Impfreihenfolge und Forderungen nach Strafen für Ungeimpfte

Der „Plan steht – in dieser Reihenfolge will Spahn gegen Corona impfen lassen“. Per Verordnung hat er drei Gruppen gebildet. Die erste Gruppe soll zuerst geimpft werden, dann die zweite, danach die dritte und schließlich der Rest der Bevölkerung. Innerhalb der Gruppe sind weitere Priorisierung möglich.

Zur ersten Gruppe gehören alle Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben, die stationär behandelt oder betreut werden, die selbst stationär oder ambulant behandeln oder betreuen oder die in medizinischen Einrichtungen mit sehr hohem Infektionsrisiko arbeiten. Die zweite Gruppe bilden alle Personen, die das 70. Lebensjahr vollendet haben, die ein hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf haben, enge Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen oder Schwangeren, Personen in medizinischen Einrichtungen mit hohem Infektionsrisiko oder solche, die die Krankenhausinfrastruktur aufrechterhalten, Polizei- und Ordnungskräfte mit hohem Infektionsrisiko sowie Bewohner und Beschäftigte in Asylbewerber- und Obdachlosenunterkünften. Die dritte Gruppe besteht aus allen Personen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben, die ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf haben, die in medizinischen Einrichtungen ohne besonderes Infektionsrisiko arbeiten, Personen in besonders relevanten Positionen staatlicher Einrichtungen einschließlich der Regierung oder anderer Einrichtungen und Unternehmen der kritischen Infrastruktur, Erzieher und Lehrer, Personen mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingungen sowie Beschäftigte im Einzelhandel.

Über die konkreten Zuordnungen könnte man diskutieren, doch der grundsätzliche Ansatz, besonders gefährdete Personen und deren direkte Kontakte zu schützen, ist richtig. Formal wäre ein Gesetz besser gewesen als eine Verordnung, die auch noch bei der Reihenfolge innerhalb der recht großen Gruppen unbestimmt bleibt. Außerdem bleibt das Risiko von Impfschäden, welches bei den besonders alten und gefährdeten Personen ebenfalls höher sein dürfte, weshalb sie im faktischen Massentest vielleicht doch nicht ganz vorne stehen sollten, insbesondere wenn sie nicht mehr selbst wirklich entscheiden können, ob sie geimpft werden wollen.

Immerhin soll es keine Impfpflicht geben, wobei sich die Frage am Anfang noch nicht wirklich stellt, solange die Zahl der Impfdosen kleiner ist als die der Impfwilligen. Doch ausgerechnet ein „Ethikrat-Mitglied fordert: Impfgegner sollen auf Beatmung verzichten“. Das ist völlig unethisch und widerspricht allen medizinischen Standards. Schwerkranken Menschen ist unabhängig von ihrem eigenem Verschulden der Erkrankung zu helfen, zumal die Impfverweigerer doch gerade besonders vorsichtig sein wollten, selbst wenn objektiv die Gefahr durch das Impfen kleiner sein dürfte als durch das Virus.

Ebenfalls abzulehnen ist die Forderung von Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, Impfverweigerern zwar nicht die Behandlung, aber den Versicherungsschutz zu entziehen. Bei schwerkranken Patienten wird der Staat dann meistens doch einspringen müssen. Außerdem werden Zwangsbeiträge kassiert, für die die Leistung doch sonst auch nicht verweigert wird, wenn jemand nicht vollständig gesund und kostenminimierend lebt. Wenn überhaupt, wäre ein Beitragszuschlag für Ungeimpfte bzw. eine Beitragsnachlass für Geimpfte vertretbar. Schließlich gefährden Ungeimpfte die Geimpften kaum noch, sondern nur andere Ungeimpfte, die sich darüber nicht ernsthaft beklagen können.

37 Gedanken zu „Impfreihenfolge und Forderungen nach Strafen für Ungeimpfte

    • Welcher Steuerzahler ist schon systemrelevant? Davon abgesehen ist mir egal, wer vor mir geimpft wird. Es müssen nur hinreichen viele sein, damit ich das Risiko vernünftig abschätzen kann.

