Chrupalla und Weidel bilden Doppelspitze der Höcke-Partei

„Tino Chrupalla und Alice Weidel sind die neue Doppelspitze der AfD“, und zwar auch der Bundespartei, während sie der Bundestagsfraktion bereits seit September gemeinsam vorstehen. Herr Chrupalla holte beim Bundesparteitag in Riesa nur 53,4 Prozent der Delegiertenstimmen, aber Mehrheit ist Mehrheit. Sein gemäßigterer Gegenkandidat Norbert Kleinwächter, der der AfD eine glaubwürdige Abkehr vom Rechtsextremismus ermöglicht hätte, bekam nur 36,3 Prozent der Stimmen. Das bedeutet, dass die Mehrheit der AfD ihren Frieden mit den Rechtsextremisten gemacht hat. Herr Chrupalla ist selbst kein Rechtsextremist, aber eigentlich nur noch ein Platzhalter für Björn Höcke, der in zwei Jahren alleiniger AfD-Vorsitzender werden könnte.

Anfang 2015 stimmte der Bundesparteitag in Bremen schon einmal für eine Einerspitze, wofür Bernd Lucke danach gehasst und verstoßen wurde. Nun hat Herr Höcke sich dafür eingesetzt, diese zukünftig (für ihn selbst) wieder möglich zu machen. Das wäre zumindest ehrlich, da auch Frau Weidel keine Rechtsextremistin ist, sondern eine reine Opportunisten, die den Vertretern des offiziell aufgelösten Flügels nichts entgegenzusetzen hat. Im neuen Bundesvorstand wird niemand mehr dagegen sein, was bald auch für die gesamte Partei gilt. Immerhin kann die AfD dann wieder geschlossener auftreten mit einem geschlossenen Weltbild und einem geliebten Führer.

48 Gedanken zu „Chrupalla und Weidel bilden Doppelspitze der Höcke-Partei

  1. Das Lager Höcke ist offensichtlich besser organisiert und aussagekräftiger und hat in Riesa clever alles dafür vorbereitet, in zwei Jahren die Macht in der Partei zu übernehmen. Mit dem nun dominierenden Lager der Radikalen ist die AfD eindeutig und offen auf dem Weg zur Höcke-Partei. Dieser früher eher unauffällige und smarte Oberstudienrat war Sport- und Geschichtslehrer im hessischen Groß-Gerau, der heute geschickt verschiedene Bühnen bespielt. Er weiß genau, was er sagt und wie er es sagt. Er kennt die Geschichte aus den Schulbüchern. Er glaubt zu wissen, dass es wieder möglich ist, dass ein Volk einem Führer folgen und zujubeln wird. Höcke ist ein politischer Komödiant und mit ihm hat die Dummheit aufgehört, sich zu schämen. Weidel und Chrupalla sind als neue Parteispitze ganz nach dem Geschmack Höckes. Sie werden nichts gegen den rechten Kurs in der Partei tun, dazu fehlt es beiden an inhaltlicher Substanz. Mit dieser Wahl gibt es keinen lagerübergreifenden internen Konflikt mehr. Mit diesen Protagonisten ist die AfD von einer Regierungsbeteiligung entfernter denn je. Einem Parteiverbot aber ist die AfD deutlich näher gekommen.

    • Nun ja, bis zum Parteiverbot sind es noch ein paar Meter.

      Aber die Lücke zwischen ?DU und AfD ist damit noch ein Stückchen größer geworden. Es wird Zeit, sie durch eine wirklich bürgerliche Partei zu schließen.

      • Ich denke nicht, dass die AfD verboten wird. Es wird doch nicht einmal die NPD verboten, sondern eine Zwei-Klassen-Demokratie etabliert, bei der erlaubte Parteien willkürlich, aber systematisch ungleich behandelt werden.

        Für eine neue bürgerliche Partei sind die Bedingungen trotzdem (noch?) nicht gut. Die AfD bindet immer noch Wähler und schreckt viel mehr ab. Herr Merz ist trotz Frauenquote immer noch im Geschäft und selbst die FDP hat sich in der Ampel noch nicht vollständig erschöpft.

