Impfstoff von AstraZeneca wieder zugelassen

Am Montag galt: ‚Nun wird selbst das Impfen verboten‘. Jetzt geht die erratische Politik wieder in die andere Richtung: Bundesgesundheitsminister „Spahn erlaubt Impfung mit Astra-Zeneca ab diesem Freitag“. An der Faktenlage hat sich wenig geändert und das auch noch zum Schlechten: Aus sieben Fällen Hirnvenenthrombosen kurz nach der Impfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca sind mittlerweile dreizehn geworden bei weiterhin drei Todesfällen. Das sind mehr, als rein statistisch zu erwarten wären, obgleich ein kausaler Zusammenhang mit dem Impfen immer noch nicht nachgewiesen wurde, sondern nur vermutet wird.

Wirklich geändert hat sich die Bewertung davon auch nicht, aber die bewertenden Institutionen sind verschieden mit unterschiedlichem Fokus. Am Montag hatte sich das Paul-Ehrlich-Institut allein auf diese mögliche Nebenwirkung bezogen und deshalb einen Impfstoff empfohlen, den der Bundesgesundheitsminister sogleich anordnete. Heute empfiehlt die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) das Gegenteil, weil sie auch die Folgen des Nichtimpfens berücksichtigt, die deutlich gravierender sind als die bislang bekannten Impfrisiken. Das war auch schon am Montag bekannt, aber der Bundesgesundheitsminister ist zu feige für eine eigenständige Entscheidung, sondern stiftet lieber Chaos mit alternierenden Impfverboten und -zulassungen, wie man es inzwischen auch von seinen anderen Maßnahmen leider gewohnt ist.

Richtig ist es, die Menschen selbst entscheiden zu lassen, ob sie sich impfen lassen wollen und gegebenenfalls mit welchem Impfstoff. Anfangs hielt ich den Impfstoff von AstraZeneca für weniger riskant, weil er nach bewährten Verfahren gewonnen wurde. Inzwischen sind drei Nachteile deutlich, die eher für andere Impfstoffe sprechen, von denen jedoch noch weniger zur Verfügung stehen, weil die EU besonders billig einkaufen wollte: Erstens ist dieser Impfstoff weniger wirksam, zweitens sind die gesundheitlichen Risiken bei ihm wohl doch größer, was drittens nicht nur für schwere Impfschäden gilt, sondern auch für eine kurzfristige Erkrankung direkt nach der Impfung bei einem Großteil insbesondere der jüngeren Geimpften, bei denen sich auch die Hirnvenenthrombosen häufen. Jüngere bis mittelalte Frauen könnten tatsächlich durch eine Impfung mit diesem Stoff stärker gefährdet sein als durch COVID-19 selbst. Ältere Männer sollten sich hingegen wohl doch besser mit dem Impfstoff von AstraZeneca impfen lassen als gar nicht. Es wäre allerdings fair, diesen Personen dann später noch eine weitere Impfung mit einem anderen Impfstoff anzubieten, zumindest wenn allen ein Impfangebot gemacht wurde und die Unbedenklichkeit von Impfungen mit verschiedenen Impfstoffen nachgewiesen wurde, was auch noch nicht der Fall ist.

33 Gedanken zu „Impfstoff von AstraZeneca wieder zugelassen

  1. Keiner dieser drei vermeintlichen Nachteile ist belegt. Im Gegenteil ist es sogar möglich, dass AZ in manchen Situationen besser als andere Impfstoffe wirkt:
    https://www.infranken.de/ratgeber/gesundheit/coronavirus/astrazeneca-wirksamer-als-gedacht-ueberraschende-wirkung-bei-aelteren-studienergebnisse-art-5173215
    In Großbritannien wurden mit AZ bislang eher Ältere geimpft und dort gibt es keine wirklichen Unterschiede bei den Nebenwirkungen zwischen AZ und BioNTech/Pfizer:
    https://www.gov.uk/government/publications/coronavirus-covid-19-vaccine-adverse-reactions/coronavirus-vaccine-summary-of-yellow-card-reporting

    • Häufige Erkrankungen mit Fieber und Arbeitsausfall sind für jüngere und mittelalte Personen gut belegt, ebenso die geringere Wirksamkeit für diesen Personenkreis. Auch die Todesfälle nach dem Impfen sind eindeutig, nur die kausale Beziehung nicht.

      • Bitte weisen Sie Ihre Behauptungen nach. Ich kenne eine Studie über die geringere Wirksamkeit bei der südafrikanischen Mutante, aber es ist unklar, ob dies etwa bei BioNTech/Pfizer auch der Fall ist.