      • Es gibt genügend, die sich freiwillig möglichst schnell impfen lassen wollen. Sollen diese vorangehen, während wir noch etwas warten. Dann sind alle zufrieden (zumindest ex ante, da es um Risiken geht und sowohl Impfschäden als auch Infektionen möglich sind).

  1. „Schließlich gefährden Ungeimpfte die Geimpften kaum noch,“

    Das ist nicht klar, zumindest am Anfang, wenn nur ein kleinerer Teil geimpft ist. Man kann immun gegen eine Erkrankung sein, aber das Virus vielleicht noch weitergeben. Hierzu fehlen bislang aussagekräftige Daten. Und ein Impfschutz von 90% lässt eben 10% immer noch offen. Am Anfang sollte also meines Erachtens auf die AHA-Regeln nicht verzichtet werden. Das kann geschehen, wenn die Pandemie wirklich irgendwann global abflacht, so wie bei der Masernimpfung vor einigen Jahrzehnten.

    • Sie scheinen sich auf den umgekehrten Fall zu beziehen, dass Geimpfte immer noch Ungeimpfte anstecken könnten. Das spricht aber doch erst recht nicht für eine Impfpflicht. Solange es noch viele gibt, die freiwillig geimpft werden wollen, spricht gar nichts für eine Impfpflicht, also faktisch ein Vorziehen von Unfreiwillligen vor den Freiwilligen. Solange das der Fall ist, machen die Abstands- und Hygieneregeln wohl noch Sinn, danach aber eher nicht mehr.

      • Ja, genau. Gerade weil Geimpfte vielleicht noch ansteckend sind, ist es meines Erachtens wichtig, eine hohe Impfquote zu erreichen. Ich vermute, dass Geimpfte weniger ansteckend sind und daher die Pandemie irgendwann zum Erliegen kommt, aber halt nur, wenn die Impfquote hoch genug ist. Eine Impfpflicht ist zum jetzigen Zeitpunkt tatsächlich nicht sinnvoll; später aber vielleicht in gewissen Bereichen (z.B. Kinder in der Kita oder bei Flugreisen).

      • Wenn Geimpfte noch ansteckend bleiben, nutzt die Impfung nur ihnen selbst, was die Argumente für eine Impfpflicht noch schwächer macht als ohnehin schon. Allerdings vermute ich, dass Impfungen sowohl das Infektionsrisiko der Geimpften als auch ihrer Mitmenschen reduzieren, wenngleich nicht vollständig. Die Mitmenschen können sich jedoch durch eine eigene Impfung stärker schützen, so dass auch das keinen Impfzwang begründet.

        Kinder dürfen noch gar nicht geimpft werden, da der Impfstoff mangels Tests für sie noch nicht zugelassen wurde. Außerdem haben sie auch ohne Impfung ein viel geringeres Erkrankungs- oder gar Sterberisiko. Ob sie weniger ansteckend für andere sind, ist umstritten, ich halte das jedoch für sehr plausibel.

      • Ich denke an die Überlastung des Gesundheitssystems: Wenn Geimpfte weiterhin ansteckend sind (wenn auch weniger), besteht die Gefahr, dass sie Nichtgeimpfte anstecken. Wenn dann viele Nichtgeimpfte auf die Intensivstation kommen, könnte auch für Geimpfte der Platz z.B. im Fall von Verkehrsunfällen knapp werden.

        Kinder werden aber bedenkenlos gegen Krankheiten wie Masern geimpft. Im Moment ist der Coronaimpfstoff natürlich neu und wenig getestet, aber irgendwann nicht mehr und dann spricht prinzipiell nichts dagegen, eine Impfung für den Besuch einer Kita zu verlangen.

      • Ihre Argumentation kann ich nicht nachvollziehen. Dann müssten doch viel mehr Sachen verboten werden wie z. B. das Rauchen, durch welches immer noch deutlich mehr Krankenhausbetten belegt werden und auch Menschen sterben als durch Corona.

