Fabians erster Bambinilauf

Unser Sohn Fabian ist gestern beim „33. PSD Bank Citylauf Dortmund“ seinen ersten Bambinilauf bzw. (lockeren) Wettkampf gelaufen. Dieser erfolgte zwar ohne offizielle Zeitmessung, aber er hat (wie alle teilnehmenden Kinder) eine Medaille und ein Eis gewonnen. Vor allem ist er die zwei Runden auf dem Friedensplatz bzw. eine Strecke von rund 400 Metern ohne Gehen oder Stehen durchgelaufen. Nach meiner Messung benötigte er dafür 3:29 (3 Minuten und 29 Sekunden). Er wurde auch nicht vom Schnellsten, vermutlich einem Siebenjährigen, überrundet, der in 1:45 gerade nach Fabians erster Runde ins Ziel kam, was übrigens ein ziemlich konstantes Lauftempo bedeutet. Ich bin stolz auf unseren Dreieinhalbjährigen.

Dagegen fällt kaum ins Gewicht, dass ich diesmal für die 5 km auf geänderter Strecke (eine kurze und zwei längere Runden statt vier gleiche) 22:51 brauchte (brutto 22:56), was für den 33. Platz (von 121) bei den Männern, den 6. Platz (von 17) in meiner Altersklasse und den 36. Platz insgesamt (von 212) reichte (siehe die Ergebnisliste). Letztes Jahr waren wir verreist und vor zwei Jahren schaffte ich die ‚5 km Citylauf Dortmund in 21:37‘. 2014 war ich jedoch beim ’30. Dortmunder Citylauf in 23:27′ noch langsamer als dieses Jahr. 2013 reichten 21:49 für den ‚Erste[n] Platz beim Dortmunder Citylauf“ in der Mannschaftswertung. Diesmal war der Chef meiner Frau wieder etwas schneller als ich (22:44), doch mangels drittem Mitläufer kamen wir gar nicht in die Teamwertung.

Meine Frau wurde in 26:07 übrigens 15. der Frauen und 1. in ihrer Altersklasse. Meinen Glückwunsch! Sie lief außerdem mit Fabian seine zwei Runden. Sophia schaute immer nur zu bzw. wartete am Apotheken-Stand, wo sie natürlich auch ein Eis bekam. Fürs Laufen mit dem Baby-Jogger wäre die Strecke nicht geeignet gewesen.

Beim Kemnader Burglauf 10 km in 54:37

Gestern sind wir beim „Kemnader Burglauf“ die 10 km-Runde um den Kemnader See gelaufen. Leider sind die Ergebnisse noch nicht online, doch ich habe schon eine Urkunde vor Ort erhalten. Demnach wurde ich der 124. Mann (und der 150. insgesamt) in 54 Minuten und 37 Sekunden. Faktisch war ich etwas schneller. So gab es keinen Chip zur Zeitmessung, weshalb nur die Bruttozeit erfasst wurde. Mit unserem „Zweite[n] Baby-Jogger für zwei“ wollte ich mich nicht ganz vorne anstellen. Vor allem war für diesen Wagen der Zieleinlauf zu schmal, weshalb ich mich daneben durch die Zuschauer kämpfte und meinen Einlauf sowohl den Zeitnehmern als auch danach separat den Erfassern der Startnummer kundtun musste, was zu einer gewissen Ungenauigkeit führte (ich kam rund zehn Plätze früher an, als es dann notiert wurde).

Unabhängig davon war es wieder ein Fall von ‚Langsamster und schnellster […] Lauf zugleich‘. Denn ich lief noch keinen 10 km-Lauf mit dem Babyjogger und schon gar nicht mit dem Doppelwagen. Pro Kilometer war ich etwas schneller als beim letztjährigen ‚AOK-Firmenlauf in Dortmund‘. Es war zwar wieder voll, aber nicht so voll, vor allem nicht die ganze Zeit. Allerdings war die Laufstrecke nicht gesperrt, so dass mich am meisten die Radfahrer auf dem Fußweg störten (während auf dem Weg zum Start der Gehweg komplett zugeparkt war und wir auf einer vielbefahrenen Straße gehen mussten). Außerdem war es sehr sonnig und warm.

