Habecks extra schlechte Eröffnungsbilanz mit düsteren Aussichten

Heute gab es Robert „Habecks Eröffnungsbilanz zum Klimaschutz: »Wir starten mit einem gehörigen Rückstand«“. Er folgt hier einer einfachen Regel für neue Manager und auch Minister: Je schlechter die Eröffnungsbilanz ist, für die nur die Vorgänger die Verantwortung tragen, desto größer wirken später die eigenen Erfolge (oder wirken schlimmstenfalls die eigenen Misserfolge nicht ganz so groß):

Die Sondereffekte des Jahres 2020 haben es laut Habeck ermöglicht, die Ziele von 40 Prozent Einsparungen bei den Emissionen einzuhalten. Das sei 2021 nicht gelungen. Auch 2022 und 2023 sei absehbar, dass die Klimaziele verfehlt würden.

Der Klimaschutzminister bereitet sogar schon darauf vor, dass selbst 2030 das selbst gesetzte Ziel verfehlt werden könnte, die Emissionen von Treibhausgasen um 65 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Mit dem derzeitigen Tempo würden „nur“ 50 Prozent an Reduktion erreicht. Dabei verschweigt er, dass weltweit, was für das Weltklima allein relevant ist, mit einem weiteren, nur 2020 durch die Pandemie unterbrochenen Anstieg zu rechnen ist. Letztlich geht es also um reine Symbolpolitik, die real nichts bringt, aber sehr viel kostet, nicht nur an Geld, sondern auch an allgemeinem Wohlstand, Versorgungssicherheit und sogar Umweltschutz. Denn der grüne Minister ordnet seiner symbolischen Kennzahl bei den deutschen Emissionen alles andere unter, nicht nur die Bürgerbeteiligung, sondern auch den Artenschutz (siehe „Habeck, das Windrad und der Bürger: Er plant den Abschied von einer urgrünen Vision“), den Landschaftsschutz, das Bewahren von Wäldern und Naturschutzgebieten.

Dabei konzentriert sich der grüne Minister auf die Stromerzeugung, bei der er den Anteil der erneuerbaren Energien von aktuell 42 Prozent auf 80 Prozent bis 2030 steigern will. Schon das dürfte ihm kaum gelingen, während er das Hauptproblem noch gar nicht erkannt hat: Es kommt nicht nur auf die Strommenge an, sondern vor allem auf deren zuverlässige Bereitstellung zu jeder Zeit. Schon jetzt können, wenn die Sonne im Sommer scheint und der Wind ordentlich, aber nicht zu kräftig weht, die erneuerbaren Energiequellen über 100 Prozent des deutschen Strombedarfs abdecken. Das ist aber nicht wirklich ein Erfolg, sondern führt zu negativen Strompreisen, damit jemand aus dem Ausland den überschüssigen Strom abnimmt, der nicht einfach vernichtet werden kann. In windstillen Winternächten muss hingegen der komplette Strom anders produziert bzw. importiert werden. Effiziente und günstige Speichertechnologien, die das im nötigen Ausmaß über ein ganzes Jahr ausgleichen könnten, existieren nicht und wird es wohl auch bis 2030 nicht geben. Atomkraft könnte ein (partieller) Ausweg sein, doch es sind die deutschen ‚Grüne[n] gegen nachhaltige Energiepolitik in der EU‘. Deutschlands ‚Energiewende ist teuer, unzuverlässig und dreckig‘. Herr Habeck hat heute bestätigt, dass es auch unter ihm und der Ampel-Koalition so bleiben wird (siehe bereits ‚Sondierungsergebnis für die Ampel-Koalition‘).

33 Gedanken zu „Habecks extra schlechte Eröffnungsbilanz mit düsteren Aussichten

  1. Die Dinge werden sich erst ändern, wenn sie unerträglich geworden sind. Ich habe unseren Wohlstand schon abgeschrieben.

    • Ich bin da nicht ganz so pessimistisch. Unser Wohlstand ist bereits rückläufig, aber das verstärkt auch die Gegenkräfte. Bis er ganz weg ist, ist es noch ein weiter Weg. Relativ gesehen dürfte Deutschland allerdings zurückfallen und werden andere Länder attraktiver.

