Regeln für Kommentare

In letzter Zeit ist es leider gehäuft zu Problemen bei Kommentaren gekommen. Da ich nicht auf jeden Kommentar eingehen kann und diese auch möglichst vollständig freischalten will, gebe ich die folgenden expliziten Regeln für Kommentare in diesem Blog vor:

1. Eigenverantwortung
Jeder ist für seine eigenen Kommentare verantwortlich. Die Moderation ist bewusst zurückhaltend und als Blogger bin ich für die Blogbeiträge und meine eigenen Kommentare verantwortlich, nicht die von anderen, die ich nur in Ausnahmefällen zurückhalte oder (partiell) lösche.

2. Eigener Name oder festes Pseudonym
Es wird bevorzugt, wenn Kommentare mit dem eigenen Namen gekennzeichnet werden. Ein Pseudonym wird auch zugelassen, insbesondere wenn es wiederholt verwendet wird und eine übergreifende Argumentation ermöglicht. Unerwünscht sind rein anonyme Kommentare bzw. solche unter stets wechselnden Namen. Nicht erlaubt ist das Verwenden eines fremden Namens oder eines Pseudonyms, welches ein anderer hier bereits regelmäßig benutzt. Ich selbst kommentiere hier nur unter meinem Namen und kann die IP-Adressen sehen.

3. Schutz von Persönlichkeitsrechten
Persönliche Beleidigungen und Unterstellungen sind zu unterlassen. Es soll durchaus hart in der Sache, aber nicht persönlich verletztend diskutiert werden. Insbesondere die Persönlichkeitsrechte von weniger bekannten Personen sind zu schützen, so dass selbst wahre, aber ungünstige Tatsachen nicht in jedem Fall berichtet werden dürfen. In besonders bedenklichen Fällen und auf Wunsch lösche ich Namen und identifizierende Informationen. Je prominenter jemand ist, desto mehr muss er oder sie sich allerdings gefallen lassen, insbesondere wenn es sich um politisch relevante Behauptungen handelt.

4. Vertraulichkeit wahren
Dieser Blog ist keine Enthüllungsplattform. Reine Interna, z. B. von vertraulichen Sitzungen oder aus persönlichen E-Mails, sollen hier nicht enthüllt werden. Wenn solche Informationen bereits öffentlich sind, was z. B. durch einen Link belegt werden kann, wird jedoch eine Diskussion unter Beachtung von 3. zugelassen.

5. Keine Rechtsverstöße oder Spam
Ganz allgemein müssen alle Kommentare dem geltenden Recht genügen. Eine Vielzahl politischer Meinungen ist in Ordnung, aber z. B. keine Aufrufe zu Gewalt. Ebenso wird reiner Spam gelöscht und häufig schon vom System gefiltert.

6. Neue sachliche Argumente zum Thema
Ideale Kommentare sind neu, sachlich, argumentativ und thematisch passend. Ständige Wiederholungen sind unerwünscht, ebenso reine Polemik, das Fehlen eigener Argumente bzw. die mangelnde Bereitschaft, sich mit den Argumenten anderer auseinanderzusetzen, sowie das Verfehlen des Themas, möglichst des Blobbeitrags oder zumindest der bisherigen Diskussion. Unerwünscht sind auch reine Links oder die Reproduktion langer fremder Texte. Diese können gelöscht oder gekürzt werden, was auch auf ständige Wiederholungen zutrifft.

7. Mittellange Kommentare
Kommentare sollten zwischen 15 und 300 Wörtern umfassen. Ich behalte mir vor, deutlich längere Kommentare zu kürzen, wobei Veränderungen an Kommentaren kenntlich gemacht werden.

8. Schnelle Korrektur möglich
Alle Kommentare müssen von mir manuell freigeschaltet werden. Bis dahin können Sie eine korrigierte Version einstellen. Ich werde dann die neuere Version einstellen oder konkrete Korrekturbitten umsetzen. Dabei ist es mir nicht möglich, Kommentare zu verschieben, so dass diese bei falschem Bezug noch einmal mit dem richtigen eingestellt werden sollten. Bereits länger freigeschaltete Kommentare korrigiere oder lösche ich nur in begründeten Ausnahmefällen, insbesondere wenn es bereits weitere Kommentare mit Bezügen darauf gab.

Diese Regeln können hier gerne diskutiert werden. Für konstruktive Vorschläge bin ich dankbar. Bis zu einer neuen Version gelten jedoch die obenstehenden Regeln. Vielen Dank für ihre Beachtung!

