Shinzo Abe ermordet

„Japans Ex-Ministerpräsident Shinzo Abe stirbt nach Attentat“. Er war der am längsten amtierende japanische Premierminister, erst von 2006 bis 2007 und dann nochmals von 2012 bis 2020. „Abenomics“ sollte mit viel Geld und Schulden Japan aus der Deflation und Stagnation führen, was partiell gelang. Dagegen gelang es ihm nicht, die pazifistische Verfassung Japans zu ändern, was nun vielleicht der russische Präsident Waldimir Putin mit seinem Überfall der Ukraine bewirkt. Heute wurde er bei einer Wahlkampfveranstaltung von einem Mann, der mit ihm „unzufrieden“ war, mit einer selbstgebauten Waffe erschossen. Eigentlich ist Japan ein sehr sicheres und friedliches Land mit sehr strengen Waffengesetzen. Doch es lässt sich leider nie ganz verhindern, dass Menschen durch Menschen getötet werden.

6 Gedanken zu „Shinzo Abe ermordet

  1. Leider spielt Nachahmung bei so etwas Schrecklichem eine Rolle. Als Nürnbergs Zeitungen vereinbarten, nicht mehr zu berichten über Selbsttötungen durchs Werfen vor U-Bahnen, gingen diese Fälle deutlich zurück… Was droht selbst hier in der BRD angesichts von wohl so viel mehr neurotischen Jugendlichen… ?

  2. Ein weiterer Beweis dafür, dass auch die strengsten Waffengesetze solche Anschläge nicht verhindern können. Die Mafia und andere Verbrecherorganisationen, sowie Extremisten oder Verrückte kommen immer an Waffen, wenn sie wollen…!

    • Es kommt schon darauf an, wie (WIE) leicht… Natürlich kann ich auch mit einem Küchenmesser morden… Aber in der BRD oder Japan knallen psychisch kranke junge Männer doch wesentlich seltener um sich als in den USA. Bewaffnung mit Messer erschwert ja auch das Morden und erleichtert die Überwältigung ! Übrigens: Oft töten in den USA jugendliche Männer – nie Frauen- ihre Mitschüler. Liberale Amerikaner erwähnen, daß das noch nie an einer Privatschule passiert sei. Die Schichtenzugehörigkeit erklärt das nicht, den an den Us-Privatschulen gibt es viele Arbeiterkinder. Das Vorurteil ist auch in der BRD falsch, Privatschulen seien pauschal Reichenschulen. Ich bin besonders verbunden evangelikal-konservativen Privatschulen, wo es oft nur so wimmelt an Kindern von Handwerken und Migranten… Ich fragte neulich 2 Lehrer an solchen Schulen in Detmold und Espelkamp: Sind bei Euch 80 und 90 % Migrantenkinder? Antwort: 90 bis 98 %. Ähnlich an jüdischen Privatschulen…

      • Das ist ökonomisch gut zu erklären. Wer etwas unbedingt will, nimmt auf die Kosten keine Rücksicht. Ansonsten wirken Restriktionen allerdings schon. Auch verbotene Waffen lassen sich beschaffen (oder selbst herstellen), allerdings schwerer, und man kann Menschen auch mit Messern statt Schusswaffen oder sogar mit den bloßen Händen umbringen, was jedoch jeweils schwerer ist und dementsprechend seltener geschieht. Absoluten Schutz gibt es hingegen nie, wie auch der aktuelle Mord in Japan zeigt.

  3. Es ist nicht auszuschließen, dass das Attentat mit Herrn Abes Nähe zu einer konservativen religiösen Gruppierung zu tun hat. Falls das stimmt, könnte die Tat letztlich linksextremistisch motiviert sein.

    • Die Erklärungen des Mörders deuten doch eher ins Private (und Verrückte). Seine Mutter habe zu viel der Moon-Sekte gespendet, also müsse ein Politiker sterben, der irgendwelche Verbindungen zu dieser Sekte hatte.

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