Sophias fünfter Geburtstag

Unsere Tochter Sophia hatte bereits letzte Woche ihren fünften Geburtstag, den wir gleich zweimal im Familienkreis gefeiert haben. Heute hat sie dann ihren Kindergeburtstag nachgefeiert mit Verkleiden (sie als Nya von Ninjago und ihr Bruder als Cat Noir), Kuchen- und Muffinessen, Auswürfeln der auszupackenden Geschenke, Maskenbemalen, einer Schnitzeljagd mit Piñata als Schatz am Ende, Stockbrot und Marshmallows über dem Feuer, Bratwürstchen, Leuchtstäben und freiem Spiel über gut drei Stunden. Es hat allen gut gefallen und war trotz Coronazeiten nicht nur erlaubt, sondern auch sicher, da bei uns  im Garten im Freien ohnehin jeden Tag zusammentreffende Kinder spielten, die höchstwahrscheinlich alle gesund sind und auch sonst weniger ansteckend als Erwachsene und vor allem selbst kaum gefährdet sind vom Virus. Auf einen Gang von Haus zu Haus haben wir am Abend von Halloween dann aber trotzdem verzichtet und nur eine Schüssel mit Süßigkeiten vor die Tür gestellt.

22 Gedanken zu „Sophias fünfter Geburtstag

  1. Glückliche, unbeschwerte Kinder mit ihren Gästen, Kinderlachen, Spiele, Leckereien, Herz geht auf. Zufriedene Eltern einschl. der Erwachsenen die ihre Kinder zum Geburtstag bringen und wieder abholen.

    So soll und muss es überall sein, persönliche Verantwortung übernehmen, Restrisiko bzgl. Corona eh allen bewusst außer den Kindern die es auch in dieser Zeit – hoffentlich ohne Maske – vergessen sollen.

    Leider ist das nicht allen Kindern / Eltern möglich / vergönnt weil ohne Gärten. Ausgleich in den Parks in Berlin z.B. streng verboten, wird überwacht wie im Gefängnis. Viele flüchten deshalb mit den Kindern in den Wald was aber bei aktuell miesem Wetter auch keinen Spaß macht.

    Den Kindern wird aktuell soviel genommen. Zu viel nach meiner Meinung.

    • Deutschland war noch nie besonders kinderfreundlich, aber dieses Jahr ist die Politik besonders kinderfeindlich. Kinder sind von der Corona-Pandemie fast gar nicht betroffen, von den Gegenmaßnahmen dafür umso mehr, die sich ihnen gegenüber als besonders unverhältnismäßig und schädlich darstellen. Dabei hat Herr Drosten selbst ein Kind und Herr Söder sogar vier von zwei Frauen.

      • Der Hinweis auf Herrn Söder ist gut, hier gibt es dazu weitere, wirklich nicht schmeichelhafte, Informationen:

        https://www.welt.de/politik/article893116/Markus-Soeder-und-seine-uneheliche-Tochter.html

        „Im Krankenhaus und bei der Geburt kam Söder offenbar nicht vorbei, er besuchte Mutter und Tochter erst zwei Wochen nach der Geburt zum ersten Mal.

        „Markus hat das Kind nicht gewollt. Als ich ihm von der Schwangerschaft erzählt hatte, hat er mir gesagt, dass er mich auf keinen Fall heiraten werde. Ich glaube, ich war ihm wohl zu arm. Außerdem sei er gerade dabei, eine neue, feste Beziehung aufzubauen““

        Allerdings stellt sich die Frage, warum bei solchen Voraussetzungen überhaupt ein Kind gezeugt wurde.

      • So wenig schmeichelhaft Ihnen das erscheinen mag – es ist und bleibt Privatsache. Schlimm genug, dass die verschmähte Ex-Freundin sich mit ihrer Geschichte an die Regenbogenpresse gewandt hat, als die uneheliche Tochter gerade einmal acht oder neun Jahre alt gewesen ist. Glauben Sie, dass so etwas gut für das Kind ist? Ich finde es entsetzlich.

      • Glauben Sie denn, dass das Verhalten von Herrn Söder gut für sein eigenes Kind war und ist? Eben waren Sie noch dagegen, dass ein Kind über eine nicht mehr funktionierende Beziehung belogen wird. Warum sollte es nach der Beziehung anders sein?

        Je höher ein Politiker steigt, desto stärker wird das öffentliche Interesse auch an seinen privaten Verfehlungen.

