Deutsche Bank fordert absurde Homeoffice-Steuer und mehr Pleiten

„Deutsche-Bank-Strategen schlagen Steuer auf Heimarbeit vor“. Das sind schon echte Strategien, denen es gelingt, eine noch dümmere neue Steuer zu erfinden als die Bundesregierung und die Grünen. Warum muss die Deutsche Bank überhaupt neue Steuern vorschlagen, statt sich um ihre maroden und häufig sogar illegalen Geschäfte zu kümmern? Zudem widerspricht der Vorschlag jedem sinnvollen Besteuerungsprinzip. Kosten zu sparen, insbesondere auch solche für die Umwelt und die öffentliche Infrastruktur, müsste eigentlich belohnt statt zusätzlich besteuert werden.

Da finde schon besser, was der „Deutsche-Bank-Chef fordert: Mehr Firmen sollten pleitegehen“. Dabei sollte die Deutsche Bank mit gutem Beispiel vorangehen. Zumindest sind ihr alle offenen und verdeckten Subventionen zu streichen. Denn der Staat sollte die ‚Deutsche Bank besser abwickeln als retten‘.

10 Gedanken zu „Deutsche Bank fordert absurde Homeoffice-Steuer und mehr Pleiten

  1. Bisher hatte ich noch nie von Unternehmen oder Banken gehört, die von sich aus neue Steuern fordern. Wie leben in verrückten Zeiten!
    Was ist an der „Deutschen“ Bank noch Deutsch?

    • Dieser absurde Vorschlag scheint mir ziemlich deutsch zu sein. Gerettet wurde die Deutsche Bank auch mit deutschen Steuergeldern (sowie indirekt mit deutscher Wirtschaftskraft über die EZB).

  2. Ich bin ein Freund von Homeoffice und denke, dass es ausgebaut werden könnte. Zu bedenken sind allerdings ökonomische Auswirkungen auf Innenstädte, z.B. auf die Auslastung von Restaurants (Mittagstisch) oder auch auf Mieten von Geschäftsräumen. Vielleicht kommt es zu Verlagerungseffekten, so könnte der dezentrale Einzelhandel gestärkt werden.

  3. Die Deutsche Bank hat doch gerade eine notenbankgestützte Sonderkonjunktur. Das so viel geprügelte Investmentbanking erlebt einen zweiten Frühling. Da die Deutsche Bank vorwiegend Großkunden hat, die von Rettungsmaßnahmen profitieren, muss sie auch nicht abgewickelt werden.

    Was die Research-Abteilung der Deutschen Bank da geritten hat, ist mir ein Rätsel. Ich kann mir das nur so erklären: In diesen Stuben herrscht Wohlstand und Freizeit. Wohlstand, weil die üppigen Gehälter die täglichen Sorgen lindern. Freizeit, weil eine Research-Abteilung dem Kundendruck nicht allzu ausgesetzt ist.

  4. Für unsere Kunden im europ. Ausland und in USA immer Ausweis von Bonität und Solidität wenn wir als Unternehmen die DB als Bank unten auf den Briefköpfen – einschl. Rechnungen – aufzeigen konnten.

    Hat sich im Laufe der letzten 20 Jahre peu a peu geändert. Kennen gelernt haben wir DB von ihrer miesesten Seite bei der Insolvenz von Hornitex, Unternehmen der Holzwerkstoff-Branche , Abschluß Insolvenz 2015.

    Als System- Lieferant von Hornitex zum Scheck-Wechsel getrieben , DB war führende Bank für Hornitex.

    Diesen “ Lieferantenkredit “ haben wir sehr teuer an DB bezahlen müssen. Gleichwohl nach Eröffnung Insolvenz Kenntnis erhielten dass Lieferant Hornitex seit vielen Jahren ohne Bonität war, nur durch DB existierte. 145 Millionen € insgesamt verbrannte Hornitex , unser hart erarbeitetes Geld war dabei !

    Lange Verhandlungen für unser Unternehmen mit DB nicht amüsant – mussten Wechsel vollumfänglich bezahlen – und der DB als Insider von Hornitex weinen wir bis heute keine Träne nach. Kaufleute der „alten Schule “ ? Lachhaft, Geschichte der letzten Jahre mit den Führungskräften hat es gezeigt.

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