Leonardo-Campus-Run mit Running Profs

Vorgestern fand der 17. Leonardo-Campus-Run statt. Diesmal nahm ich gleich an zwei Rennen teil, weil erstmals seit langem wieder „Running Profs“ eingeladen wurden, wenn auch sehr kurzfristig. Als solcher nahm ich am „2,5 km S-E-T-Students-Run“ teil und brauchte dafür 10:54. Damit wurde ich 16. von 68 männlichen Teilnehmer, wobei alle vor mir eher Jugendliche oder sogar noch Jungen waren. Von den 98 Teilnehmerinnen waren vier schneller als ich, während ich der erste der nur vier Running Profs war.

Beim „5,0 km Sparkassen-Run (After-Work I)“ benötigte ich dieses Jahr 23:06, womit ich 87. von 470 erfolgreichen männlichen Teilnehmern war (für letztes Jahr siehe ‚5 km Leonardo-Campus-Run allein in 22:49‘ mit Verweisen auf die Vorjahre). Vier von 310 Frauen waren schneller als ich.

Professoren gewinnen 2:1 gegen Sisters of No Mercy

Nach der Niederlage letztes Jahr (siehe ‚Sisters of No Mercy gewinnen 2:1 gegen Professoren‘) haben wir Professoren heute beim „MLP-Wiwi-Cup 2017“ 2:1 gegen die Damenmannschaft „Sisters of No Mercy“ im Fußball gewonnen. Das erste Tor fiel nach wenigen Sekunden. Dann zog sich die erste Halbzeit 17 statt geplante 10 Minuten hin. Ich stand wieder im Tor und hatte fast nichts zu tun, wenn man von einem falsch aufgenommen Ball absieht, der von einem Kollegen kam. Die zweite Halbzeit dauerte dann tatsächlich 10 Minuten und führte bald zum 2:0. Den Gegentreffer konnte ich nicht verhindern und musste noch einige weitere Bälle abwehren. Zum Glück kam es in der letzten Minuten nicht zu einem weiteren Gegentreffer, als traditionell alle Damen gleichzeitig aufs Feld durften. Mein Dank und Glückwunsch gehen an meine engagiert laufenden Kollegen. Ich war dann zu Hause noch mit meinen Kindern im ‚Zweite[n] Baby-Jogger für zwei‘ unterwegs.

AOK-Firmenlauf diesmal in 31:36

Nach dem ‚AOK-Firmenlauf in Dortmund‘ letztes Jahr sind wir auch dieses Jahr beim „9. AOK-Firmenlauf“ mitgelaufen, diesmal allerdings ohne die Kinder, die am Start und dann Ziel auf uns warteten und danach mit Eis belohnt wurden. Dadurch brauchte ich für die 6,7 km diesmal „nur“ 31 Minuten und 36 Sekunden netto (31:46 brutto, also 10 Sekunden vom Startschuss bis zur Startlinie), weil ich weiter vorne starten und besser überholen konnte sowie natürlich keinen Wagen schieben und Hügel hochwuchten musste. Damit wurde ich 186. von 1.414 Männern (und Jungen). Außerdem waren 21 von 989 Frauen schneller als ich.

Mitglied bei IASE und Überlegungen für Euro-Kritiker

Die „2nd ​​​​​​​​​International Conference Sport Economics & Sport Management (SESM)“ in Berlin vor zehn Tagen (siehe ‚Dopingvortrag in Berlin‘) wurde neben dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) auch von der International Association of Sports Economists (IASE) mitorganisiert. Ich bin dort jetzt Mitglied geworden. So kann ich meine Verbundenheit ausdrücken und erhalte Informationen über weitere Veranstaltungen und Aktivitäten. Vor allem kostet die Mitgliedschaft nichts.

Ich überlege, ob IASE vielleicht in einer von zwei Hinsichten ein Vorbild für die immer noch angedachte Gründung von Euro-Kritiker e. V. (siehe ‚Interessensabfrage für Euro-Kritiker e. V. i. G.‘) sein könnte. Keinerlei (verbindlicher) Mitgliedsbeitrag könnte zu deutlich mehr Mitgliedern führen. Wer grundsätzlich Interesse hat, sollte sich jedenfalls nicht davon abschrecken lassen, „dass ein monatlicher Mitgliedsbeitrag von 10 Euro vorgesehen ist und ein Förderbeitrag von 5 Euro“. Das war nur eine Idee, die vielleicht gar nicht so gut war und über die die Gründungsversammlung auf jeden Fall befinden muss. Alternativ zu keinem Beitrag, um die Zahl der Mitglieder zu maximieren, könnte die Zahl der formalen Mitglieder durch einen nicht zu geringen Beitrag extra niedrig gehalten werden, während andere, beitragsfreie Formate für Unterstützer und Interessenten anzubieten sind. Ein sehr niedriger Beitrag verursacht hingegen höhere Verwaltungskosten als Einnahmen.

Überlegenswert ist außerdem, ob ein solcher Verein weniger politisch als akademisch ausgestaltet werden sollte. Überparteilich wäre er in jedem Fall, doch ein politischer Verein setzt mehr auf die Breitenwirkung und ein akademischer Verein auf die inhaltliche Qualität. Doch ein wirklich wissenschaftlicher Verein sollte wohl neutral bzw. ergebnisoffen hinsichtlich möglicher Erkenntnisse zu seinem Kernthema sein. Also Euro-Forscher statt Euro-Kritiker?