Einschulung von Fabian

Diesen Donnerstag wurde unser Sohn Fabian eingeschult. Er ging stolz mit Schultüte und -ranzen zu seiner neuen Grundschule. Großeltern und Schwester mussten leider vor dem Schulhof bleiben, wo wir Eltern erst ein paar Reden hören und dann auf ihn warten durften, während er seine erste Schulstunde hatte. Der ‚Maskenzwang im Schulunterricht von NRW‘ gilt für ihn zum Glück noch nicht, aber auf  dem Hof mussten alle ständig eine Maske tragen. Das taten allerdings nicht alle, was wiederum die Rektorin wütend machte. Danach haben wir zu Hause seine Einschulung etwas gefeiert. Morgen beginnt dann sein erster richtiger Schultag um 8.10 Uhr.

10 km beim Bunert Solo Run Dortmund in 45:24

Kürzlich haben wir den ‚Digitale[n] NRW-Uni-Laufcup abgeschlossen‘. Heute waren meine Frau und ich erstmals seit den Corona-Beschränkungen wieder bei einem richtigen Laufwettbewerb dabei, beim Bunert Solo Run Dortmund, der allerdings eine Besonderheit hatte, nämlich Einzelstarts aller Läufer jeweils 30 Sekunden auseinander. (Wir hätten auch zusammen starten dürfen, aber wer hätte dann auf unsere Kinder aufgepasst?) Meine Frau lief 5 km in 22:44 und war damit relativ gesehen viel besser als ich mit nahezu gleichem Tempo über 10 km in 45:24 (siehe „Ergebnisliste“). Damit wurde ich immerhin 50. von 137 Männern, 7. von 20 in meiner Altersklasse und 59. von 223 Läuferinnen und Läufern insgesamt über 10 km.

Interessant ist noch, dass meine Laufuhr nicht 10 km gemessen hat, sondern nur 9,55 km. Wenn die Uhr tatsächlich Strecken um 4,5 Prozent unterschätzt, waren meine Zeiten auch bei dem digitalen Laufwettbewerb und im Training eigentlich besser. Es könnte auch sein, dass das Unterschätzen der Strecken vor allem bei Wettkämpfen auftritt, da ich dann längere Schritte mache, während die Uhr zur Streckenmessung wohl GPS-Daten und die Zahl der Schritte zusammen mit der mittleren Schrittlänge kombiniert. Allerdings war wohl auch die heutige Strecke nicht perfekt vermessen und auf jeden Fall die 5 km-Runde kürzer als die Hälfte der zwei Runden der 10 km, weil der Abzweig zum Ziel deutlich kürzer war als das Verbindungsstück wieder zum Startbereich.

Digitaler NRW-Uni-Laufcup abgeschlossen

Zuerst lief ich ‚8 km in 43 Minuten beim digitalen NRW-Uni-Laufcup‘. Es folgten 10 km in 52:40, 12 km in 1:02:55 und letzte Woche 5,555 km (bzw. 5,56 km wegen der Mess[un]genauigkeit meiner Laufuhr) in 26:08. Interessanterweise wurde ich dabei immer schneller (pro Kilometer), obwohl die Distanzen erst länger wurden. Jede Distanz bin ich übrigens dreimal gelaufen und hier steht jeweils der schnellste Wert. Letztes Jahr war ich allerdings noch schneller, als ich die ‚5 km Leonardo-Campus-Run in 22:42‘ lief. Mir fehlt wahrscheinlich der echte Wettkampfcharakter. Die schnellsten 5,555 km lief ich übrigens in Münster um den Aasee, alle anderen elf Läufe in Dortmund.

Alle Ergebnisse finden sich hier, wobei ich nur auf die Gesamtergebnisse eingehe, bei denen alle vier Läufe zusammengezählt wurden. Ich komme dann auf 3:04:43 für die insgesamt 35,555 km. Damit wurde ich der 89. von 142 Männern. Die hintere Hälfte ist eher neu für mich, wobei es wohl auch einen Selektionseffekt gab: Es machten eher bessere Läufer mit, von denen auch nicht alle die vier Läufe durchgehalten haben. Meine Frau wurde übrigens die 36. von 97 Frauen. Von allen 239 Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurde ich 109.

Mal wieder Double für Bayern München

Es gibt mal wieder einen ‚Glückwunsch zum Double!‘ Denn es gab ‚Wieder Double für Bayern München‘. ‚München w[u]rd[e] Meister vor Dortmund‘ auch in diesem Jahr und gewann außerdem heute Abend den DFB-Pokal der Männer 4:2 gegen Bayer Leverkusen. Das waren die 30. Meisterschaft und der 20. Pokalerfolg der Bayern. Bei den Frauen holt übrigens der VfL Wolfsburg jetzt dauernd die Meisterschaft und auch den Pokal.

Kahlschlag von Galeria Karstadt Kaufhof auch in Dortmund

„Karstadt Sports in Dortmund soll auch dicht gemacht werden“, nachdem schon die Schließung von beiden Kaufhäusern in Dortmund, Karstadt und Galeria Kaufhof, beschlossen worden war (siehe „Galeria Karstadt Kaufhof schließt 18 Filialen in NRW – Diese Häuser sind betroffen“). Insgesamt sollen bundesweit 62 von 172 Kaufhäusern geschlossen werden und 20 von 30 Sporthäusern. Nicht nur der Trend ist schon länger gegen Kaufhäuser gerichtet, die von Discountern, Fachgeschäften und dem Internethandel in die Zange genommen werden, sondern insbesondere Karstadt litt schon lange unter Missmanagement. Die coronabedingten Maßnahmen gefährden nun die Existenz des gesamten Handelskonzerns (der seinerseits der österreichischen Signa Holding gehört), die auch nach diesen vielen Schließungen nicht dauerhaft gesichert sein wird.

Für Dortmunds Innenstadt ist diese doppelte bis dreifache Schließung eine Katastrophe. Das Karstadt-Kaufhaus war gerade erst aufwendig saniert worden. Wahrscheinlich ist die gleichzeitige Schließung mit dem benachbarten Kaufhaus von Galeria Kaufhof noch nicht einmal betriebswirtschaftlich sinnvoll, sondern naiv berechnet worden. Momentan macht sich der Konzern selbst Konkurrenz, weshalb ein verbleibendes Kaufhaus in einer besseren Lage wäre als aktuell jede Hälfte von zweien. Auch die Stadt sollte überlegen, ob sie dem Konzern oder einem neuen Investor entgegenkommt, um zumindest eines der Häuser zu erhalten. (Bei einem passenden Konzept, z. B. einer lokalen Aktiengesellschaft, würde ich mich auch beteiligen; ich habe sogar noch recht wertlose Aktien von Arcandor im Depot, wozu Karstadt bis vor zehn Jahren gehörte.) Die bislang belebte Innenstadt wird sonst stark an Attraktivität verlieren, was auch andere, ohnehin schon gebeutelte Geschäfte weiter beeinträchtigt und zusammen mit der schlechten Verkehrspolitik (siehe z. B. ‚Gängelung aller Autofahrer statt Dieselfahrverbot in Dortmund‘) zu einer Abwärtsspirale führen kann.