11 Gedanken zu „Guten Rutsch!

  1. Ein gutes neues Jahr wünsche ich ebenfalls allen, die dies lesen.
    Daß das neue Jahr besser wird als das alte, kann ich mir jedoch schwerlich vorstellen. Mutti hat da andere Pläne mit uns.

      • Das kann man tatsächlich als Hintertür für eine fünfte Amtszeit verstehen. Eine harmlosere Interpretation wäre, dass Frau Merkel wieder eine lange Zeit für die Regierungsbildung für möglich hält, während der sie geschäftsführend im Amt bliebe. Viel wird davon abhängen, wer als CDU-Vorsitzener und dann Kanzlerkandidat der Union gewählt wird.

      • Es könnte sich um einen Testballon handeln. Gegen Herrn Dr. Söder hätte sie vermutlich nichts, aber gegen die drei Bewerber*innen aus der CDU. Wenn sich also abzeichnen würde, dass die CDU der CSU nicht den Vortritt lassen will, dann könnte sie sich wieder ins Spiel bringen.

      • Geht es Frau Merkel tatsächlich um Inhalte? Also ist ihr vermutlich auch ein CSU-Kandidat egal oder höchstens Mittel zum Zweck, vielleicht doch noch einmal gefragt zu werden. Das kann auch noch nach der Wahl passieren, wenn der offizielle Kandidat sich dumm anstellt.

  2. Guten Morgen lieber Herr Professor Alexander Dilger,

    ein gutes, gesundes Neues Jahr 2021 für Sie und Familie.

    “ …Et hätt noch immer jot jejange “ Kölsche Grundgesetz. Den Mut haben wir !

    Bleiben Sie uns bitte gewogen !

  3. Ihnen, Ihrer Familie und allen Mitstreitern gute Gesundheit – wir werden es brauchen!

    Das neue Jahrhundert ist bereits zu einem Fünftel um, während die drängenden Probleme des 20. Jh. der Lösung kein bisschen näher sind.
    Das Coronaproblem wird in den nächsten Jahren gelöst werden, auch wenn der Impfrausch bald einer Ernüchterung weichen wird.
    An erster Stelle nenne ich das Demographieproblem, dass sich 2060 mit dem Aussterben der Babyboomer und der Wiederherstellung der Bevölkerungspyramide von selbst lösen wird; vorher kann aber das Danäergeschenk Norbert Blüms – die Erbenschutzversicherung – die gesamte Sozialversicherung zu Fall gebracht oder arg gerupft haben.
    Der zweite Problemkreis betrifft die Fortentwicklung der EU – ob zu einem pauperistisch-sozialistischen Superstaat von Portugal bis zur Ukraine oder einer Rückabwicklung zu einer erfolgreichen EWG – das wird sich im Laufe der nächsten Jahrzehnte zeigen.
    Das dritte kaum lösbare Problem ist die Migration, vor Allem aus Afrika. Selbst unter optimalen Bedingungen wird es vier Jahrhunderte dauern, bis Schwarzafrika den Lebensstandard der früheren DDR erreicht. Der seröse Forscher Collier (GB) schreibt, dass bis 2050 mindestens 40 Millionen Zuwanderer aus Schwarzafrika in die EU kommen werden, bis Ende des Jahrhunderts 400 Millionen. Raten Sie mal, wohin. Auch eine Besserung der wirtschaftlichen Lage wird diesen Abwanderungstrend eher beschleunigen, da die Abwanderung heute noch an fehlenden Mitteln für die Schleuser scheitert.

    Insgesamt müssen wir neue, demokratische Wege zur Selektion unserer Politeliten finden. Die gegenwärtige adverse Selektion ist im Zeitalter von Gen- und Atomtechnik nicht verantwortbar, wie man am Missmanagement der Coronaangelegenheit sieht. Hier droht aus einer unangenehmen, mittelschweren Krankheit eine wirtschaftliche und medizinische Katastrophe zu werden.

    • Danke. Der Umgang mit Corona-Pandemie und jetzt dem Impfen dagegen ist „nur“ ein weiteres Billionengrab von Frau Merkel. Ein oder zwei verkraftet eine starke Volkswirtschaft, aber langsam werden es zu viele. Mal sehen, was ihr 2021 noch einfällt, wobei sie eher reaktiv ist und sich ihr hoffentlich nicht noch ein weiterer Anlass bietet.

      Amtszeitbeschränkungen wären ein guter Anfang. Spezialisierung erhöht normalerweise die Produktivität, aber Politiker spezialisieren sich leider nicht auf gute Staatsführung, sondern Machterhalt, dem solch eine Regel zumindest partiell entgegenwirken würde. Es wäre auch gut, weniger auf Parteien und wieder mehr auf Persönlichkeiten zu setzen und vor allem mehr Quereinsteiger zuzulassen. Wie wäre es mit einer Quote dafür, obwohl ich eigentlich gegen Quoten bin? Schließlich wäre echte Gewaltenteilung nötig, z. B. durch Direktwahl der Regierung, während das Parlament ohne Prozenthürde, Fraktionszwang und feste Koalitionen wieder der wirkliche Ort der Gesetzgebung wird.

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