Habeck hält an Atomausstieg mitten im Winter und in Energiekrise fest mit zwei Atomkraftwerken als kurze Notreserve

Der grüne Wirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck behauptet „»Wir haben genug Energie in Deutschland«“. Die auch wegen seiner schlechten Politik explodierenden Gas- und Strompreise sind ihm dabei egal, ebenso die Gefahr von Blackouts und das Ende der russischen Gaslieferungen über Nord Stream 1. Er hält rein ideologisch ohne Sachargumente und gegen den Rat der Netzbetreiber und unabhängiger Wissenschaftler am deutschen Atomausstieg zum Jahresende fest und macht ein minimales Zugeständnis. Zwei der drei noch gut und sicher laufenden deutschen Atomkraftwerke dürfen noch bis Mitte April nächsten Jahres als Notreserve betrieben werden, um im (wahrscheinlichen) Notfall noch Strom zu liefern. Das Atomkraftwerk Emsland muss hingegen in jedem Fall, also auch im Notfall und bei Blackouts, am 31. Dezember abgeschaltet werden, weil in Niedersachsen im Oktober Landtagswahlen sind und Parteitaktik dem Minister wichtiger ist als das Wohl der Bundesbürger oder gar der Unternehmen. Klimaschutz ist den Grünen auch nicht so wichtig, denn sie verfeuern lieber mehr Gas und Kohle, wenn die französischen Atomkraftwerke uns nicht genug Strom liefern, der ebenso gerne genommen wird Fracking-Gas aus anderen Ländern, während das alles bei uns verboten wird und vielleicht die Lichter ausgehen.

92 Gedanken zu „Habeck hält an Atomausstieg mitten im Winter und in Energiekrise fest mit zwei Atomkraftwerken als kurze Notreserve

  1. Die Strom- und Energiepreise drohen zu explodieren, die Versorgungssicherheit ist ernsthaft in Gefahr, der Industriestandort Deutschland ist bedroht und dem Bürger drohen Eisblumen in der Wohnung, aber wir brauchen diese Atomkraftwerke nicht.

    Derartige Gefälligkeitsgutachten klingen wie Hohn und bringen die ganze Wissenschaft in Verruf.

    Aber die FDP muß gar nicht so tun, als sei sie die Stimme der Vernunft, schließlich hat sie 2011 zusammen mit der CDU/CSU den Atomausstieg überhaupt erst beschlossen (https://www.bundestag.de/webarchiv/textarchiv/2011/abstimmung-250082).

    Alle etablierten Parteien (CDU/CSU, SPD, FDP, Grüne, Linke) haben damals für den Atomausstieg gestimmt. Alle sind deshalb jetzt mitschuldig an der Energiemisere.

    • Eigentlich hat sich der Stresstest für einen Weiterbetrieb der Atomkraftwerke ausgesprochen, doch Herrn Habeck ist das egal. Der Atomausstieg 2011 war ein schwerer Fehler und nur parteitaktisch motiviert (ohne der Union zu nutzen), doch mit Gas und Kohle wäre er verkraftbar gewesen. Was nicht geht und deshalb auch kein anderes Land der Welt versucht, ist der gleichzeitige Ausstieg aus Atomkraft und allen fossilen Energieträgern.

      • Ich bin mit einem sehr klugen Mann befreundet, der schon seit einiger Zeit lebhaft bedauert, dass Herr Habeck leider weder Ahnung von Physik / Naturwissenschaften, noch von „Wirtschaft“ hat und sich offenbar auf ähnlich kompetente Berater in seinem Ministerium verlassen muss.
        Da bleibt es eben nicht aus, dass nicht nur Politik im Sinne seiner Grünen gemacht wird, sondern grundsätzliche Fehler im gesamten Bereich Energieversorgung weiter und weiter getrieben werden.
        Wie kann sich ein Nicht-Fachmann über alle fachmännischen Expertisen einfach hinwegsetzen?
        Habeck ist ‚der‘ grüne Politiker, ich sagte es bereits, der am meisten hinsichtlich seiner Kompetenzen für das Fach, das er als Minister zu vertreten hat (und auch weit darüber hinaus), überschätzt wird.
        Kleine boshafte Anmerkung von mir: Welches Ministerium wäre seinen Kompetenzen angemessen?
        Ich weiß natürlich, dass ein Minister in erster Linie sein Ministerium verwalten muss, aber ein ganz klitzekleines Verständnis von der Materie könnte in diesem Fall doch nicht schaden.

        Meinen Sarkasmus bitte ich zu verzeihen, er ist der absoluten Ohnmacht geschuldet, die mich angesichts der grün dominierten Regierung überkommen hat.

      • Ist Frau Baerbock wirklich besser qualifiziert als Außenministerin? Sie setzt jetzt öffentlich auf Haltung statt Diplomatie und Interessensausgleich in der Außenpolitik. Vielleicht wäre Herr Habeck ein besserer Kulturstaatsminister als Frau Roth.