      • Die Gegenkräfte waren bisher schwach und die Wohlstandsillusion wird sich hartnäckig halten, so wie die Deutschen auch an ihren ideologischen Träumereien (Klimaneutralität, offene Grenzen, EU-Sozialismus etc.) festhalten werden, bis das bittere Ende kommt. Wir kennen das aus der deutschen Geschichte. Ich sehe derzeit nichts, was uns von der politischen Irrfahrt abhalten könnte.

      • Vielleicht ist hier die EU tatsächlich einmal eine Chance, da die politischen Verrücktheiten in Deutschland tatsächlich beispiellos sind und von den meisten anderen Völkern und Regierungen nicht geteilt werden.

      • Es gibt zumindest ein sich immer schneller verschärfendes Wohlstandsgefälle in Deutschland. Gut zu erkennen an den Immobilienpreisen. In ländlichen Regionen und unter Einwohnerschwund leidenden Klein- und Mittelstädten der NBL können Sie inzwischen renovierungsbedürftige Ein- und Mehrfamilienhäuser mit solider Substanz und Garten zu Preisen kaufen, für die sie in München nicht einmal mehr einen Quadratmeter Wohnraum im Hochhaus bekommen.

      • Ist der Wohlstand deshalb in München oder im ländlichen Raum höher? Vielleicht lebt man am besten günstig auf dem Land mit teurem Immobilienbesitz in der Stadt.

      • Höhere Preise reduzieren die reale Kaufkraft je Euro. Daher kann man sich in nicht so teuren Gegenden fürs gleiche Geld natürlich ‚viel mehr leisten‘. Ob mit mehr materiellem Wohlstand alleine eine höhere Lebensqualität einhergeht, steht aber auf einem anderen Blatt. Nicht ohne Grund steigen beispielsweise die Immobilienpreise, je näher Sie den Alpen kommen.

      • Das bessere Standorte teurer sind, soll doch auch so sein in einer Marktwirtschaft. Nur die linken Gleichheitsfans meinen, Löhne, Mieten und Preise müssten überall staatlich gleich gesetzt werden, im Zentrum von München wie im Emsland (oder in Bulgarien).

      • Das attraktivere Standorte teurer sind, soll doch auch so sein in einer Marktwirtschaft. Nur die linken Gleichheitsfans meinen, Löhne, Mieten und Preise müssten überall staatlich gleich gesetzt werden, im Zentrum von München wie im Emsland (oder in Bulgarien).

      • Schon richtig. Ich fordere ja auch keine „Gleichheit“, sondern wollte nur das Gefälle und seine Auswirkungen etwas beschreiben. Noch viel grotesker als die Forderung nach „Gleichheit“ selbst ist die Forderung nach faktischer Überprivilegierung für bestimmte Bevölkerungsgruppen, die durch „Gleichheit“, die aber keine Gleichbehandlung ist, entsteht.

      • Gleichheit im Ergebnis ist aber nicht unbedingt gerecht. Warum soll jemand, der sich richtig anstrengt und Verantwortung trägt, im Ergebnis dasselbe bekommen, wie ein Müßiggänger?

      • Die linke Gleichsetzung von Gerechtigkeit mit Gleichheit der Ergebnisse ist nicht richtig, sondern die Gesetze sollen für alle gleich sein und zugleich möglichst viel Freiheit lassen, die jeder auf seine Weise nutzen kann, was dann zu völlig verschiedenen Ergebnissen führt. Idealerweise sind diese dann für jeden am besten. So ist mehr Geld in der Regel besser als weniger, aber auch mehr Freizeit und mehr Gegenwartskonsum, wobei jeder die für ihn beste Kombination wählen soll.

  2. Ich musste schon ein wenig schmunzeln, als ich einen Bericht über Habecks Pressekonferenz gesehen habe. Zum einen über den Trick mit der schlechten Eröffnungsbilanz (da wurde er offenbar professionell beraten), hauptsächlich aber über seine Papptäfelchen und die naive Form der Darstellung, die wohl suggerieren sollte, dass wir uns alle ganz doll anstrengen müssen, um die grünen „Ziele“ zu erreichen.