      • Oh je, ich fürchte, gleich geht es wieder um das Wetter… Nehmen Sie eigentlich immer noch Wetten darauf an, dass wir nicht wieder neue Höchststände bei den Neuinfektionszahlen sehen?

      • Was hat das mit dem Wetter zu tun? Dass COVID-19 als infektiöse Atemwegserkrankung einen saisonalen Verlauf aufweist, ist allerdings tatsächlich ebenfalls Allgemeinwissen, welches nur von Ihnen geleugnet wird.

        Mein letztes Wettangebot dazu stammt vom Mai 2020 und damals hätte ich die Wette gewonnen. Jetzt ist es immer noch kalt und wird viel mehr getestet. Sobald wirklich Frühling einsetzt, können wir eine entsprechene Wette abschließen.

      • Haben Sie den Artikel gelesen? Er besagt entgegen der Überschrift doch gerade, dass die Jahreszeiten durchaus relevant sind aus verschiedenen Gründen und nach mindestens drei Studien.

        Inzwischen habe ich gefunden, was Sie meinten. Eigentlich war es doch eine Aufforderung an Sie, die von Ihnen vorgeschlagene Wette zu präzisieren. Wir können das gerne so vereinbaren oder besser noch auf die Todeszahlen bezogen.

      • „Das Infektionsgeschehen ändere sich in erster Linie in Folge von Schutzmaßnahmen, etwas durch das Maske tragen oder die Einschränkung von Reisen, oder aufgrund von Verhaltensänderungen.“

        „Virusinfektionen der Atemwege seien zwar oft saisonabhängig, etwa die Grippe, die im Herbst und Winter besonders häufig vorkommt, schreiben die Experten. Ob sich auch das Coronavirus Sars-CoV-2 so verhalte, sei aber unklar.“

        (https://www.rnd.de/gesundheit/wmo-einfluss-von-wetter-und-jahreszeit-auf-coronavirus-nicht-erwiesen-AKEIN7UD7YTMVUE73KV4G54DOY.html, frei zugänglich)

        Die angesprochenen Verhaltensänderungen können natürlich auch mit dem Wetter zusammenhängen.

        Die Entwicklung der Todeszahlen ist natürlich anders einzuschätzen als um Weihnachten herum. Ich vermute, bezogen auf die Infektionszahlen, einen Rückgang um etwa 50 bis 70 Prozent aufgrund der Impfungen.

      • So viele Menschen wurden doch noch gar nicht geimpft. Die Todeszahlen gehen jedoch stärker zurück, da vor allem alte Menschen gefährdet sind und geimpft wurden.

      • Die Menschen etwas unter 80 Jahren werden allerdings nun wieder verstärkt die Intensivstationen bevölkern, sodass man prinzipiell darauf achten müsste, dass das Gesundheitssytem nicht überlastet wird. Außerdem ist Long Covid ein immer wiederkehrendes Thema (auch wenn Impfungen womöglich wie ein Medikament dagegen wirken).

      • Das deutsche Gesundheitssystem war durch COVID-19 nie überlastet, sondern unterausgelastet (in anderen Bereichen als den Intensivstationen).

  2. Am Anfang hieß es, Masken seinen unnötig, dann sogar kontraproduktiv, dann doch o.k., plötzlich empfohlen, jetzt Pflicht!?!

    Die Grenzen sind (wieder) zu, doch für Wirtschaftsasylanten stets offen wie Scheunentore!?!

    Corona-Tests fehlen, während selbst in Dritt-Welt-Staaten bei der Einreise obligatorisch getestet wird. Wer Tests will, muss zu Aldi und Lidl!?!

    Mit „Alltagsrassismus“, „Ausländerbenachteiligung“ und Gender-Gaga wird von den eigentlichen Problemen abgelenkt. Die sichersten Kernkraftwerke und die saubersten Kohlekraftwerke der Welt werden wegen einem „Klimawandel“, von dem eine geistig minderbemittelte Greta phantasiert, abgeschaltet.

    Auf Anweisung von Bundesmutti Merkel soll sich die EU um die Beschaffung von Impfstoff kümmern. Dass jetzt gar nichts mehr funktioniert, war leider abzusehen! Fast alle andere Staaten sind weiter als Neu-Buntland!

    Der letzte sortiert bitte noch den Müll, macht das Licht aus und schließt die Tür. Doislant hat fertig…! 😝😝😝

    • Sie immer mit ihren Wirtschaftsasylanten…die Wohlstandsverteilung läuft in Deutschland doch ganz anders, wie Herr Spahn gerade mit seiner Milliardensubventionierung der Apotheken im Bereich der ffp2 Masken wieder einmal gezeigt hat. Die gnadenlose Dauersubventionierung von Ärzten, Apothekern und Pharma stellt jede Unterstützung von Familien, die mit hungernden Kindern Hilfe suchen, in den Schatten. Laut kassenärztlicher Vereinigung wird z.B. eine Arztpraxis mit durchschnittlich 80.000 Euro subventioniert, worüber niemand spricht.

