.

      • Sie haben sich also bislang nicht weiter mit anderen Religionen einschließlich Juden- und Christentum beschäftigt, denn sonst wüssten Sie, dass alle totalitär ausgelegt werden können. Das Hauptproblem am heutigen Islam ist nicht er selbst oder der Koran, sondern der hohe Anteil an Fundamentalisten. Momentan gibt es viel weniger christliche Fundamentalisten, vor allem in Europa, doch das war nicht immer so und muss auch nicht so bleiben.

      • Nach wie vor betreiben Sie Ihre Pro-Islam Polemik.

        Sicherlich liefern Balkan und Osteuropa, sogar Georgien viele Gangster. Genau so viele kommen aus Mohammedanischen Laendern, sind Araber, Ostafrikaner und Schwarzafrikaner.
        Drogenhandel in Bremen betreiben Schwarze aus Guinea. Bemerkenswert sind die Kurdisch-Libanesische Grossfamilien i.e. Banden. Diese Bande zaehlen rund 3600 Mitglieder, davon sind 1800 schon mit Gesetz in Konflikt bekommen! Sie werden von einem Polozeibeamten in Bremen „ueberwacgt!😆
        Behaupten Sie es sind keine Mohammedaner?

        Eine Sache steht fest, Oefnung Deutschlands fuer Millionen Mohammedaner und Schwarzafrikaner wird immer katastrophalere Folgen haben! Was macht AfD dagegen? Scheinbar nichts.

      • Der Punkt ist doch, dass die Einladung an Millionen Menschen einschließlich vielen Kriminellen zur unkontrollierten Einreise nach Deutschland das eigentliche Problem ist. Ihre Religionszugehörigkeit ist höchstens ein Unterproblem. Finden Sie denn Straftaten nur deshalb weniger schlimm, wenn sie von Christen oder Atheisten begangen wurden statt von Moslems?

        Die AfD ist wenigstens konsequent gegen die falsche Politik von Frau Merkel, auch wenn sie dabei manchmal über das Ziel hinausschießt. Was macht denn ALFA abgesehen von der Namenssuche?

      • Liebster Herr de Grisogono,

        wenn Sie meinen Kommentar und auch meine vorausgegangenen Kommentare zu diesem Thema wirklich vollständig gelesen hätten, dann wüssten Sie, dass ich das Treiben schwarzafrikanischer Drogendealer ganz und gar nicht billige. Dies ist aber kein „Islam“-Problem, ebenso wenig wie die Bandenkriminalität von EU-Bürgern aus Balkanländern oder mutmaßlicher Libanesen.

        Im Übrigen sind auch mehr als 40% der Libanesen Christen (https://de.wikipedia.org/wiki/Libanon#/media/File:Religions_of_Lebanon.png) und selbst Kurden sind nicht zwangsläufig Muslime (https://de.wikipedia.org/wiki/Kurden#Religion).

      • Ich kann mich in diesem Punkt Herrn Dilger nur anschließen. Entscheidend ist nicht, was in den Büchern der alttestamentarischen Religionen steht, sondern wofür diese politisch missbraucht werden.

      • Alexander Dilger,

        Judentum und Christentum können totalitär interpretiert werden, aber der Islam IST bereits in seiner DNA totalitär angelegt, wie ich oben dargelegt habe. Darin liegt der grundlegende Unterschied. Mohammed ist der einzige Prophet einer Weltreligion, der andere Menschen über das Messer springen ließ. Das Leben Mohammeds ist im Koran festgehalten und der Koran ist das heilige Buch des Islam. Damit ist die Gewalt im Islam institutionalisiert.

        Das kann man nicht mit plattem Religionsrelativismus wegdiskutieren.

        Sogar der Urlinke Karl Marx hat den Konfliktcharakter des Islam erkannt: „Der Koran teilt die Welt in Gläubige und Ungläubige. Der Ungläubige ist „harby“, d. h. der Feind. Der Islam ächtet die Nation der Ungläubigen und schafft einen Zustand permanenter Feindschaft zwischen Muslimen und Ungläubigen.“

      • Sie haben wohl wirklich nie die Bibel gelesen und in der Kirche nie zugehört. Moses war kein Friedensfürst. Jesus war vielleicht einer, aber mit einem totalen Anspruch.

