Österreichs Arbeitsministerin Aschbacher tritt wegen Plagiaten zurück

Es gibt viele „Plagiate, falsche Zitate, mangelnde Deutschkenntnisse: Diplomarbeit der österreichischen Ministerin Christine Aschbacher unterbietet alle wissenschaftlichen Standards“. Als Ministerin schrieb sie dann nebenher ihre Dissertation in der Slowakei, die aber auch nicht besser ist: „‚Ich werde rollen und tun es‘: Noch nie gelesene Abgründe von Kauderwelsch, Unsinn und Plagiat in der Dissertation von Arbeits- und Familienministerin Aschbacher“. Zwar spielt sie jetzt die verfolgte Unschuld, aber die österreichische Familien- und „Arbeitsministerin tritt nach Plagiatsvorwurf zurück“, was die deutsche Familienministerin leider bisher nicht für nötig befand. Frau ‚Giffey will erschwindelten Doktortitel nicht mehr führen‘, aber bleibt lustig im Amt, lässt sich zur SPD-Vorsitzenden in Berlin wählen und will dort sogar noch Regierende Bürgermeisterin werden. Österreich, du hast es besser!

13 Gedanken zu „Österreichs Arbeitsministerin Aschbacher tritt wegen Plagiaten zurück

  1. Bin gerade erstmalig durch Ihren Beitrag auf den Fall aufmerksam geworden und habe mich unmittelbar ein wenig damit befasst. Interessant ist der Hinweis der Plagiatsgutachter, wonach sie sich durch das auffällig schlechte Sprachvermögen dieser Frau bei TV-Auftritten veranlasst sahen, einmal näher deren Arbeiten anzusehen. Nun hatte diese Dame lt. wiki ja bereits in mehreren Ministerien und auch bei einer großen Unternehmensberatungsgesellschaft gearbeitet. Ist dort niemandem aufgefallen, dass sie ihre Muttersprache wohl nicht beherrscht? Und wie läuft das an den Hochschulen? Schauen die Doktorbetreuer noch nicht einmal mehr oberflächlich in die Arbeiten? Mich beschleicht zunehmend das Gefühl, dass entscheidende Kriterien fürs Karriere machen sind: 1) Gute Vernetzung 2) Sich bloß nicht mit entscheidenden Leuten anlegen 3) Immer schön mit dem mainstream schwimmen. – Leistung, Können, Fleiß – das war einmal.

    • Eine nebenberufliche Dissertation in der Slowakei durch eine österreichische Ministerin ist wohl grundsätzlich verdächtig. Sie hätte auch einfach und billiger einen Titel im Internet kaufen können.

      Ihre Karrierekriterien treffen wohl leider häufig zu, zumindest in der Politik und den von ihr dominierten Bereichen, die leider immer mehr werden. Dagegen helfen nur Wettbewerb und Transparenz. Hätte sich Frau Aschbacher keinen Titel erschwindelt, hätte sie durchaus noch Wissenschaftsministerin werden können.

      • Der Dr. Titel kostet in Bratislava 4000 Euro (siehe Website dieser Uni). Vermutlich, also, kostet jemand der das Zeugs dann verfasst noch (viel) weniger. Das kommt dann halt raus. Outsourcing, eben.

  2. Sie hat keine Probleme mit ihrer Muttersprache, sondern mit der englischen Sprache. Sie scheint den Google – Übersetzer benutzt zu haben. Dort bekommt man solche tollen Sätze als Übersetzung. Sie ist also auf eine andere Art dumm, ausgelöst durch Faulheit. Zudem ist sie naiv und dreist, wenn sie geglaubt hat, damit durchzukommen, wo doch heutzutage bei jeden Politiker früher oder später die Doktorarbeit, etc. überprüft wird, sobald er in der Öffentlichkeit präsent ist, oder ein Amt in der Regierung hat.

    • Der Google Translator ist inzwischen deutlich besser. Es sind auch keine korrekten deutschen Sätze, was ein deutscher Muttersprachler erkennen müsste, selbst wenn er bzw. sie kein Englisch kann. Ohne Fremdsprachenkenntnisse passieren eher Übersetzungen, die sprachlich korrekt sind, aber den Inhalt verändern.