      • Da wir kein marktwirtschaftlichen Gesundheitswesen haben, lässt sich kaum bestimmen, wie stark Arztpraxis staatlich subventioniert oder umgekehrt um Einnahmen gebracht werden (es passiert beides zugleich mit unklarem Nettoeffekt). Das hat ohnehin nichts mit Flüchtlingen zu tun, von denen es die wirklich Bedürftigen ohnehin nicht bis Deutschland schaffen.

      • „Hungernde Kinder“ sind KEIN Asylgrund!

        Meinen Sie mit „hungernde Kinder“ die Typen auf Beutejagd in Markenklamotten und moderneren Handys als ich eines habe, die sich als „minderjährige Unbegleitete Flüchtlinge (MUFL)“ ausgeben, obwohl sie schon 25 oder älter sind??? 👎👎👎

      • Betrug ist nicht dasselbe wie eine staatliche Subvention, wenngleich hier der Betrug besonders leicht gemacht wird. Auch hier gibt es keinen größeren Zusammenhang zu Flüchtlingen, die insgesamt deutlich mehr kosten.

  3. Zu den Nebenwirkungszahlen: Nebenwirkungen sind natürlich (gesetzlich vorgeschrieben) meldepflichtig. Ich selbst habe dies einmal gemacht. Man erhält vom Bundesgesundheitsamt ein Paket mit ca. 50 Vordrucken, zum Teil mit Fragen zu den Vorfahren des Patienten, die man als Frontschwein praktisch nicht beantworten kann.
    Dann wird unterstellt, man habe selber das Medikament unter falscher Indikation oder Dosis verabreicht. Schließlich kann man dem Anwaltschreiben der Herstellerfirma entgegensehen.
    Die Angabe von 13 Nebenwirkungen bei 1 Million Anwendungen muss daher aus meiner Erfahrung wahrscheinlich mit 5-10 multipliziert werden. Die Unterlassung der Hinzuziehung von praktisch tätigen Ärzten hat gravierende Folgen. Bei der Impfproblematik nützen Virologen herzlich wenig.

  4. Bei der Impfentscheidung kommt es ja auf das (individuelle) Nutzen-Risiko-Verhältnis an. Unter der Voraussetzung, dass Geimpfte nicht mehr infektiös sind: Nimmt dann nicht der individuelle Nutzen mit steigender Impfquote ab, weil mein Ansteckungsrisiko sinkt? Während das Risiko, durch den Impfstoff eine schwere Nebenwirkung bzw. einen dauerhaften Schaden zu erleiden, konstant bleibt? Kann dann nicht das Nutzen-Risiko-Verhältnis irgendwann kippen, sodass eine Impfung definitiv nicht mehr empfehlenswert ist? Und kann dies dann nicht auch zulassungsrelevant sein? Das würde mich mal interessieren.

    • Kann ich persönlich beantworten. Da ich bereits Corona gehabt habe und auch Antikörper entwickelt habe, sehe ich keine besondere Eile, mich in die Impfschlange einzureihen, selbst wenn ich dran bin. Und ich bin sonst kein Impfgegner. Aber ich befürchte, daß die sehr schnelle Entwicklungsgeschwindigkeit der Impfstoffe auf Kosten der Gründlichkeit gegangen ist, auch wenn wohl niemals zuvor soviel Kapital zur Entwicklung geflossen ist.

      • Eine Infektion müsste eigentlich stärker wirken als eine Impfung. In beiden Fällen ist eine erneute Infektion möglich, aber viel weniger wahrscheinlich und mit milderem Verlauf.

      • Es scheint zumindest bei leichten Verläufen andersherum zu sein, weil die Impfung eine starke Immunantwort gegen viele verschiedene Angriffspunkte des Virus erzeugt.

    • Geimpfte können immer noch andere infizieren, jedoch mit geringerer Wahrscheinlichkeit und wohl auch weniger stark (ähnlich wie Kinder bereits ohne Impfung). Der individuelle Nutzen einer Impfung kann tatsächlich sinken, aber er ist von vornherein ungleich verteilt, was auch für das Risiko schwerer Impfschäden gilt. Wenn die Verteilungen gegenläufig sind (alte Männer profitieren am stärksten von der Impfung, junge Frauen scheinen am stärksten gefährdet), könnte das dafür sprechen, nicht alle Gruppen gleichermaßen zu impfen oder auch die Impfstoffe dazu passend zu verteilen. Allerdings gibt es ein kollektives Interesse (bzw. Einzelinteressen von fast allen) daran, dass zumindest Herdenimmunität erreicht wird.