      • Auf die Frage, ob Frau Baerbock besser qualifiziert sei, als ihr ehemaliger Co-Parteichef:
        Ich will nicht unhöflich sein, aber allein diese Frage lässt mich schon mit den Augen rollen. Wie qualifiziert Frau Baerbock ist, macht doch ihr fantastisch geschönter Lebenslauf deutlich.
        Ich erinnere mich an „Schorsch Leber“, der sich als einfacher Maurermeister damals in seiner Partei engagierte und sogar Minister wurde. Zu keiner Zeit hat er seine Herkunft verschwiegen oder geschönt.
        Frau Baerbock meinte aber, ihre „interessante“ Uni-Karriere in Hamburg ein bisschen binnen zweier! Semester (oder waren es drei Trimester?) in London aufhübschen zu müssen.
        Haltungsnoten mögen beim Trampolinspringen eine große Rolle spielen, in der Politik geht es um fachliches Wissen und Sachkompetenz.
        „Klare Kante“ zu zeigen, wie es sie nun in den Fokus ihrer Außenpolitik stellen will, statt Diplomatie zu betreiben, weist doch eher auf mangelnde Eignung für diese sensible Sparte der Politik hin.
        Mit „klarer Kante“ hat Deutschland in früheren Zeiten die Welt beinahe in den Abgrund befördert.
        So viel zur Frage, ob Frau Baerbocks besser qualifiziert sei als ihr Kollege Habeck.

      • Sie hatten geschrieben, Herr „Habeck ist ‚der‘ grüne Politiker, ich sagte es bereits, der am meisten hinsichtlich seiner Kompetenzen für das Fach, das er als Minister zu vertreten hat (und auch weit darüber hinaus), überschätzt wird.“ Wir sind uns aber vermutlich einig, dass Herr Habeck immer noch kompetenter ist als Frau Baerbock.

      • Keine Frage, ich halte Habeck für weitaus qualifizierter als Baerbock —- wenn auch nicht wirklich qualifiziert für das Amt, das er bekleidet.

      • In den Nachrichten des Deutschlandfunks wurde heute morgen eine „Expertin“ zitiert, die den Weiterbetrieb der deutschen Kernkraftwerke als sinnlos bezeichnete, weil der mögliche Energieengpaß durch Probleme bei der Stromerzeugung in Frankreich verursacht würde.
        Der nächste Schritt in dieser Argumentation führt zu wetterbedingter Heizerlaubnis: Bei kaltem Ostwind darf nicht geheizt werden, weil der Wind aus dem bösen Rußland kommt.

      • Gerade auch wegen der Probleme in Frankreich sollten die besser laufenden deutschen Atomkraftwerke jetzt nicht abgeschaltet werden. Diversifikation bleibt in jedem Fall vernünftig. Man sollte nicht nur auf Atomkraft setzen, aber eben auch nicht allein auf Sonne und Wind.

      • Der letzte kompetente Wirtschsftsminister, an den ich mich erinnere, war Otto Graf Lambsdorf. Aber auch alle danach, sogar Schlaftablette Werner Müller (parteilos unter Rot/Grün) waren besser, als Märchenbuch-Autor Habeck…

  2. Die Ersatzversorgung in Dortmund für Strom kostet aktuell bereits über einen Euro pro kWh, das galt früher mal als Mondpreis. Immerhin dürfen wir noch PKWs mit Benzin betreiben, sodass zumindest in diesem Bereich die Nachfrage nach Strom nicht auch noch steigt.

  3. Einfach Klasse: Grüne müssen beschließen, dass Kernkraftwerke nicht abgeschaltet werden, damit 🇩🇪 im Winter nicht im Dunklen sitzen muss. Ein innerer Reichsparteitag für mich😜!

    • Freuen Sie sich nicht zu früh. Die Kraftwerke werden erst dann zugeschaltet, wenn das letzte Gaskraftwerk am Netz hängt und sonst kein Strom mehr produzierbar sein wird. Formal gibt Habeck so dem öffentlichen Druck nach
      Aber die Kernkraftwerke müßten im Dauerbetrieb arbeiten, damit erst gar kein Gaskraftwerk ans Netz muß. Nur so sind bezahlbare Strompreise zu erreichen. Aber das liegt nicht im Interesse der Grünen und ihres unrasierten Sprechers. In deren Interesse liegt ein Strompreis, den Industrie und produzierendes Gewerbe nicht bezahlen können. Nur so läßt sich Deutschland schnell und gründlich deindustrialisieren.

      Den inneren Reichparteitag feiern die Grünen. Wenn Sie mitfeiern wollen, werden Sie mit einem Kater aufwachen.

      • Atomkraftwerke eignen sich für den zuverlässigen Dauerbetrieb, nicht zum ständigen Hoch- und Runterfahren. Zum Ausgleich von Belastungsspitzen ist tatsächlich Gas viel besser geeignet.

      • Wenn hinreichend viele Kraftwerke abgeschaltet worden sind, liegt die Spitzenlast dort, wo man früher noch von Grundlast sprach.

      • Es gibt trotzdem Schwankungen im Verbrauch und viel mehr noch im Angebot von Solar- und Windenergie. Es wäre sinnvoll, die Kernkraftwerke weiterlaufen zu lassen und sogar die drei Anfang diesen Jahres abgeschalteten wieder in Betrieb zu nehmen, während Gasverstromung nur noch in echten Belastungsspitzen erfolgen sollte.

