Gesundheitsminister für Impfung von Kindern und Jugendlichen gegen wissenschaftlichen Rat

Die Gesundheitsministerkonferenz ist für die „COVID-19-Impfung von Kindern und Jugendlichen“, und zwar von allen ab 12 Jahren, wozu sie ab sofort in den Impfzentren, aber auch bei niedergelassenen Ärzten nach einem Aufklärungsgespräch und mit Zustimmung der Eltern geimpft werden können. Ein Fünftel der Zwölf- bis Siebzehnjährigen ist bereits mindestens einmal geimpft, ein Zehntel vollständig, während die Ständige Impfkommission evidenzbasiert nicht allen Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren eine Impfung empfiehlt, sondern nur solchen mit erhöhtem Risiko für sich selbst oder andere. Denn die Impfrisiken von Kindern und Jugendlichen lassen sich noch nicht hinreichend abschätzen, während das Risiko, an COVID-19 schwer zu erkranken oder gar zu versterben, für sie ohne besondere Umstände verschwindend gering ist.

Die Politiker betreiben einmal mehr reinen Aktionismus ohne oder sogar gegen den wissenschaftlichen Rat, der (nicht nur) von der Ständigen Impfkommission gut zusammengefasst wird. Sie gefährden Kinder, statt sinnvollere Konzepte für Schulen und Kindergärten umzusetzen. Sie sollten sich außerdem dafür einsetzen, dass sich mehr Erwachsene freiwillig impfen lassen. Immerhin soll es keine Impfpflicht für Kinder geben, worauf aber leider auch nicht wirklich Verlass ist.

30 Gedanken zu „Gesundheitsminister für Impfung von Kindern und Jugendlichen gegen wissenschaftlichen Rat

  1. Radikal-Grüne faseln ja davon, dass es zu viele Menschen auf der Welt gäbe, was auf uns Europäer ganz bestimmt nicht zutrifft. Aber vielleicht könnte man ja mit bösen Nebenwirkungen die weiße Bevölkerung, die Radikal-Grüne im Selbsthass vernichten möchten, zumindest reduzieren. Ich hoffe, dass ich mit meinen Befürchtungen Unrecht habe…!

    • Den Grünen kann man viel vorwerfen, aber nicht eine solche absurde Verschwörung. Umgekehrt nimmt Donald Trump den Tod seiner Anhänger in Kauf durch die Empfehlung von Desinfektionsmiteln statt Impfstoffen, die er sich selbst heimlich spritzen ließ.

      • Der Selbsthass auf alles Deutsche und auf die weiße Rasse ist bei den Grünen nicht zu übersehen.

        Denen sind Wölfe und Bären in unseren Wäldern wichtiger, als Spaziergänger, Familien und Jogger. Mit dem Quatsch vom Insektenschutz werden wir uns wieder Malaria ins Land holen, die es noch im Mittelalter am Rhein gab. Das Leben von Kröten und Fledermäusen zählt bei denen.mehr, als das von ungeborenen Kinder. Lebensrecht für jede Schnecke, doch der Mensch bleibt auf der Strecke. Es gäbe noch sehr viele Beispiele zu nennen, wie Grüne unsere Freiheit, unsere Kultur und unseren Wohlstand vernichten wollen.

    • Man kann es ablehnen, aber das hat dann Konsequenzen, auch schon für Kinder, die dann z. B. nach Reisen in Quarantäne müssen oder vielleicht demnächst nicht mehr in die Schule dürfen.

      • Reitschuster ist einer der Besten. Er legt den Finger immer direkt in die Wunde. Mit viel Ironie und Sarkasmus. Nur so ist das Irrenhaus Deutschland überhaupt noch zu ertragen.

      • Herr Reitschuster gibt den verlinkten Artikel in der New York Times und damit die Studienergebnisse nicht korrekt wieder. Die eigentliche Aussage ist gerade nicht, dass Geimpfte ebenso infiziert würden oder gar durch das Virus gefährdet wären wie Ungeimpfte, sondern nur, dass bei Erkrankung die Viruslast vergleichbar ist, die dann wieder andere anstecken kann.

      • Jedenfalls ist inzwischen erwiesen, dass Geimpfte …
        1. keinen hundertprozentigen Schutz genießen, sondern je nach Impfstoff etwa 60 bis maximal 90 prozentig.
        2. genau wie Ungeimpfte Überträger sind und somit ein genauso hohes Risiko für andere darstellen wie Ungeimpfte.
        3. Impfung die Geimpften selbst nicht vor Mutationen schützt. Sehen Sie sich dazu doch nur die neuen Inzidenzwerte in Gibraltar (100% Impfquote) und in Israel an.

