Evangelischer Kirchentag in Dortmund

Es ist gerade der Evangelische Kirchentag in Dortmund. In meinem Stadtteil Aplerbeck bekomme ich jedoch direkt nichts davon mit, sondern nur über Medien vermittelt. Der Kirchentag könnte auch in einer anderen Stadt, einem anderen Land oder gar nicht stattfinden. Interessant finde ich außerdem, dass der katholische Feiertag Fronleichnam dafür genutzt wird, zu dem Martin Luther meinte (siehe „Fronleichnam abschaffen?“): „Ich bin keinem Fest mehr feind … als diesem. Denn es ist das allerschändlichste Fest.“

Offen widersprüchlich äußert sich der Kirchentagspräsident Hans Leyendecker zum Ausschluss der AfD, denn er „begründet das damit, dass auf den Kirchentag keine Menschen eingeladen werden, die andere ausschließen“, was er selbst gerade tut (siehe „‚Hört auf euch gegenseitig zu beschmeißen, hört auf alles schlecht zu reden.'“). Denn „mit solchen Leuten möchte ich nicht reden“, explizit auch wegen abweichenden Meinungen zum Klimawandel. Das ist nicht verboten, da die Kirche trotz Kirchensteuer, hoher Staatszuschüsse und anderer Privilegien nicht zum Staat gehört. Doch Toleranz sieht anders aus, christliche Nächstenliebe wohl auch, während gerade Christen sich eigentlich um „Sünder“ bemühen müssten, statt diese pharisäerhaft auszugrenzen.

Im Nationalsozialismus spielte die Deutsche Evangelische Kirche, Vorläufer der heutigen Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), eine unrühmliche Rolle. Inhaltlich vertritt die EKD jetzt ganz andere Positionen, doch am Grundprinzip hat sich offensichtlich wenig geändert. Sie folgt dem Zeitgeist, der nun eben grün ist, und hofiert die Herrschenden, während sie zur Ausgrenzung der jeweils Ausgegrenzten noch aktiv beiträgt. Sollte die AfD jemals an die Macht kommen, ist entsprechend wieder ein Kurswechsel zu erwarten. Dagegen wäre es wohl besser, die Kirche würde sich wie Jesus aus der Politik heraushalten, dafür um ausgegrenzte Menschen kümmern und gar keine Parteipolitiker mehr einladen.

AOK-Firmenlauf Dortmund 2019 in 30:03

Gestern bin ich zum vierten Mal den AOK-Firmenlauf Dortmund gelaufen von Phoenix-West um den Phoenix-See und wieder zurück (für die Vorjahre siehe ‚AOK-Firmenlauf in Dortmund‘ 2016 mit Baby-Jogger in 38:35, ‚AOK-Firmenlauf diesmal in 31:36‘ im Jahr 2017 und ‚AOK-Firmenlauf über 6,7 km in 32:33‘ in 2018). Obwohl ich noch den ‚Rhein-Ruhr-Halbmarathon Duisburg in 1:53:50‘ in den Beinen spürte, brauchte ich diesmal „nur“ 30:03 (und brutto 30:14, siehe hier), wobei der Zugläufer mit dem 30-Minuten-Ballon noch hinter mir ins Ziel kam (aber auch nach mir gestartet war). Jedenfalls war ich damit der 133. von 1.479 Männern und der 143. insgesamt von 2.515 Läuferinnen und Läufern.

Ich startete wieder für Ausbüttels Apotheken, für die meine Frau arbeitet. Da ihr Chef fehlte, schafften wir als Team aus drei Männern nur den 145. Platz von 433. Meine Frau war übrigens in 34:29 die 64. von 1.036 Frauen und erreichte in der Teamwertung den 31. von 291 Plätzen, ist also relativ deutlich besser. Unsere Kinder blieben auch dieses Jahr zu Hause.

Rhein-Ruhr-Halbmarathon Duisburg in 1:53:50

Bereits Sonntag lief ich bei über 30 Grad im Schatten und wenig Schatten den Rhein-Ruhr-Halbmarathon Duisburg in 1:53:50 bzw. brutto in 1:54:12 (siehe hier). Damit war ich der 63. von 205 in meiner Altersklasse, der 400. von 1.281 Männern und der 470. von 1.900 Läuferinnen und Läufern insgesamt. Zuletzt lief ich den Dortmunder ‚Phoenix-Halbmarathon 2018 in 1:47:24‘ bei lauffreundlicherem Wetter, aber auf anspruchsvollerer Strecke.

Meine Frau und Kinder haben mich nach Duisburg begleitet. Danach waren wir noch in Bochum am Grab meines Vaters anlässlich seines dritten Todestages (siehe ‚Mein Vater ist gestorben‘) und haben meine Mutter besucht.

München wird Meister vor Dortmund

‚Glückwunsch dem Deutschen Meister!‘ Seitdem ich diesen Blog betreibe, hat immer der FC Bayern München die Meisterschaft der 1. deutschen Fußball-Bundesliga der Männer gewonnen, heute zum 29. Mal. Zum letzten Mal gab es 2012 einen anderen Meister mit Borussia Dortmund. Diese Saison lag auch lange der BVB vorne, konnte den Vorsprung aber nicht halten und wurde insbesondere von München 5:0 geschlagen. Der heutige Sieg gegen Borussia Mönchengladbach (0:2) hätte trotzdem reichen können, wenn Bayern München gegen Eintracht Frankfurt verloren hätte. Das hat es aber nicht, sondern 5:1 gewonnen. Immerhin war es diesmal bis zuletzt spannend.

Muttertag 2019

‚Alles Gute zum Muttertag!‘ Das wünsche ich auch dieses Jahr wieder allen Müttern.

Wir haben den Tag so ähnlich verbracht wie letztes Jahr: Frühstück im Bett, Süßigkeiten und Blumen, ein neuer BVB-Becher, von den Kindern Gebasteltes (diesmal kleine Blumenvasen), Sendung mit der Maus, gemeinsames Joggen (wobei Fabian inzwischen mit dem Fahrrad fährt), Besuch meiner Mutter mit (gekauftem) Kuchen, ein Familienspaziergang mit Eisessen, am Abend ein Tatort (zeitversetzt, nachdem die Kinder im Bett waren).