    • Sie interpretieren das falsch. Ende Dezember werden alle noch verbliebenen deutschen Atomkraftwerke mitten im Winter und in einer schweren Energiekrise abgeschaltet. Das einzige Zugeständnis von Herrn Habeck ist, dass in einer akuten Notlage zwei davon noch einmal ans Netz gehen dürfen, allerdings höchstens bis Mitte April 2023.

  4. Zustimmung.
    Wenn im Oktober die Wähler in Niedersachsen besonders den Grünen keine Klatsche verpassen, dann verstehe ich es nicht mehr. Der Realitätsschock müsste jeden Menschen zum Nachdenken zwingen. Wenn die Ideologen aber noch noch immer ihren Applaus bekommen, dann ist diesem Land wirklich nicht mehr zu helfen.

    • Warum sollten die Wähler den Grünen eine Klatsche verpassen? Jeder, der die Glotze anschaltet oder eine Zeitung liest, wird hinreichend gebrieft sein, sein Kreuzchen bei den Grünen zu machen. Und diese Deppen werden das auch tun.
      Um die Nazis, die dann noch übrigbleiben, darf sich dann der Verfassungsschutz kümmern.

    • Die Grünen profitieren doch eher noch davon. Bisherige FDP-Wähler sollten sich hingegen abwenden, wenn die ehemals Liberalen auch diesen Unsinn mittragen sowie die Verschärfung des Infektionsschutzgesetzes ohne jeden Sachgrund. Echten Sozialdemokraten sollte ebenfalls die bewusste Vernichtung von Arbeitsplätzen, sicherer Energieversorgung, Geldwert und Wohlstand zu denken geben.

      • „Echten Sozialdemokraten sollte ebenfalls die bewusste Vernichtung von Arbeitsplätzen, sicherer Energieversorgung, Geldwert und Wohlstand zu denken geben.“
        Seit 1980 bin ich SPD-Mitglied aus den von Ihnen genannten Gründen: Arbeitsplatzsicherung, soziale Vorsorge, glaubwürdige Außenpolitik (trotz aller Abstriche, die man heute machen muss, siehe Israel) Ich bin trotz vieler Irritationen, die ich in den letzten Jahren erfahren habe, in der Partei geblieben, weil es auch kritische Stimmen wie meine an der Basis gibt und sie laut geäußert werden müssen.
        Dass die Grünen „meine SPD“ nicht nur am grün-ideologischen Gängelband führen, sondern sie geradezu hinter sich her zerren auf einem Kurs, den ich nicht mittragen kann und will, habe ich an den Abgeordneten meines Wahlkreises bereits geschrieben.
        Ob es etwas ändert?
        Wenn Herr Weil meint, mit den Grünen eine bessere Politik machen zu können, ist das ein Grund, erstmals nicht die SPD zu wählen. Das Dumme ist nur, egal was (welche Partei) heutzutage auf dem Zettel steht, am Ende regieren die Grünen immer mit.
        Was tun?
        Schon bei einer der letzten Wahlen habe ich in komischer Verzweiflung behauptet, die „Bibeltreuen Christen“ wählen zu wollen, das entspräche zumindest neben der politischen Ausrichtung in meinem Leben den Überzeugungen, die mich tragen.

      • Klassische Sozialdemokraten sind mir viel lieber als woke Linke. Die Dominanz der Grünen ist ein Problem, doch die Wahl der Bibeltreuen Christen hilft sicher nicht dagegen. Viele halten nichts von der Wahl des kleinsten Übels, doch andernfalls wird das Übel nur größer.

  5. Guten Morgen, wir “ Alten “ halten diese Chaotik nicht mehr lange aus. Meine u.a. mit fehlende Verstand bei Grünen Politikern , bei Wählern die diese Partei in die komfortablen Sessel gehievt haben.

    Kommentar vom Professor Dr. Alexander Dilger tut ja soo gut .

    • Herr Müller, ich gehöre auch zu den „Alten“ und werde die Zeit, wo CDU/SPD nur noch als Splitterpartei fungieren, hoffentlich noch erleben dürfen. Leider werde ich bislang hier noch wenig unterstützt, zu mal es hier keinen einzigen gibt, der die Grünen positiv erkennt. Dabei sind die Grünen doch in allen Landesparlamenten und Regierungspartei, nach dem Willen über 20% „dummer“ Wähler. Ok, ich habe jetzt etwas scharf formuliert, in der Hoffnung auf Weitsicht.

      • Bei der Bundestagswahl hatten die Grünen 14,8 Prozent der gültigen Zweitstimmen. Leider dominieren sie die Bundesregierung und auch den öffentlich-rechtlichen Rundfunk mit desaströsen Folgen für Deutschland, Europa sowie uns ganz persönlich.

  6. Mit Fracking hätten wir einige Jahrzehnte Energie satt als Übergang zur späteren Geothermie. Warum spricht in Deutschland niemand mehr über fracking? Die alten Statements sind doch längst überholt. Die beiden AKWs bringen im Notfall wenig Energie für Deutschland. Allenfalls im Austausch mit Frankreich Gas/Strom ergibt es einen Sinn.