      • Sie haben nicht verstanden, worum es mir geht. Nämlich nicht um die Befindlichkeiten des Politikers Markus Söder – der hat ein ziemlich dickes Fell und außerdem genügend Möglichkeiten, sich selbst zu wehren – sondern um das zu Markte tragen unschuldiger Kinder. Im vorliegenden Fall meine ich damit seine uneheliche älteste Tochter.
        Bitte bedenken Sie, dass dieses Kind noch im Grundschulalter gewesen ist – nämlich in etwa im heutigen Alter Ihres Sohnes, Herr Dilger – als seine Mutter (nicht Söder selbst!) „Bild“, „Bunte“ und Co. für ihren Rachefeldzug gegen den Kindesvater mobilisierte und das Kind dafür instrumentalisierte.

      • Es geht sehr wohl um Herrn Söder und seine Glaubwürdigkeit, nicht um ein Kind und dessen Mutter. Letztere mag sich falsch verhalten haben, aber das ist politisch nicht relevant und kommt leider täglich tausendfach in schlimmerer Form vor, u. a. durch Herrn Söder, der sich um sein eigenes Kind (fast) gar nicht mehr gekümmert hat.

      • Lieber Herr Dilger,

        ich sehe viele Dinge, die Markus Söder als Politiker aus populistischen Gründen so veranstaltet auch kritisch, bin – wie Sie wissen – kein Parteifreund von ihm und war es auch nie. Aber ich kenne Markus Söder schon sehr lange und bin der Meinung, dass das, was Sie hier kritisieren a) Privatsache ist und b) im Interesse der beteiligten Kinder nicht in die Öffentlichkeit gehört. Ob und wie sehr sich Söder tatsächlich um seine Kinder kümmert, können Sie nicht beurteilen, ich hingegen schon. Markus Söder hält seine Kinder immer aus der Öffentlichkeit heraus und tritt allenfalls mit seiner Frau vor die Kameras. Das ist m.E. auch absolut richtig so.

        Warum springen Sie auf die Schmutzkampagne seiner verschmähten früheren Geliebten an, mit der er sechs oder sieben Jahre lang einfach – wie man in Franken so sagt – ein „gschlampertes Verhältnis“ hatte? Beide waren jung, so etwas passiert. Eine klassische feste Beziehung war das eben nicht und das Kind war sicher nicht geplant. Es ist aber natürlich dennoch da. Wie viele Kinder gibt es, die so gezeugt wurden und die trotzdem groß werden? Wo ist das Problem? Wollen Sie den Menschen etwa vorschreiben, wie sie zu leben haben? Wie illiberal ist das denn?

      • Sie haben schon wieder völlig den Gang der Diskussion aus den Augen verloren. Ich habe im Beitrag die kinder- und familienfeindlichen Maßnahmen der Regierung(en) kritisiert, bei denen Herrn Söder ganz vorne dabei ist. Dann habe ich in meinem ersten Kommentar nur darauf hingewiesen, dass Herr Söder selbst Kinder hat, was seine politische Positionierung eigentlich verwunderlich macht. Der Kommentator Demokrat wies daraufhin auf seinen zweifelhaften Umgang mit seinem ersten Kind hin, was in diesem Kontext durchaus politisch relevant sein kann: Warum sollte sich um fremde Kinder sorgen, wer nicht einmal sein eigenes Kind liebt? Das ist natürlich nur spekulativ, aber haben Sie eine bessere Erklärung anzubieten? Das Kind selbst ist dabei nicht von politischen Interesse und hat auch nichts falsch gemacht, während Sie mehrfach die Mutter kritisiert haben, die ebenfalls politisch nicht relevant ist.

      • Also noch mal:
        Mir geht es in meinen Ausführungen nicht um die Person Markus Söder, sondern darum, dass völlig unschuldige Kinder für eine sinnfreie politische Diskussion instrumentalisiert werden. Zudem bar irgendwelcher Kenntnisse der tatsächlichen Verhältnisse. Sowohl „Demokrat“ als auch Sie, lieber Herr Dilger, beziehen sich ausschließlich auf einseitige Darstellungen in der Boulevard- und Regenbogenpresse, die teilweise dann auch noch unreflektiert von den Springer-Sedien (u.a. „Welt“) aufgegriffen wurde. Quelle dieser Kampagne ist ausschließlich die Mutter der unehelichen Tochter. Das ist kein guter Journalismus und m.E. auch keine politisch wertvolle Diskussion, sondern nur plumpes Söder-Bashing.

      • Sie beziehen sich doch die ganze Zeit darauf, nicht ich. Lassen Sie doch einfach das arme Kind und dessen Mutter in Ruhe, um sich Herrn Söder zuzuwenden, dessen schlechte Politik Sie nur wegen persönlicher Bekanntheit zu verteidigen versuchen.