    • Der Liberalismus der 68er ist nicht das Problem, sondern ihr Illiberalismus. Wollen Sie wirklich in die 1950er Jahre zurück oder sogar noch davor? Homosexuelle sollten nicht strafrechtlich verfolgt und Alleinerziehende nicht diskriminiert werden, aber auch nicht positiv. Ebenso ist der Islam erlaubt, aber gesetzeswidrige Praktiken müssen unterbunden werden und er darf ebenso kritisiert werden wie das Christentum. Alle zugelassenen Parteien dürfen sich öffentlich betätigen und Gewalt gegen sie muss streng sanktioniert, statt gegen manche Parteien hingenommen oder sogar beklatscht werden. Diskussion und Kritik sind gut, doch nicht völlig einseitig. Insbesondere Kritik an der Regierung und vorherrschenden Meinung ist nicht undemokratisch, sondern wesentlich für jede echte Demokratie.

      • Es geht mir hier nicht um LGBTQwertz.

        Ich meine den grenzenlosen Hedonismus, Individualismus und Egoismus der 68er, die heute landläufig als „liberale Werte“ durchgehen. Mit diesen Werten kann man aber Sozialkapital nur aufzehren und keine neue Substanz aufbauen.

        Warum delegieren die Deutschen denn ihre Zukunftsgestaltung weiterhin wie die Lemminge an Merkel? Weil sie in unsere Gesellschaft nur Ipod, Ich-AG und Eskapismus gelernt haben. Das Establishment hat leichtes Spiel, so eine atomisierte und identitätslose Gruppe unter Kontrolle zu behalten.

        Was wir brauchen, ist wieder die Entdeckung des Kollektivs. Mehr Gemeinschaft wagen anstatt in der Vereinzelung leben. Dann wäre eine Deutschlandzerstörerin wie Merkel nie so weit gekommen.

      • Die Linken einschließlich Grünen, großen Teilen der SPD und Merkel-CDU sind doch alle für Kollektive und Kollektivismus. Wir brauchen umgekehrt starke Individuen, die nicht jeden Mist glauben und mitmachen.

      • Eine starke Gemeinschaft heißt nicht, daß die Leute nicht selbständig denken und handeln sollen. Es heißt, daß man Sinnhaftigkeit des Lebens auch aus der Gemeinschaft zieht. Das tun sie ja als Familienvater auch, ohne ihr Urteilsvermögen negativ zu beeinflussen.

        Die Linken sind aber nur für ihre eigenen Kollektive oder solche, die sie dafür halten. LGBTQwertz, Frauen und generell alle sogenannten „Minderheiten“. Also Identitätspolitik reinsten Wassers.

        Die übergeordnete Ebene – Deutsche, Europäer, Weiße – wird dagegen nach Kräften delegitimiert und dekonstruiert („Rassist“, „Deutschtümler“ etc.). Das ist nicht staatstragend, sondern staatszersetzend.

        Mit so einem entwurzelten Haufen, der nicht weiß, woher er kommt und wohin er will, haben natürlich die Machttechnokraten in Berlin und und Brüssel relativ leichtes Spiel.

        Den Liberalismus nehme ich erst dann wieder ernst, wenn er die Massen für seine Ziele mobilisieren kann.

      • Meine Familie ist eine ganz konkrete Gemeinschaft, in der ich die Menschen kenne. Für ferne Verwandte, die ich nicht kenne, habe ich keine besonderen Gefühle. Die Deutschen, Europäer oder gar Weißen sind hingegen abstrakte Kategorien, über die man ganz nüchtern nachdenken sollte. Gerade Deutschland ist eine durch gemeinsame Sprache gekennzeichnete Kulturnation und keine durch Blut verbundene Abstammungsgemeinschaft. Wer die deutsche Sprache lernt und sich hier integriert, kann auch bei ausländischen Wurzeln Deutscher werden und dann deutsche Kinder großziehen. Das ist allerdings kein Automatismus durch reinen Zeitablauf oder gar das willkürliche Ausstellen von Pässen.