    Völlig außen vor gelassen hat der Klimaminister hingegen, dass diese Ziele – wenn überhaupt – nur mit großen Opfern zu erreichen sind. Und damit meine ich nicht nur die Landschaftsverschandelung und den Flächenfraß durch Wind- und Solarkraftwerke (was schert das den Grün wählenden Stadtmenschen?), sondern auch die anstehenden Entbehrungen, auf die sich vor allem Bewohner von Großstädten künftig einstellen müssen. Einen kleinen Vorgeschmack gab es am Sonntag und in der Nacht auf Montag bereits in Teilen Berlins: https://www.bz-berlin.de/berlin/b-z-beantwortet-die-wichtigsten-fragen-zum-stromausfall-im-ostteil-berlins

    Achtung, Achtung: „Sie verlassen jetzt die lieb gewonnene Komfortzone. Bitte ziehen Sie sich warm an.“

    • Dass man sich warm anziehen muss, ist in dem Fall durchaus wörtlich zu verstehen. Ich denke, dass sich der deutsche Sonderweg nicht bis zum kalten Ende durchhalten lässt. Entweder verschwinden die Grünen vorher oder kommen doch noch zu etwas Vernunft. In anderen Ländern sind Grüne durchaus für Atomkraft. Ohnehin würde es helfen, den reinen Nationalismus gerade bei einem globalen Problem zu überwinden.

  3. In Österreich gibt es zahlreiche Pumpsteicherkraftwerke. Wenn überschüssiger Strom da ist, wird der verwendet, Wasser aus Flüssen in künstliche Seen in höheren Lagen zu pumpen. Wenn zusätzlicher Strom gebraucht wird, lässt man das Wasser in die Flüsse zurückkaufen und auf dem Weg dort hin treibt es Turbinen zur Stromerzeugung an.

    Topographisch wäre das zum Beispiel am Mittelrhein sehr gut machbar. Vor ca. 20 Jahren hatte RWE sogar Pläne, eine solche Anlage dort zu bauen. Wer war dagegen? Die Grünen…!

    • So viele Pumpspeicherkraftwerke lassen sich in Deutschland gar nicht bauen, um die jährlichen Schwankungen bei den erneuerbaren Energien auszugleichen. Sie verbrauchen außerdem Fläche und haben ein höheres Todesrisiko als Atomkraft.

      • Die faktenbasierte Argumentationsgrundlage für die Aussage „Pumpspeicherkraftwerke haben ein höheres Todesrisiko als Atomkraft“ würde ich gerne einmal sehen. Ist das nur Ihre Vermutung oder gibt es dazu konkretes Datenmaterial?

      • Vielen Dank für den Link. Eigentlich eine interessante Gegenüberstellung.

        Allerdings lässt der junge Verfasser der Studie doch einige Aspekte außen vor. So muss bei der Kernenergie schon die ganze Kette berücksichtigt werden. Dabei hat Florian Blümm – wie ein Kommentator völlig zu Recht kritisiert (der Versuch der Richtigstellung zeugt von großer Blauäugigkeit) – offenbar noch nicht viel von der Welt gesehen und selbst leicht vom Schreibtisch aus recherchierbare Fakten bewusst oder unbewusst außer Acht gelassen.

        Als Erstes würde ich Herrn Blümm eine Reise in den Niger, nämlich nach Arlit, empfehlen: https://africanarguments.org/2017/07/a-forgotten-community-the-little-town-in-niger-keeping-the-lights-on-in-france-uranium-arlit-areva/
        In dieser (von Europa aus leicht erreichbaren) Stadt mit 80.000 Einwohnern, durch die auch der Großteil afrikanischer „Geflüchteter“ (die hier oft mehrere Monate auf den nächsten Schlepper warten) geschleust wird, können Sie der ionisierenden Strahlung nirgends ausweichen.
        Neben der großen für AREVA betriebenen Mine bei Arlit gibt es weitere Uranabbau-Projekte im – trotz seiner Uranvorkommen bettelarmen – Niger (laut IWF mit einem Pro-Kopf-BIP von 554 USD das zehntärmste Land der Welt https://www.wiwo.de/politik/ausland/ranking-das-sind-die-aermsten-laender-der-welt/26792056.html).
        Treibende Kräfte sind dabei Investoren und Abnehmer aus China, Japan und Korea. Wie es dabei um die Sicherheits- und Umweltstandards bestellt ist, kann man sich gut vorstellen, wenn man selbst einmal in Arlit gewesen ist, wo bislang alles was mit dem Uranabbau zu tun hat in französischer Hand ist (ich habe Arlit auf meinen Sahara-Durchquerungen mehrmals bereist).

