Booster- statt Kinderimpfung

Gut fünf Monate nach meiner ‚Zweitimpfung‘ hatte ich gestern meine dritte bzw. Booster-Impfung gegen SARS-CoV-2 , diesmal mit dem Impfstoff Spikevax von Moderna (zuvor Comirnaty von BioNTech/Pfizer), von dem es aus politischen Gründen momentan mehr gibt (siehe ‚Drohende Impfpflicht und willkürliche Beschränkung eines Impfstoffs‘), wobei Kreuzimpfungen auch Vorteile haben. Die Impfung fand in einem kaum besuchten Zelt in der Dortmunder Innenstadt statt und dauerte keine fünf Minuten. Diesmal war und ist nicht einmal die Einstichstelle zu spüren. Persönlich kann ich das Impfen anderen Erwachsenen nur empfehlen, lehne jedoch eine allgemeine Impfpflicht und reine Schikanen für Ungeimpfte weiterhin ab. Die Ständige Impfkommission gibt außerdem keine uneingeschränkte Impfempfehlung für kleinere Kinder (siehe heutige Pressemitteilung):

In Abwägung aller bisher vorhandenen Daten empfiehlt die STIKO die COVID-19-Impfung für Kinder im Alter von 5-11 Jahren mit verschiedenen Vorerkrankungen. Zusätzlich wird die Impfung Kindern empfohlen, in deren Umfeld sich Kontaktpersonen mit hohem Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf befinden, die selbst nicht oder nur unzureichend durch eine Impfung geschützt werden können (z. B. Hochbetagte sowie Immunsupprimierte). Darüber hinaus können auch 5- bis 11-jährige Kinder ohne Vorerkrankungen gegen COVID-19 nach entsprechender ärztlicher Aufklärung geimpft werden, sofern ein individueller Wunsch der Kinder und Eltern bzw. Sorgeberechtigten besteht. […]

Derzeit besteht für Kinder ohne Vorerkrankungen in dieser Altersgruppe nur ein geringes Risiko für eine schwere COVID-19-Erkrankung, Hospitalisierung und Intensivbehandlung. Hinzu kommt, dass das Risiko seltener Nebenwirkungen der Impfung auf Grund der eingeschränkten Datenlage derzeit nicht eingeschätzt werden kann. Daher spricht die STIKO für 5- bis 11-jährige Kinder ohne Vorerkrankungen derzeit keine generelle Impfempfehlung aus. […]

Die STIKO weist erneut und nachdrücklich darauf hin, dass Eltern, Lehrer[…], Erzieher[…] sowie andere Betreuungspersonen von Kindern und Jugendlichen dringend das Impfangebot inklusive Auffrischimpfung für sich wahrnehmen sollen.

Das habe ich getan (siehe auch ‚Diskussion um Impfpflicht für Kinder‘).

35 Gedanken zu „Booster- statt Kinderimpfung

  1. Ein Tiefpunkt des Journaoismus war am 9.12.21 das Interview von Marietta Slomka mit dem STIKO-Chef Thomas Mertens, wo sie ihm mit trotzig-anklagendem Gesichtsausdruck vorgeworfen hat, dass seine Aussage, er würde sein Kind nicht impfen lassen, fatale Folgen habe und er inkauf nähme, dass Eltern ihre Kinder nicht impfen ließen und manche dann schwere Verläufe…

    Nein Frau Slomka, Sie sind nicht die Fürsprecherin der Kinder. Sie wollen offenbar nur Ihre Corona-Panik von einer Impfung der fünf- 11-jährigen Kinder lindern lassen! Wie peinlich und billig.

    Eine solche Reaktion bei einem Interview mit Merkel wäre undenkbar (aber extrem notwendig) gewesen.

    • Es ist dergleiche „Journalismus“ der diffus von einem „Wunder“ reden muss, um darüber hinweg zu reden, dass Indien bei sehr geringer Impfquote aufgrund natürlicher Immunisierung offenbar mit Corona „durch“ ist. Über das abgrundtief pöhse Schweden wird ohnehin notwendigerweise geschwiegen.