        Der Liberalismus kann die Massen durchaus für seine Ziele mobilisieren, allerdings weniger politisch als wirtschaftlich und gesellschaftlich. Nehmen Sie den Menschen ihren Wohlstand und ihre persönlichen Freiheiten direkt weg, dann werden Sie ordentlich Ärger bekommen. Wenn jedoch viele nicht direkt merken, dass, wie und wie viel Wohlstand Frau Merkels Eurorettungs-, Energie- und Flüchtlingspolitik sie kostet, dann nehmen sie das hin und fallen auch noch auf die Proganda dafür herein. Die ganzen linken Forderungen werden doch selbst von ihren größten Anhängern nur im politischen Diskurs begrüßt, aber nicht selbst gelebt (gilt aber auch für konservative Funktionäre wie Frau Petry mit Herrn Pretzell).

      • Den Bürgern werden gerade die Freiheiten genommen, weil Deutschland nach allen Seiten hin entgrenzt wird. Sowohl hin zur EU als auch zu den Wirtschaftsflüchtlingen aus der Dritten Welt. Das Gegenmittel wäre ein gesunder Nationalismus (nicht der aggressive von Kaiser Wilhelm II., sondern der von Herder, der das Einzigartige jeder Nation betont).

        Das begreift der heutige Liberalismus aber nicht, weil er ständig die Bedeutung des Individuums überschätzt und wie die Linken das Abstammungsprinzip negiert. Deswegen kann er auch die Probleme nicht lösen, die der ungezügelte Globalismus von Merkel, Brüssel und des Davos-Pöbels geschaffen hat. Die können nur gelöst werden, indem wir Deutsche (und auf höherer Ebene wir Europäer) uns wieder stärker als Einheit begreifen und das Innen-Außen-Verhältnis schärfen.

      • Das Gegenmittel wären vernünftige Politik und die Einhaltung des Rechts. Das Abstammungsprinzip ist hingegen eine falsche Abstraktion und die Bedeutung des Individuums kann kaum überschätzt werden.

  2. Ich verstehe die Aussage mit den Blockflöten etwas anders. Als gelernte FDJ-Sekretärin weiß sie sehr genau, daß mit Blockflöten auch die gleichgeschalteten „Opposition“parteien der DDR gemeint waren.
    Frau Merkel möchte einfach mehr Blockflöten. Und zwar nicht die, mit denen Man Weihnachtslieder pfeifen kann.

    • Deswegen habe ich geschrieben „auch nicht im übertragenen Sinne“, denn rückgratlose Merkelclaqueure werden unsere Demokratie und Freiheit nicht verteidigen, sondern helfen bei deren Zerstörung.

  3. Ich bin nun bekanntermaßen absolut KEIN Fan von Merkel.
    ABER was die Pflege unserer christlichen Traditionen angeht, hat sie leider ein bisschen recht.
    Das darf sich natürlich nicht auf Weihnachtslieder beschränken und der Hinweis auf die Blockflöte war zudem noch ein Eigentor.

    Unsere christlich-abendländische Kultur hat nur dann eine Zukunft, wenn wir sie überzeugt leben und Zuwanderer sich ihr auch bedingungslos anpassen müssen. BEIDES ist im Moment leider zu bezweifeln.

    Die Hexenjagd gegen parteiinterne Kritiker und Meinungsabweichler in der CDU ist beängstigend. Merkel und ihre Handtaschenträger werden bald eine neue Stasi brauchen, um den Laden unter Kontrolle zu behalten.

