Millionen wollen gegen explodierende Energiepreise demonstrieren und werden von Innenministerin Faeser in rechtsextreme Ecke gestellt

In anderen europäischen Ländern gibt es bereits „Energie-Proteste: Fast jeder zweite Deutsche will demonstrieren“. „Laut einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa sagten 44 Prozent aller Befragten, sie würden ’sicher oder mit großer Wahrscheinlichkeit an Demonstrationen gegen die hohen Energiepreise teilnehmen'“, was zu den größten Demonstrationen in der deutschen Geschichte führen würde. Das Versagen unserer Politiker ist auch beispiellos. Sie  befeuern die viel zu hohe Inflation noch und lassen die Bürger lieber im Dunkeln frieren, als sichere Atomkraftwerke länger laufen zu lassen oder die Förderung von deutschem Gas zu erlauben.

Dafür wollen sie die Opfer und Gegner ihrer Politik kriminalisieren. „Zuletzt hatte Bundesinnenministerin und SPD-Politikerin Nancy Faeser vor Protesten gewarnt. Faeser stellte eine Verbindung zwischen den womöglich kommenden Demonstrationen, Rechtsextremen und Corona-Kritikern her.“ Autoritäre Politiker halten nichts von der Meinungsfreiheit und dem Demonstrationsrecht, insbesondere wenn diese zur Kritik an der Regierung genutzt werden, obwohl sie genau dafür gedacht sind und deswegen grundgesetzlich geschützt werden. Kritik an Regierungskritikern muss man hingegen nicht extra schützen, denn dafür sorgen die Regierung und ihre Medien schon von selbst.

30 Gedanken zu „Millionen wollen gegen explodierende Energiepreise demonstrieren und werden von Innenministerin Faeser in rechtsextreme Ecke gestellt

  1. Werden wir nicht durch solche Maßnahmen der geliebten Bundesregierung davor geschützt, dass Extreme die Macht und die Nazi-Methode übernehmen, ihre Kritiker als Feinde der Gesellschaft zu diffamieren?

      • Natürlich. Nur daß es hier der Geliebten Bundesregierung gar nicht darum geht, Herrn Höcke oder die wirren Querdenker zu verhindern, was dies nicht zur erlaubten Methode machen würde, sondern jegliche Kritik zu diffamieren. Höcke sollte meines Erachtens verhindert werden, aber ebenfalls nicht undemokratische Difffamierung von demokratischen Wegen der bloßen Meinungsäußerung, sondern durch bessere Politik.

  2. …und die Ukraine bezieht, trotz Krieg, weiter Gas aus Russland! Der Unterschied zu früher ist nur, dass jetzt der Westen dafür bezahlt und wir für den Winter noch nicht wissen, wie wir unsere Wohnungen heizen und die Industrie an laufen halten…

    • Jammern, jammern, jammern. Wo anderswo ein Volk leidet durch Tod, Verletzung und Zerstörung ihres Hab und Gut geht bei vielen hier die Angst rum, das Thermostat um 2 Grad herunter zu drehen. Vielen Deutschen ist die Solidarität mit dem ukrainischen Volk gleichgültig. Wenn ich die Kommentare in den digitalen Medien lese, wird mir schlecht.

      • Es geht hier nicht um zwei Grad, sondern darum, dass Sie zusammen mit den Grünen Millionen Menschen das Gas und den Strom ganz abstellen wollen, nur damit Herr Putin und hiesige Konzerne mehr verdienen können.

      • Für notleidende Menschen, in der Ukraine, in Russland und anderswo auf der Welt, habe ich großes Mitgefühl und bete dafür, dass sie ihre Konflikte friedlich in Verhandlungen mit Kompromissen lösen. Das erreichen wir aber nicht damit, dass wir aus falsch verstandener „Solidarität“ frieren oder gar unsere Industrie ruinieren!

  3. Sozialisten wollen beweisen, dass der Kapitalismus nicht funktioniert. Grüne sind auch Sozialisten, nur grün verkleidet eben.

    Schon seit Jahrzehnten wollen Grüne Energie verteuern. Deutschland als Industrie- und Technologieland braucht viel Energie, auch für Mobilität und Lebensqualität. Jetzt sehen die Grünen ihre Chance gekommen, denn mit Putin haben sogar den „perfekten Schuldigen“ für Energieknappheit und hohe Preise…!