        Auch trifft es nicht zu, dass der größte Teil des Urans aus Minen in Australien und Kanda komme, wie Herr Blümm in einer seiner Antworten an einen der Kommentatoren behauptet. Tatsächlich kommt der weitaus größte Teil – etwa ein Drittel – aus Kasachstan (dass dort kanadische oder australische Umwelt- und Sicherheitsstandards gelten, bezweifle ich) und mehr als ein weiteres Drittel aus dem Niger, Namibia, Russland, Usbekistan, China, Malawi und der Ukraine. Weniger als 30% kommen aus als „sicher“ geltenden Staaten wie Kanada, USA und Australien.
        https://de.wikipedia.org/wiki/Uranbergbau

        Das Herunterspielen von Unfällen der Vergangenheit halte ich ebenfalls nicht für „wissenschaftlich“ (auch was Stauseen angeht nicht). Solche Ereignisse können sich jederzeit wiederholen. Es sind nach wie vor hunderte alte Atomkraftwerke in Betrieb, weder die Abbaubedingungen für Uran usw. (gilt natürlich auch für fossile Brennstoffe) haben sich in den meisten Ländern verbessert, noch ist die Frage der Endlagerung gelöst. Man kann daher nicht einfach so tun, als ob sich Unfälle der Vergangenheit nicht mehr in vergleichbarer Weise ereignen könnten.

        Unterm Strich ist der Ansatz der Arbeit natürlich trotzdem sehr interessant, aber eben leider ganz schön unvollständig.

      • Sie sollten sich nicht an dem einen Autor aufhängen. Es gibt doch zahlreiche Studien dazu. Entscheidend ist auch nicht, wie sicher Kernkraftwerke anderswo sind, sondern wie sicher sie in Deutschland waren und wären. Hier waren wir doch tatsächlich Vorbild und hätten sinnvoll exportieren können, was bei der Energiewende nur behauptet wird, aber nicht stimmt.

      • Kernkraftwerke bergen immer unbeherrschbare Risiken.

        Ob ein Staudamm zu brechen droht, lässt sich hingegen mit sehr hoher Sicherheit vorhersagen und darunter liegende Gebiete können – verantwortungsbewusste Politik und zuverlässige Behörden vorausgesetzt – rechtzeitig evakuiert werden. Allerdings hat uns der 14. Juli 2021 gezeigt, dass genau diese Voraussetzung in Deutschland bei Weitem nicht gegeben ist (https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/kachelmann-unwetterfront-war-tage-vor-der-flutkatastrophe-erkennbar-a-2fcde09c-69fa-4623-930c-609f765e3fb7).

        Wie Sie vor dem Hintergrund solchen Politikversagens ausgerechnet die Handhabung der Kernenergie im „Besten Deutschland aller Zeiten“ noch immer für so sicher halten, kann ich nicht nachvollziehen.

      • Es gibt sehr unterschiedliche Arten von Kernkraftwerken und zumindest bei einigen ist das objektive Risiko sehr klein, während große Staudämme stets brechen können, z. B. auch durch Terroristen oder einen Krieg.

      • Staudämme bersten, wenn der Druck auf die Staumauer zu hoch wird. Also wenn zu viel Wasser im Stausee ist. Insbesondere wenn (i.d.R. vorhersehbare) hohe Niederschläge zu einer Überlastung führen. Diese Unfälle wären in den meisten Fällen (wie die Katastrophe vom 14. Juli 2021) vermeidbar gewesen, wenn das Wasser rechtzeitig kontrolliert abgelassen worden wäre.

        AKW können genauso von Terroranschlägen, Flugzeugabstürzen, Kriegen und auch von Materialermüdung betroffen sein wie Staudämme.