        Ich interpretiere das so, dass die Impfung sehr viele Geimpfte zu bodenlosem Leichtsinn verleitet (zum Beispiel zum Besuch von Festivals, überfüllten Discotheken und Clubs etc.) und Geimpfte sich und andere dadurch weit höheren Risiken aussetzen als umsichtige Ungeimpfte.

      • 2. ist nicht korrekt. Geimpfte können sich und andere infizieren, die Wahrscheinlichkeit dafür ist jedoch geringer (alles andere gleich). Mit oder ohne Impfung, man sollte weder leichtsinnig werden noch in Panik verfallen.

      • Das denke ich nicht. Gibt es dafür Beweise? Schließlich haben Geimpfte die Viren genauso im Rachen wie Ungeimpfte.

        Das Hauptproblem bleiben aber trotzdem die Hotspots, deren erneute Öffnung m.E. der größte Fehler in der Pandemiebekämpfung ist. Auch die öffentlichen Verkehrsmittel inkl. Linienflügen mit voll besetzten Flugzeugen halte ich für äußerst problematisch.

      • Wenn sie erkranken, ist die Virenlast bei Geimpften und Ungeimpften vergleichbar hoch. Die Wahrscheinlichkeiten, dass sie überhaupt erkranken und dann besonders schwer, sind jedoch unterschiedlich.

      • Die bisher zugelassenen Vakzine bergen Risiken, die meines Erachtens in keinem vertretbaren Verhältnis zu ihrem umstrittenen Nutzen stehen. Möglicherweise ändert sich das bei Hinzukommen besser ausgetesteter, verträglicherer Impfstoffe, wie z.B. Novavax (https://www.rnd.de/politik/neuer-corona-impfstoff-novavax-was-kann-das-vakzin-BG6S3YIYWFEN5DM7QUTGQVTCOE.html). Vielleicht wird das Impfen gegen Covid-19 aber auch hinfällig, da hochwirksame Medikamente hinzu kommen.

  2. Pingback: Gesundheitsminister für Impfung von Kindern und Jugendlichen gegen wissenschaftlichen Rat – Bernwards Blog

  3. Wenn ich so etwas

    „Eine Impfpflicht haben die Regierenden seit Beginn der Pandemie unisono ausgeschlossen – aber was spricht dagegen, in der Impfdebatte endlich Tacheles zu reden?
    52 Prozent vollständig Immunisierte sind zu wenig; es sollten 85 Prozent sein, damit der Corona-Spuk endlich endet – und zwar schnell. Es kann nicht sein, dass in den Impfzentren täglich Termine verfallen und in den Lagern Vakzine verderben. Wer als Erwachsener ohne medizinischen Grund den Piks verweigert, sei es aus Trägheit oder weil er ideologischen Labskaus im Hirn hat, muss eben hinnehmen, dass er im Herbst nicht mehr am normalen Leben teilnehmen kann. Dafür genügt eine klare Regel: Ohne Impfung (oder selbst bezahlten PCR-Test) nicht mehr ins Restaurant. Nicht mehr ins Einkaufszentrum. Nicht mehr zum Sport. Nicht mehr Teil des öffentlichen Alltagslebens. Weil Wahlkampf ist, traut sich derzeit kaum ein Politiker, das Offensichtliche zu fordern. Aber spätestens nach dem 26. September wird es vielerorts so kommen. Muss es ja so kommen. Weil es nicht geht, dass eine Minderheit dauerhaft die Mehrheit davon abhält, wieder ein normales Leben zu führen.“
    Quelle: „T-Online Tagesanbruch“ vom 03.08.2021 (Autor: Florian Harms)

    lese, schwillt mir ehrlich gesagt der Kamm.

    Also ob es sich bei der großen Zahl der ganz bewusst Ungeimpften (m.E. die Realos in Zeiten der Coronapanik) um eine tyrannische Minderheit handele, die für das Erliegen des öffentlichen Lebens verantwortlich sei. So soll von den Fehlern der Kakistokratie abgelenkt und der Schwarze Peter umsichtigen, unbescholtenen Menschen in die Schuhe geschoben werden.

    Und mit welcher Begründung wird eigentlich von Ungeimpften erwartet, dass sie die Kosten der Impfungen mittragen, ihre vom Gesetztgeber geforderten PCR-Tests aber selbst bezahlen sollen?
    Leben wir im Zeitalter des Sado-Masochismus? Höchste Zeit, dass dieser Irrenhauszustand beendet wird und wieder Normalität einkehrt.

    • Virologe Streeck: Herdenimmunität wird man mit diesem Impfstoff nicht erreichen. Auch geimpfte Personen könnten die Infektion noch weitergeben.
      Deswegen wird der Spuk nicht enden.