Meine Frau brauchte übrigens 56 Minuten und 28 Sekunden, womit sie 34. Frau wurde (früher war sie schon einmal als Dritte beim dortigen Halbmarathon auf dem Treppchen). Außerdem lief meine 18-jährige Nichte ihren ersten 10 km-Lauf in gut 57 Minuten. Eigentlich hätten wir angesichts der geringen Differenzen auch die ganze Zeit zusammen laufen können. Gemeinsam haben wir danach die Oma bzw. meine Mutter in Bochum besucht.

Diskussionspapier zu Teamdoping

Noch am Freitag ist mein jüngstes Diskussionspapier erschienen zu „Doping in Teams: A Simple Decision Theoretic Model“. Es handelt sich um eine kurze schriftliche Ausarbeitung von meinem ‚Dopingvortrag in Berlin‘. Die deutsche Zusammenfassung lautet:

Doping in Teams
Ein einfaches entscheidungstheoretisches Modell

Ein einfaches entscheidungstheoretisches Modell zeigt die Doping-Anreize für ein Mitglied eines professionellen Sportteams. Abhängig von der Entdeckungswahrscheinlichkeit und der Bestrafung dopt ein Sportler gar nicht, auf einem mittlerem Niveau oder maximal. Das ganze Team hat einen höheren Anreiz als ein einzelnes Teammitglied dafür, dass zumindest einige Teammitglieder dopen. Dass es nicht viele Fälle von eindeutig nachgewiesenem Doping in Teamsportarten gibt, könnte daran liegen, dass Doping weniger effektiv ist oder die Anreize zur Verschleierung höher sind als in Individualsportarten.

Leonardo-Campus-Run mit Running Profs

Vorgestern fand der 17. Leonardo-Campus-Run statt. Diesmal nahm ich gleich an zwei Rennen teil, weil erstmals seit langem wieder „Running Profs“ eingeladen wurden, wenn auch sehr kurzfristig. Als solcher nahm ich am „2,5 km S-E-T-Students-Run“ teil und brauchte dafür 10:54. Damit wurde ich 16. von 68 männlichen Teilnehmer, wobei alle vor mir eher Jugendliche oder sogar noch Jungen waren. Von den 98 Teilnehmerinnen waren vier schneller als ich, während ich der erste der nur vier Running Profs war.

Beim „5,0 km Sparkassen-Run (After-Work I)“ benötigte ich dieses Jahr 23:06, womit ich 87. von 470 erfolgreichen männlichen Teilnehmern war (für letztes Jahr siehe ‚5 km Leonardo-Campus-Run allein in 22:49‘ mit Verweisen auf die Vorjahre). Vier von 310 Frauen waren schneller als ich.

Professoren gewinnen 2:1 gegen Sisters of No Mercy

Nach der Niederlage letztes Jahr (siehe ‚Sisters of No Mercy gewinnen 2:1 gegen Professoren‘) haben wir Professoren heute beim „MLP-Wiwi-Cup 2017“ 2:1 gegen die Damenmannschaft „Sisters of No Mercy“ im Fußball gewonnen. Das erste Tor fiel nach wenigen Sekunden. Dann zog sich die erste Halbzeit 17 statt geplante 10 Minuten hin. Ich stand wieder im Tor und hatte fast nichts zu tun, wenn man von einem falsch aufgenommen Ball absieht, der von einem Kollegen kam. Die zweite Halbzeit dauerte dann tatsächlich 10 Minuten und führte bald zum 2:0. Den Gegentreffer konnte ich nicht verhindern und musste noch einige weitere Bälle abwehren. Zum Glück kam es in der letzten Minuten nicht zu einem weiteren Gegentreffer, als traditionell alle Damen gleichzeitig aufs Feld durften. Mein Dank und Glückwunsch gehen an meine engagiert laufenden Kollegen. Ich war dann zu Hause noch mit meinen Kindern im ‚Zweite[n] Baby-Jogger für zwei‘ unterwegs.