Bitcoins werden in El Salvador erstmals gesetzliches Zahlungsmittel

Diese Woche wurde ein „Gesetz für Bitcoin als Zahlungsmittel in El Salvador“ verabschiedet. El Salvador wird damit das erste Land der Welt, in dem Bitcoins gesetzliches Zahlungsmittel sind, und zwar neben dem US-Dollar, während das Land keine eigene Währung mehr hat bzw. den zuvor verwendeten Colón seit 2001 auslaufen lässt.

Für kleine, zumindest in finanzieller Hinsicht relativ instabile Länder kann es durchaus sinnvoll sein, sich einer anderen Währung anzuschließen, sei es durch einen festen Wechselkurs oder sogar direkte Übernahme der fremden Währung. Doch trotz aller Schwächen eignen sich dafür der US-Dollar oder selbst der Euro immer noch besser als Bitcoins, die zu volatil und auch mit zu hohen Transaktionskosten für kleinere Alltagsgeschäfte verbunden sind. Sinnvoll ist es hingegen, Geschäfte in jeder beliebigen Währung einschließlich Bitcoins zuzulassen, aber eben im Rahmen der Vertragsfreiheit und ohne Annahmezwang. Dieser ist in El Salvador jetzt auf Händler beschränkt, die über die nötigen technischen Voraussetzungen verfügen. Außerdem dürfen Steuern in Bitcoins bezahlt werden, wogegen nichts einzuwenden ist.

4 Gedanken zu „Bitcoins werden in El Salvador erstmals gesetzliches Zahlungsmittel

  1. Wenn ich mir Bitcoins beschaffe, weiß ich jetzt also, dass ich mir in El Salvador etwas dafür kaufen kann. Toll. Aber auch nur so lange, wie das Schnellballsystem Bitcoin funktioniert, denn die Händler werden die Bitcoin-Preise für Waren vermutlich am Dollar-Wert des Bitcoin ausrichten.

    • Auf absehbare Zeit werden Sie sich etwas mit Bitcoins kaufen können. Es fragt sich nur, wie viel das ist. Bei zwei Währungen bestimmt der Wechselkurs die relativen Preise. Dabei wird jeder vernünftige Händler (und Kunde) lieber mit US-Dollars kalkulieren und daraus dann den Bitcoin-Preis herleiten statt umgekehrt.

    • Schneeballsystem?
      Da scheint jemand nicht wirklich viel Ahnung von nativ Blockchain wie Bitcoin (BTC) und Infinity-Economics (XIN) zu haben.
      Ohne Firma, ohne CEO, ohne Anschrift… wie soll der Ball, wohin rollen?

  2. Kryptowährungen wie Bitcoin oder XIN als gesetzliches Zahlungsmittel zu akzeptieren ist logisch und gerechtfertigt. Obwohl Bitcoin nicht wirklich gut als Zahlungsmittel geeignet ist. Sicherer als alle anderen Währungen und Assets sind sie allemal.

    Bedingung allerdings, dass es tatsächlich nur Währungen sind die eine nativ Blockchains als Grundlage haben. Als wo keine Firma, keine CEO oder andere Organisationen, manipulativ steuernd eingreifen kann. Diese essenziellen Eigenschaften müsste eigentliche jede Art von Währung mitbringen.

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