Die Linke will staatliche Kaufhäuser

„Berlin soll staatliche Kaufhäuser gründen“, fordert „die Berliner Linke-Vorsitzende Katina Schubert beim Landesparteitag“, da sie wohl Kaufhäuser für besonders zukunfsträchtig und Politiker ohnehin für die besseren Unternehmer hält. „Der Weg der Überführung von Wohnungen in kommunales Eigentum müsse fortgesetzt werden“, obwohl er Milliarden Euro kostet, ohne eine einzige neue Wohnung zu schaffen, während Mietwohnungen durch den Mietendeckel knapp werden. Das hält aber den Sozialismus nicht in seinem Lauf auf: „Nach dem Mietendeckel für Wohnungen werde nun ein Mietendeckel für Gewerberäume gebraucht.“

Die ökonomische Geisterfahrt ist aber kein Zufall, sondern hat Methode: „Wir müssen also nichts weniger, als den Kapitalismus an die Kette legen und dann überwinden.“ Entsprechend müsse „das Land Anteile an der S-Bahn GmbH übernehme, die bisher zur Deutschen Bahn gehört“, die bekanntermaßen furchtbar kapitalistisch und staatsfern ist (siehe ‚Wenn die Bahn als Beispiel für Marktversagen dient‘).

Die DDR-Nostalgie stört selbst einen SPD-Abgeordneten, der ein FDJ-Lied zitiert und meint: „So etwas schimpft sich Koalitionspartner.“ Trotzdem will die SPD nun sogar auf Bundesebene mit der umbenannten SED koalieren. Mit einer FDJ-Funktionärin koaliert sie ja schon.

18 Gedanken zu „Die Linke will staatliche Kaufhäuser

  1. Die Linke/PDS/SED ist nichts weiter als eine „DDR“-Folkoregruppe. Die größte Gefahr für Freiheit und Wohlstand gehen von der linksgrünen Merkel-CDU und dem ARD/ZDF- Hofstaat-TV aus…!

  2. Berlin “ ..a falling city“ . Wir sehen, schmecken es jeden Tag. Bitter, hart, offensichtlich, unbeeindruckt desaströser Ergebnisse, Fakten genannt.

    Letzter Terroranschlag auf A 100 symptomatisch und ohne öffentliche Relevanz, z.B. ohne jede Konsequenzen bzgl. Abschiebung von Ausreisepflchtigen, im Gegenteil, Berliner OB Müller buhlt täglich – öffentlich – um neue zusätzliche Asylanten.

    Beratungsresistent weil Post-Kommunistische Ideologien Verstand blockieren.

    Rot / Rot / Grüne Protoganisten haben Macht in den Händen und spielen das voll aus. Opposition mit CDU zahnlos, AfD in Berliner Presse – Ausnahme BZ mit Gunnar Schupelius – ohne öffentliche Stimme.

    Wie soll man sich als Berliner/in – inzwischen in der Minderheit – verhalten , wie agieren ? In Berlin Mitte , im Zentrum von täglichem Chaos auf den Straßen und Plätzen das Kanzler-Amt mit Kanzlerin Merkel. Noch Fragen ?

      • Berlinmüde mit dem nötigen Kleingeld verlassen die Stadt Richtung Potsdam, um dort weiter grün zu wählen und die Voraussetzungen für den Niedergang einer weiteren Stadt zu legen.

      • Schon klar. Bayern, Baden-Württemberg und Hessen bezahlen die Zeche ja.

      • Potsdam gilt tatsächlich als zunehmend beliebte Stadt, was sich an stark steigenden Mieten zeigt.

        Und naja, Berlin ist politisch nicht überzeugend, aber die Wirtschaftsentwicklung weist einen positiven Trend auf (gegeben, dass die absoluten Zahlen für eine Hauptstadt schlecht sind): https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/wirtschaftswachstum-berlin-und-hamburg-auf-der-ueberholspur-a-1288360.html

        Bei der „Konstruktion“ von Berlin nach dem 2. Weltkrieg ging es ja gerade darum, einen Gegensatz zum straff organisierten Berlin des Dritten Reiches zu schaffen. Also sozusagen lieber Anarchie als Führerregime und das führte dann zusammen mit der Insellage während der DDR-Zeit dazu, dass sich die Berliner Wirtschaft nicht gut entwickelt hat.

      • @Josef Fischer
        „… das führte dann zusammen mit der Insellage während der DDR-Zeit dazu, dass sich die Berliner Wirtschaft nicht gut entwickelt hat.“

        Das schreiben Sie im Jahr 30 nach der „Wiedervereinigung“?
        Und wie lange soll diese einstige Insellage den heutigen Zustand noch rechtfertigen?

      • Stärker als West-Berlin dürfte die Hauptstadt der DDR noch nachwirken, vor allem auch politisch. Eine bessere Stadtregierung hätte es geschafft, dass sich in der Bundeshauptstadt mehr Unternehmen zumindest mit ihrem Sitz ansammeln.

      • Was schlagen Sie denn vor, um im großen Umfang Firmen anzusiedeln? Der gesamte Osten ist doch strukturschwach verglichen mit dem Westen, obwohl z.B. in Sachsen durchgehend konservative Regierungen am Werk waren. Süddeutschland hat enorm durch die Autofirmen profitiert, aber das war ein jahrzehntelanger Prozess.

      • @Josef Fischer

        Was ich für Berlin und Mitteldeutschland vorschlage?
        Alle Subventionen einstellen. Sonst nichts.
        Bei der Einstellung und Mentalität großer Teile der Bevölkerung ist nichts zu machen. Außer Elon Musk, der das auch nur wegen der Subventionen tut, siedelt sich dort doch niemand mehr freiwillig an. Der Sozialismus kriegt alles kaputt.

  3. Mit der Maßgabe eines Verzichts auf den Länderfinanzausgleich durch die verbleibenden kapitalistischen Länder kann ich dem Konzept eines sozialistischen Berlins unter der Regierenden Schummel-Franziska etwas abgewinnen. Es wird der Zufluchtsort für die Systemkritiker werden, denen man statt der seinerzeitigen Empfehlung „Dann gehen Sie doch rüber ! “ nunmehr den reversiblen Zuzug nach Berlin nahelegen kann. Ich habe als westdeutscher „Journalist“ zu DDR-Zeiten im Sammel-Lager für Westdeutsche in Barby/Elbe interessante Gespräche führen können. Es handelte sich um gescheiterte Existenzen, denen auch der Zufluchtsort voraussehbar keine Hilfe sein würde.

  4. Die Linke kann ja gerne den „Konsum“ wiedergründen und in wirtschaftlicher Eigenverantwortung betreiben. Das würde ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit „Neues Deutschland“ um die schnellste Insolvenz geben, aber Steuergelder wären davon nicht betroffen.

    • @Eurokanadier

      Weit gefehlt. 30 Jahre Wiedervereinigung = 30 Jahre Schuldenübernahme durch Bayern, Baden-Württemberg und Hessen.

      • Das hat DIE LINKE sicher nicht gemeint. Die Rede war doch von staatlichen Kaufhäusern und Wohnungen, nicht von SED-Kaufhäusern und einer SED-Immobiliengesellschaft. Obwohl sich das natürlich trefflich mit den unternehmerischen Aktivitäten der Genossen von der SPD vertragen würde.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.