      • Vielleicht hat sie auch einfach einen slowakischen Ghostwriter gehabt? Ihre Dummheit war dann, aus Faulheit „ihre“ Arbeit nicht mal ordentlich gelesen zu haben? Einen ähnlichen Fall gab es während meiner Zeit an der Universität. Erst mein Hinweis an den Professor hat den Betrug bei der Seminararbeit aufgedeckt. Er dachte, dass sie, in Wirklichkeit eine Russlanddeutsche, die in Deutschland geboren war, eine russische Erasmus Studentin sei. Sie konnte perfekt die deutsche Sprache, aber ihr Ghostwriter nicht…

  3. Prof. Alexander Dilger, in Berlin ist aktuell alles, wirklich jeder Unsinn möglich. Aufzählung würde hier den Rahmen sprengen reicht u.a. “ autofreie “ Stadt.

    Personal der Senatoren ? Beispielhaft Justizsenator Dr. Dirk Behrendt von den Grünen. Legenden zum Lachen und weinen.

    “ …..am 2.Juli 2019 habe ein Mitarbeiter der JVA – ein Schwarzer – auf seinem Schreibtisch ein Foto gefunden, darauf zu sehen: ein Tierpfleger mit einem Affen auf dem Arm „. Ermittlungen (….nach dem Bild – Lieferanten ) liefen ins Leere, ein Täter wurde nicht gefasst.

    Justizsenator hat sofort reagiert und die Leiter der JVA angewiesen ab 1. September “ …alle Fälle mit demokratiefeindlichen Tendenzen oder Hinweisen schriftlich zu melden . “

    Das diskreditierende Verhalten – Meldesystem – des Justizsenators gegenüber Beschäftigten des öffentlichen Dienstes ging wie ein Beben durch die ca. 2.800 Mitarbeiter / Bediensteten.

    Genutzt hat es gar nichts, seine demokratiefeindlichen Eskapaden bzgl. “ Hausbesetzungen“ ohne Ermittlungen etc. gehen lustig weiter.

    Frau Giffey hat doch mit ihren Anweisungen bzgl. Kinder in Kitas die “ …..zu ordentlich, höflich, mit Zöpfchen etc. erscheinen “ und deshalb Eltern zum Gespräch einbestellen lassen Maßstäbe für Recht und Ordnung , Gesinnung gesetzt.

    Bei der eigenen Position – wie Prof. Alexander Dilger so trefflich aufzeigt – gilt das weniger.

    Lachen, weinen über Berlin ?

  4. Für Personen, die mit wirtschaftlichen oder Verwaltungs- Aufgaben beansprucht sind, hat das Pfuschen fremder Ansichten im geisteswissenschaftlichen Bereich einen anderen Stellenwert als für solche im akademischen Betrieb. Aus diesem Grunde relativieren sich für die Politik die Anforderungen an menschliche Tugenden. Zu dieser Sicht sollten sich auch Hochschullehrer mit politischen Interessen durchringen.
    Für die Führung der SPD in Berlin sehe ich F. Giffey aus überparteilicher Sicht als die Geeignetste.

  5. Die Aschbacher hat als Arbeitsministerin sofort schwer gehabt. Grüner Vizekanzler Kogler meint, Notstandshilfe wird nicht abgeschafft. Belgien und Ö sind die einzigen EU -Länder wo man Arbeitslosengeld bzw dann Notstandshilfe als Versicherungsleistung bis zur Pension beziehen kann.
    Hat der Kurz auch schon versucht Hartz 4 in Ö einzuführen. Strache so ungefähr : Nix da , mit uns nicht , Notstandshilfe bleibt.

    • Der Eintrag zu Frau Giffey ist veraltet. Das Verfahren zur Überprüfung ihrer Dissertation war in mehrfacher Hinsicht fehlerhaft, weshalb es wiederholt wird. Die festgestellten Plagiate rechtfertigen durchaus den Titelentzug, auch wenn es noch krassere Fälle gibt (z. B. Frau Aschbacher oder Herr zu Guttenberg).

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