        Die Impfung gegen Masern ist nicht nur hinreichend getestet und bewährt, sie nützt auch den Kindern selbst, da Masern für sie viel gefährlicher sind als die Impfung. Bei Corona ist das keineswegs klar und es ist unethisch, Kinder nur für andere zu instrumentalisieren. Wenn das in etlichen Jahren geklärt sein sollte, ist SARS-CoV-2 hoffentlich schon ganz vorbei.

      • Rauchen bringt für viele natürlich auch einen Nutzen, daher ist es schwierig, hier mit Verboten zu arbeiten. Die Idee der Impfung ist, dass der Nutzen sehr groß und der Schaden sehr klein ist.

        Kinder müssen für eine Kita aber doch nicht wegen der Gefahr für sich selber geimpft werden. Hier steht aus meiner Sicht klar der Schutz vor einer Verbreitung des Virus im Vordergrund.

      • Objektiv bringt Rauchen keinen Nutzen, sondern ist Nikotin eine der blödesten Drogen überhaupt, da es sehr abhängig macht, aber das subjektive positive Empfinden nur aus der Befriedigung der Sucht resultiert ohne irgendeinen Vorteil gegenüber Nichtrauchern. Zugleich verkürzt Rauchen die Lebenserwartung deutlich, viel mehr als eine Corona-Infektion.

        Es ist unethisch, Menschen nur für andere zu instrumentalisieren, so wie Sie das mit Herrn Drosten, der Millionen an der Pandemie verdient, hinsichtlich Kindern fordern.

      • Was bitte heißt „fordern“ – bei Masern wird es wie gesagt bereits gemacht und das ist auch richtig so.

      • Sie sind für einen Impfzwang für Kinder, der diese Schmerzen und Gefahren aussetzt, ohne dass die Kinder selbst etwas davon haben, während auch ein möglicher Nutzen für Dritte (Sie selbst?) nicht erwiesen ist. Sie sollten sich schämen. Die faktische Impfpflicht gegen Masern gibt es erst seit diesem Jahr und sie ist damit überhaupt nicht vergleichbar, da die Kinder selbst von der Masern-Impfung profitieren, während Wirksamkeit und Risiken bekannt sind.

      • Warum werden Sie persönlich, nur weil jemand eine andere Meinung hat? Aktuell steht eine Impfpflicht nicht zur Debatte; bei genauerer Kenntnis der Risiken des Impfstoffes kann man darüber nachdenken. Betrachten Sie es aus der Perspektive der Kinder, die man übrigens nicht in Watte packen braucht: Möchten Sie Schuld am Tod eines älteren Menschen sein, nur weil mein Vater mich nicht impfen lassen wollte?

      • Sie meinen doch, dass Impfgegner, die in der Regel nur Impfpflichtgegner sind, eine unanständige Ansicht vertreten würden, die verboten gehört. Ich meine dagegen, dass Ihre Ansicht eines Impfzwangs für Kinder mit einem ungetesteten Impfstoff gegen deren Interessen unanständig ist. Deshalb sollte Ihre Meinung nicht verboten, aber als solche benannt werden. Als Person kenne ich Sie gar nicht.

        Infizierte Kinder sind keine schuldigen Täter, sondern unschuldige Opfer. Sie wollen jetzt alle Kinder zu Versuchskaninchen machen. Wenn jemand schuld ist an der Pandemie, dann ist es die chinesische Regierung, die keineswegs so heldenhaft ist, wie ihre Propaganda tut.

      • Sie meinen doch, dass Impfgegner, die in der Regel nur Impfpflichtgegner sind, eine unanständige Ansicht vertreten würden, die verboten gehört. Ich meine dagegen, dass Ihre Ansicht eines Impfzwangs für Kinder mit einem ungetesteten Impfstoff gegen deren Interessen unanständig ist. Deshalb sollte Ihre Meinung nicht verboten, aber als solche benannt werden. Als Person kenne ich Sie gar nicht.

        Infizierte Kinder sind keine schuldigen Täter, sondern unschuldige Opfer. Sie wollen jetzt alle Kinder zu Versuchskaninchen machen. Wenn jemand schuld ist an der Pandemie, dann ist es die chinesische Regierung, die keineswegs so heldenhaft ist, wie ihre Propaganda tut.

