Greenpeace verletzt nach schwerem Diebstahl Menschen

„Volkswagens seltsames Verständnis für den tausendfachen Diebstahl“ von Autoschlüsseln durch Greenpeace war keine gute Idee, sondern hat die überhaupt nicht friedliche Organisation zu einer noch kriminelleren Aktion heute angestachelt. „Motorgleitschirmflieger landet im Stadion – Technikerin verletzt“ beim ersten deutschen EM-Spiel in München, welches übrigens Frankreich durch ein Eigentor von Mats Hummels gewann. Bei dieser Aktion von Greenpeace gegen VW hätten noch mehr Menschen verletzt oder sogar getötet werden können. Hinzu kommen Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch.

Ein Greenpeace-Sprecher erklärte danach: „Es war natürlich nie unsere Absicht, jemanden zu verletzen.“ Doch das ist passiert und wurde mindestens grob fahrlässig in Kauf genommen. Greenpeace sollte mindestens die Gemeinnützigkeit entzogen werden, sogar ein Verbot als kriminelle Vereinigung wäre gerechtfertigt. Dabei geht es nicht um die politischen Forderungen, die man teilen kann oder auch nicht, sondern die fast immer illegalen Mittel, um in die Medien zu kommen und Spendengelder zu akquirieren.

Ausflug zur Saarschleife

Am Wochenende haben wir unseren ersten Kurzurlaub mit Übernachtung seit dem ‚Bayern-Urlaub‘ letzten Sommer gemacht, wenn man von Verwandtenbesuchen absieht. Wir waren erstmals seit 2019 (siehe ‚Mit Kindern in Jugendherberge hinter Nordseedeich‘) wieder in einer Jugendherberge, und zwar in der Jugendherberge Dreisbach an der Saarschleife. Die Saarschleife haben wir dann natürlich besichtigt und sind den oberhalb gelegenen Baumwipfelpfad bis zum Aussichtsturm gegangen. Außerdem haben wir die Römische Villa Borg einschließlich Playmobil-Sonderausstellung besichtigt. Auf der doch recht langen Hin- wie Rückfahrt waren wir in Bitburg. Außerdem habe ich in Luxemburg günstig getankt. Insgesamt war es ein schöner und vom hoffentlich bald endenden Maskenzwang abgesehen wieder normaler Ausflug.

Debatte um Benzinpreiserhöhung

Der Grünen Ko-Vorsitzende Robert ‚Habeck hält Verbote für kostenlos und effiziente Preise für unsozial‘. Aber die anderen Parteien sind auch nicht viel besser. Denn es gibt viel Kritik, wenn die Grünen dann doch einmal den Preismechanismus nutzen wollen. „‚Muss schrittweise angehoben werden‘: Baerbock will Benzinpreis um 16 Cent erhöhen“, worüber sich die Union, aber auch die SPD und selbst Die Linke öffentlich aufregen. Dabei hat die schwarz-rote Bundesregierung gerade erst eine ‚Verschärfung der Klimaziele […]‘ beschlossen, die zu noch viel größeren Preiserhöhungen nicht nur beim Tanken führen wird. Dabei sind auch Verbote keineswegs kostenlos, selbst wenn für das Verbotene kein Preis mehr gezahlt wird, da dieser quasi unendlich hoch wäre.

Dieser Streit zeigt die Inkonsistenz in der Politik. Da werden starke Emissionsreduktionen bis auf null in nicht einmal 24 Jahren begeistert gefordert, aber schon erste Schritte dorthin von denselben Leuten vehement abgelehnt. Dagegen sollte ernsthafter diskutiert werden, was die Menschen wirklich wollen, wenn sie die wahren Preise dafür kennen. Hinzu kommen Kosten der Anpassung an den ohnehin stattfindenden Klimawandel. Durch Umverteilung verschwinden beiden Arten von Kosten übrigens nicht, sondern werden eben nur umverteilt von einem zum andern oder oft auch nur bei den gleichen Bürgern von der linken in die rechte Tasche. Ein CO2-Preis zeigt diese Kosten an, während eine dirigistische Politik bei gleicher Emissionsreduktion mit noch höheren Kosten verbunden ist, wie auch dieses aktuelle Beispiel zeigt: Die „Bundesregierung plant Solardachpflicht für Neubauten“ und größere Dachsanierungen. Auf andere Weise ließe sich viel billiger CO2 vermeiden, doch dieselben Politiker empören sich über hohe Mieten und knappen Wohnraum, wozu sie aktiv beitragen.

