Wahl-O-Mat Berlin 2021

Am 26. September wird nicht nur der Bundestag neu gewählt, sondern auch das Abgeordnetenhaus in Berlin (und der Landtag in Mecklenburg-Vorpommern, wozu ich noch komme). Dazu habe ich die Fragen beim „Wahl-O-Mat Berlin 2021“ beantwortet und folgende Übereinstimmung mit den Parteien erzielt:

Freie Wähler 82,9 %
AfD 77,6 %
REP 76,3 %
CDU 72,4 %
LKR 71,1 %
Tierschutz hier! 69,7 %
NPD 67,1 %
Die neuen Demokraten 65,8 %
FDP 65,8 %
Gesundheitsforschung 56,6 %
Graue Panther 56,6 %
Die Grauen 53,9 %
BüSo 51,3 %
dieBasis 44,7 %
Menschliche Welt 44,7 %
ÖDP 43,4 %
Bildet Berlin! 42,1 %
Bündnis21 39,5 %
Team Todenhöfer 36,8 %
Die Humanisten 35,5 %
SPD 35,5 %
Volt 35,5 %
Grüne 26,3 %
Piraten 25,0 %
Die Linke 19,7 %
Die PARTEI 19,7 %
Mieterpartei 19,7 %
DKP 17,1 %
du. (Die Urbane. Eine HipHop Partei) 17,1 %
SGP (Sozialistische Gleichheitspartei) 17,1 %
B* (bergpartei, die überpartei) 15,8 %
Tierschutzpartei 14,5 %
Klimaliste Berlin 9,2 %

Inhaltlich empfehle ich deshalb, die Freien Wähler zu wählen. Taktisch betrachtet sind ihre Chancen, die zweifelhafte Fünf-Prozent-Hürde zu überwinden, nicht besonders groß, allerdings von den Klein- und Kleinstparteien außerhalb des Abgeordnetenhauses noch am größten. Bürger, die ihre Stimmen in keinem Fall verschenken wollten, sollten in Berlin über die Wahl der CDU oder FDP nachdenken.

36 Gedanken zu „Wahl-O-Mat Berlin 2021

  1. Pingback: Wahl-O-Mat Berlin 2021 – Bernwards Blog

  2. Nur mit der Wahl der AfD zeigt man den Blockparteien CDUCSUSPDFDPGRÜNELINKE den Stinkefinger.

    Ich weiß, dass es viele Leute gibt, die es wegen Höcke & Co. nicht übers Herz bringen, der AfD zu wählen. Denen empfehle ich derzeit die Freien Wähler. Im Gegensatz zur weichgespülten Lindner-FDP sind die den freiheitlichen Idealen am nächsten. Mit einem Erstarken der Freien Wähler, die über gut organisierte, kommunale Strukturen verfügen, würde das verkrustete Parteiensystem neu aufgemischt. Hauptsache nicht linksgrün…!

    • Es geht hier nicht um die Bundestagswahl, sondern die Landtagswahl in Berlin. SPD und Grüne regieren da schon mit der umbenannten SED und katastrophalen Ergebnissen, was die Wähler jedoch nicht davon abhält, ihnen nochmals eine Mehrheit zu bescheren. Die Freien Wähler haben in Berlin nur Außenseiterchancen, die aber trotzdem größer sind als von allen anderen nicht im Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien.

      • Berlin ist inzwischen so heruntergekommen, dass wir leider von Shitwhole City sprechen müssen…

      • Wenn die Freien Wähler den Sprung ins Berliner Abgeordnetenhaus nicht schaffen (wovon auszugehen ist, denn Berlin / Preußen ist genau das krasse Gegenteil von Bayern), ist jede Stimme für sie eine mittelbare Stimme für RRG.

  3. Ihrer Empfehlung für die Freien Wähler schließe ich mich an. Bei der aktuellen ?DU-Schwäche ist die Überwindung der 5-%-Hürde nicht ausgeschlossen. Mit meiner Stimme werde ich dazu beitragen, daß sie gelingt.

  4. Bei den FW sehe ich keinen Aufwärtstrend in den Umfragen. Wenn sie in keiner bundesweiten über 3% liegen, dann wird es wohl bei der Bundestagswahl nichts mit 5%.