    • Apropos Hexenjagd …

      … gehört es nicht auch zur Geschichte unserer ach so gepriesenen „christlich-abendländischen Kultur“, dass insbesondere Calvinisten und Lutheraner (den großen Martin Luther ehren wir nächstes Jahr ja ganz besonders) „Hexen“ verfolgen und verbrennen ließen? Vielleicht lebt die Pastorentochter Angela Kasner diese nette „christliche“ Tradition ja nur fort? 😉

      • Die Hexenverfolgung gehört vielleicht nicht zum innersten Kern des Christentums, hatte aber durchaus eine biblische Rechtfertigung, weshalb die Lutheraner mit direktem Rückgriff auf die Bibel (Fundamentalismus) besonders eifrig dabei waren. Sie folterten und töteten auch nicht einfach zum Spaß, sondern aus christlicher Nächstenliebe, um die armen unsterblichen Seelen vor ewiger Verdammnis zu bewahren.

      • Verstehe. Das ist natürlich schon ein wesentlicher Unterschied zum Islam, der die Ungläubigen nicht aus christlicher Nächstenliebe, sondern einfach so zum satanischen Vergnügen tötet.

      • Islamisten töten nicht aus christlicher Nächstenliebe, denn sie sind ja keine Christen. Doch zum Ruhme Allahs zu töten, ist eine noch heiligere Tat, wenn man daran glaubt. Wenn man nicht daran und auch nicht an Satan glaubt, dann ist es allerdings unglaublich dumm und menschenfeindlich.

      • Womit wir bei Ludwig Feuerbach und Friedrich Nietzsche angekommen wären, die die diesbezügliche Torheit der ‚Gläubigen‘ schon im 19. Jahrhundert aufzeigten.

      • Interessant ist vor allem, dass es die Inquisition zwar in der gesamten christlichen Welt gab, nirgends aber so massiv Missbrauch damit betrieben wurde, wie in Deutschland……

      • Die Inquisition diente vor allem zur Verfolgung von Ketzern und kaum von Hexen. Am stärksten verbreitet war sie in Spanien. Die Hexenverfolgung war hingegen am weitesten in Deutschland verbreitet. In islamischen Ländern kam sie überhaupt nicht vor.

      • Das ist geschichtlich richtig. Heute gibt es andere Methoden der Inquisition. Aber das Grundprinzip ist moch immer das alte. Gehört wohl irgendwie zur „christlich-jüdischen“ oder „christlich-abendländischen“ Kultur, die dem Islam so überlegen ist. Das gilt insbesondere für die so genannten „Reformer“ …

  4. Ich vertrete den Standpunkt dass bestimmte Religions- oder/und Ethnienzugehoerigkeit der Migranten mit bestimmten extremen Risiken fuer Europa verbunden ist. Islam einduetig mit Terrorismus ! Und so kann man auch ethnische Banden verschiedenen Typen von Verbrechen zuordnen. Man kann natuerlich alles relativieren und ueber Einzeltaeter reden. Wahrscheinlichkeit, dass man Opfer der Migranten wird ist sicherlich wesentlich hoeher als der deutschen Bevoelkerung (ohne Migrationshintergrund).
    Man muss auch davon ausgehen dass es unter Migranten prozentuel mehr Menschen mit krim. Hintergrund befindet. Sie kommen alle aus armen, oder “ failed states“, mit durchaus fraglichen Biographien, ohne Papiere!
    Vorsicht und Misstrauen passen natuerlich zu Gutmenschen nicht aber koennen vieles verhindern!

    • Bandenkriminalität und die Bildung krimineller Vereinigungen werden im Strafgesetz durchaus anders „gewürdigt“ als die Taten von Einzeltätern. Jedenfalls so lange es sich [nicht, AD] um die regierende Politikerbande handelt … 😉

  5. Blockflöten helfen gegen die Sorgen und Ängste der Menschen, das Internet ist Neuland und die Erde eine Scheibe. Ernsthaft: Der intellektuelle Zuschnitt der Kanzlerin macht mir aktuell große Sorgen. Übertroffen nur von der Sorge, sie und die GroKo könnten bei der nächsten Wahl wieder eine Mehrheit bekommen.

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