  2. Demnächst also jährlich ein Boosterchen?
    Genau wie bei der Grippeimpfung?
    Corona ist eine Form von Grippe und auch an der Grippe sind gesundheitlich schwache Menschen schon immer gestorben…

    • @francomacorisano

      Warum denn nur jährlich?

      Ugur Sahin möchte gerne endlich mehr Geld verdienen:
      https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_91229332/corona-pandemie-biontech-chef-spricht-bereits-von-vierter-impfung.html

      Außerdem müssen die alten Vakzine weg, denn Biontech/Pfizer und Co. produzieren längst die nächsten Chargen.
      Die USP steht bereits fest: Erst die vierte Spritze wirkt zuverlässig gegen Omikron!
      Also künftig bitte nicht vergessen: Spätestens alle drei Monate boostern!

      Panik-Karl hilft natürlich fleißig mit:
      https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_91297198/-maybritt-illner-i-lauterbach-zweifachgeimpfte-sind-wenig-oder-gar-nicht-geschuetzt-.html

      • @300sel – Herr Sahin müsste privat eigentlich aus dem Gröbsten heraus sein. Und was die Finanzierung von Unternehmenserweiterungen anbetrifft, erwarte ich eigentlich von Ihnen als Unternehmer mehr Begeisterung. Das Problem ist, dass die Virenverbreitung in einem Prozess stattfindet, der ständig neue Erkenntnisse bringt und neue Lösungen erfordert. Die Folgerungen sind nicht nur sachorientiert; bemessen sich auch an der situationsabhängigen Akzeptanz der Öffentlichkeit als weiterem Entscheidungsparameter

      • @Klaus Wolfgang Berger

        Sicher alles richtig. Nur in der Planwirtschaft, die wir inzwischen erleben dürfen, sollte sich Herr Sahin schon auf eine zuverlässige, kontinuierliche Abnahme seiner Vakzine verlassen können.
        Denn wo kämen wir denn hin, wenn er auch noch das unternehmerische Risiko für den etwaigen Nichtsabsatz seiner Ampullen selbst tragen müsste? Also da müssen ihm die Bundesregierungsgenossen schon eine Abnahmegarantie im Dreimonatstakt geben. Schließlich muss auch Biontech seinen Aktionären regelmäßige Quartalszahlen liefern …

        Wirklich gute Produkte finden ihren Weg in den Markt aus eigener Kraft. So sollte es jedenfalls in der Marktwirtschaft sein. Bei nicht ganz so überzeugenden Produkten muss der Große Bruder eben mit etwas Zwang nachhelfen. Aber die Genossen stehen ja für entsprechende Beschlüsse bereit …

      • 300sel
        sagte am 10/12/2021 um 14:51 :“ . . .Also da müssen ihm die Bundesregierungsgenossen schon eine Abnahmegarantie im Dreimonatstakt geben. . . .“ – Mir ist nicht klar- und vielleicht auch Mitlesern nicht – was genau Sie an den bisherigen Dispositionen der Produzenten und der Besteller – also der Staaten – beanstanden. .

      • @Klaus Wolfgang Berger
        „Mir ist nicht klar- …“

        Wes Lied Herr Lauterbach anstimmen wird, ist doch klar. In seiner Ode an Comirnaty® hat er ja bereits die Strophe vom Schutz der Dritten Impfung gegen Omikron geträllert. Wobei er sich da versungen bzw. in der Zeile geirrt haben muss, da sein Chorleiter Ugur Sahin gerade darauf hingewiesen hat, dass das erst in der vierten Strophe drankommt.

        Lauterbachs Amtsvorgänger hingegen hat Biontech von „Kaufen“ auf „Halten“ herabgestuft und Comirnaty® kurzerhand zum Mercedes degradiert. Jens Spahn hat offenbar vom Konkurrenten Rolls Royce, dem Spikevax® unter den Automobilen, ein besseres Angebot erhalten.

        Ist es jetzt besser verständlich?

    • @francomacorisano Sie sollten noch ergänzend auf die lebensverlängernde Wirkung einer Corona-Erkrankung hinweisen, wie sie Ihr Parteifreund mit dem Handwerkszeug einer bayerisch mathematisch-naturwissenschaftlichen Schulausbildung hier schon vorgerechnet hat („Untersterblichkeit“).

