Engländerinnen werden Fußball-Europameisterinnen

„England feiert historischen Sieg bei Heim-EM“ im Frauen-Fußball gegen Deutschland. Die beste deutsche Spielerin, Alexandra Popp, fiel kurz vor dem Anpfiff aus. In der 26. Minute wurde ein eindeutiges Hand- bzw. Armspiel einer Engländerin direkt vor dem Tor nicht gepfiffen und der fällige Elfmeter nicht gegeben. In der 62. Minute gingen die Engländerinnen in Führung, in der 79. Minute gelang den deutschen Frauen der Ausgleich. In der Verlängerung erzielte das englische Team in der 110. Minute das 2:1, welches auch den Endstand bildete und das Turnier entschied. Die gastgebenden Engländerinnen sind damals erstmals Europameisterinnen im Fußball (während ihre männlichen Kollegen es bislang nur einmal ins Finale schafften, siehe ‚Italien ist Europameister‘), aber auch das deutsche Team hat heute und in den Spielen davor gut gekämpft. Meinen Glückwunsch!

Diskussionspapier zu Geisterspielen in der NFL

Gerade noch im Juni ist das Diskussionspapier des Instituts für Organisationsökonomik 6/2022 von Stephan Starke, Lars Vischer und mir erschienen mit dem Titel „Change in Home Bias Due to Ghost Games in the NFL“. Es knüpft an das ‚Diskussionspapier zu fehlendem Heimspielvorteil bei Geisterspielen‘ in der Fußballbundesliga an (siehe auch ‚Beitrag zu Geisterspielen in Athens Journal of Sports erschienen‘). Auch in der National Football League (NFL), der höchsten Liga vom American Football, verschwindet der Heimvorteil, wenn die Zuschauer fehlen, was sich allerdings nicht durch geändertes Verhalten der Schiedsrichter erklären lässt. Die deutsche Zusammenfassung lautet:

Wir analysieren Veränderungen in der National Football League (NFL) aufgrund von Geist-erspielen im Jahr 2020. Der Heimvorteil verschwindet wie erwartet. Schiedsrichterentscheidungen scheinen dafür aber nicht relevant zu sein. Auch für partielle Geisterspiele mit reduzierter Zuschauerzahl gibt es keine signifikanten Ergebnisse.

5 km Leonardo-Campus-Run 2022 in 24:57

Heute fand der 20. Leonardo-Campus-Run statt, der in den letzten beiden Jahren pandemiebedingt ausfiel bzw. letztes Jahr nur virtuell veranstaltet wurde (siehe ‚[…] Leonardo-Campus-Run digital‘, wo ich für 5 km 24:21 brauchte). 2019 lief ich ‚5 km Leonardo-Campus-Run in 22:42‘. Heute waren es 24:57 beim „5,0 km Sparkassen-Run (After-Work I)“ (siehe Ergebnisse). Damit wurde ich 61. von 219 das Ziel erreichenden Männern. 10 von 130 Frauen waren schneller als ich. In meiner Altersklasse wurde ich 6. von 23. Vor drei Wochen lief ich die ‚[…] 5 km [beim] TU Dortmund Campuslauf in 24:15‘, wobei es heute deutlich wärmer und sonniger war.

AOK-Firmenlauf Dortmund 2022 in 31:48 und 5 km TU Dortmund Campuslauf in 24:15

Heute fand wieder der AOK-Firmenlauf Dortmund statt (siehe zuletzt ‚AOK-Firmenlauf Dortmund 2019 in 30:03‘). Auf leicht geänderter Strecke von weiterhin rund 6,7 km brauchte ich 31:48 (brutto, also ab Startschuss 31:56, siehe Ergebnisse). Damit war ich 144. von 989 Männern. In meiner Altersklasse war ich 15. von 96. 10 von 772 Frauen waren schneller als ich (und eine hatte die gleiche Nettozeit). Gestartet bin ich wieder für Ausbüttels Apotheken, für die meine Frau arbeitet. Sie wurde übrigens 1. in ihrer Altersklasse (von 76) mit 34:26 und 30. Frau.

