Löw scheidet aus EM und als Bundestrainer aus

Deutschland ist heute im Achtelfinale der Fußball-Europameisterschaft torlos gegen England (welches zwei Tore erzielte) ausgerechnet im Wembley-Stadion ausgeschieden. Auch die Gruppenphase war nicht glorreich mit einer Niederlage gegen Frankreich (immerhin Weltmeister, doch gestern selbst spektakulär ausgeschieden gegen die Schweiz) einem Unentschieden gegen Ungarn und nur einem guten Spiel und Sieg gegen Portugal.

Doch mehr war auch nicht mehr zu erwarten vom endlich nach 15 Jahren endgültig ausscheidenden Bundestrainer Joachim Löw. ‚Löw macht[e] nach katastrophaler Niederlage gegen Spanien einfach weiter‘ letztes Jahr. ‚Deutschland sch[ied] erstmals bei Fußball-WM in der Vorrunde aus‘ 2018 unter Löw. Bei der letzten EM 2016 schaffte es die deutsche Mannschaft unter ihm immerhin bis ins Halbfinale, wo sie ebenfalls gegen Frankreich verlor (siehe ‚Von Münster nach Dortmund mit dem Rad‘). Sein größter und anerkennenswerter Erfolg war der WM-Titel 2014 in Brasilien (‚Wir sind Weltmeister!‘), nach dem er am besten aufgehört hätte, wie auch Frau Merkel besser nach acht Jahren das Kanzleramt verlassen hätte.

27 Gedanken zu „Löw scheidet aus EM und als Bundestrainer aus

  1. Ich freue mich, dass „die Mannschaft“ (das “ Deutsche“ wurde ja gestrichen) von Merkel-Freund Löw raus ist. Das geschieht denen recht!

    Die Politisierung des Sports ist schrecklich. Genau so wurde das damals in der Sowjetunion und den anderen kommunistischen Staaten gemacht.

    Wieder haben wir uns ein Stückchen mehr Merkels Scheiß-DDR angenähert…!

  2. Nun ist Fräulein Jogis Regenbogentruppe also draußen. Statt Kniefälle zu üben, hätten sie vielleicht doch lieber den Umgang mit dem Ball trainieren sollen.

    • Sie haben sich doch mächtig reingekniet.

      Mit BLM-Symbolik hat sich die Mannschaft selbst destabilisiert.

      Dem DFB sollte die Gemeinnützigkeit entzogen werden.

  3. ……alles ist gesagt zur Niederlage, von Professor Alexander Dilger, von selbsternannten „Experten“ in ARD / ZDF die noch vor 1 Woche fest am Bundestrainer Löw festhielten.

    Es ist tragisch für Betroffene wie für Verursacher von Niederlagen. Die können , wollen einfach nicht rechtzeitig aufhören, Absprung auf Höhepunkt von Erfolg . Einmal aus Selbstüberschätzung, und zweitens weil Medien mit Umfeld sie im festhalten bestärken.

    Gerade in Führungsaufgaben von Politik, Wirtschaft, Sport ist es wesentlich Mitarbeiter – hier National – Mannschaft – zu motivieren, zu begeistern. Das Letze herausholen. Teilweise mit Konsequenzen für den Einzelnen.

    Dazu war Löw nie in der Lage. Beispiel Özil der es hart vermasselte, gleichwohl für jeden Fußballfan längst erkennbar. Beispiel Merkel die 2013 nicht mehr antreten hätte dürfen weil
    ausschließlich am persönlichen Machterhalt und Ausbau interessiert, nicht mehr am Wohl der deutschen Bevölkerung.

    Was für ein Desaster, Niederlage.

  4. Im hohen Regenbogen herausgeflogen. Aber immerhin hat sich die „die Mannschaft“ VOR dem Spiel mächtig reingekniet, in Spielminute 0. Wo die Leistung fehlte, stimmte wenigstens die politische Haltung. Oder?

    Wo liegt eigentlich der Unterschied zwischen einer bunt beleuchteten Arena in München 2021 und den von Nazi-Standarten behangenen Stadion von Berlin 1936?

    Darin, daß das eine eine gute, und das andere eine böse Ideologie ist? Die Nationalsozialisten haben auch von sich selbst gedacht, daß sie die Guten seien. Und die Kommunisten, die bei Sportereignissen dasselbe Propagandaspiel auf Rot betrieben haben, ebenso.

    Weiß Manuel Neuer überhaupt, wofür er mit der bunten Binde eintritt? Geschlechtsumwandlungen von Minderjährigen auf Staatskosten. Anredeverbot von Jungen und Mädchen als solche in Schulen, Frühsexualisierung von Kindern in Kindergärten, Auflösung der Familie, das sind alles Forderungen der Bunten.

    Ich würde solche Forderungen als satanisch bezeichnen. Und die klare Weltmehrheit ebenso.