    • @francomacorisano Ist dann die CSU auch sozialistisch? Die OB von Augsburg macht doch sehr vernünftige Vorschläge zum Energiesparen. Bringt das irgendwelche Nachteile? Ich persönlich würde mich sehr freuen, wenn ich mehr vom gestirnten Himmel über mir sehen könnte…

      • In meiner Familie habe ich schon als Kind gelernt, mit allem, auch mit Strom und Heizenergie, sparsam umzugehen. Begriffe wie „Umweltschutz“, „Müllermeidung“ oder „Ressourcenschonung“ gab es damals noch gar nicht. Wir haben diese Belehrungen auch nicht gebraucht und einfach nach dem gesunden Menschenverstand gehandelt…!

      • @francomacorisano
        Das erste, was ich im Studium lernte war: der „gesunde Menschenverstand“ ist juristisch nicht definiert. Die Ideale der Lebensreformbewegung mit denen ich groß wurde sehe ich am ehesten bei den (baden-württembergischen) Grünen verwirklicht. Ich bezeichne mich als „Vernunftgrün“- emotional bin ich konservativ, Aber wir können ganz gut zurück zu einem einfacheren Leben. 18 Grad Zimmerthemperatur, nicht täglich duschen, brauchbare Kellerräume statt riesiger Kühlschränke sind keine wirklichen Einschränkungen.

      • Es ist ein enormer Verlust an Freiheit und Wohlstand, wenn das nicht mehr jeder für sich entscheiden darf, sondern der Staat verbindlich vorgibt. In einer extremen Notsituation mag das kurzfristig gerechtfertigt sein, aber langfristig führt es zu einer unfreien und armen Gesellschaft.

      • @Alexander Dilger
        Für meinen Geschmack sind in Ihrem letzten post zu viele undefinierte Begriffe. Aber bleiben wir bei der „extremen Notlage“. Darum genau geht die Debatte. Ist die Klimakatastophe, wie wir sie im Augenblick erleben nicht genau eine solche „extreme Notlage“? Dazu kommt der Krieg Russlands gegen die Ukraine, der sicher auch eine „Extreme Notlage“ ist. Mit anderen Worten: Wer hat die „Begriffshoheit“ oder die Definitionsmacht über diese Begriffe? Da es Definitionen sind muß man fragen, wer legt die Definitionen fest: der Markt oder die Politik?

      • Es geht nicht um Definitionen, die ohnehin weder wahr noch falsch, sondern nur mehr oder weniger zweckmäßig sind. Es geht um die inhaltlichen Überlegungen, wobei Sie den Schlüsselbegriff „kurzfristig“ unterschlagen. Wenn es eine Klimakatastrophe gibt, zieht sich diese über viele Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderte hin. Es gibt auch immer irgendwo Kriege auf der Welt, tödliche Infektionskrankheiten, Hunger etc. Eine staatliche Kommandowirtschaft kann aber keines dieser Probleme langfristig lösen, sondern vergrößert die Probleme noch und schafft neue. Vernünftige Politik besteht darin, dass sie sich selbst zurücknimmt und nicht für allmächtig hält. Wir leiden darunter, dass diese Einsicht zunehmend ignoriert wird.

      • Richtig, Herr Prof. Dilger! Auch ich bin gegen jede Art von Verschwendung, ABER die Entscheidung, was einem wichtig ist, MUSS jedem selbst überlassen bleiben. Ich dusche täglich, in der der DomRep teilweise 2 x täglich!

      • Nicht jeder muss täglich duschen, doch bei großer Hitze, schwerer Arbeit oder auch schweißtreibendem Sport sollte es zumindest erlaubt sein. Solche pauschalen Ge- und Verbote werden der Lebenswirklichkeit nicht gerecht. Freiheit und Wohlstand werden stark beeinträchtigt, ohne dass es viel bringen würde, weil die wahren Einsparpotentiale ganz woanders liegen.

      • Mir ist es ganz wichtig, TÄGLICH zu duschen, auch wenn ich kein harte körperliche Arbeit verrichten oder Sport treibe. Es fällt mir auf, dass in 🇩🇪 manche Menschen einen unangenehmen Körpergeruch haben, obwohl sie nicht arm sind. Gerne zeige ich Ihnen Armenviertel in der Dominikanischen Republik, wo Menschen in Bretter- oder Wellblechhütten leben, aber keiner stinkt. Die Leute duschen dort täglich! Das geht mit zwei Eimern Wasser hinter der Hütte…

      • Darauf könnte es auch in Deutschland hinauslaufen, dass wir uns Wassereimer hinter Hütten über den Kopf gießen müssen…

  4. Wie die Welt jetzt aussehen würde, ohne die weltweit durchgeführten 7024 Sanktionen weiß niemand. Ich meine, der Weg ist richtig, gerade für die Zukunft unserer Lebenszeit. Eine neue russische Generation muss die Fragen beantwortet bekommen, wenn sie mal danach fragen. Das geschieht, wenn das vollständige Internet über Russland einfällt. Das gilt für alle Diktaturen auf unserer Erde. Wahrheit ist Klarheit mit der Einleuchtung, dass Leben einen Sinn hat und sicher wird es wieder viele geben, die mit dieser These wieder einiges an Geld einstreichen werden.