    • Die verbliebenen deutschen Atomkraftwerke bringen viel mehr als das Waschen mit Waschlappen und das Verbot strombeheizter Pools. Deutsche Gasförderung ist ebenfalls sinnvoll, hat aber eine längere Vorlaufzeit und führt zu zusätzlichen CO2-Emissionen (allerdings viel weniger als das Verbrennen heimischer Braunkohle).

      • Wer heute einen beheizten Pool hat, der hält sich das Wasser durch Solarenergie warm. Solarenergie habe ich mittlerweile auch als 1KW Generator. Reicht zum Bügeln, fern sehen, Staubsauger und zum täglichen Laden der 8 Mediengeräte meiner Familie. Wenigstens mal ein Anfang.

      • Das ist löblich, unterstreicht jedoch, dass die Energiespartipps der Grünen gar nichts bringen.

        Wie kann ein verantwortungsvoller Minister mitten in einer schweren Energiekrise gut und sicher laufende Kraftwerke abschalten? Die Antwort ist, dass Herr Habeck gar kein verantwortungsvoller Minister ist, sondern ein grüner Ideologe, dem die Folgen seines Handelns egal sind. Der Pöbel soll leiden, während er selbst natürlich ohne Maske durch die Gegend fliegt, wenn er sich nicht in einem dicken Auto mit Verbrennungsmotor herumfahren lässt.

      • In Deutschland verbieten die Grünen alles, denn Atomstrom und Fracking-Gas kommen doch aus dem Ausland. Wenn sie dann doch nicht kommen, sind die Russen oder Franzosen schuld, nie aber die verantwortlichen Politiker in Deutschland.

    • @Herr Krebs – Während Sie in Ihrer Datscha herumsitzen und im Sonnenschein technische Spielereien betreiben, gehen die meisten Leute zur Arbeit. Die Firma HAKLE GmbH Düsseldorf hat wegen der Energie-Kosten gestern Insolvenz beantragt. Vergessen Sie also trotz Ihres Generators die Bevorratung von Klo-Papier nicht !

  7. Immer wieder lese ich in anderen Foren, dass Habeck fleißig und authentisch sei und man deshalb doch bitte keine Kritik an dem Minister üben möge.
    Meine sarkastische Antwort darauf:
    Man kann fleißig und authentisch im Nebel stochern – und so kommt mir leider die Aktivität des Ministers vor – wenn ich ihm nicht einen noch größeren Vorwurf machen will, nämlich den, absichtlich die Deindustrialisierung Deutschlands ganz im Sinne der grünen Ideologie zu beschleunigen und aktiv voranzutreiben.

    • Herr Habeck ist ein reiner Machtpolitiker wie Frau Merkel. Die Sachfragen interessieren ihn überhaupt nicht, nur persönliche politische Vorteile. Wenn die realen Probleme zu groß werden, funktioniert das allerdings nicht mehr, jedenfalls nicht in Regierungsverantwortung.

      • Zwar ist es wahrscheinlich so, aber wie ist es (dann) zu erklären, dass er die Bevölkerung sauer fährt?

      • Die allgemeine Bevölkerung, deren Wohlergehen oder gar Ansichten sind Herrn Habeck offensichtlich egal. Frau Merkel war in einer etwas anderen Lage. Erstens musste sie auf ihre eigenen Partei kaum Rücksicht nehmen, weil diese keine echten Überzeugungen mehr hatte und ihr stets folgte (wobei auch die Grünen recht folgsam sind und z. B. den Schwenk vom Pazifismus zum Angriffskrieg ohne viel Murren mitmachten, was bestimmt auch für Atomkraft zum Klimaschutz machbar wäre), und zweitens war sie Kanzlerin und machte Politik nach Umfragen, um allgemein beliebt zu sein, insbesondere auch bei möglichen Koalitionspartnern und deren Wählern.

    • Habeck und das Bundesaußenmädel sind nur die telegenen Gesichter, deren seichtes Geblubber die Wahlschafe dazu bringen soll, das grüne Kernprojekt der Deindustrialisierung Deutschlands mit ihrer Stimme zu legitimieren.

  8. Es muss doch auch sachliche Argumente geben, die der aktuellen Situation erklärbar werden. Mit eurer Argumentation gegen die Grünen wird ein Ventil gesucht, um den Frust los zu werden. Ohne Besonnenheit funktioniert das nicht.

    • Die Besonnenheit fehlt bei den Grünen. Das ist die Erklärung für die politisch verfahrene Situation. Fällt Ihnen auch nur ein sachliches Argument ein, warum in der aktuellen Lage der ohnehin rein ideologische Atomausstieg mit fatalen Konsequenzen durchgezogen werden muss?

    • Wenn jemand die Energieversorgung durch das Abschalten von Kraftwerken sichern will, dann fallen mir keine sachlichen Argumente mehr ein.
      Wenn jemand die Nahrungsversorgung durch die Vernichtung landwirtschaftlicher Betriebe sichern will, fällt mir auch nichts mehr ein.

      Es ist halt nicht jedermanns Sache, bei der Diskussion mit den (grünen) Idioten sachlich zu bleiben.

