Meldungen an VG Wort für 2021

Für letztes Jahr habe ich jetzt nur drei reguläre Meldungen für wissenschaftliche Beiträge bei VG Wort vorgenommen. Für 2020 waren es sechs gewesen und für 2019 sogar zwölf (siehe ‚Aktuelle Meldungen an VG Wort‘), von denen jedoch mehrere abgelehnt wurden, weshalb ich meine Einreichungsstrategie geändert habe. So habe ich diesmal vierzehn Meldungen für die METIS (Meldesystem für Texte auf Internetseiten) Sonderausschüttung eingereicht. Es geht um Texte im Internet ohne eigene Zählmarken, insbesondere meine Diskussionspapiere und elektronische Zeitschriftenbeiträge, wobei auch solche aus Vorjahren gemeldet werden dürfen, solange sie online sind. Bei den Diskussionspapieren soll ab diesem Jahr der physische Druck enden, der mit Kosten und realem Ressourcenverbrauch verbunden ist, während die Nutzung fast nur noch digital erfolgt. Noch offen ist, ob sich der ohnehin nicht so einfache Einbau von Zählmarken wirklich lohnt, da wahrscheinlich nicht die 1.500 nötigen messbaren Zugriffe im Jahr allein aus Deutschland erreicht werden (oder anteilig zumindest 750).

Für 2021 konnte ich als normale METIS Meldungen mit Zählmarken die folgenden zwölf Blogbeiträge melden (es gab dreizehn ‚Meldefähige Blogbeiträge von 2020‘ und damals eine anteilige Meldung), die damit die beliebtesten längeren (mindestens 1.800 Zeichen) Beiträge waren:

‚Laschet neuer CDU-Vorsitzender‘

‚Grüne wollen mit Linke und Linksextremistin koalieren‘ (wobei die Wiedergabe auf Philosophia Perennis primär angezeigt wurde, weil sie vermutlich die meisten Zugriffe generierte)

‚Schweiz stimmt gegen CO2-Gesetz‘ (auch hier war wohl die Version auf Philosophia Perennis ausschlaggebend)

‚Wahl-O-Mat Bundestagswahl 2021‘

‚Vorstellungen der Parteien zur Zukunft Deutschlands und der EU‘

‚Union verliert deutlich, könnte aber doch noch den Kanzler stellen‘

‚Ergebnis der Bundestagswahl 2021‘

‚Sondierungsergebnis für die Ampel-Koalition‘

‚Identitätspolitische Diskriminierung als Ethikersatz‘

‚Lukaschenko zwingt Flüchtlinge zur EU-Grenzverletzung‘

‚Inflation von 5,2 Prozent und Reallohnsenkungen‘ (bzw. Spiegelung bei Philosophia Perennis)

‚Montgomery verachtet „kleine Richterlein“, Verhältnismäßigkeit und den Rechtsstaat‘ (bzw. „Montgomery: Wenn „kleine Ärztlein“ den Rechtsstaat verachten“ auf Philosophia Perennis)

7 Gedanken zu „Meldungen an VG Wort für 2021

  1. VG-Wort ist eine moderne Form von Raubrittertum, wie GEMA, Rundfunkbeitrag, Kammerbeiträge und vieles mehr. Schon Parkplatzbeiträge, die der Einzelhandel an die Kommune zahlen muss, ohne dass die Kommune diese Parkplätze nachweisen muss gehören dazu. Deutschland ist kein echter Rechtsstaat…!

    • Hat Ihnen VG Wort schon einmal direkt etwas weggenommen? Es handelt sich eher um eine indirekte Steuer (während die GEMA durchaus hohe Rechnungen an Privatpersonen und kleine Vereine verschickt und der Rundfunkbeitrag einer direkten Kopf- bzw. Haushaltssteuer entspricht). Wahrscheinlich wäre die ersatzlose Abschaffung am besten, doch der Topf ist derselbe, ob ich nun einen kleinen Anteil daraus beantrage oder alles den anderen überlasse.

      • Natürlich nimmt eine indirekte Steuer auf Vervielfältigungsgeräte, Datenträger (dem Hauptteil der Einnahmen) uns auch „persönlich“ etwas weg. Der Kabarettist Mathias Richling legt Herrn Laschet einen interessanten Gedanken in den Mund: Dieser sei bisher immer der Auffassung gewesen, seine Plagiate rückten chancenlose und unbekannte Autoren in das Licht der Öffentlichkeit. Diesen Gedanken weitergesponnen müssten Autoren und besonders auch abgeordnete Politiker Lizenzgebühren an die Verwertungsgesellschaften und im Falle der Politiker an den Steuerzahler entrichten. Die von Günther Oettinger, vormals EU-Kommissar, heute erzielten Einnahmen hätte er als einfacher Steuerberater bei den sparsamen Schwaben nie erzielt.

      • Natürlich müssen am Ende die Konsumenten dafür bezahlen, trotzdem scheint Raub nicht die richtige Analogie zu sein. Was Plagiate angeht, werden die eigentlichen Urheber doch gerade unterschlagen. Korrekte Quellenangaben würden ihnen dagegen weiterhelfen.

      • „Was Plagiate angeht, werden die eigentlichen Urheber doch gerade unterschlagen. Korrekte Quellenangaben würden ihnen dagegen weiterhelfen.“ – Die typische Wissenschaftler-Perspektive. Erst der Lärm um aufgedeckten Diebstahl befördert die öffentliche Aufmerksamkeit und lenkt das Interesse auf die Bestohlenen. Der Kabarettist ist näher an der Realität.

      • Ist das so? Mir fallen spontan zahlreiche Politiker ein, die plagiiert haben, aber keiner von den Autoren, von denen sie es taten. Geht es Ihnen anders und können Sie welche nennen, ohne nachzusehen?

  2. Pingback: Meldungen an VG Wort für 2021 – Bernwards Blog

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