      • @Klaus Wolfgang Berger

        Von einer „lebensverlängernden Wirkung“ war keine Rede. Ich habe nur anhand der offiziellen Zahlen des RKI und von „Statista“ belegt, dass es – zumindest bislang in Deutschland – keine Übersterblichkeit durch Corona gibt. Nicht mehr und nicht weniger. Ich behaupte nicht, dass Corona gesundheitsfördernd oder lebensverlängernd sei. Die Vakzine sind es aber offenbar auch nicht. Es scheint mir alles sehr viel Wind um (fast) nichts, außer zum Wohle der Pharmaindustrie.

      • 300sel
        sagte am 11/12/2021 um 00:36 :“ . . .“Besseres Angebot“ und „Ist es jetzt besser verständlich?“ …“
        NEIN – die Bestellungen bei Moderna und Biontech lagen doch schon vor Delta und Omikron und waren wesentlich von den Lieferfristen bestimmt. Geänderte Erkenntnisse zur Wirksamkeit der Impfstoffe nach Mutationen kommen naturgemäß später. Oder wollen Sie andeuten, dass die Entscheidungen auf Bestechung beruhen ?

      • @Klaus Wolfgang Berger

        Richtig. Es werden trotz ihrer ‚bahnbrechenden‘ Technologie überholte Vakzine gespritzt, deren Wirksamkeit schon aus genau den von Ihnen aufgezählten Gründen (Bestellung lange vor den heutigen Mutationsvarianten; trotzdem bis heute nichts an den Vakzinen geändert; Erkenntnisse kommen zu spät; Poltik läuft den Ereignissen immer mindestens mehrere Monate hinterher) mehr als fragwürdig ist. Zentralistische Kommandowirtschaft nach kommunistischem Vorbild eben. Diese hat noch nie gute Ergebnisse gebracht.

        Um das einmal eingekaufte Gift nicht entsorgen zu müssen, folgen jetzt Booster-Aktionismus und Impfzwang für bestimmte Berufe. Wie Schlussverkauf beim Discounter, nur orchestriert von staatlichem Druck und staatlich verordneter Hetze gegen Ungeimpfte. Chapeau!

        Und als ob das nicht genug wäre, müssen jetzt auch noch Kinder und Jugendliche daran glauben:
        https://www.bild.de/video/clip/bild-tv/talk-viertel-nach-acht-die-ganze-sendung-vom-10-12-2021-78507454,auto=true.bild.html (bitte beachten Sie den Aufmacher von Nena Schink)

        Was Ihre Frage angeht:
        Meinetwegen nennen Sie es auch „erfolgreiche Überzeugungsarbeit“ (der Impfstoffhersteller). Auch ohne genaue Zahlen zu kennen, habe ich den Eindruck, dass die „Nützlichen Aufwendungen“ bei manchen Pharmakonzernen auch lange vor Corona schon höher gewesen sind als die Kosten für Forschung und Entwicklung (das wäre sicher auch einmal ein interessantes Thema für eine wissenschaftliche Untersuchung oder eine Doktorarbeit).
        Sehen Sie sich doch nur die vielen hoch dotierten Hadlungsreisenden („Pharmareferenten“) in den Arztpraxen sowie die Pharmalobbyisten in Brüssel und in den Hauptstädten zivilisierter Staaten an.
        Warum sollte sich durch SARS-CoV-2 daran etwas geändert haben?

      • Nun ja, Herr Berger, wir werden schon sehen, wo sich unser ehemaliges Bundesgesundheitsminister*:In demnächst seine Brötchen verdient …

      • 300sel
        sagte am 11/12/2021 um 09:49 :“ . . .Warum sollte sich durch SARS-CoV-2 daran etwas geändert haben? . . “
        Sie sind in der Lage, in jedem Diskussions-String die Ungerechtigkeiten der ganzen Welt unterzubringen- teilen diese unangenehme Eigenschaft mit u.a. den Mitgliedern der Partei „Die Linke“; auch Lafontaine erschlägt damit seine Diskussionspartner, wohingegen Frau Wagenknecht sich -vermutlich im Zusammenhang mit ihrer Promotion – zu ihrem Vorteil Disziplin in der Diskussionsführung angeeignet hat.