      • Mit Einhaltung der AHA-Regeln können Sie ältere Menschen doch viel besser schützen, als mit einer Zwangsimpfung von Kindern.

      • „Sie meinen doch, dass Impfgegner, die in der Regel nur Impfpflichtgegner sind, eine unanständige Ansicht vertreten würden, die verboten gehört.“
        Kurz und knapp: nein.

        „Ich meine dagegen, dass Ihre Ansicht eines Impfzwangs für Kinder mit einem ungetesteten Impfstoff gegen deren Interessen unanständig ist.“
        Das Wort „ungetesteten“ ist hier das Entscheidende. So wie Sie es formulieren, würde ich sogar zustimmen.

        „Infizierte Kinder sind keine schuldigen Täter, sondern unschuldige Opfer.“
        Genau und mein Ansatz wäre es, darauf hinzuarbeiten, dass sie gar keine Opfer werden.

      • Vielleicht können wir uns darauf verständigen, dass Umstände denkbar sind, in denen eine Impfpflicht selbst für Kinder sinnvoll sein kann, diese Umstände hinsichtlich SARS-CoV-2 aber nicht vorliegen und auf absehbare Zeit auch nicht eintreten werden. Aktuell ist der Impfstoff für Kinder gar nicht zugelassen. Mich wundert, dass in UK bereits Schwangere geimpft werden.

      • Es wird keine direkte Impfpflicht geben. Viel wahrscheinlicher ist aber, dass man ohne Impfnachweis keine Veranstaltungen, Restaurants oder Einkaufszentren mehr besuchen darf, nicht mehr fliegen und nicht mehr bei Bus und Bahn mitfahren kann. Arbeitgeber könnten auch eine Impfung “zum Schutz anderer Mitarbeiter“ verlangen. Impfpflicht also durch die Hintertür…!?!

      • @francomacorisano

        Genau so wird es kommen. Impfverweigerer werden als geächtete Desperados (als eine Kaste der Unberührbaren) asozial vor sich hindarben und der Rest der Gesellschaft wird auf sie zeigen und sie als „Verschwörungstheoretiker“ oder böse Nazis ausgrenzen.

      • Das denke ich nicht. Wenn hinreichend viele geimpft sind, ist es auch egal, was der Rest macht. Außerdem wird man die Pandemie dann einfach für beendet erklären und lieber eine andere Panik verbreiten, sei es die alte vor dem Klimawandel oder eine neue. Frau Merkel wird schon etwas einfallen, sonst kann das auch Frau Baerbock übernehmen, wie sie gerade erklärt hat.

      • Angela oder Annalena. Die Wahl zwischen Pest und Cholera.

      • Unsere Politiker könnten das verbieten, wenn sie wollten, aber sie wollen nicht. Die Masern-Impfpflicht für Kinder ist übrigens auch nur indirekt: ohne Impfung weder Kita noch Schule, aber es besteht Schulpflicht.

  2. Glaubt Jemand im Ernst, dass es sinnvoll wäre, 100-Jährige bevorzugt zu impfen, bei denen der Impferfolg erst posthum (aus anderen Erkrankungsgründen) eintreten wird?
    Will man einen cordon sanitaire mittels Impfung aufbauen, so muss man die (Super-)Spreader identifizieren und gezielt impfen, was die Ausbreitung extrem bremst. Der gegenwärtige Streit ist ohnehin um einen leeren Sack. Die für die Stadt Köln erhältliche Impfdosis wird für ca. 500 Menschen reichen, also nicht einmal für jeden zehnten Flüchtling.
    Die Wirksamkeit der Impfstoffe muss ebenfalls bezweifelt werden. Ein Erfolg von 90% bei einer Krankheit, die in 85% praktisch keine Beschwerden macht, ist lachhaft.
    Bei Astra Zeneca ist herausgekommen, dass sich die bisher veröffentlichten Ergebnisse ausschließlich auf unter 55-Jährige beziehen, die ohnehin kaum schwer erkranken. Die halbe Impfstoffdosis war übrigens wirksamer als die Volldosis, was sich für mich als ausgebildetem Immunpathologen nur mit Schwindel erklären lässt. Die Arbeitsgruppen haben sich nicht abgesprochen.
    Warum hat sich der CEO von Pfizer von Millionen Pfizeraktien getrennt – wie auch seine Stellvertreterin?
    Warum hat sich MerckSharpeDohme komplett von seinen Moderna-Aktien getrennt?
    Offensichtlich geht man von einem Fehlschlag aus.
    Neuesten Berichten aus GB zufolge ist das Virus mutiert; angeblich ohne jeden empirischen Beweis soll der Impfstoff trotzdem helfen. Aber die Ausrede bei Versagen steht bereit.
    Die Panik vor der Erkrankung entspricht der völlig unberechtigten Euphorie gegenüber der Impfung; mit dem Bauch und nicht mit dem Kopf gedacht.

