Diskussionspapier zu Teamdoping

Noch am Freitag ist mein jüngstes Diskussionspapier erschienen zu „Doping in Teams: A Simple Decision Theoretic Model“. Es handelt sich um eine kurze schriftliche Ausarbeitung von meinem ‚Dopingvortrag in Berlin‘. Die deutsche Zusammenfassung lautet:

Doping in Teams
Ein einfaches entscheidungstheoretisches Modell

Ein einfaches entscheidungstheoretisches Modell zeigt die Doping-Anreize für ein Mitglied eines professionellen Sportteams. Abhängig von der Entdeckungswahrscheinlichkeit und der Bestrafung dopt ein Sportler gar nicht, auf einem mittlerem Niveau oder maximal. Das ganze Team hat einen höheren Anreiz als ein einzelnes Teammitglied dafür, dass zumindest einige Teammitglieder dopen. Dass es nicht viele Fälle von eindeutig nachgewiesenem Doping in Teamsportarten gibt, könnte daran liegen, dass Doping weniger effektiv ist oder die Anreize zur Verschleierung höher sind als in Individualsportarten.

Leonardo-Campus-Run mit Running Profs

Vorgestern fand der 17. Leonardo-Campus-Run statt. Diesmal nahm ich gleich an zwei Rennen teil, weil erstmals seit langem wieder „Running Profs“ eingeladen wurden, wenn auch sehr kurzfristig. Als solcher nahm ich am „2,5 km S-E-T-Students-Run“ teil und brauchte dafür 10:54. Damit wurde ich 16. von 68 männlichen Teilnehmer, wobei alle vor mir eher Jugendliche oder sogar noch Jungen waren. Von den 98 Teilnehmerinnen waren vier schneller als ich, während ich der erste der nur vier Running Profs war.

Beim „5,0 km Sparkassen-Run (After-Work I)“ benötigte ich dieses Jahr 23:06, womit ich 87. von 470 erfolgreichen männlichen Teilnehmern war (für letztes Jahr siehe ‚5 km Leonardo-Campus-Run allein in 22:49‘ mit Verweisen auf die Vorjahre). Vier von 310 Frauen waren schneller als ich.

Professoren gewinnen 2:1 gegen Sisters of No Mercy

Nach der Niederlage letztes Jahr (siehe ‚Sisters of No Mercy gewinnen 2:1 gegen Professoren‘) haben wir Professoren heute beim „MLP-Wiwi-Cup 2017“ 2:1 gegen die Damenmannschaft „Sisters of No Mercy“ im Fußball gewonnen. Das erste Tor fiel nach wenigen Sekunden. Dann zog sich die erste Halbzeit 17 statt geplante 10 Minuten hin. Ich stand wieder im Tor und hatte fast nichts zu tun, wenn man von einem falsch aufgenommen Ball absieht, der von einem Kollegen kam. Die zweite Halbzeit dauerte dann tatsächlich 10 Minuten und führte bald zum 2:0. Den Gegentreffer konnte ich nicht verhindern und musste noch einige weitere Bälle abwehren. Zum Glück kam es in der letzten Minuten nicht zu einem weiteren Gegentreffer, als traditionell alle Damen gleichzeitig aufs Feld durften. Mein Dank und Glückwunsch gehen an meine engagiert laufenden Kollegen. Ich war dann zu Hause noch mit meinen Kindern im ‚Zweite[n] Baby-Jogger für zwei‘ unterwegs.

AOK-Firmenlauf diesmal in 31:36

Nach dem ‚AOK-Firmenlauf in Dortmund‘ letztes Jahr sind wir auch dieses Jahr beim „9. AOK-Firmenlauf“ mitgelaufen, diesmal allerdings ohne die Kinder, die am Start und dann Ziel auf uns warteten und danach mit Eis belohnt wurden. Dadurch brauchte ich für die 6,7 km diesmal „nur“ 31 Minuten und 36 Sekunden netto (31:46 brutto, also 10 Sekunden vom Startschuss bis zur Startlinie), weil ich weiter vorne starten und besser überholen konnte sowie natürlich keinen Wagen schieben und Hügel hochwuchten musste. Damit wurde ich 186. von 1.414 Männern (und Jungen). Außerdem waren 21 von 989 Frauen schneller als ich.