Corona-Impfstoff nun auch in der EU zugelassen

Schon festgelegt wurde die ‚Impfreihenfolge und Forderungen nach Strafen für Ungeimpfte‘ gibt es auch bereits. Doch die „EU-Kommission genehmigt Impfstoff von Biontech und Pfizer“ erst heute, nachdem die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) das ebenfalls heute empfohlen hatte. Sie wollte sich damit eigentlich noch eine weitere Woche Zeit lassen, während der Impfstoff in Großbritannien bereits vor knapp drei Wochen zugelassen wurde und in den USA vor zehn Tagen. Zwischenzeitliche Erkenntnisse über Impfschäden wurden jedoch nicht einbezogen, sondern es handelte sich um rein bürokratische Verzögerungen, um eine bedingte Zulassung statt eine Notzulassung vorzunehmen. Damit liegen die Haftungsrisiken bei den Pharmaunternehmen, die jedoch bei einer echten Katastrophe sofort insolvent wären.

Jedenfalls wird es nach Weihnachten zu den ersten Impfungen in Deutschland kommen. Es besteht die Hoffnung, dass durch diesen und weitere Impfstoffe die Corona-Pandemie überwunden werden kann oder zumindest die politische Überreaktion nachlässt. Das dauert aber selbst im günstigsten Fall noch mindestens bis zum Frühjahr. Bis dahin ist mit einer weiteren Verlängerung und Verschärfung des Lockdowns zu rechnen, zumal in Großbritannien auch noch eine neue, ansteckendere Variante von SARS-CoV-2 entdeckt wurde. Schlimmstenfalls wird das Spiel jetzt immer wiederholt und der Ausnahme- zum Dauerzustand.

40 Gedanken zu „Corona-Impfstoff nun auch in der EU zugelassen

  1. Das ist alles auf Kante genäht. Verantwortungslos bis zum Abwinken.
    Der Fluch dieser Neuauflage von „Denn sie wissen nicht, was sie tun“ wird uns noch einholen.

  2. Wir haben es doch mit einer schlimmen doppelten Hysterie zu tun: Zum einen das mediale Pandemie-Dauerfeuer mit den Corona-Zahlen. Todesfälle, die zu 80 bis 90% in Pflege- und Seniorenheimen auftreten, mithin die breite Bevölkerung nur wenig betreffen. Von den sehr negativen Folgen der „Corona-Maßnahmen“ möchte man jedoch nichts wissen.
    Zum anderen die „Positiv-Hysterie“: Der Impfstoff, sehnlichst erwartet, als der Schlüssel zur Rettung, der Biontech-Chef als Heilsbringer usw.
    Bedenklich, wie sehr Rationalität verloren gegangen ist. Und keine guten Aussichten, wenn echte Katastrophen drohen.

    • Vor allem wissen wir nicht, ob bei einer echten Katastrophe vergleichbare, dann hoffentlich passende Maßnahmen getroffen werden oder die jetzigen Übertreibungen zu einer Abstumpfung führen, so dass unsere opportunistischen Politiker dann gerechtfertigte Maßnahmen unterlassen.

      • Das mit der Abstumpfung ist gut vorstellbar. Die mediale Berichterstattung über jetzt 962 Corona-Tote ist zurückhaltender als die über 9 oder 90 Tote vor ein paar Monaten. Vielleicht es es den Regierenden einfach nur peinlich zugeben zu müssen, dass der Lockdown seit vielen Wochen nichts gebracht hat, ebensowenig wie monatelanges Tragen der „Mund-Nasen-Bedeckungen“.

      • Die Maßnahmen bringen offensichtlich wenig, weshalb nach immer neuen und schärferen mit langer Dauer gerufen wird, statt den ganzen Ansatz zu hinterfragen. Allerdings müssen auch wir uns fragen, ab wann die liberalen Alternativen ebenfalls fragwürdig werden. Knapp 1.000 Tote am Tag oder demnächst sogar noch mehr über mehrere Monate sind schon ein Problem, zumindest wenn sie tatsächlich zusätzlich auftreten sollten. Bislang hat die Übersterblichkeit allerdings noch nicht im gleichen Maße zugenommen.

      • Mit 1000 Toten am Tag kommt Deutschland so langsam dahin, wo eigentlich alle westlichen Länder schon längst sind. Eine wirkliche Überraschung ist das also nicht. Wenn eine schwere Grippewelle etwa 25000 Tote fordert und Corona irgendwo zwischen 2 und 10 mal so tödlich ist, wissen Sie, was uns vielleicht noch erwartet.

      • Noch gibt es keine entsprechende Übersterblichkeit. 250.000 zusätzliche Tote wären hingegen durchaus sehr viele, doch selbst diese würden die aktuellen Maßnahmen auf Dauer nicht rechtfertigen, zumal sie offensichtlich gar nicht hinreichend dagegen wirken.

  3. Zumindest der Impfstoff von BioNTech scheint auch gegen die Mutation zu wirken. Wichtig ist, dass jetzt schnell die Menschen geimpft werden, die dies wollen. Irgendwie muss es dem Unternehmen gelingen, die Produktionskapazitäten auszubauen.