    • Es geht hier um die Landtagswahl in Berlin, wo in Umfragen die Freien Wähler auch noch nicht über drei Prozent hinausgekommen sind, was jedoch fünf Prozent immerhin möglich erscheinen lässt. Zur Bundestagswahl komme ich in einem späteren Beitrag.

  5. Auf die Umfragen ist eh kein Verlass … meine Stimme für die Freien Wähler. Die AfD ist inzwischen auch in Rheinland-Pfalz völlig in der Hand des ’nicht mehr existenten‘ Flügels.

    • So ein Quatsch! Der „Flügel“ hat in der AfD Rheinland-Pfalz nie eine Rolle gespielt. Es gibt keinen harmonischeren West-Landesverband!

    • Wer RRG verhindern will, kann nur AfD, FDP oder Union (auch wenn´s weh tut) wählen.
      Alles andere sind verschenkte Stimmen.

      • 300 sel: Sie haben recht- gegen ganz links (SPD, Grüne, Linke) wählen statt Stimmen an Splitterparteien zu verschenken. Und 2022 versuchen, ob auf irgendeiner Ebene eine liberale Partei Chancen hat, nicht Splitterpatei außerhalb der Parlamente/ kommunaler Gremien zu bleiben. Es gilt ja auf kommunaler Ebene regelmäßig nicht die 5 % Hürde. Liberales Programm sollte ich 2022 vorlegen können.

      • Die Freien Wähler sind keine Splitterpartei und in Berlin ist die Lage auch anders als im Bund, da Rot-Rot-Grün ohnehin schon regieren und weiterregieren können, wenn sie wollen.

      • Wo außerhalb Bayerns hätten die Freien Wähler ernsthafte Chancen, über 5% zu kommen?

      • Was ist denn das für ein wirres Argument? Es ist eine Sache, eine Kleinstpartei deshalb nicht zu wählen, weil sie sicher an der Fünf-Prozent-Hürde scheitert. Aber warum soll man bei einer Partei abwarten, die es über diese Hürde schafft, nur weil sie es vielleicht in zehn Jahren nicht mehr schafft? Selbst die etablierten Parteien einschließlich AfD können bis dahin entsprechend tief sinken.

      • Das Adjektiv „ernsthaft“ im ursprünglichen Post war unglücklich von mir gewählt. Gemeint war nachhhaltig bzw. dauerhaft. Ich wüsste jedenfalls nicht, wo außerhalb Bayerns sich die Freien Wähler bislang etabliert hätten.

        Warum gehen Sie nicht zu den Freien Wählern?

      • @Ulrich Motte
        „Es gilt ja auf kommunaler Ebene regelmäßig nicht die 5 % Hürde. Liberales Programm sollte ich 2022 vorlegen können.“

        Eine sehr gute Idee, Herr Motte!
        Denn wer sagt denn, dass liberale Politik von oben einsteigen muss?
        Erst einmal eine breite Basis zu schaffen ist sicher nachhaltiger als von Beginn an nach den Sternen zu greifen. Zudem sich eine neue Partei auf diese Weise in Ruhe entwickeln könnte und nicht so schnell an den üblichen Mechanismen des Parteikarrieristentums zu Grunde ginge.

        Dennoch bin ich persönlich der Auffassung, dass es besser wäre das Parteiensystem ganz abzuschaffen und alle „Volksvertreter“ direkt zu wählen. Meiner Meinung nach der einzige Weg, dem quer durch das gesamte politische Spektrum verbreiteten Krebsgeschwür des Parteienklüngels ein Ende zu setzen.

  6. Hallo Herr Dilger, ich verstehe die Zahlen der Tierschutzpartei nicht. Tierschutz hier! steht bei 69,7% und die Tierschutzpartei bei 14%.
    Also ich wähle die Tierschutzpartei nicht. Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht, wen ich dieses mal wählen sollte. Nichtwähler möchte ich nicht sein. Freie Wähler sind ja auch interessant, vor allem, wenn man die Parteien, die im Bundestag sind, nicht wählen möchte. Als Wähler möchte ich ja gerne etwas Gutes für unser Land tun. Fällt mir dieses mal schwer.