19 Gedanken zu „Regeln für Kommentare

  1. Mit Ihrer Formulierung zu 3.) habe ich Bauchschmerzen.
    Wer befindet darüber, wer „prominent“ oder „weniger bekannt“ ist und warum muss sich jemand, der „prominenter“ ist mehr gefallen lassen?
    Wozu dieser „Prominenten“-Malus?
    Vermeintlich „Prominente“ sind doch auch nur Menschen …

    • Das ist die geltende Rechtslage in Deutschland, die ich auch sinnvoll finde. Profipolitiker stehen mehr im Lichte der Öffentlichkeit als normale Parteimitglieder. Ihre ständigen Angriffe gegen Herrn Lucke könnten Sie sich gegen einen ganz normalen Menschen überhaupt nicht erlauben.

      • Das ist doch etwas anderes. Ich äußere mich zu Herrn Lucke nur dort, wo er sich öffentlich geriert oder geäußert hat. Und selbst da sind mir viele Dinge egal oder schlicht zu banal und werden daher nicht von mir aufgegriffen. Nehmen Sie z.B. diese Sache mit seiner Homestory im SPIEGEL und der Tischdecke, die er (Bernd Lucke) angeblich einer armen Maya-Frau abgekauft hat. Diese Geschichte ist so was von lächerlich und kleinkariert …
        Wenn jemand die Presse in sein Privathaus einlädt, und sich davon eine höhere Bekanntheit, vielleicht auch „Sympathien“ im Wahlkampf oder sonst was verspricht, dann muss ihm doch bewusst sein, worauf er sich einlässt. Als vermeintlich höchst intelligentes Professorengenie sowieso …

      • Sie greifen doch gerade eine Homestory auf. Das ist aber in Ordnung (oder zumindest nicht verboten), weil Herr Lucke prominent ist und diese Geschichte selbst öffentlich gemacht hat. Dagegen ist es z. B. nicht in Ordnung, wenn Herr Papapostolou Gerüchte über meinen Musikgeschmack erfindet.

      • Genau das meinte ich ja. Wenn Bernd Lucke der Presse die Tür zu seinem Haus selbst öffnet, sie also einlädt, dann ist das etwas anderes, als wenn jemand – egal ob prominent oder nicht – hinterrucks diffamiert wird.

  2. „Jeder ist für seine eigenen Kommentare verantwortlich.“
    Nein, nach dem dämlichen deutschen Recht, das hier teils Richterrecht ist, sind Sie für alles verantwortlich was hier steht, gerade wenn Sie es durch die Moderation lassen. Wenn Sie hier etwa rassistische Aussagen stehen lassen, dann ist es Ihre Schuld, dass das im Netz ist. Zumindest sind Sie Mittäter. Wenn ich Sie ersuche, jemanden in meinem Namen zu beleidigen, so sind Sie auch der Täter, und ich allenfalls der Anstifter. Sie können geltendes Recht nicht dadurch ändern, indem Sie dessen Geltung in Abrede stellen.
    Es bringt aber wohl nichts, Ihnen das zu sagen, weil bereits Ihr Impressum rechtswidrig ist. Es muss nach dem dämlichen deutschen Recht (Telemediengesetz) Telefonnummer und Anschrift enthalten, da Ihr Blog geschäftsmäßig betrieben wird. Geschäftsmäßig ist nicht gewerbsmäßig. Es geht nicht um Gewinnerzielung, sondern um Dinge wie Regelmäßigkeit, Professionalität und den Inhalt der Beiträge. Befassen sich diese nicht mit rein privaten Themen (Urlaub, Kindergeburtstag etc.) sondern auch mit Wirtschaft, Politik und z.B. Mitgliedschaft in einer Partei, dann ist eine Geschäftsmäßigkeit gegeben, insbesondere wenn da ein Wirtschaftsprofessor bloggt. Sie können sich hier bei Herrn Tichy ansehen, wie es richtig geht: http://www.rolandtichy.de/impressum/
    Sie sehen ja, dass Sie Herrn Tichys Seite auch ohne Entrichtung eines „Entgelts“ benutzen können. „In der Regel“ heißt gerade nicht, dass es „nur“ bei Bezahlung gefordert ist, sondern bezieht sich auf die oben geschilderten Kriterien.
    Die Regelungen finden nach §3 TMG Anwendung, auch wenn WordPress ein US-Unternehmen ist.
    Ich beschwere mich aber nicht und würde Sie auch nie irgendwo melden. Ganz persönlich finde ich Ihr „About“ völlig ausreichend, aber ich bin nicht der Gesetzgeber. Um offen zu sein, vor Jahren hatte ich einen Blog, auf dem ich mich auch zu politischen Fragen äußerte. Ich habe ihn eingestellt, als dieses Gesetz in Kraft trat. Viel ist der Welt damals nicht verloren gegangen.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Telemediengesetz#Kritik

    „Kommentare sollten zwischen 15 und 300 Wörtern umfassen“
    Was deutlich macht, dass es Ihnen nicht um eine inhaltliche Diskussion geht. Eine seriöse Beschäftigung mit politischer und wirtschaftlicher Problematik ist da nicht möglich. Zurufe á la Fußballstadion schon eher.