Luftpiraterie durch Weißrussland

Heute wurde von der Regierung in Weißrussland (Belarus) eine „Ryanair-Maschine zur Landung gezwungen [und ein] Regimekritiker festgenommen“, was der Zweck dieser völlig illegalen und bislang beispiellosen Art von Luftpiraterie und Flugzeugentführung war. Als Vorwand zur Umlenkung des Fluges diente eine angebliche Bombendrohung. Doch gerade bei einer scharfen Bombe hätte das Flugzeug am viel näheren Zielflughafen von Vilnius in Litauen landen müssen statt in Minsk, wohin es von einem Kampfjet gezwungen wurde. Eine Bombe wurde dann auch nicht gefunden, aber der regimekritische Blogger Roman Protasewitsch wurde verhaftet. Ihm droht nun die Todesstrafe wegen Terrorismus, der tatsächlich von Diktator Alexander Lukaschenko ausgeht. EU und NATO sollten darauf reagieren und ihre Sanktionen ausweiten. Der Luftraum von Weißrussland ist außerdem für unsicher zu erklären, was er durch den Vorfall objektiv ist, und für den zivilen Flugverkehr zu sperren.

Auslandsreisen mit Testpflicht, Inlandstourismus gar nicht

Entgegen dem Wunsch unserer in der DDR mit Mauer sozialisierten Kanzlerin gibt es „Kein Verbot – Urlaub im Ausland bleibt erlaubt“. Pauschale Reiseverbote sind ihren Juristen zu heikel und würden wohl wie die von ihr ebenfalls geplante Oster-Ruhe enden (siehe ‚Merkel räumt erstmals Fehler ein und hebt Oster-Ruhe wieder auf‘). Zugleich bleibt es beim innerdeutschen Reiseverbot (siehe ‚Verkürzte Einkaufszeiten und innerdeutsches Reiseverbot führen zu mehr Infektionen‘). Der Widerspruch, „dass man nicht in der Lage sei zu verhindern, dass Menschen nach Mallorca fliegen, aber in Flensburg ein 15-Kilometer-Bewegungsradius durchgesetzt werden könne“, war selbst der Kanzlerin aufgefallen. Doch auf die offensichtliche Lösung kommt sie nicht, dass auch die pauschalen innerdeutschen Reisebeschränkungen fallen sollten im Interesse der Reisenden, der Tourismusbranche, aber auch des Gesundheitsschutzes.

Wenn überhaupt, wäre eine Orientierung an nachweisbaren Ansteckungsgefahren unabhängig vom Land gerechtfertigt. Diese Gefahren sind jedoch geringer an der frischen Luft in dünner besiedelten Orten mit niedrigeren Inzidenzwerten und keinen oder zumindest weniger mutierten Virusvarianten. Die An- und Abreise ist im sonst gerne verteufelten eigenen Auto besonders ungefährlich, was aber wohl auch für ebenfalls gerne kritisierte Flugzeuge gilt. Schon die kurzfristig ab morgen erweiterte Testpflicht bei Rückflug aus jedem ausländischen Ort und nicht nur aus besonderen Risikogebieten ist eine reine Schikane.

Trotz der Meldung am Anfang dieses Beitrags halte ich willkürliche weitere Schikanen wie eine Quarantänepflicht für alle Rückreisenden oder gar ein pauschales Aus- und/oder Einreiseverbot weiterhin für möglich. Not kennt kein Gebot, selbst wenn die Not nur eingebildet, selbst verursacht oder rein politisch ist. Deshalb ist Reisen jetzt gefährlich, wegen des Virus hingegen nur an bestimmten Orten und mit bestimmten Verkehrsmitteln wie überfüllten Bussen und Bahnen, die sonst so gerne angepriesen werden.