  7. die Basis
    NPD
    Piraten
    BüSo
    AfD
    Linke

    letzter Platz: Volt
    Nanu AfD und Linke bei mir fast gleichauf, bin halt sozialpatriotisch eingestellt

    • Diese reinen Verlinkungen sind hier nicht erwünscht. Sie hätten z. B. schreiben können, dass die Wahlprogramme immer länger und unverständlicher werden mit Verweis auf die Studie. Das ist allerdings ein Grund dafür, u. a. den Wahl-O-Mat zu nutzen, da nicht nur das Lesen der kompletten Programme viel Zeit kostet, sondern auch ein direkter Vergleich kaum möglich ist. Hinzu kommt, dass insbesondere die CDU unter Frau Merkel oft genau das Gegenteil von dem getan hat, was sie im Wahlprogramm versprochen hatte. Interessanterweise wurde dafür nicht Frau Merkel abgestraft, sondern erst jetzt ihr Nachfolgekandidat.

  8. Sollte man nicht klugerweise überall (Kommunen/Länder/Bund) die Verhältnisse zuspitzen helfen und daher SPD oder sogar GRÜNE wählen?

    • Diese dialektische Idee, man müsse helfen, alles erst noch viel schlimmer zu machen, damit es dann irgendwie von selbst wieder besser würde, hat schon zu sehr viel Leid in der Geschichte der Menschheit geführt. Das kleinere Übel ist eben doch das kleinere.

      • „Sollte man nicht klugerweise überall (Kommunen/Länder/Bund) die Verhältnisse zuspitzen helfen …“

        Vor noch gar nicht so langer Zeit (Bundestagswahl 2017) haben Sie, Herr Dilger, diese Idee selbst vertreten, da Sie der Meinung waren, alles sei besser, als weitere vier Jahre Merkel. Im Umkehrschluss hätte man damals natürlich auch sagen können, erst weitere vier Jahre Merkel würden die Situation so zuspitzen, dass es den Menschen die Augen öffnet. Nun, da Armin Lachet der Kanzlerkandidat der CDU ist und die ungeschickte Annalena Dumpfbock das Image der Grünen bei vielen verblendeten Grünen-Gefolgsleuten ramponiert hat, ist Genosse Olaf, Lügenbaron aus Hamburg, vielleicht aussichtsreichster Bewerber. Letztlich ist nichts gewonnen.

      • Nein, diese destruktive Argumentation habe ich nie vertreten. Wie Sie selbst schreiben, hielt ich jede (halbwegs realistische) Alternative zu Frau Merkel für besser. Die Alternativen wurden nicht getestet, doch gut waren die letzten vier Merkel-Jahre sicher nicht und das alternative Angebot ist auch nicht besser als vor vier Jahren.

      • Ich hatte Sie damals so verstanden, dass Sie eine Zuspitzung der Zustände durch eine RRG-Regierung befürworten, damit sich ein Erkenntnisgewinn schneller durchsetzt.

        Inzwischen hat die Merkel-Union aber längst dafür gesorgt, dass man kaum noch einen Unterschied zwischen Merkels Politik und einer etwaigen RRG-Regierung ausmachen kann.
        Dass die gesamte CDU und sogar die FDP geschlossen die von Merkel geforderte Posse in Thüringen mittragen, ist nur ein Beleg von vielen.

      • Woher kommen eigentlich die repetitiv vorgetragenen Anschuldigungen an Olaf Scholz hinsichtlich der CumEx-Geschäfte? Gibt es irgendwelche handfesten Beweise dafür, dass er log bzw. in die Sache verwickelt war?

      • Skandal-Scholz (Elbphilharmonie, Cum-Ex, Wirecard, …) war nicht mehrheitsfähig, SPD-Vorsitzender zu werden, aber als Bundeskanzler soll es reichen…??.

      • Wenn Bundeskanzler direkt gewählt würden, hätten weder Lachet noch Dumpfbock noch Skandal-Olaf den Hauch einer Chance. Aber so bekommt Deutschland eine(n) Kakistokratenkanzler(in) nach dem/der anderen.

  9. Pingback: Wahl-O-Mat Mecklenburg-Vorpommern 2021 | Alexander Dilger

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