Beitrag zum Euro aus Unternehmensperspektive erschienen

„The Euro from a Business Perspective“ ist vorab online in Economia Internazionale/International Economics erschienen, wo es auch bereits einen „Comment to ‚The Euro from a Business Perspective‘ by A. Dilger“ gibt. Mein Beitrag ist eine überarbeitete Version vom (2017) ‚Neue[n] Diskussionspapier zum „Euro aus Unternehmensperspektive“‚, welches offensichtlich immer noch relevant ist, inzwischen vielleicht sogar noch relevanter.

2 Gedanken zu „Beitrag zum Euro aus Unternehmensperspektive erschienen

  1. Gibt es zu Ihren Papieren jemals einen Comment, der Ihren Kosten Ansatz unterstützt, dass es klug ist, sich als Plan B auf einen möglichen Austritt von Staaten aus der Eurozone vorzubereiten? Werden nicht fast alle, nicht nur aus Italien, Ihren Arbeitsansatz mit düsteren Argumenten als Sprengstoff für den Euro bezeichnen und eher raten, die Widerstandsfähigkeit der Eurozone zu erhöhen? – Ich halte Ihren Denkansatz für mehr als nur einen „wichtigen Beitrag“ und würde viel dafür tun, dass dieser Ansatz zumindest gedacht und öffentlich erörtert wird. In diesem Sinne bitte mehr davon. Well done.

  2. Lorenzo Bini-Smaghi als „Corresponding Author“ hat die betriebswirtschaftlichen Aspekte unsystematisch auf die makroökonomische Ebene gehoben und dann die Sicht der meisten südlichen Europäer beschrieben.. Diese Sicht haben die Autoren Franziska Hünnekes, Moritz Schularick und Christoph Trebesch (Unis München, Bonn, Kiel) unter dem Titel „Milliardengrab Kapitalexport“ -FAZ vom 6.9.19 zurechtgerückt: Die Leistungsbilanz-Überschüsse führen einstweilen zu erheblichen Fehlallokationen bei Investitionen. Der Kapitalexport ist das Spiegelbild der Leistungsbilanz- Überschüsse. Im Gegenzug für verkaufte Güter und Dienstleistungen erhalten wir Finanz- und andere Vermögenstitel. Die Deutschen haben nach obigen Angaben allein in 2018 350 Mrd € ins Ausland überwiesen. Das gesamte Auslandsvermögen wurde in den letzten 10 Jahren (bis Ende 2018) um 2900 Mrd € erhöht. Gleichzeitig liegt dessen Rendite erheblich unter dem Durchschnitt der G7-Staaten (bis hin zu Fehlinvestitionen beim Kauf verbriefter US-Hypo-Kredite, beim Kauf von Monsanto). Gleichzeitig ist in Deutschland gewaltiger Investitionsstau entstanden. Die Sicht auf den Euro müsste übrigens im Hinblick darauf vertieft werden, dass Italien und Frankreich – aus innenpolitischen Gründen – eine Inflationsgemeinschaft nach früherem Brauch anstreben.

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