      • Der Einfluss von Höcke wurde deutlich eingeschränkt. Eine Kandidatur zum Bundesvorstand hat er erst gar nicht gewagt und eine mächtige Kommission für eine Parteireform, auf deren Vorsitz er spekulierte, kam nicht zustande. Höcke ist nur ein zahnloser Tiger, der den Altparteien, ihrem missbrauchten Verfassungsschutz und der linksgrünen Lügenpresse als Feindbild dient, dessen Macht aber an den Landesgrenzen Thüringens endet.

      • Herr Höcke hat immer noch nicht die absolute Mehrheit in der AfD (im Bund, in Thüringen hat er sie), aber er dominiert sie inzwischen.

    • Es ist doch in vielen Ländern bereits Realität, dass das Volk einem Führer zujubelt. Je besser die Alternativen sind, desto weniger wahrscheinlich ist es, dass das auch bei uns Realität wird.

    • Volksgenosse Höcke und Getreue haben die Macht in der AfD doch bereits faktisch übernommen. Die Bundessprecher sind nur seine willigen Platzhalter, Kritiker an ihm und seinem Kurs gibt es nicht mehr im Bundesvorstand.

    • Höcke ein Komödiant? Gar dumm (wenn ich die sich nicht mehr schämende Dummheit richtig interpretiere)?

      Wenn Sie den Mann da mal nicht unterschätzen! Ich halte ihn für potentiell gefährlich(er). Auch wenn er ein eher harmloses Gemüt haben sollte, so weiss man nie, was die politischen Umstände im Ernstfall aus den Leuten machen.

  2. In den Vorstand der AfD wurde gewählt Christina Baum, die laut Junge Freiheit (Internetausgabe) von heute „die“ Impfung als Massenvergewaltigung bezeichnet, ein Verbot der Homosexuellendemonstration CSD forderte und Polizisten zum Umsturz aufrief. (Wortwörtliche Zitate aus der JF) .

    • Frau Dr. Baum aus Thüringen ist für die AfD neu im Bundestag und stößt genau in das beschriebene prollige Höcke Horn, sie muss sich profilieren, also Aggressivität, Provokation, Polemik und Lautstärke sind die Stilmittel ( was von einigen kommunalen MiniHöckes allzu gern auch noch schlecht kopiert wird ).

      • Welche Wähler will die AfD damit eigentlich hinzugewinnen? Es geht wohl vor allem um innerparteiliche Profilierung, die Außenwirkung ist inzwischen völlig egal.

      • Es geht nur um die internen Machtverhältnisse, um über diese auf die Listen und damit an die staatlichen Tröge zu kommen. Daher gilt: egal, wie rechts die AfD noch werden wird, die Opportunisten ziehen immer mit. Dann muss halt der durch Wählerverlust kontinuierlich kleiner werdende Mandate-Kuchen an immer weniger Leute verteilt werden, was den Drang nach rechts noch verstärkt, denn je weniger zu verteilen, desto radikaler trumpfen die Leute auf.

      • Eintritt und Austritt, das sind dynamische Vorgänge. Es kann doch gut sein, dass jemand zur AfD kommt, dem das Thema Kernkraft sehr wichtig ist und dem öffentliche Aussagen über ein erwachendes Deutschland eher egal sind.

      • Es ist ein Problem, wenn jemandem Extremismus egal ist. Mit der AfD lassen sich auch keine sachpolitischen Anliegen umsetzen, sondern sie diskreditiert eher die Sachen, die sie fordert, selbst wenn diese für sich genommen vernünftig sind.

    • Diese AfD hat mit der von 2013 nichts mehr zu tun, sondern wurde vollständig gekippt. Wer immer noch AfD-Mitglied ist, ist entweder selbst rechtsextrem oder hat mit Extremismus zumindest kein Problem. 2013 wollten wir das Grundgesetz und die Bundesrepublik Deutschland schützen, nicht zerstören.