    • @Günther Konorza
      Sie sollten schon erwähnen dass Biontech und Moderna einerseits und Astrazeneca andererseits völlig verschiedene Impftechniken (MRNA bzw. Vektor) verwenden.

    • Herr Konorza, der Verkauf der Teilaktien durch den CEO wurde lange vor der Pandemie, am 18. Dezember 2018, auf den jetzigen Tag festgelegt. Haben übrigens viele in der Pharmabranche gemacht und ist „Common sense“.

    • Wenn die Impfung tatsächlich hinreichend wirksam und nebenwirkungsarm ist, kann sie bei 80-Jährigen durchaus sinnvoll sein und sinnvoller als bei Jüngeren, die weniger gefährdet sind, während die Superspreader zumindest vorher meist nicht bekannt sind.

      Dass versehentlich die halbe Impfdosis verwendet wurde und dann wirksamer erschien als die ganze, wirft tatsächlich Fragen auf. Wahrscheinlich ist sie nicht wirksamer, sondern scheint das nur so wegen Zufallsschwankungen bei insgesamt doch recht niedrigen Zahlen an Infizierten unter den Geimpften. Es spart zumindest Impfstoff.

      Der Verkauf von einem Teil der Aktien kann gerade bei hohen Kursen sinnvoll sein, um das eigene Vermögen zu diversifizieren. Wenn sich die verantwortlichen Manager von (fast) allen Aktien ihrer Unternehmen trennen sollten, ist jedoch Vorsicht geboten.

      Ob der Impfstoff auch gegen mutierte Viren hinreichend wirksam ist, kann noch niemand seriös sagen. Wie ist man überhaupt auf die Mutation aufmerksam geworden? Die Standardtests würde diese doch gar nicht als solche erkennen können, sondern entweder positiv wie auf die Standardvariante testen oder (falsch) negativ.

  3. Dem Impfwillen voranstellen muss man die Tatsache, dass noch keine toxikologischen Studien vorliegen. Auch die Wirkungsweisen auf Mutationen wird man nicht zeitnah klären können, sodass in unserer Lebenszeit wohl öfters mal Impfungen erforderlich werden. Der richtige Weg ist also zur Zeit nicht erkennbar. Wir machen es so, dass meine Frau sich zuerst impfen lässt. Ich mache es dann ein halbes Jahr später. Wir wollen uns nicht gleichzeitig impfen lassen, damit den Kindern und Enkelkinder wenigstens ein Elternteil erhalten bleibt.

    • Wie wäre es denn, wenn Sie beide sich gar nicht erst mit einer dieser fragwürdigen Substanzen impfen lassen?
      Dann bleiben Sie Ihren Kindern und Enkelkindern doch noch mindestens genau so lange erhalten … 😉

      • Es geht hier wohl um Risikodiversifikation, die durchaus vernünftig sein kann (was von den Risikobewertungen und Präferenzen abhängt).

      • Schon klar. Herr und Frau Krebs machen es wie Christo und Jeanne-Claude, die auch immer in getrennten Flugzeugen geflogen sind. Dadurch verdoppelt sich allerdings auch das Risiko, dass überhaupt einem von Zweien etwas zustößt (was bei Christo und Jeanne-Claude aber nicht eingetreten ist).

  4. Pingback: Corona-Impfstoff nun auch in der EU zugelassen | Alexander Dilger

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