    „Nicht erlaubt ist das Verwenden eines fremden Namens oder eines Pseudonyms, welches ein anderer hier bereits regelmäßig benutzt.“
    Entscheidend ist die Mail-Adresse, die nicht veröffentlicht wird. Diese beeinflusst das zufallsgenerierte Bildchen neben dem Kommentar. Es kann also jeder häufigere Benutzer erkennen, ob der Name mit einem bekannten Nutzer (bzw. dessen Grafik) übereinstimmt. Aber das nur nebenbei.

    „Ich selbst kommentiere hier nur unter meinem Namen und kann die IP-Adressen sehen“
    Das hätten Sie nicht sagen können. Trolle, die dies wissen, können einfach auf Webproxys umschalten.

    „Persönliche Beleidigungen und Unterstellungen sind zu unterlassen.“
    Gilt das auch zu Äußerungen über Herrn Pretzell, den demokratisch gewählten Landessprecher?
    Z.B.: „Der Pretzell nervt“ oder „Opportunist“ oder diffuse Vorwürfe von Rechtslastigkeit? Oder die Behauptung, jemand sei „falsch gewählt“ worden, was einen Rechtsverstoß nahelegt?
    Zählt dazu auch, Herrn Lucke wegen seines religiösen Bekenntnisses oder Herrn Schäuble wegen seiner Behinderung zu diffamieren?
    Ist Herr Pretzell so prominent wie Herr Lucke, und Herr Lucke so prominent wie Herr Schäuble?

    „bzw. die mangelnde Bereitschaft, sich mit den Argumenten anderer auseinanderzusetzen“
    In der Tat ein Problem.

    „Für konstruktive Vorschläge bin ich dankbar.“
    Verlinken Sie die Regeln doch für leichteren Zugang im „About“, nachdem Sie es auf Vordermann gebracht haben.

    • So klar, wie Sie tun, ist die Rechtslage nicht. So ist dieser private Blog weder geschäftsmäßig noch gar professionell. Außerdem unterliegt WordPress nicht deutschem, sondern US-amerikanischem Recht. Auch nach deutschem Recht trage ich nicht die volle Verantwortung für fremde Kommentare, sondern höchstens eine gewisse Mitverantwortung, wenn ich offensichtlich rechtswidrige Inhalte freischalte oder gar nach Hinweis auf die Rechtswidrigkeit im Netz lasse, wobei das eigentliche Medium übrigens wiederum WordPress ist. In der Prominenz gibt es schließlich Abstufungen, doch meine Vorwürfe gegen Herrn Pretzell sind alle von der Meinungsfreiheit gedeckt oder wahre Behauptungen über politisch relevante Tatsachen, so dass ihrer Verbreitung auch nicht seine Persönlichkeitsrechte entgegenstehen.

    • @Peter V.:

      Ein Hinweis auf ein faktisches Handicap (z.B. auf Herrn Schäubles gesundheitlicher Zustand) ist noch lange keine Diffamierung.

      Ebensowenig stellen Hinweise auf allgemein bekannte Tatsachen über prominente Persönlichkeiten (z.B. Zugehörigkeit zu einer Sekte) eine Diffamierung dar.

  3. Eine Text- Limitierung ist sehr sinnvoll (max. 300 W.). Wenige Saetze muessen ausreichen und man ueberlegt sich genauer was man sagen will.

    • Leider kann ich hier kein Wort- oder Zeichenlimit vorgeben. Eine Orientierung sollte sein, ob der Kommentar noch auf einer Seite zu lesen ist und man noch nicht scrollen muss. Das ist natürlich ungenau, weil es vom Bildschirm und dessen Einstellungen abhängt. Rein theoretisch könnten sinnvolle Argumente auch länger sein, doch sie eignen sich dann nicht unbedingt für einen Kommentar. Dafür erneuere ich auch mein Angebot, einen Gastbeitrag in diesem Blog zu schreiben. Erfahrungsgemäß sind die längeren Kommentare ohnehin nicht besser, sondern führen zu Abschweifungen vom Thema oder der Behandlung von zu vielen Themen auf einmal.