  5. Für den Fall, daß es wegen Stromausfällen und kalten Wohnungen zu Protesten kommen sollte, hat Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) nun angekündigt: „Wir sind vorbereitet.“ Von drohenden „Volksaufständen“ hatte die Chefin des Auswärtigen Amtes, Annalena Baerbock (Grüne), gesprochen. Faeser warnt davor, sich an solchen Demonstrationen zu beteiligen.

    • Wie die Warnungen 1989, nicht bei den Demonstrationen in der DDR mitzumachen. Wenn das damals schon nicht geklappt hat, warum sollte das heute klappen?

    • In Deutschland wird es keine Volksaufstände geben, aber friedliche Demonstrationen sind grundsätzlich (und grundgesetzlich) erlaubt und in diesem Fall auch inhaltlich sehr gerechtfertigt. Ob sie viel bewirken, ist eine andere Frage. Dass die Grünen inzwischen die Folgen ihrer eigenen Politik fürchten, ist immerhin ein gutes Zeichen.

      • Die Deutschen sind leider ein Untertanen-Volk, bzw. glückliche Sklaven. Die glauben sogar an das Märchen vom Vater Staat…😫

  6. Konfuzius: „Zuerst entartet die Sprache, dann der Staat.“
    Analog der Hayekschen Kritik an der „sozialen Gerechtigkeit“ greife ich den Begriff der „Erneuerbaren Energien“ an. Keine Energie, die zur Arbeitsleistung herangezogen wird, ist erneuerbar. Egal welche Quelle ich heranziehe, ist das „Delta E“ welches ein beliebiges System liefert, – ob Verbrenner oder Solarmodul – insofern „verbraucht“, als die nicht verbrauchte Restenergie nach der Arbeitsleistung entropisch zu Wärme degradiert wird und jedenfalls nicht mehr für weitere Arbeit zur Verfügung steht. Neue Energie kann erzeugt werden Die alte ist aber VERBRAUCHT.
    Somit ist der Begriff „erneuerbare Energie“ genauso ein Wieselwort wie „soziale Gerechtigkeit“ und färbt die gesamte nachfolgende Diskussion. Als ob wir ein unerschöpfliches sauberes (Sonne/Wind-)Füllhorn hätten.

    Ich schlage stattdessen den Begriff „Alternative Energiequellen“ vor. Damit wird auch klagestellt, dass sich die alternativen Energien verbrauchen. Beispielsweise nutzen sich Solarzellen ab ebenso wie Windräder verschleißen.
    Zur CO2-Problematik, die höchstens ein pars pro toto darstellt, schreibt George Friedman, dass deren Bewältigung eine internationale Offensive weltweit erfordern würde, was sicher illusorisch sei. Daher ist es müßig, sich überhaupt damit zu beschäftigen – allenfalls unaufgeregt in dem bewältigbaren Maße, wie es Vahrenholdt vorschlägt.

    In Zukunft sollten wir für Grün-Links die Bezeichnung Woke-Partei einführen, um unsere Gegner entsprechend zu brandmarken. Wesentlich ist es, die Rückkehr zu vor-aufklärerischem Denken zu stigmatisieren. Rot-grün gemischt ist braun!

    • Auch der Begriff „Energiequellen“ ist Unfug. Wenn Sie nicht gerade Masse in Energie verwandeln, wie bei Kernprozessen, können Sie nur eine Energieart in eine andere umwandeln.

      • Physikalisch gilt der Satz der Energieerhaltung, wobei Masse auch eine Form von Energie darstellt. Aber es sollte jedem klar sein, dass mit Energieerzeugung nicht die Erzeugung von Energie als solcher gemeint ist, sondern das Bereitstellen von durch Menschen nutzbarer Energie. Mit besserer Technik gibt es mehr Möglichkeiten dieser Erzeugung. Mit erneuerbaren Energien ist gemeint, dass die Sonne die eigentliche Energiequelle ist, wobei ihre Kernfusion auch einmal enden wird, aber erst in Milliarden Jahren. Die fossilen Energieträger sind ursprünglich auch durch Sonnenenergie entstanden und ihr Verbrennen setzt früher einmal in der Atmosphäre befindliches Kohlendioxid wieder frei.

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