    • @ „Mit eurer Argumentation gegen die Grünen…“
      So könnte man natürlich die Argumente lesen, aber das wäre ja reines Parteigezänk.
      Wir sind in einer sehr massiven Krise, wie sie seit Jahren nicht aufgetreten ist. Da kann es nicht um das Wohlbefinden oder auch nur um Rücksichtnahme auf das Wohlbefinden einer kleinen Minderheit gehen, denn das sind die Grünen trotz ihrer Wahlerfolge immer noch. Jetzt gilt es, Strategien zu entwickeln, die tatsächlich Besonnenheit erkennen lassen, Strategien, um die Energieversorgung sowohl für die Industrie wie für die privaten Haushalte zunächst einmal schlicht nur sicherzustellen, selbst das ist ja noch höchst fragwürdig, wenn ein paar Variablen nahezu zeitgleich verrückt spielen sollten, wie strenger Winter, Lieferengpässe, Dauerflaute, wenig Sonneneinstrahlung usw. Dabei habe ich noch gar nicht die Preisentwicklung mit in den Blick genommen…
      Ich erwarte von der Regierung, dass sie alle Faktoren in ihre Überlegungen einbezieht – und damit auch die Kernkraftwerke in Betrieb und am Netz hält, vorsorglich, vorausschauend, ideologiefrei.
      Alles andere ist in meinen Augen sträflicher Leichtsinn.

  9. Die Energieversorgung von 🇩🇪 liegt in den Händen eines Märchenbuch-Autors. Rette sich, wer kann…😜😜😜

      • Solche Aussagen von R.H. sind wirklich erschreckend. Dieser Mann nimmt bewusst einen wirtschaftlichen Niedergang des Landes in Kauf. Man sollte anfangen, ihn als politischen Feind zu betrachten.

      • Herr Habeck bleibt ein politischer Gegner (nicht Feind), auch wenn seine Inkompetenz erschreckend groß ist. Doch man muss keine böse Absicht unterstellen, wo schlicht Dummheit als Erklärung ausreicht.

      • Ihr Wort in Gottes Ohr, Herr Professor Dilger! Aber würden Sie einem Studenten mit der von Habeck zur Schau gestellten Dummheit das Vordiplom geben?
        Der Mann hat einen Abschluß einer deutschen Universität. Klar, in einem Laberfach, aber immerhin. Wenn man dem deutschen Bildungswesen nicht jedes Niveau absprechen will, muß man versuchen, sein Handeln jenseits der Dummheit zu erklären. Und dann wäre er ein Fall für den Verfassungsschutz.

      • Herr Habeck hat nicht Wirtschaft(swissenschaften) studiert und hätte dort weder ein Vordiplom noch einen Bachelorabschluss erhalten. Trotzdem leitet er jetzt das Bundeswirtschaftsministerium und lässt dort keine Leute an sich heran, die mehr Ahnung haben als er (siehe „Robert Habeck macht Geständnis über Gasumlage: ‚Das muss man ehrlicherweise sagen'“: „Weil wir aber nicht wussten, das muss man ehrlicherweise sagen – und niemand wusste das – wie dieser Gasmarkt verflochten ist“, was jeder mit Vordiplom wusste oder zumindest leicht hätte recherchieren können). Für die Abberufung eines solchen Ministers ist nicht der Verfassungsschutz zuständig, sondern eigentlich der Bundeskanzler, hilfsweise der Bundestag und langfristig die Wählerschaft.

      • Ich habe die Sendung nicht verfolgt, den Bericht erst jetzt gelesen.
        Bisher glaubte ich, dass Dr. Robert Habeck zumindest logisch denken kann, was ja für einen Politiker, der an einer entscheidenden Stelle in der Regierung mitzureden hat, nicht ganz unnötig ist. (Ironie aus!)
        Diese Zuversicht kann man nach der Lektüre und dem Gehörten getrost vergessen.
        Da redet sich gerade jemand um Kopf, Kragen und hoffentlich auch um sein Amt.
        Seine Wähler werden ihn dennoch lieben, weil er doch so „authentisch“ rüberkommt, in diesem Fall authentisch unwissend.
        Das wiederum passt zu Baerbocks „Haltung und klare Kante“, keine Ahnung, aber lautstark darüber reden – mit der „richtigen“ Haltung natürlich.

      • Es ist wichtig, auf offenkundiges Versagen hinzuweisen. Vielleicht bringt das zumindst manche zum Grübeln. Idealerweise denkt sogar der Minister beim nächsten Mal vorher nach, bevor er solchen Unsinn sagt oder schlimmer noch beschließt.

      • Wo sehen Sie die Inkompetenz in diesem konkreten Fall? H. weiß doch genau, wovon er redet. Es wäre denkbar, dass erneut allgemein die Insolvenzantragspflicht aufgehoben wird, außerdem müssen Einzelunternehmen ohnehin keine Insolvenz anmelden. Ich sehe es durchaus so, dass H. einige Unternehmen mehr oder weniger bewusst ins Abseits schickt.

      • Wie können Sie die offensichtliche Inkompetenz übersehen? Herr Habeck weiß überhaupt nicht, wovon er da faselt. Richtig ist, dass Insolvenz und Produktionseinstellung nicht dasselbe sind. Doch eine Insolvenz ist in der Regel das kleinere Übel, während der Bundeswirtschaftsminister suggeriert, dass ein komplettes Wegbrechen aller Erlöse nicht so schlimm wäre.