  4. Herr Dilger, es ist Ihr Blog, Sie geben entsprechend die Regeln vor.

    Vielleicht können Sie mir erläutern, warum Pseudonyme von Ihnen tolleriert werden.
    Solche Zugeständnisse führen eben auch leicht zur Missachtung bestehender gesetzlicher Vorgaben.

    Ich persönlich finde es als Akt der Höflichkeit in einem Blog für Sie und alle anderen Gäste namentlich bekannt zu sein.

    Die Frage, ob wer „prominent“ ist, wird in der Rechtssprechung leider nicht so klar beschrieben.

    Wesentlich ist hier eine klare Regel von Ihnen. Sie haben das Hausrecht und Sie bestimmen wer für Sie als Prominent gilt. Aber auch Prominente haben Persönlichkeitsrechte. Wenn also ein Herr Lucke seinen Privatbereich freiwillig öffnet, setzt er sich der Gefahr aus, dass dies als allgemeine Duldung hingenommen wird. Wenn aber ein Jauch, oder Raab dies grundsätzlich verhindern, ist es eben..verboten. Der Prominente bestimmt die Grenzen.

    Dementsprechend ist es auch mit Ihren Angaben zur Familie. Erwähnen Sie den Sohn namentlich, sein Geburtstag erlauben Sie die Verbreitung solcher Angaben. Erwähnen Sie den Namen Ihrer Frau, gilt gleiches. Schweigen kann eben auch die Grenze darstellen.

    Viele Prominente vergessen dies oft.

    Aufgrund der Tatsache, dass Aristokraten in Registern geführt werden, so viele persönliche Dinge ungewollt abrufbar sind und die Yellowpresse zu gerne darauf zurückgreift, habe ich viele Erfahrungen machen müssen mit „erlaubt“ und „unzulässig“.

    Daher finde ich es mehr als normal, wenn Sie als Blogeigentümer Sie störende grenzwertige Aussagen nicht zulassen. Es ist Ihr RECHT und Ihre Pflicht, denn letztlich erlauben Sie sonst evtl. Gesetzesverstösse.

    Ihnen also weiterhin viel Spass mit Ihrem Blog.

  5. Viele (zugelassene) Kommentare empfand ich derart daneben, dass den Blog schon meiden wollte – obwohl – er eine oft andere Sichtweise abgibt, als andere Quellen und mitunter auch mir unbekannte Informationen liefert.

    Ich selbst bin ein erklärter Gegner von Fakeaccounts. Wenn Jemand seine Meinung öffentlich machen will, soll er das auch unter Klarnamen machen.

    Zumal – auch die Nennung einer E-Mail-Adresse über web.de oder gmx.de usw generiert werden kann – und selbst die IP Adresse meist modifiziert wird.

    • Das Problem grenzwertiger Kommentare versuche ich doch gerade in den Griff zu bekommen. Dabei sind die Grenzen der Meinungsfreiheit in Deutschland allerdings keineswegs so eng, wie hier viele zu meinen scheinen. Z. B. hatte Herr Kölmel dagegen geklagt, als „Betrüger, Gauner, Lügner und Rechtsbrecher“ bezeichnet zu werden, aber in zweiter Instanz verloren (siehe hier). Das bedeutet natürlich nicht, dass das Gericht festgestellt hat, dass er tatsächlich ein Betrüger etc. ist, sondern dass es sich um in der politischen Auseinandersetzung erlaubte Polemik handelt. Allerdings muss man auch nicht alles sagen bzw. schreiben, was erlaubt ist.

      Ein Pseudonym ist kein Fake. Gerade um Täuschungsmanöver zu vermeiden, biete ich die Möglichkeit an, ein Pseudonym zu verwenden und zu pflegen. Im Übrigen werden hier auch nicht identifizierbare oder völlig falsche E-Mail-Adressen eingetragen, so wie man auch seine IP-Adresse verschleiern kann. Allerdings weise ich aus Gründen der Transparenz und des (eingeschränkten) Datenschutzes darauf hin, dass WordPress mir die IP-Adressen anzeigt und vielleicht selbst über noch mehr Informationen verfügt.

  6. Die Frage, wann jemand als prominent zu gelten hat, ist in der Tat exakter festzulegen. Lokale Pressevertreter sehen eine regionale Prominenz ja schon z.B. bei Beisitzern eines Kreisvorstands als gegeben an. Jedenfalls werden auch bei solchen „niederen“ Funktionsträgern dann ungünstige Tatsachen (oder auch nur Vermutungen) gerne publiziert und ggf. mit dem Hinweis auf das „öffentliche Interesse“ gerechtfertigt. Schön wäre es, wenn Landes- und Bundesverband mehr Schutz bei Verunglimpfungen durch Presse böte (etwa durch Rechtsberatung).