Gestern lief ich 5 km beim 36. Campuslauf der TU Dortmund. Mit 24:15 (brutto 24:16, siehe Ergebnisliste) war ich 73. von 196 Männern (9 von 93 Frauen waren schneller als ich). Dort liefen auch meine Kinder den Kids Run über 600m. Wegen eines Staus auf der B1 kamen wir zu spät und reichte es nach dem Abholen der Startnummern nur noch für einen fliegenden Start, bei dem meine Kinder das Feld von hinten aufrollten. Fabian wurde in 2:22 trotzdem noch 6. von 16 Jungs (eines von 13. Mädchen war schneller). Sophia wurde 8. Mädchen in 2:41 (und war schneller als 6 Jungen).

Realer VIVAWEST-Halbmarathon in 1:53:19

Meine ‚Anmeldung zu Marathon in Gelsenkirchen und Essen‘ erfolgte vor über zwei Jahren. Der VIVAWEST-Marathon wurde wegen Corona bzw. wegen der Gegenmaßnahmen viermal verschoben. Allerdings hatte ich nun beim Training Probleme und mich deshalb auf den Halbmarathon umgemeldet. Diesen lief ich heute in 1:53:19 (netto, also von der Start- bis zur Ziellinie, siehe diese Ergebnisseite). Brutto (vom ersten Startschuss an) brauchte ich 1:58:22, wobei ich in der ersten Reihe der zweiten Startwelle stand, die fünf Minuten nach der ersten gestartet wurde. Ich wurde 470. insgesamt (von 1.681, die das Ziel erreichten), 389. Mann (von 1.121) und 41. (von 160) in meiner Altersklasse. Damit war ich schneller als beim virtuellen ‚Corona Run Halbmarathon in 2:06:49‘ vor zwei Jahren und beim ‚Virtuelle[n] VIVAWEST-Halbmarathon in 1:58:18‘ vor anderthalb Jahren (siehe auch ‚Weitere virtuelle VIVAWEST-Läufe‘ mit einem Halbmarathon in 1:56:51) oder auch dem realen ‚Rhein-Ruhr-Halbmarathon Duisburg in 1:53:50‘ 2019, aber langsamer als z. B. beim ‚Phoenix-Halbmarathon 2019 in 1:39:40‘.

Leipzig gewinnt den DFB-Pokal und Frankfurt den Europapokal

‚Dortmund gew[ann] den Pokal 2021‘ gegen RB Leipzig. „Freiburg versagen die Nerven vom Punkt: Leipzig gewinnt den DFB-Pokal“ 2022 zum ersten Mal. Dabei war der SC Freiburg in der 19. Minute in Führung gegangen, wobei ein Handspiel nicht sanktioniert wurde. Dagegen wurde eine Notbremse von Leipzig in der 57. Minute mit einer roten Karte bestraft, so dass die Leipziger in Unterzahl weiterspielen mussten. Trotzdem gelang ihnen in der 76. Minute der Ausgleich, der zur Verlängerung der Partie führte. In der 117. Minute bekam Leipzig keinen Elfmeter, gewann dann aber mit vier Treffern beim das Spiel abschließenden Elfmeterschießen, während Freiburg zweimal nicht traf. „Eintracht Frankfurt gew[ann] die Europa League“ bzw. den Europapokal im Finale gegen die Glasgow Rangers bereits am Mittwoch 5:4 im Elfmeterschießen. Meinen Glückwunsch den Gewinnern!

Bayern München wird zum zehnten Mal hintereinander Deutscher Meister

Der „FC Bayern schlägt den BVB und ist zum zehnten Mal in Folge Deutscher Meister“. Meinen Glückwunsch! Es ist sogar schon der 32. Meistertitel der Bayern insgesamt. Seitdem ich diesen Blog schreibe, muss ich jedes Jahr Bayern München gratulieren. Davor war es zweimal noch Borussia Dortmund gewesen. Aber dafür hätten die Borussen heute nicht 3:1 in München verlieren dürfen. Vielleicht wird es Zeit für Reformen, damit der deutsche Fußball wieder spannender wird.