      • Wenn ich Markus Söders Politik verteidigen wollte – wie nicht – dann, wäre ich in der CSU.
        Aber ich bin eben der Ansicht, dass man Politik und Privates trennen sollte.

      • Es ist in Teilen Privatsache. Wir sprechen immerhin von jemandem, der vermutlich der nächste Bundeskanzler wird. Schauen Sie in die USA, da wird jedes persönliche Detail der Kandidaten in der Öffentlichkeit diskutiert.

      • @Demokrat

        Nochmal: Es geht mir nicht um Markus Söders persönliche Befindlichkeiten, sondern um den Umgang mit den betroffenen Kindern. Die können nichts dafür, dass ihr Vater ein Spitzenpolitiker ist und können sich – zumindest was seine älteste (die uneheliche) Tochter damals anging – auch nicht selbst davor schützen, eines vermeintlichen „Skandals“ wegen an das Licht der Öffentlichkeit gezerrt zu werden. Was sich die Mutter dieses Kindes aus verschmähter Liebe geleistet hat, kann ich beim besten Willen nicht goutieren.

  2. Das war jetzt aber nicht sehr sachlich, Herr Dilger.
    Darauf wie viele Mütter Markus Söders Kinder haben, kommt es doch nicht an.
    Kein Kind kann etwas dafür, wenn sich seine Eltern trennen.
    So etwas kommt in den besten Kreisen vor.

      • Halten Sie es etwa für besser, wenn Eltern in zerrütteten Ehen/Beziehungen zum Schein zusammen bleiben, nur um den Kindern eine – gar nicht existente – „Heile Welt“ vorzuspielen?
        Denken Sie, Kinder spüren das nicht?
        Was soll aus solchen Kindern werden, die schon von ihren Eltern nach Strich und Faden belogen werden?
        Glauben Sie ernsthaft, dass diesen Kindern damit geholfen ist, wenn sie hinter einer solchen Fassade aufwachsen?

      • Habe ich das behauptet? Grundsätzlich soll jeder so leben, wie er möchte. Aber wer freiwillig Bindungen eingeht mit einem Eheversprechen oder noch viel stärker mit Kindern, sollte dann nicht so tun, als wäre nichts gewesen. Ehen zerrütten nicht einfach so, sondern die Partner tragen dazu bei oder können es umgekehrt zu verhindern versuchen. Sie können trotzdem scheitern, aber dann sollte man sich nicht als moralische Autorität aufspielen, die meint, anderen Vorschriften machen zu müssen.

        Das ist auch mein entsprechender Vorwurf gegen den Bundesgesundheitsministern. Jeder kann Corona bekommen, sollte sich dann aber nicht über andere erheben und diese mit der ganzen Staatsgewalt gängeln, sondern mehr Demut zeigen.

      • Ich habe nicht behauptet, dass Sie das behauptet haben, sondern Fragen zu Ihren Äußerungen über den Bayerischen Ministerpräsidenten gestellt.

        Nicht umsonst heisst es „darum prüfe, wer sich (ewig?) bindet“.
        Nichtsdestotrotz scheitern Ehen und auch Beziehungen ohne Trauschein mit Kindern inzwischen öfter, als zu halten, bis der Tod sie scheidet (manch andere Kulturen scheiden Ehen sogar durch Tötung, wie wir wissen).

        Das Markus Söder den Moralapostel nur aus populistischen Gründen spielt, das ist allerdings auch klar. Das hat bei Unions- und SPD-Politikern ja eine lange Tradition.

  3. ¡que Dios bendiga a su familia! wünsche ich aus der Dominikanischen Republik.

    Möge Ihrer Familie nie passieren, was Menschen durchmachen, die ihre Liebsten verlieren, weil sie von Attentätern hingerichtet werden, wie gerade in Frankreich geschehen…!

    • Meinen (und Ihren) Angehörigen passiert hoffentlich überhaupt nichts Schlimmes. Die Wahrscheinlichkeit, an einem Attentat zu sterben, ist zum Glück verschwindend gering (für Kinder in Deutschland ist allerdings die Wahrscheinlichkeit, an COVID-19 zu versterben, noch geringer), doch es gibt noch viele weitere Gefahren.

  4. …….das mit dem Minister Söder finde ich durchaus auch für eine breite Öffentlichket interessant und wichtig zu wissen.

    Weil der Minister eine Art der moralischen Überlegenheit permanent publiziert aber selbst nur ein Mensch mit Fehlern ist. Demut, das wäre das gegebene Attribut seiner Corona – Politik. Gleichzeitig ist ihm das – wegen seiner vermeintlichen Unfehlbarkeit bzgl. selbst ernannter Regeln – völlig fremd.

    Also nur Wunschdenken der – nicht fehlerfreien – Bürger/innen.

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