      • Somit dürfte der Taum von der Herdenimmunität ausgeträumt sein. Und da sich Politiker in unserer Zeit offenbar nicht mehr vorstellen können, dass mündige Bürger auf sich selbst zu achten in der Lage sind, werden sie ‚Big Pharma‘ weiter bei der Vermarktung fragwürdiger Vakzine mit zweifelhafter Wirkung unterstützen und im Gegenzug schön dafür geschmiert werden. Das ist das Ergebnis jahrzentelanger „Sozialstaats“-Vollkaskogesellschaft mit Parteienklüngel ohne Transparenz. Willkommen in der kakotopischen Realität (nicht Utopie) von George Orwell und Aldous Huxley.

      • Herdenimmunität ist nicht zwingend notwendig. Dass die Noraufnahmen funktionsfähig bleiben, aber schon.

      • Wenn der Impfstoff weniger wirksam ist, müssen mehr Personen geimpft werden (oder erkranken), um Herdenimmunität zu erreichen. Herdenimmunität ist aber auch nicht zwigend erforderlich, wenn die Risikogruppen durch Impfung geschützt sind (oder freiwillig darauf verzichten).

      • Da steht doch genau das, was ich Ihnen zu vermitteln versuche: Gleiche Viruslast bei Erkrankung, die jedoch bei Geimpften seltener und dann meist weniger schwer ist. Was daran verstehen Sie nicht?

      • Wir reden offenbar aneinander vorbei. Ich hatte Sie so verstanden, dass Sie glauben, Impfung schütze vor Übertragung auf andere. Und genau das ist ja nicht der Fall. Es gibt also keinen Grund, Ungeimpfte als „verantwortungslos“ anderen gegenüber darzustellen und sie länger als Schuldige, die zu verantworten hätten, dass die Pandemie noch nicht zu Ende ist, zu stigmatisieren. Im Übrigen wurde noch nie eine Pandemie durch Impfen beendet.

      • Es ist alles eine Frage der Wahrscheinlichkeiten. Die Impfung schützt nicht perfekt, aber eben doch mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit, auch wenn diese wohl nicht (mehr) so hoch ist, wie anfangs gehofft. Impfungen gegen andere Krankheiten wirken z. T. noch besser, die Pocken wurden sogar ganz ausgerottet (solange sie nicht z. B. ein chinesisches Labor wieder freisetzt).

      • Ich bezweifle ja nicht denn Sinn von Impfungen an sich an. Im Gegenteil.
        Aber die bisher im Schweinsgalopp entwickelten und nur Not zugelassenen Covid-19-Vakzine sind nicht nur nicht genügend ausgetestet, sondern es stellt sich zunehmend heraus, dass ihre Wirkung – höflich gesagt – nicht hält, was Politik und Pharmaindustrie versprachen.
        Daher verstehe ich jeden, der lieber abwartet und ziehe es vor, auch selbst so zu verfahren. Das ist weder ‚asozial‘ und ‚egoistisch‘ (wie manche Politiker und viele Geimpfte behaupten), noch besonders leichtsinnig, sondern schlicht und entscheidend eine rein persönliche Angelegenheit, da ich mich dadurch schlimmstenfalls selbst dem Risiko einer Erkrankung aussetze aber weder Geimpfte noch Ungeimpfte mehr gefährde als es mit Impfung der Fall wäre.

      • Warum wiederholen Sie ständig die bereits mehrfach korrigierte Falschinformation einer Notzulassung der Corona-Impfstoffe, die es in der EU nicht gegeben hat? Ob man sich impfen lässt, ist tatsächlich eine persönliche Entscheidung und sollte es auch bleiben. Doch sie hat Rückwirkungen auf andere. In jedem Einzelfall sind diese marginal, aber in der Summe beträchtlich. Deshalb sind positive Anreize durchaus sinnvoll, die die Impfquote steigern.

      • Tut mir leid, aber ich sehe diese Impfungen nun mal nicht so positiv wie bereits geimpfte Zweckoptimisten, die sich nicht eingestehen wollen, dass sie sich überstürzt zu Versuchskaninchen machen lassen haben.

      • Sie ignorieren hier wie beim Klimawandel den wissenschaftlichen Sachstand (der nicht absolut sicher ist, aber besser begründet als Ihr Bauchgefühl).

      • Sie meinen den von der Pharmaindustrie behaupteten „wissenschaftlichen Sachstand“. Es ist noch viel zu früh für nachhaltige und tatsächlich valide Erkenntnisse.

      • Es gibt schon viele Erkentnisse, die Sie ignorieren, auch wenn sie nicht absolut sicher sind und sich die Lage selbst noch ständig ändert, z. B. durch Mutationen sowie Verhaltensänderungen.

      • Hundertprozentige Sicherheit gibt es ohnehin nicht. In keinem Bereich des Lebens. Nur ist das Bewusstsein dafür den meisten Menschen in unserer Vollkaskogesellschaft inzwischen abhanden gekommen.

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