      • Die Altparteien haben es halt geschafft, die Bürgerlichen aus der AfD zu verdrängen, so daß nun die Radikalen am Ruder sind. Verdrängt haben sie sie, indem sie die AfD zunächst als rechtsextrem diffamiert haben und dann dafür gesorgt haben, daß die (zunächst wenigen) Radikalen zunehmend Gehör fanden.
        Das Durchhaltevermögen, das erforderlich gewesen wäre, die Radikalen auszugrenzen, konnte man leider von den Bürgerlichen nicht erwarten, die mit jedem Tag ihres Verbleibes ihre eigene wirtschaftliche Existenz gefährdeten.

        Nach dem so bewährten Muster wird übrigens auch jede neue bürgerliche Partei, die die Lücke zwischen AfD und ?DU schließen will, bekämpft werden.

      • Es wäre allerdings möglich (gewesen), sich dagegen zu wehren. Insbesondere Bernd Lucke hätte mehr tun können und müssen, während die heutige AfD es gar nicht mehr versucht. Frau Petry und dann Herr Meuthen hatten jeweils erst mit Herrn Höcke paktiert und haben dann aufgegeben, als sie es nicht mehr taten. Frau Weidel könnte die nächste sein.

      • Man sollte aber5 auch sehen, dass es ungeheuer schwerfällt nach all den Jahren eine Partei zu verlassen, in die man 9 Jahre nur Zeit, Geld und Herzblut investiert hat. Und es sind nicht etwas die rechtsextremen, es sind die Kriminellen, die Dauerlooeser, die erst die Sinnlosigkeit erkennbar machen

      • Erst das Zusammenspiel von Exremisten und Oberopportunisten hat die AfD ruiniert. Den größten Anteil daran hatte wohl Herr Pretzell, weshalb die AfD in NRW auch besonders traurig ausschaut. Es tut mir leid, dass ich ihn nicht verhindern konnte.

      • Verdrängt wurden die Bürgerlichen nicht von den Altparteien, sondern von den Mitgliedern, die ohne jeden Druck von außen ihre bürgerlichen Spitzenleute 2015 abgewählt und auch deren teils noch bürgerliche Nachfolger immer wieder vorgeführt und demoniert haben.

        Richtig ist allerdings, dass keine der Strömungen in der AfD eine überzeugende Strategie hat, mit dem wirklich gegen jede bürgerliche Neugründung erhobenen Vorwurf des Rechtsextremismus umzugehen. Eine solche Strategie wäre Erfolgsvoraussetzung für eine alternative bürgerliche Partei.

      • Die (auf Parteitagen aktiven) Mitglieder und Delegierten sind eher Verfügungsmasse. Die Extremisten treten relativ geschlossen auf und nutzen die Rivalitäten zwischen den Opportunisten aus. Wer mit ihnen kungelt, bekommt zusätzliche Stimmen und gewinnt dadurch, was die anderen auch sehen und sich überbieten im Anbiedern oder austreten.

      • Mehr noch als von den Altparteien und den bürgerlichen Mitgliedern wurden die Extremisten innerhalb der AfD durch die Medien gestärkt. Ich erinnere mich gut an Zeitungsberichte, selbst in der FAZ, die die AfD bereits 2013 als „extrem rechte Partei“ verunglimpften (damals noch zu Unrecht). Durch sowas wurden bürgerliche eher abgeschreckt und die Rechtsextremen angelockt. Die Medienlandschaft hat einen signifikanten Anteil an der Verschiebung der Machtpole innerhalb der AfD und das war ganz sicher bewusst so angestrebt worden

      • Das mag so sein, doch die richtige Antwort wäre gewesen, die AfD klar erkennbar von den Extremisten abzugrenzen und den Vorwurf ins Leere laufen zu lassen. Tatsächlich ist jedoch das Gegenteil eingetreten und der Vorwurf hat sich inzwischen bewahrheitet.

      • Richtig, @danielsodenkamp. Ich erinnere an den (Bundes)Fahnenschwenker. Atemloses Entsetzen allerorten. Erinnert sei an dieser Stelle auch an die Casale‘sche „Kartoffelsupperede“, ein ewig gültiges Lehrstück in politischer Rhetorik, mit der sie im Sturm die Herzen und den Vorstandssitz gewann. Eine in vielerlei Hinsicht unvergessliche Veranstaltung.

