Blog ist acht Jahre alt

Der ‚Blog-Start‘ war vor acht Jahren am 3. Juni 2013 unter ganz anderen Umständen. Zumindest politisch ist alles noch viel schlimmer geworden und die Hoffnung auf Besserung kleiner mit einer wichtigen Ausnahme: Es besteht nun tatsächlich die Chance, dass Frau Merkel dieses Jahr das Kanzleramt verlässt. Zumindest bis dahin halte ich als Chronist durch und berichte wieder einige Kennzahlen zu diesem Blog im Vergleich zum Vorjahr (siehe ‚Blog wurde sieben‘):

Bis einschließlich gestern erschienen 2.746 Beiträge in diesem Blog, also im achten Jahr 344, drei weniger als im Vorjahr. Bis dahin erschienen insgesamt 76.982 Kommentare, davon 11.135 im achten Jahr, 1.115 mehr als im siebten Jahr. Es gab insgesamt 2.128.022 Seitenaufrufe, 200.338 im achten Jahr, 1.706 weniger als im Jahr zuvor. 287 Personen folgen diesem Blog direkt bei WordPress oder per E-Mail, 15 mehr als vor einem Jahr. Bei Twitter habe ich 710 Follower, 35 mehr. Bei Facebook habe ich 4.946 Freunde, 12 weniger, wobei das Limit von 5.000 mit meinem passiven Ansatz wohl nicht zu erreichen ist. Außerdem habe ich 1.130 Follower (in den Vorjahren nicht berichtet). Für meine Facebook-Seite werden keine Likes mehr ausgewiesen (letztes Jahr noch 346), sondern 338 Follower. Mein englischsprachiges Facebook-Profil hat ohne direkten Bezug zu diesem Blog 4.009 Friends, 98 weniger, und 361 Follower (bislang nicht berichtet).

17 Gedanken zu „Blog ist acht Jahre alt

  1. Herzlichen Glückwunsch. Bloggen ist Knochenarbeit, insbesondere über so einen langen Zeitraum.

    Sie könnten ja Ihre Beiträge in einem Online-Magazin veröffentlichen. Dann ist man zwar nicht mehr ganz so frei, in dem, was man sagt, aber der Zwang zur dauernden Inhaltsproduktion würde entfallen und die Reichweite steigen.

    • Danke. Mir fällt kein passendes Online-Magazin ein. Gelegentlich reproduzieren welche einzelne Beiträge, was dann teilweise wiederum missverstanden wird, als würde ich extra dort schreiben.

  2. Danke für Ihr Engagement !
    Aus dem Abgang von Frau Merkel ergibt sich noch keine Zeitenwende (auch nicht mit Armin Laschet, dem man eher die Eigenschaften eines Landrats zuschreiben muss). Aber dennoch sind spannende Zeiten zu erwarten, weil den Bürgern die unmittelbare Betroffenheit durch die Beschlüsse der Regierungen Merkel so allmählich dämmert. Auch die Presse wird über die üblichen ideologischen Anbindungen hinaus kritischer. Solange der „anonyme Staat“, die Industrie, die Banken – also „Andere“ – belastet werden, bestand die Versuchung zu idealisierten Zielsetzungen.

    • Ich erkenne kaum, daß den Bürgern etwas dämmert. Einem Teil ja, aber die große Masse beurteilt nur den Ist-Zustand, vor allem im Portemonnaie. Und der sieht ja dank des billigen Geldes nicht so schlecht aus. Daß die Regierung Merkel Weichenstellung vorgenommen hat, die mit fast mathematischer Sicherheit in der Wand enden werden, hat das Gros der Wähler nicht verstanden, am wenigstens wohl das wohlstandsverwahrloste, um soziale Distinktionsgewinne bemühte großstädtische Bürgertum.

      Für diese Leute wird es ein besonders böses Erwachen geben, wobei die meisten allerdings Opportunisten sind, die sich die herrschenden Verhältnisse bis zuletzt schönreden werden, danach sich aber an ein neues „Programm“ rasch anpassen werden.

      • Ein reiner homo oeconomicus würde sich nicht politisch betätigen oder höchstens als nur auf Einkommenserzielung ausgerichteter Opportunist, wovon es in allen Parteien leider viel zu viele gibt. Denn in der Politik geht es gerade um öffentliche Güter, an denen jeder nur anteilig partizipiert und auf die normale Menschen auch nur sehr begrenzten Einfluss haben. Das könnte allerdings auch erklären, warum Anhänger kollektivistischer Ideologien in der Politik überrepräsentiert und überzeugte Liberale selten sind.

  3. Sehr geehrter Herr Professor!

    aufrichtige Glückwünsche zum „8. Geburtstag“ — und ausdrücklichen Dank für Ihre Ausdauer, so lange mit stetem Blick auf Qualität und (!) „Publikumswirksamkeit“ diesen Blog zu betreiben!

    Da ich selber (seit einigen Jahren zum Glück mit Unterstützung durch meine Co-Autoren) einen Blog schon seit 14 Jahren „betreibe“, weiß ich zu würdigen, welche Selbstdisziplin und Knochenarbeit hinter dem „nulla dies sine linea“ steht, wovon der Durchschnittsleser meist keine Ahnung hat. Ihnen und Ihrem Blog wünsche ich auch im Namen meiner Blog-Kollegen jedenfalls

    AD MULTOS ANNOS! VIVAT! CRESCAT! FLOREAT!

    • Danke. Ich schreibe nicht mehr wirklich jeden Tag einen Beitrag, was tatsächlich entlastend wirkt. An manchen Tagen könnte ich auch drei Beiträge schreiben, aber dann ist es sinnvoll, die verschiedenen Themen auch über mehrere Tage zu verteilen.

  4. Ich vermisse Herr Meister, weiß nicht, ob er freiwillig gegangen ist. Wir hätten uns besser mit ihm beschäftigen sollen. Die Stärke eines blogs liegt auch an der Verträglichkeit Andersdenkender. Das stete Kopfnicken und Chauffieren ist eigentlich langweilig. Für wie lange wurde er denn diesmal gesperrt?

      • Sie hatten angekündigt, meine Beiträge konsequent zu ignorieren. Für die Mülltonne brauche ich allerdings nicht zu schreiben.

      • Sie haben wirklich sehr verquere Ansichten. Warum schreiben Sie auf einem Blog Kommentare, wenn Sie das für die Mülltonne halten? Aus der Meinungsfreiheit folgt doch auch kein Anspruch auf besondere Beachtung oder gar Zustimmung.

    • Herr Meister wurde verwarnt, was ihn aber nicht juckt, weshalb ich ihn einmal wieder für einen Monat gesperrt habe. Schöner wäre vielleicht eine differenzierte Sperre nur für regelwidrige Kommentare, aber das ist zu schwierig zu administrieren.

  5. Pingback: Blog ist neun | Alexander Dilger

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..