FDP-Männer wollen illiberale Frauenquote

Kaum denke ich einmal wehmütig an die FDP zurück, kommt eine Meldung, dass sie leider keine liberale Partei mehr ist, wie z. B. diese: „FDP prüft Einführung einer Frauenquote“. Eine Frauenquote ist nicht nur illiberal und diskriminierend, sondern schreckt auch qualifizierte und von sich aus interessierte Frauen ab (siehe „FDP-Frauen wollen keine Quote“). Man(n) sollte besser Frauen und insbesondere ‚Müttern helfen statt Frauenquote‘n von den linken Parteien zu kopieren. Wenn es eine gute Bewerberin wie in der Familien-Partei gibt, dann sollte man diese von sich aus wählen, nicht aus Zwang und wegen einer Quote, sondern aus Überzeugung und zugleich aus Klugheit (die leider beide fehlten, siehe ‚Geukings bilden Doppelspitze auf der Europawahlliste der Familien-Partei‘).

2 Gedanken zu „FDP-Männer wollen illiberale Frauenquote

  1. Wenn diese Frau Geschäftsführerin der AfD-Bundestagsfraktion wird, hat man was für die Glücksritter-Quote gemacht.

    „…. Geht es nach der Fraktionsvorsitzenden Alice Weidel soll der „Bild“ zufolge die frühere Bundesgeschäftsführerin der FPÖ, Martina Schenk, auf Berg folgen…..“
    https://www.focus.de/politik/deutschland/wer-wird-fraktionsgeschaeftsfuehrer-angst-vor-merkelisierung-der-afd-zwischen-weidel-und-von-storch-bahnt-sich-machtkampf-an_id_8782361.html

    Die Dame hat eine bewegte Karriere hinter sich. Ist Bundesgeschäftsführerin der FPÖ, wird aber nicht auf einen sicheren Listenplatz für das Parlament aufgestellt. Geht knapp vor der Wahl zum BZÖ und kommt ins Parlament. Nach Jörg Haiders Unfalltod war klar, dass das BZÖ, trotz seines Parteinamens, keine Zukunft hat. Taucht eine neue Partei auf namens FRANK , vom austro-kanadischen Milliardär Frank Stronach und scheint erfolgsversprechend zu sein. Wechselt man natürlich zu dieser Partei und kommt wieder ins Parlament. Frank verliert die Lust und befiehlt, wir treten bei der nächsten Parlamentswahl nicht mehr an. Wechselt man zur FLÖ ( kleine FPÖ-Abspaltung) und die erreichen letztes Jahr bei der Nationalratswahl 0,17%.
    Klar schaut die Dame jetzt in Deutschland irgendwo politisch unterzukommen, in Österreich gäbe es wohl wenig Chancen.

    • Alle Glücksritter sollten sich in der blauen Partei sammeln. Diese konnte dann allerdings zur mitgliederstärksten bzw. funktionärsreichsten Partei werden. Außerdem wusste ich noch nicht, dass Frau von Storch der Alternativen Mitte angehört, sie jetzt also quasi zum linken Flügel der AfD gehört.

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