    Danke, DFB, diese EM war wirklich zum Kotzen. „Die Mannschaft“ war zum Kotzen. Aber am Schlimmsten ist dieser postdeutsche Überlegenheitskomplex gegenüber anderen Nationen, die noch stolz auf ihr Land und ihre Herkunft sind. Ausgerechnet gegenüber den Ungarn, die uns 1989 vorgemacht haben, was Freiheit bedeutet. Das halbe Land muß auf die Couch. Wir sind nicht besser als die anderen, wir sind mittlerweile richtig identitätsgestört.

      • Gehen Sie beispielsweise zum Pew Research Center, das solche globalen Daten sammelt und bereitstellt. (https://www.pewresearch.org/). Dort werden Sie auch sehen, daß der meiste linksliberale, antifamiliäre Dreck auf die entschiedene Ablehnung der Weltmehrheit stößt. Einigermaßen gebildete Linksliberale wissen das natürlich, sie habe sich nur entschieden, es zu ignorieren.

      • Die von Ihnen und z. T. sich selbst als „Linksliberale“ bezeichneten Identitätspolitiker sind nicht liberal. Die Mehrheit der Weltbevölkerung und vor allem der Regierungen ist es allerdings auch nicht. Es sollte jeder so leben dürfen, wie er möchte, ohne anderen seinen Lebensstil vorzuschreiben.

    • wieso lassen Sie Menschen nicht so leben, wie es ihrer Natur entspricht? Sie tun Ihnen doch nichts, während Sie Ihre Energie mit Hassworten wie „Dreck“ verschwenden. Oder sind Sie ein (noch) nicht geouteter Schwuler – tatsächlich mehren sich die Hinweise, dass die schlimmsten Hetzer meist in diese Gruppe fallen. Kommt daher Ihr Hass?

  5. Jogi Löw hat bis 2014 Herausragendes geleistet. Unglaubliche Erfolge wie das 7:1 in einem WM-Halbfinale gegen Brasilien und der Finalsieg gegen Argentinien sind nicht zu toppen. Umso tiefer der Absturz nach 2014. Leider nicht selten, dass Top-Leute den richtigen Zeitpunkt zum Loslassen und zum Absprung verpassen. Im Falle von Löw wäre er doch ganz besonders einfach gewesen. Psychologisch wird sich dieses Verhalten aber dennoch analysieren lassen.

    • Finanziell müssen wir uns um Sackschnüffler Löw bestimmt keine Gedanken machen. Jetzt geht er sogar noch vor seiner geliebten Bundesmutti in den Ruhestand…

    • Gerade hier gibt es einen direkten Zusammenhang zwischen Spitzenerfolg und Absturz. Jeder konnte beobachten, wie die deutsche Mannschaft gewonnen hat, und daraus lernen. Herr Löw hätte sich ganz neu erfinden müssen, was jedoch immer schwer ist und noch einmal zusätzlich, wenn man so erfolgreich war. Ein neuer Trainer hat es da leichter. Deshalb ist es vor allem ein Versagen der DFB-Führung, die vor allem mit sich selbst beschäftigt ist.

  6. Das Fussball spielen muss neu definiert werden. Seit Jahren immer der gleiche Stil. Quer, zurück, kurze Flanke gefolgt von zurück, quer, zum Torwart, der dann wieder das gleiche Szenario einleitet. Könnte ich in dieser Zeit Strümpfe stricken, ich hätte es getan. Der Spruch, man spielt nur so gut, wie der Gegner es erlaubt erhärtet die Analyse, da der Gegner das gleiche tut. Vielleicht käme es etwas besser raus, wenn jeder Spieler nach Leistung bezahlt würde. Ansporn als Motivation, das würde es besser machen.

    • Lieber Herr Krebs,
      wollen Sie damit andeuten das der Bunds Jogi zu schlecht bezahlt worden ist?
      Wenn ich richtig informiert bin soll sein Jahresgehalt 7.000.000,00 € betragen haben. Der DFB schöpft eben auch mit Steuergeldern aus dem Vollen. Solch einen Job schmeißt Jogi nicht so schnell hin.
      Ich hätte das auch 15 Jahre durchgehalten.

    • Herr Löw lässt z. T. dieselben Spieler wie 2014 spielen, was aber nicht mehr erfolgreich ist, gerade weil die anderen Mannschaften sich darauf eingestellt haben und anders spielen. Fußballspieler werden übrigens sehr stark nach Leistung bezahlt (in den Vereinen direkt, während Erfolge in der Nationalmannschaft den Spieler auch hohe Zusatzeinkommen bescheren). Wichtigste Aufgabe des Trainers ist es, aus den vielen Einzeltalenten ein erfolgreiches Team zu formen.

  7. Wir bräuchten jetzt einen Trainer mit Ecken und Kanten, der im Volk beliebt ist und die Menschen wieder an die Nationalmannschaft binden kann. Mit anderen Worten:

    Loddar M.

      • Es ist klar, dass Hansi Flick als neuer Trainer feststeht, aber man kann ja in die Zukunft blicken. Herr Matthäus müsste sich vielleicht wieder etwas mehr in Deutschland etablieren, etwas Lobbyarbeit in eigener Sache betreiben.

  8. Pingback: Italien ist Europameister | Alexander Dilger

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