Fake-Journals als zunehmendes Problem

Mittlerweile habe ich öfter die ‚Aufnahme in [einen] Herausgeberkreis abgelehnt‘ oder auch gar nicht mehr auf entsprechende Anfragen geantwortet. Denn es scheint immer mehr Angebote von vorgeblich wissenschaftlichen, tatsächlich jedoch unseriösen und allein auf Gelderwerb angelegten Online-Zeitschriften wie auch Konferenzen zu geben.

Dieses Thema haben jetzt auch Journalisten entdeckt. Sie schreiben über „Studien von NRW-Forschern auf zweifelhaften Portalen“. „So einfach wurden wir Wissenschaftler“ und „Tausende Forscher sind auf Fake-Journale hereingefallen“. Tatsächlich sind die Wissenschaftler eher leichtgläubige Opfer als betrügerische Täter. Einer inzwischen promovierten Doktorandin von mir ist das auch schon passiert, weshalb ich jetzt explizit davor warne. Denn eine solche Veröffentlichung kostet nicht nur etwas Geld, sondern vor allem Reputation, statt welche zu bringen, wozu Publikationen in wissenschaftlichen Zeitschriften eigentlich dienen sollen.

Es ist wie mit dem Internet allgemein: Nicht jeder Beitrag ist schlecht, aber es gibt keine Qualitätskontrolle. Dafür muss man dann nicht noch Geld ausgegeben, sondern kann seine Sachen auch einfach so und kostenlos ins Internet stellen und sogar auf bestimmte wissenschaftliche Seiten wie z. B SSRN (Social Science Research Network). Selbst ernsthaftes Peer Review ist übrigens keine Garantie für wissenschaftliche Qualität, erhöht jedoch die Wahrscheinlichkeit. Dabei schafft es vor allem gute Standardforschung in die Top-Journals, während wirklich bahnbrechende Arbeiten anfangs schwerer von Schund zu unterscheiden sind.

Diskussion in Münster zur Arbeitszufriedenheit

Am Donnerstag, den 12. Juli 2018, gibt es von 19 Uhr bis 20.30 Uhr den „Dialog an Deck: Frohes Schaffen“. Die MS Wissenschaft macht von Donnerstag bis Sonntag Station in Münster im Stadthafen hinter der Kunsthalle (Hafenweg 28, 48155 Münster) mit der Ausstellung „Arbeitswelten der Zukunft“. Bei der Abendveranstaltung nächsten Donnerstag geht es dort um das Thema „Was steigert die Zufriedenheit am Arbeitsplatz?“ Die Arbeitspsychologin Frau Prof. Dr. Carmen Binnewies diskutiert diese Frage mit Herrn Winfried Lange vom Deutschen Gewerkschaftsbund, mir und dem Publikum moderiert durch Frau Monika Seynsche. Der Eintritt ist frei und jeder ist eingeladen.

5 km Leonardo-Campus-Run in 23:55

Gestern bin ich beim 18. Leonardo-Campus-Run der Westfälischen-Wilhelms-Universität Münster und in deren Team mitgelaufen, und zwar wieder beim „5,0 km Sparkassen-Run (After-Work I)“ um 18 Uhr. Diesmal brauchte ich 23 Minuten und 55 Sekunden. Ich werde also immer langsamer nach 23:06 im letzten Jahr (siehe ‚Leonardo-Campus-Run mit Running Profs‘), 22:49 vor zwei Jahren (siehe ‚5 km Leonardo-Campus-Run allein in 22:49‘) und 22:19 vor fünf Jahren (siehe ‚5 km Leonardo-Campus-Run Münster in 22:19‘), während die beiden Jahre dazwischen mit Baby-Jogger nicht vergleichbar sind. Meine Familie war übrigens gestern dabei, ist aber nicht mitgelaufen. Ich wurde 122. von 500 männlichen Teilnehmern und acht von 277 erfolgreichen Teilnehmerinnen waren schneller als ich.

Professoren vs. Sisters of No Mercy 1:0

Nach ‚Professoren gewinnen 2:1 gegen Sisters of No Mercy‘ im letzten Jahr und ‚Sisters of No Mercy gewinnen 2:1 gegen Professoren‘ vor zwei Jahren haben heute beim MLP-Wiwi-Cup 2018 wir Professoren 1:0 gegen die Mitarbeiterinnen (und einen Mitarbeiter im Tor) gewonnen. Das Tor fiel ziemlich zu Anfang. Wir hatten noch etliche Chancen, doch die Chancenverwertung war ein Problem, übrigens auch für mich. Heute war ich Feldspieler, während der Torwart kaum etwas zu tun hatte. Immerhin bin ich in zweimal zehn Minuten viel gelaufen bei über dreißig Grad im Schatten ohne Schatten. Mit dem Ball bin ich nicht wirklich gut, aber vielleicht doch etwas besser geworden, weil ich jetzt öfter mit Fabian Ball spiele.