      • Daß „bestimmte Branchen einfach erst mal aufhören zu produzieren“, ist grünes Kernprogramm. Habecks Dummheit bestand einfach nur darin, das zum falschen Zeitpunkt zu kommunizieren. Nun fürchtet jeder, daß er keine Brötchen mehr kriegt, weil sein Bäcker pleitegeht.

        In der Durchsetzung dieses grünen Programms ist Habeck sehr kompetent. Ihm Inkompetenz zu unterstellen, wäre deshalb verfehlt. Allerdings gehört er – wie die ganze Partei – aus der Regierung entfernt und unter Beobachtung des Verfassungsschutzes gestellt.

      • Nein, Herr Habeck ist völlig inkompetent. Selbst wenn es sein Plan wäre, die deutsche Wirtschaft vor die Wand zu fahren (was ich nicht glaube, es ergibt sich nur aus seinen grünen Träumen), hätte er doch anders kommunizieren müssen. Man sieht ihm öffentlich beim Denken zu. Das fanden die Leute anfangs sympathisch, da man das von den meisten Politikern nicht gewohnt ist. Nun wird jedoch offenbar, dass Herr Habeck kein großer Denker ist und ziemlich viel wirrer Unsinn durch seinen Kopf geht. Si tacuisses, philosophus mansisses.

      • H. betreibt eine klassische Verschleierungstaktik. Der naive Zuschauer soll den Eindruck bekommen, dass alles nicht so schlimm werde, weil man ja auf ein paar Wochen Produktion verzichten könne und weil jedem irgendwie geholfen werden könne.

      • Wenn Unkenntnis mit Ideologie in der Tasche auf sachliche Aufgaben tritt, erfolgt eine Null Problem Lösung. Ein Minister sollte doch zumindest etwas Sach- und Fachkenntnis haben, oder? Ein Kinderbuchautor wird andere Kompetenzen haben. Was also macht dieser Mann auf diesem Posten?
        Der Mann muss seinen Rücktritt einreichen oder gefeuert werden.
        Ich bin so sauer auf solche Deppen, die das große Wort schwingen, aber von nichts eine Ahnung haben. Ach ja: Bravo Frau Maischberger, einen solchen Menschen zu demaskieren, das war angemessen und sehr notwendig.

      • Von den deutschen Talkmasterinnen ist Frau Maischberger die beste. Deutschland hatte leider schon viele schlechte Wirtschaftsminister, doch Herr Habeck ist der schlechteste mit den wohl schlimmsten Konsequenzen.

      • Frau Maischberger hatte hier einen guten Auftritt, wirkt ansonsten aber oft zu hektisch. Herr Lanz entlockt seinen Gästen solche Dinge mindestens genauso gut. Naja, jetzt wird es OT.

      • Pardon, ich dachte, Sie würden hier ganz fortschrittlich das generische Feminimum benutzen.

      • Ich habe mich lange geweigert, pure Dummheit als Erklärung (z.B.) Grüner Phänomene anzunehmen. Nach dem Habeck – Video muss ich einräumen, dass es, zumindest in diesem Fall, sogar die einzig plausible Erklärung ist. Der Mann ist ja offensichtlich völlig überfordert vom Sachverhalt und man kann ihm tatsächlich beim -durchaus aufrichtigen unternommen Versuch beobachten, ein (zu) abstraktes Problem zu erkennen und zu lösen. Die Rückfragen der Moderation würden jedem normalintelligenten Politiker zumindest für Bruchteile einer Sekunde das Gesicht entgleisen und die Antwort zynische Abgebrühtheit erkennen lassen. Der Mann ist offensichtlich charakterlich nicht falsch und arbeitet gewissenhaft im Rahmen seiner sehr beschränkten intellektuellen Möglichkeiten ernsthaft an einer Lösung für uns alle. Das ist zwar irgendwo sympathisch, aber erst recht erschreckend. Denn das bedeutet, wir dürfen nicht auf eine Kehrtwendung im letzten Moment hoffen, wie es bei abgebrühten Opportunisten wäre, die ihre eigenen Felle davonschwimmen sehen und irgendwann beidrehen oder gar eine das glatte Gegenteil des bisherigen Kurses verkünden / umsetzen. Gegen die Dummheit kämpfen selbst die Götter vergeblich. Wir haben also keine realistische Chance mehr.

      • Wir haben doch selbst erfahren dürfen, was wir eigentlich schon wussten, nämlich dass es in der Politik nicht primär auf Intelligenz ankommt. Das ist doch auch in Ordnung, macht es aber umso wichtiger, sich um die richtigen Berater zu kümmern und auch stets verschiedene Ansichten anzuhören. Bernd Lucke ist viel intelligenter als Herr Habeck und außerdem vom Fach, weshalb er viel weniger und vor allem nicht so plumpe fachliche Fehler gemacht hat. Doch leider war er in parteipolitischen Fragen ziemlich beratungsresistent und hat sich auch noch auf die falschen Leute verlassen, z. B. auf Frau Petry und Herrn Keith.