  4. Wie oft kauen wir dieses Thema eigentlich durch mit immer den gleichen Argumenten. Kritik hat immer 2 Seiten. Wir, allerdings, spielen stets auf einer Seite. Dabei sind Hoffnungen und positives Denken die beste Medizin, neben dem Impfstoff.

    • Das Thema hat doch viele verschiedene Aspekte. Wir spielen auch nicht stets auf einer Seite, sondern Sie vertreten zusammen mit den meisten Politikern und Journalisten eine Seite und ich eine andere. Auf Ihrer Seite dominieren leider Angst, Panik und negatives Denken mit dem Impfstoff als einziger Hoffnung.

      • Angst habe ich nicht, Panik schon gar nicht. Auf der ganzen Welt aber ist die bislang einzige Hoffnung die Impfung mit der einhergehenden Herdenimmunität.. Mundschutz und Kontaktvermeidung können doch nur Übergangslösungen sein, da muss man dann aber auch die Frage stellen, für was.
        Was wir hier sprechen bringt uns zu keiner Lösung. Niemand hier erklärt, wie man die Pandemie eindämmen kann, niemand macht mal einen Lösungsansatz. Die Pandemie wird noch andauern, schlimmer, als wir es bislang erlebt haben. Und da genau ist Hoffnung, nicht mehr Ohnmacht.
        Meine Sprache ist manchmal rau, deshalb sollte man mich nicht auf die Waagschale stehen.
        Ich nehme die Gelegenheit hier und wünsche jedem ein Frohes Weihnachtszeit.

      • Hierzulande setzt man allein aufs Impfen, hat dafür allerdings nicht schnell genug hinreichend viele Impfdosen bestellt. Aber natürlich gibt es auch zum Impfen Alternativen. Einige Länder haben die Zahl der Infektionen auch ohne Impfen auf (fast) null gesenkt. Andere schützen nur die Risikogruppen oder auch gar niemanden bzw. lassen die Menschen sich selbst schützen.

        Bitte bleiben Sie gesund, Weihnachtsgrüße kommen noch.

      • Man könnte die Pandemie mit banalen Mitteln eindämmen. So würde es bei persönlichen Treffen eigentlich schon reichen, wenn jeder vor dem Treffen einmal gurgelt mit einem geeigneten desinfizierenden Mittel, da sich das Virus dann nicht mehr ausbreiten könnte. Aber offensichtlich ist die Menschheit zu so etwas nicht in der Lage.

      • Der konkrete Tipp scheint mir medizinisch nicht belastbar zu sein. Richtig ist, dass die Politik irgendwelche Maßnahmen anordnet, ohne Wirksamkeit, Nebenwirkungen und das Kosten-Nutzen-Verhältnis überhaupt noch in den Blick zu nehmen.

      • Gurgeln scheint in der Tat ein sehr wirksamer Schutz zu sein (auch zur eigenen Prävention). Ich habe mir schon vor Monaten ein geeignetes Mittel in der Apotheke empfehlen lassen und wende es auch an. Mich wundert, dass die Methode nicht verbreiteter ist. Aber wahrscheinlich nehmen die meisten Menschen nur, was ihnen der Arzt verschreibt, damit es von ihrer Krankenkasse bezahlt wird statt selbst in der Apotheke nachzufragen. Von „Sozialstaat“ und ausgewachsenem Vollkaskodenken zu vollkommener Unselbständigkeit verkommen.

      • Wenn es so wäre, sollte der Staat hinreichende Mengen an Gurgelmitteln allen Erwachsenen in Deutschland bezahlen. Das wäre viel billiger als die meisten anderen Maßnahmen bis hin zum Lockdown.

      • Ja, der Deutsche Unselbständigkeits-Michel ist leider nicht einmal Willens, ein paar Euro für hochwirksame Gurgelmittel zur eigenen Corona-Prävention auszugeben.

      • Wenn es tatsächlich hilft, sollte es doch auch empfohlen werden (aber bitte nicht für Kinder, die weniger ansteckend sind und das Zeug eher schlucken). Eine Gurgelpflicht ließe sich hingegen kaum kontrollieren.

      • Listerine Cool Mint zum Gurgeln und Algovir (mit dem Wirkstoff Carragelose) dazu für die Nase. Ich halte es für plausibel, dass man sich damit gut gegen das Virus schützen kann. Wieviel die Mittel noch bringen, wenn man sich bereits infiziert hat, weiß ich nicht.

      • In den westlichen so genannten Demokratien funktioniert das offensichtlich nicht. Die Japaner zum Beispiel machen das tatsächlich weitaus häufiger und bislang gibt es dort viel weniger Tote (natürlich muss man abwarten, wie sich die Situation dort entwickeln wird).