      • Dieser Blog ist keine Disputation.
        Sahra Wagenknecht hat in der Corona-Debatte aber meinen vollen Respekt.

        Was wir auf der Seite der Impfanhänger zur Zeit erleben, lässt sich hingegen wohl am besten mit dem Phänomen „Psychologie der Massen“ beschreiben und erklären.

    • Nein, das jährliche Boosterchen können Sie sich abschminken. Der Trend geht in Richtung vier Auffrischungen pro Jahr.
      Sehen Sie das doch einfach mal positiv: Wer den ersten Pieks unbeschadet überstanden hat, hat künftig viermal im Jahr Gelegenheit, eine der im Beipackzettel genannten Begleiter kennenzulernen.

      • @Merkelleugner

        Beipackzettel?
        Welcher Beipackzettel?
        Der Impfling unterschreibt mehrere Formulare zur Haftungsfreistellung.
        Von einem Beipackzettel zu diesen Vakzinen habe ich noch nie gehört.
        Der kann ja logischerweise auch erst erstellt werden, wenn die Versuche abgeschlossen sind.
        😉

      • Muß ich, wenn ich demnächst zur Impfung gezwungen werde, diese Zettel auch unterschreiben?

      • @Rheinländer

        Aber sicher. Die Hersteller der Vakzine sollen schließlich nicht auch noch haften müssen.

  3. Ich auch, gleicher Tag, ebenfalls reibungslos und flott dank vieler freiwilliger Helfer des DRK, Spikevax auf Corminaty- vielleicht bringt die Kreuzimpfung Vorteile, ist aber auch ein Beitrag zum Abbau der Spahnschen Moderna-Vorräte. Auf jeden Fall vorab die erforderlichen Formulare downloaden und vorbereiten..

    • Genau, es gibt ja keine Roten Linien mehr. Als nächstes werden ungeimpfte Kinder standrechtlich erschossen.

      • Selbst Frau von Storch musste einsehen, dass man Kinder nicht einfach so erschießen darf, weshalb sie dann die Mütter erschießen lassen wollte…

      • Hören Sie doch bitte mit den alten Kamellen auf. Es ist lange geklärt, dass da ein Missverständnis vorlag. Komisch, dass nur bei phösen Räschden jedes Wörtchen auf die Goldwage gelegt wird, während links sämtliche Augen, inklusive der Hühneraugen zugedrückt werden.

        Beatrix von Storch ist eine der besten, die die AfD hat. Sie hat Bildung, Charme, Manieren und ist auch international gut vernetzt.

      • Das war kein Missverständnis, sondern zeigt Menschenverachtung und fehlende Ethik, übrigens auch vom Pleitepärchen, welches sich erst mit Herrn Höcke verbündete, um dann über den selbst vorangetriebenen Rechtsruck der AfD zu jammern.

      • Die Liste der AfD-Politiker, die sich an zu viel Nähe zum „Flügel“ die Finger verbrannt haben, ist lang. Angefangen vom (eben nicht) ‚allwissenden‘ Bernd Lucke über Frauke Petry und Marcus Pretzell bis zu Jörg Meuthen. Aber das wird sich sicher noch eine Weile fortsetzen. Denn die Agents Provocateurs werden keine Ruhe geben, so lange ihnen genügend „sozialpatriotische“ Dummbatzen folgen, die das Spiel der Provokationsagenten nicht durchschauen und der Bundesvorstand der Partei nicht konsequenter durchgreift.

  4. Es ist einfach unfassbar, was sich hier für Kommentare tummeln. Es ist wahrscheinlich vergebene Liebesmüh, das Ideal des aufgeklärten, vernunftbegabten Menschen zerbröselt vor unseren Augen, aber ich versuche es dennoch: (@300sel, francomacorisano et al.)

    1. Eine Impfung schützt bei Infektion sehr wohl mit hoher Zuverlässigkeit vor einer schweren Erkrankung. Wie man angesichts der abundant verfügbaren empirischen Daten diesbezüglich zu einem anderen Schluss kommen kann, ist mir einfach schleierhaft und eigentlich nur mit konsequenter Realitätsverweigerung zu erklären.