      • Eine Staumauer kann auch schlecht gebaut worden sein oder aktiv beschädigt werden. Alle Kernkraftwerke arbeiten mit radioaktivem Material, aber nicht bei allen ist eine unkontrollierte Kettenreaktion möglich. Auch bei einem Terroranschlag oder Flugzeugabsturz ist die Gefahr dann geringer als bei einem Staudamm. Das ist auch nicht nur graue Theorie, sondern die empirischen Daten der vergangenen Todesfälle bestätigen es.

      • Ich behaupte ja nicht, dass Staudämme keine Risiken bergen. Aber die Risiken sind überschaubarer als die der Kernenergie, für die vor allem bis heute die Frage der Endlagerung nicht ansatzweise vernünftig gelöst ist. Von einer Energiepolitik nach dem Motto „nach uns die Sintflut“ halte ich nichts.

      • Eine Sintflut gibt es eher bei brechenden Staudammen oder auch durch den Klimawandel als durch Kernenergie. Das Endlagerproblem wird nicht durch den Ausstieg aus der zivilen Nutzung der Kernenergie gelöst, sondern eher verschärft. Um es zu vermeiden, hätte man nie einsteigen dürfen, wie es gerade die SPD seinerzeit unbedingt wollte. Die hohen Kosten sind größtenteils versunken und der Weiterbetrieb von noch vollständig funktionsfähigen und sehr sicheren deutschen Kernkraftwerken wäre ökonomisch wie ökologisch geboten.

      • Eine durch einen Staudamm hervorgerufene Sintflut ist natürlich eine große Katastrophe, wenn das darunter liegende Gebiet (dicht) besiedelt ist. Aber sie geht recht schnell vorbei und man muss Staudämme ja nicht zwingend über dicht besiedelten Gebieten bauen. Die Strahlung von Atommüll hingegen hält vergleichsweise ewig an.

        Am besten wäre es, den Stromverbrauch zu senken. Zum Beispiel durch Verzicht auf Klimaanlagen, aber auch durch langlebigere technische Geräte, und ihn nicht auch noch durch E-Autos, E-Scooter, E-Bikes usw., die an der Steckdose geladen werden müssen, in die Höhe zu treiben. Auch das Internet ist ein gigantischer Stromfresser.

      • Die Radioaktivität in der Umgebung nimmt relativ schnell ab und hält nur in den Brennstäben sehr lange an. Chemische Abfälle haben aber oft gar keine Halbwertszeit und bleiben damit bis zum Ende der Erde ein Problem. Gerade die Energiewende treibt doch den Stromverbrauch in die Höhe, ohne ihn in Deutschland wirklich sauberer zu machen.

      • Was Ihr Hinweis auf chemische Abfälle mit Staudämmen zu tun hat, erschließt sich mir nicht.

        Aber vielleicht spielen Sie auf die nicht recyclebaren Rotorenblätter von Windkraftanlagen an?
        Deren Zahl soll sich nach dem Wunsch der Lichtorgelregierung ja demnächst drastisch erhöhen. Der Gefahr von Blackouts wird Deutschland dadurch aber trotzdem ebensowenig entkommen wie der Notwendigkeit des Zukaufs „schmutzigen“ Stroms aus Nachbarländern.
        Hierzu Jan Fleischhauer (ab 3’25“):
        https://www.servustv.com/aktuelles/v/aayewg8tp4nb7f4x9tti/

      • Es geht allgemein um Risiken. Hohe Halbwertszeiten bei radiokaktiven Elementen sind ein Problem, aber gefährliche chemische Stoffe haben gar keine Halbwertszeit, sondern halten fast ewig (irgendwann zerfällt alle Materie, aber dann gibt es längst keine Menschen und keine Erde mehr). Entsprechende Abfälle gibt es sowohl bei Windrädern als auch Solaranlagen und Batterien. Das spricht nicht grundsätzlich gegen sie, aber gegen die naive Sicht, einige Energiequellen seien völlig sauber und andere nur schmutzig.

      • Das sehe ich auch so. Irgendein Preis muss immer bezahlt werden. There is no free lunch.

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