  5. In Großbritannien gibt es nach 4 Tagen der Corona-Impfung schon 3.150 Pflegefälle, das sind etwas mehr als 3%.Wenn wir das mal auf Deutschland übersetzen und auf die Annahme stützen, dass ca 50% der Bevölkerung mehr oder weniger freiwillig geimpft werden, dann reden wir über ca 1,2 Mio Kranke zusätzlich im System… darauf sind weder Krankenhäuser noch Pflegeeinrichtungen vorbereitet… Die Todesrate der an/mit Covid-19 angeblich Gestorbenen liegt auf Grundlage der Zahlen des RKI bei ca 0,2% ! Jetzt darf jeder selbst überlegen, was hier die Agenda der Politiker ist (hier der Link: https://www.cdc.gov/vaccines/acip/meetings/downloads/slides-2020-12/slides-12-19/05-COVID-CLARK.pdf )

    • Die Rede ist von 3150 „Health Impact Events“, das ist nicht dasselbe wie Pflegefälle. Natürlich sind Nebenwirkungen zu erwarten. Man hat aber nur von einigen allergischen Reaktionen in den Medien gelesen (es gab sechs laut dem von Ihnen verlinkten Dokument). Daher sind die anderen Nebenwirkungen vermutlich noch weniger gravierend.

      • Es scheint zum Glück noch niemand an den Impfungen gestorben zu sein, doch Arbeitsunfähigkeit ist, selbst wenn sie nur kurz anhält, schon ein echter Impfschaden. Zu bedenken ist vor allem, dass der Großteil der Bevölkerung geimpft werden soll, während sich bislang nur ein kleiner Bruchteil infiziert hat, mögliche Impfschäden also viel mehr Menschen betreffen.

      • Es ist ein echter Impfschaden, aber so etwas ist auch bei anderen Impfungen, die tagtäglich durchgeführt werden, üblich.

      • In der Größenordnung ist das bei bewährten Impfungen nicht üblich. Hinzu kommt, dass jetzt fast alle Menschen in kurzer Zeit geimpft werden sollen und nicht über viele Jahre verteilt, was das Gesundheitssystem weiter belastet.

      • Die Größenordnung von 3% dürfte doch (auch) deshalb so hoch sein, weil vor allem Hochbetagte, Vorerkrankte, Senioren, also extrem Vulnerable zuerst geimpft werden.

      • Ich bin jedenfalls froh darüber, dass ich zur letzten Gruppe gehöre, die geimpft werden würde. Vielleicht kommt man ja irgendwie darum, denn eine indirekte Impflicht wird leider so oder so kommen. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Warum sich gegen eine Krankheit impfen lassen, die für einen selbst völlig ungefährlich ist? Vielleicht wird man sich wenigstens den Impfstoff mit den geringsten Nebenwirkungen aussuchen können.

      • Das Abwarten hilft zumindest bei der Impfstoff-Wahl. Wenn hinreichend viele geimpft sind und spätestens im Sommer die Infektionszahlen ohnehin wieder niedrig sein werden, hört vielleicht auch die Hysterie auf und kommen Sie um eine Impfung ganz herum.

      • 17% der jungen! Geimpften, soll Fieber entwickelt haben. Das sind für mich schon enorme Zahlen. Ich wurde schon häufig im Leben geimpft. Ich habe noch NIE irgendwelche Nebenwirkungen verspürt. Es sei denn, man empfindet einen leichten Druckschmerz an der Einstichstelle schon als Nebenwirkung. Ich finde, es wird hier etwas verharmlost, was nicht verharmlost werden sollte. Die Nebenwirkungen mögen einen nicht töten. Aber bei Corona erwähnt man ständig ungeprüft irgendwelche Langzeitschäden. Jetzt bei der Impfung sollen diese völlig ausgeschlossen sein?

      • Ich denke, dass der Impfstoff so konstruiert wurde, dass eine starke Immunantwort erzeugt wird. Die Bevölkerung soll schnell immun werden und wenn man den Impfschutz nach drei Monaten wieder verliert, ist nicht viel gewonnen.

      • Es besteht aber die Gefahr, dass die Impfung mehr schadet als nutzt, insbesondere wenn man die Infektionswahrscheinlichkeit einbezieht.

  6. Pingback: Corona-Impfstoff nun auch in der EU zugelassen – Blog für Frieden, Freiheit, Demokratie, Rechtsstaat, Gewaltenteilung

  7. Man fragt sich mittlerweile, wie lange es dauert, bis Sachsen-Anhalt aus der BRD ausgeschlossen wird. Erst der Widerstand gegen die Erhöhung des Rundfunkbeitrags, jetzt der Widerstand gegen das künstliche Abwarten bis zum Impfstart am heutigen Sonntag:
    https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/corona-impfung-darum-wurde-edith-kwoizalla-einen-tag-frueher-geimpft-74631504.bild.html
    Man bedenke: Priorität Nr. 1 in der EU/BRD ist die Gleichheit.

    • Was für ein Hype um praktisch nichts.
      Hauptsache mediale Aufmerksamkeit für die Corona-Impfung.
      Aber PR-mäßig geschickt inszeniert.

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