Krank auf Teneriffa

Dieses Jahr waren wir wieder auf den Kanaren, diesmal auf Teneriffa. Gestern kamen wir zurück und es ist im Gegensatz zu den Vorjahren (siehe ‚Zurück von Lanzarote‘ und ‚Heil zu Hause‘ von Fuerteventura) wohl auch auf anderen Flügen und -häfen nichts passiert. Frau und Kindern geht es gut, zu Hause ist ebenfalls alles in Ordnung.

Nur ich selbst bin krank gestartet, geblieben und zurückgekehrt. Fast zwei Wochen in deutlich wärmerem Klima und mit mehr Sonne haben gegen einen bösen Infekt nicht geholfen. Deshalb war ich auf Teneriffa nicht einmal laufen oder schwimmen. Es war trotzdem ganz schön. Mehr Sorgen macht mir, ob die Sache jetzt hier wieder schlimmer wird. Dann muss ich vielleicht doch einmal zum Arzt gehen, obwohl dieser kaum etwas anderes empfehlen wird als eine Apothekerin.

Silvesterlauf mit Sophia

Heute bin ich zum vierten Mal den ‚Silvesterlauf von Werl nach Soest‘ gelaufen, zum dritten Mal mit dem ‚Baby-Jogger‘ und zum ersten Mal mit unserer Tochter Sophia, da Fabian diesmal nicht wollte und meine Frau nicht konnte (dafür sind beide mit dem Auto von Werl nach Soest gefahren, was die Rückreise erleichterte). Netto brauchte ich genau 75 Minuten, also 5 Minuten pro Kilometer (brutto, also vom Startschuss statt vom Überschreiten der Ziellinie an, waren es 1:16:48, siehe hier). Das war wohl mein schnellster Lauf mit Baby-Jogger, wobei nicht klar ist, wie lange ich ihn oder gar den ‚Zweite[n] Baby-Jogger für zwei‘ noch werde nutzen können. Gestern habe ich übrigens für unseren normalen Kinderwagen ein Trittbrett („Buggy Board Mini (Basic) von Lascal schwarz“, vor Ort im Geschäft sogar noch etwas günstiger als im Internet) gekauft, so dass Fabian stehend mitfahren kann.

Persönlich war 2016 sehr schön für uns. Politisch kann 2017 eigentlich nur besser werden. In jedem Fall wünsche ich Ihnen und Ihrer Familie einen guten Rutsch und ein glückliches Jahr 2017.

Mario-Bartel-Gedenkturnier in Wattenscheid

Gestern bzw. bis heute ganz früh habe ich am „Mario-Bartel-Gedenkturnier“ vom Schachverein Wattenscheid 1930 e. V. teilgenommen (die Ankündigung steht aktuell wieder oben im Newsticker). Ich habe 2,5 von 7 möglichen Punkten bzw. 2 Partien bei einem Unentschieden (wortwörtlich in letzter Sekunde) und vier Niederlagen gewonnen. Damit war ich 19. von 22 Teilnehmern und etwas besser als vor einem (‚Wieder bei Schachturnier in Wattenscheid‘) und drei Jahren (siehe ‚Bei Schachturnier verloren und dennoch gewonnen‘), aber schlechter als vor zwei Jahren (‚Erfolgreich(er) beim Schachturnier‘) beim Otto-Lange-Schnellturnier.

Es gab wieder Versuche, wenn auch wegen meiner wiederholten Absagen verhaltener als in den Vorjahren, mich als Vereinsmitglied zu werben. Ich bleibe jedoch lieber einer der besten Nichtvereinsspieler, als zu einem ziemlich schlechten Vereinsspieler zu werden. Vielleicht sollte ich das in der Politik auch so halten.

Diskussionspapier zur Austragung Olympischer Spiele in Deutschland

Es gibt ein neues Diskussionspapier von meiner Mitarbeiterin Frau Linn-Brit Bakkenbüll und mir zur „Willingness to Pay and Accept for Hosting Olympic Games in Germany“, auf Deutsch „Zahlungsbereitschaft und Kompensationsforderung für die Austragung von Olympischen Spielen in Deutschland“. Es handelt sich um die Überarbeitung und Übersetzung eines Teils vom ‚Diskussionspapier zu Zahlungsbereitschaften für Olympia‘ mit dem Titel „Zahlungsbereitschaften für deutsche Erfolge bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi und die Austragung Olympischer Spiele in Deutschland“, um diesen dann bei einer englischsprachigen Zeitschrift einreichen zu können. Der andere Teil zur Zahlungsbereitschaft von sportlichen Erfolgen wurde bei einer deutschsprachigen Zeitschrift eingereicht. Die aktuelle Zusammenfassung lautet auf Deutsch:

Diese empirische Studie untersucht, ob und wie viel Individuen zur Austragung Olympischer Spiele in Deutschland zu zahlen bereit sind. Zusätzlich wird erstmals ermittelt, was Individuen dafür verlangen würden, dass Olympische Spiele im eigenen Land stattfinden, wenn sie das eigentlich nicht wollen. Außerdem identifiziert diese Studie Determinanten, die die Zahlungsbereitschaft einschließlich der Kompensationsforderungen für die Austragung Olympischer Spiele in Deutschland beeinflussen. Die positive Zahlungsbereitschaft abzüglich Forderungen wird positiv beeinflusst von der gefühlten Bedeutung von deutschen Erfolge bei Olympia. Sozioökonomische Faktoren wie Geschlecht, Alter und Einkommen beeinflussen dieses Maß ebenfalls signifikant. Die Extrapolation der individuellen Zahlungsbereitschaften und Kompensationsforderungen ergibt, dass die deutsche Bevölkerung im Aggregat über eine Zahlungsbereitschaft von netto 3,57 Mrd. Euro für die Austragung von Olympischen Spielen in Deutschland verfügt.

Phoenix-Halbmarathon 2016 in 1:43:32

Letztes Jahr lief ich den ‚Phoenix-Halbmarathon in 1:45:57‘. Gestern brauchte ich 1:43:32 netto (ab der Startlinie) bzw. 1:43:38 brutto (ab dem Startschuss, siehe die Ergebnisse). Damit war ich der 348. von 1.455 Männern. Von 554 Frauen waren 31 schneller als ich. In meiner Altersklasse (M45) wurde ich 63. von 275. Die Unterschiede zum letzten Jahr sind also eher gering. Dabei hatte ich diesmal keine Schmerzen, bin aber auch nicht im Marathontraining und damit schlechter trainiert. Durch Regen war es in den Kurven und bergab sehr glatt, aber dafür zumindest anfangs kühl.

Für unseren ‚Baby-Jogger‘ oder gar ‚Zweite[n] Baby-Jogger für zwei‘ wäre es viel zu voll gewesen. Dafür habe ich effektiv seit heute zwei neue Mitarbeiter, von denen einer gestern ebenfalls in Dortmund lief. Herr Michael Hickfang brauchte 1:49:00 netto und brutto 1:49:39, weshalb ich ihn weder beim Start noch unterwegs sah. Mit ein wenig Training sollten wir jedoch demnächst zusammen laufen können, bis er mich irgendwann überholt.