    2. Die Übersterblichkeit ist eine summarische Betrachtung, aus der man auf keinen Fall folgern kann, dass COVID-19 keine volksgesundheitlich relevante Bedrohung darstellt oder die Vakzine unwirksam sind. Dem Mehr an COVID-19-Toten steht ein Weniger an Grippetoten, Unfallopfern usw. entgegen.

    3. Weitere zusätzliche Impfungen, zudem künftig eventuell in kürzerer Abfolge als bisher, sind eine notwendige Anpassungen an die Realität. Das Virus wandelt sich und so wandeln sich auch die Strategien zu seiner Bekämpfung. Wie man eine _Reaktion_ auf realweltlich ablaufende Prozesse als _vorsätzliche Aktion_ zur Mehrung des Profits der Vakzinhersteller umdeuten kann und dabei intellektuell anständig bleiben möchte, erschließt sich mir ebenfalls nicht. Intellektuell jämmerlich.

    3. In einer hochdynamischen Krisensituation (egal welcher Art), die im Wesentlichen aus einer endlosen Folge von Reaktionen auf immer neue, akut auftretende Ereignisse besteht, den verantwortlichen Akteuren bei der Krisenbewältigung primär politischen oder ökonomischen Selbstbereicherungstrieb zu unterstellen, anstatt ihnen zuzugestehen, dass sie das Beste für ihre Bevölkerung zu erreichen versuchen, dabei aber unweigerlich Fehler begehen, zeigt einfach nur, wie weit sich hier manche inzwischen von einem normalen Staatsbezug entfernt haben.

    Warum nur müssen so viele politisch Rechte immer so hart am Wind der intellektuellen Armseligkeit segeln? Kann man keine politisch konservative oder rechtskonservative Haltung haben, ohne stets grenzwertig realitätsverweigernd daherzukommen oder intellektuell und moralisch nahe am Bankrott zu wirken?

    • Meinen Glückwunsch!
      Coronas oberster Zeuge kann stolz auf sie sein und auf auf ihren überlegenen Intellekt.

    • @Überheblicher selbst ernannter „Idiotenhelfer“

      Haben Sie eine Vorstellung, wie viele Patienten zur Zeit mit Corona- und Impfbashing-Traumata in die Praxen von Psychiatern und Neurologen kommen?

      Politiker, die sich tatsächlich das Wohl der Bevölkerung zum Ziel gesetzt haben, müssten daran interessiert sein, der derzeit stattfindenden Spaltung der Gesellschaft in Geimpfte und Ungeimpfte entgegen zu wirken, also zu deeskalieren und die Gräben zu befrieden, statt selbst immer mehr Öl ins Feuer zu gießen.

      Viele Ärzte, insbesondere Neurologen, sind der Ansicht, dass man sich – wenn man nicht gerade zu einer Risikogruppe gehört – nur impfen lassen sollte, wenn man keine Angst vor der Impfung hat. Angst vor der Impfung führt hunderprozentig zum vollen Programm starker Nebenwirkungen, da die Angst als neuropsychlogische Störung entsprechende psychophysiologische Reaktionen auslöst (der Mensch ist nun einmal kopfgesteuert) und hier ein ganz klarer (neurologisch erwiesener) Zusammenhang besteht. Impfangst führt also dazu, dass Patienten mit Angst vor der Impfung überhaupt nicht geimpft werden dürften.

      Das wiederum wird wohl dazu führen, dass Patienten mit einer entsprechenden Diagnose von einer etwaigen Impfpflicht zu befreien sind. Darüber hinaus werden natürlich Millionen Menschen mit entsprechenden Angststörungen trotzdem geimpft werden und sehr, sehr leiden.

      Zudem ist ohnehin fraglich, ob eine allgemeine Impfpflicht in Deutschland rechtlich überhaupt durchsetzbar bzw. haltbar ist, so sehr sie uns Politiker und die Handvoll der immer selben dafür instrumentalisierten ‚Experten‘ auch als ‚einzig zielführende Maßnahme‘ einreden wollen.