  5. Hinsichtlich der sehr gefährlichen Hirnvenenthrombosen gibt die EMA bekannt, ein kausaler Zusammenhang zwischen der Gabe des Impfstoffes und der Entstehung solcher Thrombosen sei nicht nachgewiesen. Andererseits publizierte gestern die Medizinische Fakultät der Universität Greifswald, man habe in Zusammenarbeit mit dem PEI den Pathomechanismus gefunden, der bei einigen Menschen nach der Impfung zu solchen Thrombosen führe, und man habe auch ein Therapeutikum entwickelt, das allerdings nicht präventiv sondern nur ex-post nach Auftreten von entsprechenden Symptomen angewandt werden kann. Hier besteht ein Widerspruch der Fragen aufwirft: Wenn ein Pathomechanismus identifiziert wurde, dann gibt es eine erkennbare kausale Komponente und der Zusammenhang kann nicht rein zufällig sein.
    Die Häufigkeit der Thrombosen ist ja keineswegs gering, denn sie treten nach einer Impfung deutlich häufiger auf als ohne eine Impfung. Wichtiger für eine Impfentscheidung und die Einschätzung der Sicherheit erscheint mir aber ein weiteres Kalkül: Laut RKI sind in Deutschland Januar und Februar etwa 120 Personen im Alter zwischen 20-49 Jahren an oder mit Covid19 verstorben, gemessen an etwa 30 Millionen Einwohnern in dieser Altersgruppe insgesamt. Davon war nur ein (unbekannter) Teil zuvor völlig gesund, denn einige dürften bereits an Vorerkrankungen gelitten haben. Also, in erster Näherung, 4 Todesfälle auf eine Million (=120/30) in dieser Altersgruppe. Demgegenüber steht der Befund von zum Zeitpunkt der Aussetzung von AZ 13 Fällen von Thrombosen, davon 7 Fälle mit Hirnvenenthrombosen bei 1,6 Millionen geimpfte Dosen in Deutschland (wobei einige Impfungen bereits die zweite Dosis gewesen sein werden. Auch sind inzwischen weitere Fälle bekanntgeworden. Bei den Fällen handelt es sich um Personen ohne Vorerkrankungen im Alter unter 50. Beschränkt man sich auf die genannten 7 schwere Fälle von Hirnvenenthrombosen, dann entspricht dies in erster Näherung einem Risiko von 4,4 zu einer Million (7/1.6 Millionen). Eine jüngere Person kann sehr gut kalkulieren wie folgt: ich warte besser noch zwei Monate auf Biontech/Pfizer und handele mir dann nicht das erhöhte Risiko einer schweren Hirnvenenthrombose ein. Wie ist bei diesem Risikoprofil die Entscheidung der Regulierungsbehörde einzuschätzen, die Impfung mit AZ auch jüngerer Personen uneingeschränkt wieder aufzunehmen?
    Die Entscheidung des Regulators für eine Wiederaufnahme der Vergabe von AZ angesichts der Verfügbarkeit mindestens einer Alternative mit einem anscheinend deutlich günstigeren Risikoprofil wirft einige Fragen auf. Es wird mit der Schwere der Risiken durch eine Covid19 Infektion argumentiert. Das ist eine Argumentation, die bei der Risikoabwägung der medikamentösen Behandlung totkranker Patienten oder bei einer wirklich tödlichen Erkrankung wie Ebola oder die Pest, deren Risikoprofile nicht mit dem von Covid19 vergleichbar sind, angemessen sind. Mit dem gültigen Regulierungsansatz des „primium non nocere“ – zuvörderst nicht schaden – wie er bisher bei der Zulassung von Medikamenten und Impfstoffen gegen Erkrankungen mit einem Covid19 vergleichbaren Risikoprofil angewendet wurde, ist das nicht zu vereinbaren.
    Das Risiko erscheint jetzt auf dem Beipackzettel, und jeder mag frei entscheiden wie er handelt. […] Den Behörden obliegt es, die hierfür erforderlichen Informationen weiterhin vollständig und transparent bereitzustellen. [90 von 586 Wörtern gestrichen, AD]
    Die Gefahr ist sehr groß, dass das freiheitliche Prinzip des Respekts vor der individuellen Entscheidung mehr und mehr unter die Räder einer völlig unangemessenen Hysterie gerät.

