EU für willkürliche statt planbare Emissionsziele und Verbot von Verbrennungsmotoren

Nicht nur Bundeswirtschaftsminister Peter ‚Altmaier fordert dirigistische statt effiziente Klimapolitik‘. Auch die „EU verschärft Klimaziele – und denkt über Verbot des Verbrenners nach“, zumindest wenn es nach dem Willen von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen geht. Letzteres würde das Ende der deutschen Autobauer, der wichtigsten Branche, bedeuten. Selbst bei Tesla könnten dann die Lichter ausgehen, wenn der Wind nicht weht und der deutsche Wohlstand verspielt ist. Auch die Verschärfung der CO2-Reduktionsziele von 40 Prozent auf 55 Prozent gegenüber 1990 gefährdet das Wirtschaftsklima in der EU und insbesondere Deutschland, ohne das Weltklima zu retten, was ohnehin eine seltsame Vorstellung ist und ohne Einbezug viel größerer Emittenten wie China und den USA gar keinen Sinn macht. In der EU sinken die Emissionen bereits, doch weltweit steigen sie. An den Vorschlägen sinnvoll ist allein der Einbezug von Verkehr und Gebäuden in den EU-weiten Emissionshandel. Auf die vielen Einzelvorschriften sollte dann jedoch verzichtet werden.

Bei der heutigen Anhörung des Bundestagsausschusses für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (siehe ‚Sachverständiger fürs Brenn­stoff­emissions­handelsgesetz bei Bundestagsausschuss‘) hat jedoch insbesondere die Vertreterin der Grünen gezeigt, dass sie die Idee des Emissionshandels überhaupt nicht verstanden hat. Denn sie glaubte, dass dieser nötig sei, um die Preise für Emissionen zu erhöhen. Dabei wird die gewünschte Emissionsmenge direkt vorgegeben. Die Preise können dann ein effizientes Mittel sein, um dieses Mengenziel zu erreichen, aber wenn dieses mit niedrigen statt hohen Preisen gelingt, dann ist das umso besser. Die Gängelung von Industrie und vor allem Verbrauchern sollte kein Selbstzweck sein. Willkürliche Zieländerungen sind auch nicht sinnvoll. Die jährlichen Mengenziele sollten langfristig vorgegeben und dann auch verlässlich sein. Außerdem ist es ökonomisch wie ökologisch sinnvoll, die Verwendung von Zertifikaten auch in späteren Jahren zuzulassen.

6 Gedanken zu „EU für willkürliche statt planbare Emissionsziele und Verbot von Verbrennungsmotoren

  1. Uschi_vdL hat bei der Bundeswehr ein schlimmes Chaos hinterlassen. Jetzt ruiniert sie die EU. Weiter so…! 🙂

  2. Spätestens wenn den Menschen das Autofahren verboten wird, dürfte sich die Haltung der meisten Europäer zu den regierenden Kakistokraten wohl ändern. Bei den Deutschen bin ich mir da indes leider nicht mehr so sicher. 95% von ihnen scheinen ausgewiesene Masochisten zu sein.

  3. “ ………..Netz als Speicher, Kobald für Werkstoff / Material umgewidmet etc. ….“ , das sind nur einige Auswüchse einer Nicht – kompetenten Grünen Partei die bereits überall mitregiert , mitbestimmt wo es um Zukunft der Deutschen / Europäer geht.

    Aber gehören Zwei zur Einigung / Ergebnis und ist kein Ausweis von Klugheit der Grünen Partei oder FFF Bewegung populistisch zu folgen.

    Ideologie hat inzwischen auch im EU Parlament über Sachverstand gesiegt, zum verrückt werden was da an Ineffizienz herrscht, v.d. Leyen dafür Ausweis, Garant für Geld Steuerzahler/innen verbrennen.

    Wo sind die Frauen / Männer aus Wirtschaft und Wissenschaft die dem Treiben ein sofortiges Ende setzen.

    Wo sind die Stimmen die Professor Alexander Dilger an die Seite springen . Wo sind die Industriearbeiter – Familien eingeschlossen – die ohne Grund, ohne Sinn auf Erfolge “ Klima retten “ den Arbeitsplatz verlieren ?

    • @Bernd L. Müller

      Welche Industriearbeiter?
      Das Zeitalter der Dampflokomitiven ist vorbei.

      Aber wenn Deutschland so weiter regiert wird, können Sie schon bald auf Eselzucht und den Handel mit Zugochsen umsatteln …

      • …….Industriearbeiter gibt es nicht mehr ? Also bei uns in der Fertigung schon, heute Facharbeiter/inn genannt mit / bei hoher Qualifikation, Ausbildung. Rückgrat vom Unternehmen.

        Gleich ob bei Miele, Siemens, VW, SieMatic etc., immer sind es Industriearbeiter die den Karren ziehen.

        An dieser Konstillation wird sich auch bei Durchsetzung von 4.0 in allen Unternehmen niemals etwas ändern.

        Vielleicht mal am “ Tag der offenen Fabriktoren “ einer beliebigen Industriefirma besuchen.

        Büro-Mitarbeiter/innen dagegen können Sie dabei vergessen, was ist an Schreibtischen, Bildschirmen interessant ?

      • @Bernd L. Müller

        Schon klar. Ich wollte auch nur zum Ausdruck bringen, dass der hierzulande gut qualifizierte „Industriearbeiter“ des Jahres 2020 mit dem Malocher früherer Zeiten nicht mehr vergleichbar ist. Dessen Job erledigt heute eine Maschine oder ein Billiglohnarbeiter in einem Niedriglohnland.

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