      • @Ihr Kommentar von 14:00 Uhr:
        Die deutsche Wirtschaft vor die Wand zu fahren, „ergibt sich nur aus seinen grünen Träumen“.

        Das entschuldet ihn keinesfalls. Es sind auch SEINE Träume, die er als grüner Minister auf unsere Kosten realisiert. Und dafür wird er (hoffentlich bald) Rechenschaft ablegen müssen.

      • Also ICH wusste nicht schon vor der AfD, dass es in der Politik nicht auf Intelligenz ankommt. Ich hatte nicht nur keine klaren Vorstellungen darüber, was dort zählt. Vielmehr war ich völlig naiv. Hätte man mich gefragt, hätte ich wahrscheinlich etwas ähnliches wie Intelligenz angegeben, aber wahrscheinlich nicht den exakten Begriff, den auch von diesem hatte ich keine konkrete Vorstellung, weil mich das Thema nie beschäftigt hatte. Noch weniger war mir klar, dass es in erster Linie wohl auf das Netzwerken ankommt und dies, da auch charakterlich Anständige netzwerken, je treuloser, desto (zumindest vorübergehend) erfolgreicher. Die kurze Episode der Anfangsphase der AfD war für mich Schock- und Stahlbad zugleich, auch ein Nachreifen in Menschenkenntnis und Desillusionierung.

      • Auch in der Politik, wie in fast jedem Lebensbereich, ist Intelligenz von Vorteil, sie ist dort aber (wie auch in vielen anderen Lebensbereichen) nicht die wichtigste Eigenschaft. Netzwerken ist z. B. wichtiger, wobei auch dafür Intelligenz nützlich sein kann, zumal sich schlaue Menschen eher dumm stellen können als umgekehrt. Treulosigkeit ist langfristig von Nachteil, kann jedoch kurzfristig gerade in einer jungen Partei vorteilhaft sein, weil man dann vielleicht schon weiter ist, bevor sich die Betrogenen rächen können. Belastbare Netzwerke, in denen die Beteiligten auch bei Schwierigkeiten zusammenhalten, sind besser, was vielleicht den Erfolg der Extremisten in der AfD erklärt. Sie hatten nie die Mehrheit (und haben sie wohl immer noch nicht), aber halten wegen ihrer Ideologie besser zusammen und schlagen so die vielen Egomanen, die nicht miteinander können und deshalb sogar meinen, dass ein Deal mit den Extremisten besonders clever sei. Wir können sehen, was aus Frau Petry, ihrem Mann und Herrn Meuthen geworden ist.

      • Leider ist die offizielle Sprache nicht klar, was doch gerade das Einfallstor für die Genderista ist. Talkmasterinnen bezeichnet traditionell tatsächlich nur Frauen, Talkmaster Frauen und Männer. Was ist Ihr Vorschlag für einen Begriff, der eindeutig nur Männer beschreibt?

        Ich persönlich fände eine Randomisierung zwischen der weiblichen und männlichen Form interessant. Das ist im Englischen üblich.

        Reines Off-Topic, aber wo soll man es hier sonst diskutieren…

      • Natürlich ist richtiges Deutsch klar. Männliche Talkmaster bezeichnet nur und eindeutig männliche Talkmaster. Eine Talkmasterin ist hingegen eindeutig weiblich (gegebenenfalls ohne Uterus, aber das ist ein anderes Thema), weshalb eine Randomisierung nicht hilfreich wäre.

      • Habeck ist eine einzige Katastrophe. Hoffentlich macht diese Heulsuse es so wie damals bei Twitter: Wenn Kritik kommt, zieht er sich beleidigt zurück. Das Interview bei Maischberger war ein weiterer Beweis, dass er sein Amt bar jeder Fachkenntnis ausübt. Die reinste Katastrophe, gerade in Zeiten wie diesen

      • Herr Habeck hat schon vorher vergleichbaren Unsinn erzählt. Noch schlimmer sind seine Handlungen, sei es die Gasumlage oder der weder abgestimmte noch überhaupt durchführbare Plan, zwei Atomkraftwerke in Notreserve zu halten.

  10. Um im Notfall die Stromversorgung zu sichern, will der Wirtschaftsminister zwei von drei AKWs nicht Ende des Jahres abschalten. Was ist denn falsch an diesem Beschluss?

    • Nahezu alles ist falsch. Herr Habeck will die drei verbliebenen Atomkraftwerke vom Netz nehmen, während die Stromversorgung unsicher ist und der Strompreis durch die Decke geht. Das Atomkraftwerk Emsland soll in jedem Fall geschlossen werden. Die anderen beiden sollen noch dreieinhalb Monate als Notreserve bereitstehen, also Kosten produzieren, aber möglichst keinen Strom. Echte Experten sind der Ansicht, dass ein kurzfristiges Hochfahren bei akuter Blackoutgefahr gar nicht möglich ist.

      • Den Entschluss, „Emsland“ vom Netz zu nehmen, verdanken wir den bevorstehenden Wahlen in Niedersachsen. Die grüne Basis muss bei der Stange gehalten werden, „Atomkraft, nein Danke!“ ist immer noch ein Wahlkampfslogan.
        Dass Herr Weil sich auf diesen Wahnsinn einlässt, hängt auch mit den Wahlen zusammen, die Angst ist groß, das geplante Bündnis SPD-Grüne nicht zustande zu bringen.
        Am Ende wird Althusmann (CDU) mit den Grünen regieren und sich ebenfalls am Nasenring durch die grüne Herrlichkeit führen lassen.