    • In Greifswald und anderswo wurde nur eine Erklärung präsentiert, wie es durch den Impfstoff zu Thrombosen kommen könnte, nicht an den Impfgeschädigten ein konkreter Nachweis geführt. Angesichts der kleinen Zahlen könnte es immer noch Zufall sein.

      Bei Ihrer Rechnung sollten nur die drei Toten nach der Impfung mit den Corona-Toten verglichen werden, weil es auch schwere Erkrankungen ohne Todesfolge durch COVID-19 geben kann, wozu zumindest mir keine Zahlen vorliegen. Für alle unter 50 Jahren fällt dann der Vergleich für die Impfung günstiger aus, aber nicht unbedingt für alle Subgruppen (z. B. gesunde Frauen, die die Babypille nehmen). Ob ihnen die Impfung mit dem Stoff von Astra-Zeneca verboten werden sollte oder eine freiwillige Entscheidung nicht auch hier optimal bleibt, ist eine interessante Frage.

      Es wird doch nicht nur an dieser Stelle gegen die Norm, nicht aktiv zu schaden, verstoßen und die individuelle Entscheidungsfreiheit unbillig eingeschränkt. Der ganze pauschale Lockdown mit massiven Grundrechtsbeschränkungen gehört dazu. Das Wohl von Millionen Kindern und Jugendlichen wird dem vermeintlichen Gesundheitsschutz einiger sehr alter Menschen untergeordnet, ohne dass wenigstens diese ordentlich geschützt würden.

    • Wenn die Sterbewahrscheinlichkeit, die durch diese Thrombosen induziert wird, durch die passende Therapie deutlich gesenkt werden kann, spricht eigentlich nichts mehr gegen die Impfung.

  6. Israel impft massenhaft mit unserem Biontech, während deutschen Bürger die B-Ware von AstraZeneca verabreicht wird. So sieht der real existierende Impfsozialismus der Bundesregierung aus. Auch der Ostblock hat damals seine besten Produkte exportiert. Dafür gab es aber wenigstens einen echten Gegenwert (Devisen), wohingegen heute unsere herrschende Klasse schlichtweg Angst davor hat, unsere eigenen Interessen zu verfolgen („Impfnationalismus“).

  7. Herr Dilger, sie schreiben, dass der deutsche Gesundheitsminister zu feige war, eine eigenständige Entscheidung zu treffen und lieber Chaos stiftete. Dieses Statement ist nicht richtig, und Sie sollten es zurücknehmen.
    Für einen Impfstoffstopp für einige Tage waren Frankreich, Norwegen, Spanien, Irland, Portugal, Dänemark, Österreich, Deutschland, Italien, Slowenien, alle baltischen Staaten und einige osteuropäischen Staaten beteiligt. Ich persönlich war gegen einen Impfstopp, finde aber die Entscheidung der Staaten angemessen. Es war keine politische Entscheidung sondern eine Entscheidung auf Empfehlung des Deutschen Bundesinstitutes für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel, welche sich an die Entscheidungen von 15 anderen europäischen Ländern anschloss. Somit möchte ich unseren Gesundheitsminister mal loben, einzig aus dem Grunde, dass er nicht feige ist.
    Es wurde ja hier mal angemerkt, dass das Paul-Ehrlich-Institut keine wissenschaftliche Kompetenz hat. Es ist aber eine Bundesoberbehörde des Bundesministeriums für Gesundheit, die sicherlich nicht beratungsfrei ist.

    • Doch, der Bundesgesundheitsminister war und ist feige. Er hat nicht inhaltlich oder politisch entschieden, sondern sich einfach hinter seiner nachgeordneten Behörde versteckt, wodurch Menschen sterben und der Lockdown verlängert wird. Einzige Entschuldigung für ihn könnte sein, dass er vielleicht auch hier auf Weisung der Kanzlerin handelt.

      • Schlimmer finde ich, dass sich Spahn von Bundesmutti bei der Bestellung der Impfstoffe hat zurückpfeifen lassen und er akzeptiert hat, dass das in die Hände der EU nach Brüssel gelegt wird. Wenn er cojones hätte, warum hat er sich nicht gegen Merkel durchgesetzt, auch auf die Gefahr hin, dass sie ihn als Minister entlassen hätte. DANN wäre er gestärkt da raus gegangen…!

      • So mutig ist Herr Spahn nicht. Wahrscheinlich durchschaut er die Sachfragen gar nicht und sie interessieren ihn auch weniger als seine eigene Karriere sowie Immobiliendeals.

  8. Pingback: Impfstoff von AstraZeneca jetzt erst ab 60 | Alexander Dilger

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