    Fachpolitische Sprecher sind für höhere Weihen vorgesehen und werden sich mehr als die Basis abfinden müssen, im Fokus der Öffentlichkeit zu stehen. Und da muss es sich jeder selbst überlegen, was er sagt oder verschweigt. Angenommen, ein fachpolitischer Sprecher wäre einmal aus der AfD ausgetreten und später wieder eingetreten. Sollte er dies offensiv vertreten? Sollte er es verschweigen? Vielleicht hat er die Hoffnung, dass es nicht auffliegt – etwa, weil Eintritt, Austritt und Wiedereintritt in anderen Landesverbänden erfolgten? Jeder, der ins Licht der Öffentlichkeit strebt, muss das für sich selbst abwägen.

    Allerdings ist das Motto der AfD „Mut zur Wahrheit“: Manchmal schadet es nicht, daran zu erinnern.

  7. Pseudomyme sind leider notwendig,wenn man beruflich abhängig beschäftigt ist.
    Deshalb verwende ich ein Pseudonym.

    Es ist aber im ganzen WWW immer dasselbe.

    Das macht Sinn,weil sich manchmal alte Freunde so widererkennen.
    Ich kann jemanden,den ich von woanders her kenne nicht erkennen,wenn er in jedem Blog ein anderes Pyseudonym verwendet.

    Zur IP !! Man kann von außen,zB hier diesen Blog mit einem Analysetool auslesen.
    WordPress speichert zu jedem Kommentar meines Wissens die IP mit ab.
    Das ist unerheblich,weil nur Behörden die Möglichkeit besitzen die Identität hinter der IP anzufordern.

    Aber ganz schlecht,für den Feierabendrevoluzer in rechtsradikalen oder islamistischen Blogs.
    Die tippen auf die Tastatur was sie gerade so denken,ohne zu ahnen,das die Identität ohne des Wissens des Blogbetreibers eingeholt und ermittelt werden kann.

  8. „Pseudomyme sind leider notwendig,wenn man beruflich abhängig beschäftigt ist.
    Deshalb verwende ich ein Pseudonym.“

    Ist es nicht eine Schande dass wir soweit gekommen sind ? Nur noch heimlich eine eigene Meinung zu vertreten?

    Mir ist meine Meinungsfreiheit mehr Wert als irgendwelche beruflichen Probleme. Der Arbeitgeber/Auftraggeber hat ein Problem, nicht ich. Der kann meine Leistung nicht geniessen, ausser er respektiert, dass ich eine eigene Meinung habe. PUNKT.

    • Man muß sich diese Freiheit auch leisten können.

      Beispiel

      Würde ich für Pro NRW offen im Netz Position beziehen,wäre ich Übermorgen arbeitslos,als Beamter sowieso.

      Linkspartei wäre kein Problem.

      Wie gesagt,nur ein Beispiel.

      • Leisten können ? Leisten wollen ist der richtige Ansatz. Dazu gehört eben auch dem Arbeitgeber darauf hinzuweisen, dass jegliche Beeinträchtigung der freien Meinungsäußerung zu unterbleiben hat. Notfalls mit dem Rechtssystem.

        Dulden von solchen „möglichen“ Nachteilen führt doch genau zu dem, was überall versucht wird, mit dem „Elektroschock“ des finanziellen Ruin eine Meinung des Arbeitgeber zu beachten, auch im privaten Bereich.

        Entweder wir leben das GG mit dem Volkswillen, Volksmeinung, oder so wie Sie es beschreiben, die Meinung der Herrschenden und sagen unsere Meinung nur noch heimlich, oder GAR NICHT. Noch schlimmer.

        Gerade als Beamter, mit den weit aus besseren Arbeitsplatzschutz, daher ja der Beamtenstatus, sollten sich noch stärker für Ihre persönlichen Rechte einsetzen.

        Ich gehe zu NPD Veranstaltungen, nicht als Anhänger, sondern um zu erfahren, was die so treiben. Ich gehe zu der Antifa, aus genau den gleichen Gründen.

        Wenn Ihre Arbeitgeber, der Staat, so andere politische Meinungen untrbinden kann, kommt dann als nächstes: AfD Mitglieder Berufsverbote ?

        Wir dürfen DDR artige Regime nicht zulassen, selbst den Versuch nicht.

  9. Pingback: Kommerzielle Blogs haften für Kommentare | Alexander Dilger

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