Winter-Paralympics 2022 in Peking enden für China erfolgreich

Heute endeten die XIII. Winter-Paralympics in Peking. China holte diesmal mit Abstand die meisten Medaillen, insgesamt 61, davon 18 goldene (siehe hier). Die Ukraine liegt auf dem zweiten Platz, Kanada auf dem dritten und Deutschland auf dem siebten. 2018 hatte Deutschland noch den fünften Platz erreicht und im ewigen Medaillenspiegel liegt Deutschland damit immer noch auf dem ersten Platz. China hatte 2018 erstmals eine (goldene) Medaille bei Winter-Paralympics gewonnen und jetzt gleich die meisten, wobei es auch Vorwürfe wegen der Einstufung der Athleten gab. Russland durfte diesmal wegen des Angriffskriegs gegen die Ukraine gar nicht antreten, beim letzten Mal wegen Dopings auch nicht unter eigener Flagge, wobei die russischen Athleten trotzdem den zweiten Platz erreichten.

Diskussionspapier zum Euro im Fußball

Das Diskussionspapier des Instituts für Organisationsökonomik 2/2022 von meinem ehemaligen Doktoranden Michael Hickfang (siehe ‚Mitarbeiter promoviert‘) und mir widmet sich der Frage: „Is There a Euro Effect in European Football?“ Interessanterweise scheint eine Mitgliedschaft in der Eurozone dem professionellen Fußball eher zu nutzen als zu schaden, doch wirklich belastbar ist dieses Ergebnis nicht und vielleicht eher ein Größeneffekt. Zumindest gibt es in diesem Bereich keine Nachteile durch die Gemeinschaftswährung. Dagegen ist ein Angriffskrieg nicht gut für die Sportler und Sportvereine eines Landes (siehe „Fifa und Uefa suspendieren Russland“).

Abschluss Olympische Winterspiele 2022 in Peking

Heute endeten die Olympischen Winterspiele 2022 in Peking. Im „Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele 2022“ liegt Deutschland wie schon 2018 im südkoreanischen Pyeongchang (siehe ‚Medaillen bei den Olympischen Winterspielen 2018‘) hinter Norwegen (diesmal historischer Rekord mit 16 Goldmedaillen von allerdings auch erstmals insgesamt 109) auf dem zweiten Platz mit 12 Goldmedaillen (2018 waren es 14 gewesen), 10 Silbermedaillen (unverändert) und 5 Bronzemedaillen (beim letzten Mal 7). Den dritten Platz belegt diesmal Gastgeber China (mit 9 Goldmedaillen) statt Kanada (nur noch 11. Platz mit 4 Goldmedaillen). Im „Ewige[n] Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele“ bleibt Deutschland (einschließlich DDR) auf dem ersten Platz vor Russland (einschließlich Sowjetunion, GUS und russischen Athleten mit olympischer Flagge wie schon letztes Mal und auch dieses Jahr) und Norwegen.

Russland, welches wegen systematischen Staatsdoping nicht unter eigener Flagge antreten durfte, lieferte auch gleich wieder einen Dopingskandal um die erst 15-jährige Eiskunstläuferin Kamila Walijewa, die positiv getestet wurde und nur wegen ihres jungen Alters (sie ist mehr Opfer als Täter) noch nicht definitiv disqualifiziert wurde. Viele Athleten durften wegen positiver Corona-Tests entweder gar nicht starten oder erst nach längerer, teilweise die Leistung beeinträchtigender Quarantäne. Es waren auch fast keine Zuschauer zugelassen und die Ökobilanz dieser Spiele teilweise in einem Naturschutzgebiet dürfte besonders schlecht sein, da es in und um Peking zwar ziemlich kalt, aber auch sehr trocken ist, weshalb viel Kunstschnee zum Einsatz kam. Schließlich ist die Menschenrechtslage in China schlecht und hat sich das Internationale Olympische Komitee mit dem Deutschen Thomas Bach an der Spitze nicht mit Ruhm bekleckert.