Selbst Lauterbach bezeichnet Kita-Schließungen inzwischen als Fehler

Der „Abschlussbericht der Corona-KiTa-Studie liegt vor“. Bundesgesundheitsminister Karl „Lauterbach sieht Kita-Schließungen in der Pandemie als Fehler“, da sie vielen kleinen Kindern, die weder Pandemietreiber noch selbst besonders gefährdet waren, massiv geschadet haben. Seinerzeit war noch Jens Spahn der (un)verantwortliche Bundesgesundheitsminister, aber Herr Lauterbach befürwortete damals alle Zwangsmaßnahmen und forderte noch mehr. Wer diese Maßnahmen damals schon anzweifelte oder gar kritisierte wie z. B. ich, wurde angefeindet.

Dabei haben sich nicht nur die Kita-Schließungen als falsch herausgestellt. Die „‚Impfung bietet keinen längerfristigen Schutz vor Infektion‘, betont Stiko-Chef“ Thomas Mertens. „Die Impf-Euphorie trübte den kritischen Blick: Medien, Politiker und Wissenschafter versprachen in Sachen Corona-Impfung zu viel. Und statt sich zu hinterfragen, beharren manche auf ihren Behauptungen“. Das ‚Bundesverfassungsgericht winkt[e die] einrichtungsbezogene Impfpflicht evidenzlos durch‘, die bis heute willkürlich angewandt wird und zur Entlassung von einigen ungeimpften Fachkräften in Medizin und Pflege führt, während andere weiterarbeiten dürfen, bis vielleicht auch sie entlassen werden, obwohl von ihnen kein größeres Risiko für die Patienten ausgeht als von ihren geimpften Kollegen. Pauschale FFP2-Maskenpflicht ist ebenfalls nicht gerechtfertigt und wird ebenso willkürlich bei manchen sanktioniert, während sie vom Bundespräsidenten öffentlichkeitswirksam missachtet wurde. Es ist nötig, das Versagen der Politik und auch der Justiz aufzuarbeiten, aber vor allem sofort damit aufzuhören wie die meisten anderen demokratischen Staaten.

10 Gedanken zu „Selbst Lauterbach bezeichnet Kita-Schließungen inzwischen als Fehler

  1. Was schert Lauterbach sein dummes Geschwätzt von gestern? Was seine Lakaien in den Medienhäusern?
    Jetzt wird eine unhaltbare Stellung geräumt. Solange der Ministerposten hält und die GEZ-Steuern sprudeln, ist das ein Nebenkriegsschauplatz.

    • In den allermeisten Staaten wurde Corona für beendet erklärt. Erwachsene Menschen müssen auf sich selbst aufpassen. Nur in Neubuntland brauchen die Sozialisten und Ökosozialisten die Fortsetzung der Pandemie, um das Volk unter der Knute zu halten. Ich verachte diese Polit-Verbrecher.

  2. Lauterbach gibt diese Studie in Auftrag, die er selbst auch bewertet: „Kitas waren keine Infektionsherde.“ Die beauftragte Forschergruppe selbst zieht in diesem Bericht kein Fazit! So weit ich weiß, gab es bisher keine Möglichkeit, diese Forschergruppe zu dieser Studie zu befragen. Vielleicht wäre ein kritisches Nachfragen aber zumindest für die Presse angebracht.

    Wundert es wirklich, dass der Auftraggeber dieser Studie zu dem Urteil kommt, dass die politische Entscheidung, Kitas zu schließen, eine falsche Entscheidung der Vorgängerregierung war?

    Der Politiker Lauterbach ist offensichtlich clever, weil er sich als hinterfragender kritischer Politiker inszeniert, der seine eigene Kita Schließung Forderung in 2021 als Wissenschaftler nun aber in politischer Verantwortung als „unnötig“ widerruft. Er sagt auch, dass die Impfquote beim Personal von Kinderbetreuungseinrichtungen bei 85 Prozent (dreifach geimpft) liegt und damit weit über dem Bevölkerungsdurchschnitt. Das gebe den Kindertagesstätten „eine große Sicherheit“. Sie seien auf die zu erwartende Corona-Welle im Herbst und Winter gut vorbereitet.