      • Wie immer und auch anderswo, sind Radikale besser organisiert, konspirativ auf allen Ebenen tätig und schrecken selbst vor unsauberen Methoden nicht zurück. Das ist leider ein strategischer Nachteil für die Bürgerlichen. Die Geschichte lehrt uns, dass wer ihnen nachgibt („Appeasement“) oder aus taktischen Gründen zeitweise mit ihnen paktiert, am Ende verliert…!

  3. Man muss es immer wieder festhalten: es ist die großartige „Basis“, die aus einer Art Sansculotten-Mentalität heraus die Selbstdemontage der AfD betreibt. Kaum hat sie einen Vorstand gewählt, desavouiert sie ihn schon wieder („Glaubt nur nicht, dass Ihr etwas Besseres seid. Wir haben Euch groß gemacht, wir können Euch auch wieder klein machen“). Werfen die zu Schießbudenfiguren degradierten Führungskräfte irgendwann hin, werden sie als Verräter, U-Boote und Systemlinge beschimpft und das Spiel beginnt von neuem.

    • Die meisten Delegierten sind doch inzwischen Funktionäre. Die Extremisten werden auch nicht degradiert, sondern bauen auf diese Weise ihre Macht weiter aus. Wer noch gegen sie ist, schmeißt entweder selbst hin oder wird nicht mehr gewählt.

      • Es war bei Mitgliederparteitagen nicht anders (s. Essen). Die Extremisten von heute sind die Gemäßigten von morgen (s. Petry, Meuthen), die demontiert werden, sobald sie den noch (Verbal)radikaleren nicht mehr gefügig sind. Das ist die Logik, die sich durch die Geschichte der AfD zieht, aber von den meisten Handelnden allenfalls im Rückblick (und auch dann nicht immer) erkannt wird.

      • Frau Petry und Herr Meuthen waren (und sind) keine Extremisten, sondern Oberopportunisten, die es für besonders schlau hielten, mit Extremisten (und Gleichgesinnten ohne Gewissen) zu kungeln. Das trifft inzwischen auf alle zu, die noch in der AfD aktiv sind.

    • welche Basis – selbt die Sprecher von Köln, Bonn und dem RSK schafften es einst nicht einmal als Ersatzdelegierte auf dem Delegiertenbezirksparteitag. Lieber schickte man illegale Prostituierte aus der PDS kommend. Die erwähnten Sprecher waren promoviert, Unternehmer, promovierter Unternehmer und von Mitglieder zu 80 % als Sprecher gewählt

      • Ondits zufolge hat sich die von Ihnen erwähnte Prostituierte mit hohem persönlichen Einsatz verschiedenen Delegierten hingegeben. Insofern hat sie sich wahrhaft engagiert. Immerhin hat es ja zu 5 Jahren gut bezahltem Mandat geholfen; der Wiedereinzug misslang danke des mäßigen Landtagswahlergebnisses

  4. „Bürgerliche Partei“- ich habe irgendwann einmal gelernt, dass es zwei Formen der Bürgerlichkeit gibt: den „bourgeois“ und den „citoyen“ (die marxistischen Umdeutungen werde ich ignorieren). Wenn ich mir die „A“fD anschaue, sehe ich sie eher als bourgeois oder vielleicht spießbürgerlich ; für die citoyens oder – mit Vorsicht – Weltbürgern, stehen für mich eher die Grünen. Alle anderen demokratischen Parteien sehe ich eher als „Besitzstandswahrer“ , die mit irgendwelchen Quoten den status quo erhalten wollen.

      • Richtig! Die Grünen sind die Enkel der 68er und mit ihrem „Marsch durch die Institutionen“ an den Schalthebeln der Macht in Politik, Wissenschaft, Kultur, Kirchen und teilweise sogar der Wirtschaft ankommen. Sie sind jetzt die „Besitzstandswahrer“!

  5. Im Bundesvorstand sitzt als Beisitzer Carlo Clemens, der inhaltlich auf jeden Fall nicht auf Höckekurs ist. Allerdings ist unklar, inwiefern er Einfluss auf die politischen Entscheidungen nehmen kann und wird.