      SARS-CoV-2 wird bleiben, egal wie viele oder wenige Menschen geimpft sind.

      Last but not least gibt es immer mehr Impfdurchbrüche und auch Geimpfte können infektiös sein. Der Mensch muss und wird also früher oder später lernen, mit Covid-19 zu leben wie mit anderen Krankheiten auch und sich entsprechend umsichtig zu verhalten.

    • @ Der_den_Idioten_hilft

      Sind Sie Pressesprecher der Regierung oder Vertreter einer linksgrünen NGO? Ihre Strategie ist typisch: Kritische Einwände oder bohrenden Fragen sind „Verschwörungstheorie“, „Hetze“ und andere Meinungen „voll Nazi“. Und „Wissenschaft“ muss dem System dienen. Genau wie damals in der“DDR“…!

    • @ Der_den_Idioten_hilft sagte am 11/12/2021 um 11:43 :“ . . .das Ideal des aufgeklärten, vernunftbegabten Menschen zerbröselt vor unseren Augen . . “
      Ich sehe das wie Sie; es sind aber immer Dieselben, die ihre Aussagen keiner Plausibilitäts-Kontrolle unterziehen und an einer ergebnisorientierten Diskussion auch nicht interessiert sind (siehe insbesondere die Repliken von M. Meister alias @300sel .

      • Diese gegenseitigen Vorwürfe führen in der Sache nicht weiter, sondern nur sachliche (Gegen-)Argumente. Welche Argumente mehr überzeugen oder wem sie ausgehen, mag dann jeder selbst entscheiden.

  5. Nun, da haben Sie das Thema jetzt geschickt verschoben. Über die Relevanz von Angststörungen im Zusammenhang mit der Impfung können wir gerne diskutieren. Mein Bauchgefühl sagt mir zwar, das Sie dieses Problem dramatisch überzeichnen – eine kurze Google-Recherche ergibt nichts in Ihre Richtung, im Gegenteil, die Deutsche Gesellschaft für Neurologie empfiehlt die Impfung sogar – aber nichtsdestotrotz würde ich mir zu dieser Frage zu diesem Zeitpunkt kein endgültiges Urteil anmaßen und lasse mich von Ihnen mit plausiblen und fundierten Argumenten, die Ihre Behauptung stützen, auch gerne von Ihrer Sicht überzeugen.

    Nur, darum ging es ja gar nicht. In Ihren Kommentaren weiter oben haben Sie u. a. gesagt, die Vakzine würden nicht wirken und das mit der unveränderten Übersterblichkeit zu begründen versucht, was a) nicht stimmt (die Übersterblichkeit ist laut Statistischem Bundesamt gerade in der zweiten Coronawelle sehr wohl signifikant gestiegen) und b) selbst wenn es stimmte, dass die Übersterblichkeit nicht gestiegen wäre, ein logisch ungültiger Schluss wäre. Wirklich zu glauben, die Vakzine würden nicht wirken, ist doch einfach nur absurd.

    Außerdem haben Sie unterstellt, dass die Politik – Jens Spahn und Karl Lauterbach vorneweg – quasi in Kollusion mit den Impfstoffherstellern um Uğur Şahin vorsätzlich eine Art koordinierte politische und ökonomische Selbstbereicherung auf Kosten der Gesellschaft betreiben würde.

    Wenn ich so etwas lese, frage ich mich schon, wie man als klar denkender, vernunftbegabter Mensch, der noch einen Restbezug zur Wirklichkeit hat und nicht völlig in einer skurrilen Internet-Blasen-Welt lebt, auf solche Ideen kommen kann.

    • @“Der_den_Idioten_hilft“

      Ich habe das Thema nicht „geschickt verschoben“, sondern auf Auswirkungen des Impfzirkus hingewiesen, die von Menschen wie Ihnen gerne unter den Teppich gekehrt werden.

      [Rein persönliche Angriffe gelöscht, die doch nur wieder zu entsprechenden Gegenangriffen führen und von der Sache wegführen. AD]

  6. Pingback: Politiker schaffen zugleich Impfstoffmangel und Impfpflicht | Alexander Dilger

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