    Lauterbach sagt jetzt nicht, dass die allgemeine Hoffnung, eine hohe Impfrate wird der Corona-Pandemie beenden können, falsch ist. Er spricht schon gar nicht von einer möglichen Corona Impflüge und auch nicht davon, dass Politiker und Wissenschaftler schlicht zu viel versprochen haben/hätten.

    Ihre Forderung, das „Versagen der Politik und der Justiz aufzuarbeiten“, hört sich vielleicht gut an, ist aber aus meiner Sicht im Sinne einer Anklageschrift eher substanzlos.

    • Mit Aufarbeiten meine ich keine Anklageschrift. Ich bin gegen politische Justiz. Das gilt allerdings in beide Richtungen. Politiker sollten für ihre politischen Fehler nicht strafrechtlich verfolgt, sondern abgewählt werden. Dafür sollten die Gerichte, vorneweg das Bundesverfassungsgericht, nicht jede politische Fehlentscheidung durchwinken, sondern die Grundrechte gerade gegen die Regierung schützen. In einer akuten Notlage mag es schwer sein, die Grundrechte richtig gegeneinander abzuwägen, aber inzwischen ist doch offensichtlich, dass z. B. die Rechtfertigung der einrichtungsbezogenen Impfpflicht sachlich falsch ist und ein Parteipolitiker wie Herr Harbarth grundsätzlich nicht als unparteiischer Richter taugt.

      • Ich tippe darauf, daß das staatliche Missmanagement der Corona-Epidemie fast folgenlos im Memory Hole verschwinden wird. Die Politik produziert mittlerweile soviel Kardinalfehler, daß einzelne gar nicht mehr besonders auffallen.

      • Die Menge der schweren Fehler macht es doch nicht besser, sondern noch schlimmer. Die schlechte Corona-Politik ist auch noch nicht vorbei, so wurde die FFP2-Maskenpflicht gerade erst verschärft und besteht die einrichtungsbezogene Impfpflicht ohne Grund fort. Selbst Lockdowns könnten zu jede Zeit wieder verhängt werden. Unsere Grundrechte sind nicht ausreichend geschützt, sondern durch politische Willkür gefährdet.

    • Die „allgemeine Hoffnung“, von der Sie schreiben, war eine medial inszenierte. Den Menschen wurde versprochen, daß die Gefahr, die man ihnen eingeredet hatte, durch eine allgemeine Impfung gebannt werden könnte. Daß dabei gelogen und Geld gescheffelt wurde, hat zumindest die Medien nicht interessiert.
      Die Diskussion dreht sich aber. Am Ende des Tages wird Lauterbach genauso in der Versenkung verschwinden, wie der alberne Impfzwang in den Krankenhäusern etc.

  3. Corona hat endgültig bewiesen: Wir leben in einer Angstgesellschaft, die völlig über das Ziel hinauschießt.

    Daß Kleinkinder nicht gefährdet sind, war bereits nach den ersten Monaten der Epidemie hinreichend klar. Ich habe bereits damals gesagt, wir sollten Kleinkinder und Kinder in Landschulheimen zusammenstecken und durchseuchen lassen, um eine Grundimmunität in der Bevölkerung aufzubauen, den Schulunterricht zu ermöglichen und die Eltern zu entlasten. Aber nein, es wurde ein Panikfilm geschoben. Ein Todesfall unter 1 oder 10 Millionen Kinder galt als Totschlaggegenargument. Die einzige schützenswerte Ausnahme waren die Risikogruppen, insbesondere Senioren.

    Ich bin Gott sei Dank schon recht früh aus dem Panikkarussell ausgestiegen und dann soviel wie noch nie herumgereist, gerade auch ins Ausland. Das war die richtige Lebensentscheidung, die ich jedem dieser Angstmenschen auch gerne ins Gesicht lache.

    Was habt ihr denn davon gehabt, den Panikpolitikern zu glauben, euch zu verbarrikadieren und das Leben vorbeiziehen zu lassen? Ihr habt trotzdem wie alle anderen Corona bekommen.

    • Eine absichtliche, gar zwangsweise Durchseuchung ist keine gute Strategie. Es ist auch nicht unplausibel, dass die Verzögerung der Pandemie Menschenleben gerettet hat, sei es durch eine gewisse Schutzwirkung der Impfungen vor schweren Krankheitsverläufen oder auch durch mildere Virusvarianten im Zeitablauf. Trotzdem war die politische Panikmache nicht gerechtfertigt und hat viel mehr geschadet als genutzt.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..