    • den ich nicht ein einziges Mal auf einem Wahlkampfstand sah – wir waren der gleiche Kreisverband und der entgegen aller AfD Kriterien noch nie ausserhalb der AfD arbeitete – nicht einen Tag. Und der der JA vorsteht,

  6. Übrigens hier ein sehr lesens- und diskutierenswerter Artikel aus der taz (!) https://taz.de/Liberale-im-Regierungsalltag/!5859200/ Zitat:
    “ Dazu braucht es Regierungsmitglieder, die die Widersprüche der Realität nicht beschweigen (Scholz), beklagen (Lauterbach) oder für Parteizwecke nutzen wollen (FDP), sondern die im ernsthaften Umgang damit nachhaltige gesellschaftliche Mehrheiten für neue und funktionierende Politik gewinnen.

    Oder kann das, lieber Christian Lindner, wirklich nur Robert Habeck?“

  7. Ich verstehe die Diskussionen über die AfD nicht. Die machen doch nichts. Seit Jahren beschäftigen die sich stets um und mit sich selbst. Parteien sind doch für das Volk da. Das heißt, sie tun etwas für uns. Seifenopern drücken doch aus, permanent miteinander zu tun zu haben. Damit hat die Dummheit aufgehört, sich zu schämen.

    • Die AfD bindet Wählerpotenzial, welches für die Durchsetzung alternativer politischer Ziele derzeit verloren ist.

      • Das ist richtig und macht vor allem eine erfolgreiche Neugründung momentan nahezu unmöglich. Am ehesten könnte Herr Merz Wähler von der AfD zurückgewinnen, aber sicher nicht mit einer Frauenquote in der Union.

    • Welche Partei tut denn etwas für uns bzw. die normalen Bürger? Die AfD sicher nicht und die Grünen mit viel mehr Macht erst recht nicht. Das Hauptproblem ist, dass die Merkel-Union für den reinen Machterhalt die Interessen der Bürger geopfert hat, was viele erst jetzt so langsam merken.

  8. Das mit der „Höcke-Partei“ stimmt so nicht. In seinem Sommer-Interview hat sich Tino Chrupalla deutlich gegen die Strukturkommission ausgesprochen, welche Björn Höcke gemäß einer Absprache, welche vor dem Riesaer Bundesparteitag getroffen worden war, leiten sollte. Damit hatte sich Chrupalla die Stimmen der Höcke-Gruppe erkauft, doch die Vereinbarung hinterher nicht eingehalten. Über die Diskussion hier kann ich mich nur wundern, offenbar ist der Wortbruch kein Thema!

    Kein Thema sind auch die gierigen innerparteilichen Kämpfe um lukrative Mandate und die Kriechereien und Schleimereien für die Erlangung von Mitarbeiterstellen. Anstelle der „Professoren-Partei“ haben wir heute zahlreiche Leute, welche in anderen Parteien nichts geworden sind und jetzt über die AfD an die „Fleischtöpfe“ ran wollen. Zweifellos ein strukturelles Problem des heutigen Parteienstaates, nachzulesen aber bereits bei dem angesehenen Staatsrechtler Hans Herbert von Arnim, in: „Der Staat als Beute“, 1993. Wie Sie sehen können, ist dieses Buch 20 Jahre vor der Gründung der AfD veröffentlicht worden, ein Thema bei Ihnen ist es allerdings nicht!

    • Natürlich war und ist das hier ein Thema. Die AfD ist vor allem von Oberopportunisten mit Frau Petry und Herrn Pretzell an der Spitze ruiniert worden. Sie haben erst Herrn Höcke und seinem Flügel die Tür geöffnet. Es ist relativ einfach, in der AfD an die Spitze zu kommen, indem man mit dem Flügel paktiert. Hört man auf damit, ist es allerdings schnell vorbei, was nach Frau Petry und Herrn Pretzell auch Herr Meuthen erlebte und Herr Chrupalla noch erleben könnte. Der Staat ist allerdings die Beute der anderen Parteien; die AfD greift nur ein paar Mandate ab, bekommt aber nicht einmal ihre Stiftung finanziert.

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