Beitrag zur Flüchtlingskrise in Zeitschrift erschienen

Mein ‚Diskussionspapier zu Herausforderungen der Flüchtlingskrise für Hochschulen‘ ist in überarbeiteter Form in der aktuellen Ausgabe (Heft 1/2017) der Zeitschrift Internationalisierung, Vielfalt und Inklusion in der Wissenschaft (IVI) erschienen, die nach neunjähriger Pause nun im zweiten Jahrgang erscheint. Das Diskussionspapier wurde übrigens tatsächlich diskutiert, was selten genug vorkommt, und zwar hier im Blog, weshalb ich den Punkt mit der Sicherheit an Hochschulen zusätzlich in den Artikel aufgenommen habe. Vielen Dank!

Einreichungen zur VHB-Pfingsttagung 2018 und Sonderheft

Als Vorsitzender der ‚Programmkommission der VHB-Pfingsttagung 2018‘ in Magdeburg teile ich mit, dass es seit heute bis zum 30. November möglich ist, hier Beiträge zur VHB-Pfingsttagung 2018 in Magdeburg einzureichen (siehe auch den Call for Papers). Ein besonderer Anreiz für englischsprachige Beiträge zum Generalthema „(Ir)Rationality of Decisions in Business Research and Practice“ ist ein Sonderheft der Zeitschrift Business Research (BuR) mit eigenem Call for Papers. Quasi kraft Amtes bin ich Mitherausgeber des Heftes und freue mich auch über Einreichungen dafür. Schließlich können Sie für die Tagung werben und diese bei Facebook liken.

Weltweites Universitätenranking

Die Westfälische Wilhelms-Universität Münster ist wieder in den Top 200 der „Times Higher Education World University Rankings 2018“ vertreten, die nach bestimmten Kriterien die angeblich besten 1.000 Universitäten weltweit bestimmen. Konkret erreicht die „University of Münster“ den 173. Platz. Damit ist sie die 20. von 20 deutschen Universitäten in den Top 200. In den Top 1.000 sind 44 deutsche Universitäten vertreten. Die beste deutsche Universität ist demnach die LMU München auf Platz 34, gefolgt von der TU München auf Platz 41, der Universität Heidelberg auf Platz 45 und der Humboldt-Universität zu Berlin, an der ich promoviert wurde, auf Platz 62. Die FU Berlin, wo ich studierte, ist die 7. deutsche und die 88. weltweit. Die Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, an der ich mich habilitierte, ist in der nicht mehr näher aufgeschlüsselten Gruppe 401-500 weltweit bzw. die 40. in Deutschland. Weltweit auf Platz 1 liegt übrigens die University of Oxford gefolgt von der University of Cambridge. Erst dann kommen US-Universitäten, die das Ranking insgesamt dominieren.

Die konkreten Rangplätze sind nicht so wichtig wie der Gesamteindruck. Danach gibt es in Deutschland wenige absolute Spitzenuniversitäten, dafür jedoch relativ viele ziemlich gute. Das könnte insgesamt besser sein als die Bündelung der Spitzenforschung an wenigen Orten, während insbesondere die Max-Planck-Institute allen deutschen Universitäten hervorragende Forscher entziehen. Ebenso attrahieren vor allem die amerikanischen Top-Universitäten besonders gute Wissenschaftler aus der ganzen Welt, auch aus Deutschland. China steigt in den Rankings auf und könnte demnächst Deutschland überholen, welches momentan hinter den USA und Großbritannien liegt. Dabei ist die Aussagekraft von Rankings ganzer Universitäten ohnehin geringer als für einzelne Fachbereiche, die eher vergleichbar sind.

Diskussionspapier zu wissenschaftlicher Kritik

Das Diskussionspapier des Instituts für Organisationsökonomik 8/2017 für den Monat August ist heute erschienen. Es trägt den Titel: „Zur Stärkung wissenschaftlicher Kritik“. Die Zusammenfassung lautet:

Kritik ist ein wichtiger Teil der Wissenschaft, der jedoch nicht immer hinreichend gewürdigt wird. Dieser Beitrag zeigt die Bedeutung wissenschaftlicher einschließlich destruktiver Kritik und das Fehlen von Anreizen dazu auf und beinhaltet konstruktive Verbesserungsvorschläge.

Das Manuskript ist eigentlich schon älter und sollte einmal zu einer Tagung eingereicht werden, was dann aus mir nicht mehr erinnerlichen Gründen unterblieb. Jetzt habe ich es etwas überarbeitet und aktualisiert, denn gerade die Begutachtungspraxis von wissenschaftlichen Zeitschriften ist im Fluss. Kritik ist wie immer willkommen.

Professur für Geld und Währung in Greifswald

An der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, wo ich mich 2001 habilitierte, ist die „W3-Professur für Allgemeine Volkswirtschaftslehre, insbesondere Geld und Währung“ neu zu besetzen. Ich halte das für ein sehr wichtiges und spannendes Forschungsgebiet, bei dem es nicht nur um den Euro geht, sondern auch um Geld als solches, dessen wirtschaftliche Bedeutung und mögliche Fehlentwicklungen. Allerdings bin ich kein Makroökonom und ist die Spezialisierung in den Wirtschaftswissenschaften noch viel weiter fortgeschritten.

Gerade deshalb möchte ich (angehende) Kollegen mit einem passenden Themenschwerpunkt ermuntern, sich zu bewerben. Greifswald ist jedenfalls kein so schlechter Standort. Man kann dort arbeiten, wo andere Urlaub machen, auch wenn dieses Jahr unser Urlaub und Doktorandenseminar dort ausfallen.