      • Nach den aktuellen Umfragen hat Rot-Grün eine Mehrheit in Niedersachsen. Besser (wenn auch nicht gut) wäre eine Fortsetzung der „Großen“ Koalition, doch diesmal mit der CDU an der Spitze.

    • @Herr Krebs
      Die Notfallabsicherung Ihres Schlaumeiers Habeck sieht nach FAZ.net https://www.faz.net/aktuell/ so aus:“: . .Die Anlagen dürfen nur zurück ans Netz, wenn sich lange im Voraus eine Strommangellage abzeichnet. Die administrativen und technischen Hürden sind hoch. Zunächst müssen Netzbetreiber und Bundesnetzagentur eine „vertiefte Analyse“ vorlegen. Dann schlägt das Wirtschaftsministerium der Agentur vor, eine „Empfehlung für den Abruf der Reserve“ auszusprechen. Anschließend folgt eine Verordnung, welcher der Bundestag widersprechen kann. Schließlich müssen die Atomaufsichtsbehörden die Genehmigungen erteilen. Das Wiederanfahren selbst dauert eine weitere Woche. . . .“
      Und geleitet wird die Bundesnetzagentur von Klaus Müller (Grüner).

      • Es ist eine reine Mogelpackung, die noch schlechter und teurer ist als ein konsequenter Atomausstieg am Jahresende, der allerdings auch schlecht, teuer und riskant ist. Dem Minister für Wirtschaft und Klimaschutz geht es erkennbar um beides nicht, sondern um reine Ideologie und das Bedienen von grünen Lebenslügen.

  11. Wie mehrmals hier betont, haben wir es bei Habeck, Baerbock, Lang et al. mit einem religiösen irrationalen Glauben zu tun. Mit rationalen Argumenten werden Sie eher den Papst von der Nichtjungfräulichkeit Marias überzeugen. Für die Grünlinken ist Atomkraft wie fossile Energie des Teufels.
    Noch schlimmer: Der Geist, der zur Aufklärung und zur Industriellen Revolution geführt hat, ist diesen Leuten wesensmäßig zuwider. Eine wirksame Gegnerschaft muss sich daher auf tiefenpsychologische, noch zu erarbeitende Strategien stützen. Rationale Argumente werden verpuffen und den Gegner im Irrtum verstärken.
    Wie bei den ersten Christen wird die Gegnerschaft als Martyrium empfunden und den Zulauf erhöhen – siehe Extinction Rebellion oder FFF.

    • Wenn andere Politiker, z. B. der Kanzler oder Herr Lindner, „Haltung“ zeigen würden, würden die Grünen wahrscheinlich einknicken oder sonst eben aus der Regierung ausscheiden. Herr Fischer wurde doch nicht mit inhaltlichen Argumenten auf Kriegskurs gebracht, sondern durch ein Machtwort von Kanzler Schröder. Ebenso könnte jetzt Herr Habeck dazu gebracht werden, für Atomkraft zu sein, um das Klima zu schützen und die Energieversorgung zu sichern. Aber warum sollte er seinen Kurs ändern, solange die anderen ihm stets folgen und dann für seine Fehler verhauen werden?

  12. Ich habe hier einiges über die Absichten Habecks und die Fähigkeiten von Frau Maischberger gelesen. Vielleicht waren es Maischbergers überragende Fähigkeiten, die Habeck zu seiner Selbstoffenbarung getrieben haben, vielleicht aber auch nicht.
    Vielleicht ist uns die gründe Denke einfach zu fremd, als daß wir die Bedrohungen hinter Habecks (und auch Beerbocks) Offenbarungen erkennen können. Wir sollten sie dennoch auf gar keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen. Ich empfehle in diesem Zusammenhang diese Analyse von Roland Tichy.

    • Die Analyse überzeugt mich nicht. Wenn Herr Habeck die Wirtschaft staatlich lenken will, kann er es doch einfach tun, ohne die Einstellung der Produktion ohne Insolvenz zu empfehlen. Wäre es nicht besser, wenn ungeliebte Unternehmen oder sogar ganze Branchen in die Insolvenz getrieben werden, während von ihm erwünschte Unternehmen und Branchen weiter produzieren sollten?

      • Das ist doch genau das, was die Grünen seit Jahren machen: Die Automobilindustrie wird in Deutschland bald Geschichte sein. Die chemische Industrie wird die Energiepreise nicht überleben und die Landwirtschaft wird den Weg der holländischen Bauern folgen. Über die Stahl- und Aluminiumindustrie brauchen wir gar nicht erst zu sprechen.
        Es bleiben die Asylindustrie und die AntiFa.

      • Mit der deutschen Industrie kann der Bundeswirtschaftsminister natürlich nicht mehr anfangen als mit Deutschland. Doch ich nehme ihm ab, dass die geschlossenen Bioläden und Bäckereien ihn schon wurmen, weshalb er ihnen seine geniale Lösung vorschlägt.

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