RKI warnt jetzt auch vor West-Nil-Fieber

Das „RKI warnt vor Virus West-Nil-Fieber: Aktuell neue Fälle in Deutschland“, nämlich drei bei Vögeln in Berlin und Sachsen-Anhalt. Dabei ist das West-Nil-Fieber seit 1937 bekannt und befällt vor allem Vögel befällt. Es ist auch auf Menschen übertragbar, die allerdings meist symptomfrei bleiben. Nur wenige Ältere und Vorerkrankte erkranken schwer daran. Deshalb könnten unsere Politiker wieder in Panik geraten.

Tatsächlich gibt es aber Tausende potentiell tödlicher Infektionskrankheiten. Ein vernünftiger Umgang damit muss verhältnismäßig sein. Überreaktionen sind gefährlich, weil sie neben den direkten, nicht nur monetären Kosten auch die Abwehrbereitschaft schwächen, wenn einmal eine wirklich große Gefahr droht. Das West-Nil-Fieber gehört zumindest in Deutschland nicht dazu, auch wenn das Virus nun wohl hierzulande überwintern kann. Bei SARS-CoV-2 steht das endgültige Urteil noch aus. Ich hätte mir da frühere und gezieltere, vor allem aber verhältnismäßige Reaktionen gewünscht.

15 Gedanken zu „RKI warnt jetzt auch vor West-Nil-Fieber

  1. Der schlimmste Virus ist und bleibt der Sozialismus, egal ob in seiner roten, grünen oder braunen Form…!

  2. „Tatsächlich gibt es aber Tausende potentiell tödlicher Infektionskrankheiten.“

    Das ist mehr als genug, um jede Woche eine neue Sau durchs Dorf zu treiben.

  3. Verfestigt sich Eindruck : Panikmache soll von den vielen anderen ungelösten Problemen in Deutchland und u.a. Entscheidungen für nachhaltige Schulden ablenken.

    Noch irrealer : ….wir sollen der aktuellen Regierung GroKo unter Kanzlerin Merkel mit Gesundheitsminister Spahn – gelernter Finanzwirt – dankbar sein dass es nicht schlimmer ist oder kommt.

    Job – gegen gute Bezahlung – als Regierung / Minister machen und Bürger/innen – Volk – soll dankbar sein ? Wir sind keine Untertanen !

  4. Da drängt sich dem aufmerksamen Beobachter schon beinahe die Frage auf, ob das West-Nil-Fieber von der bereits von überall auf dem Rückflug befindlichen zweiten Corona-Welle ablenken soll?

  5. Manchmal bin ich echt erschüttert über einige Kommentare hier. Solange man nicht infiziert wird, nehmt ihr die Angelegenheit entweder nicht ernst, oder ihr sitzt teilnahmslos in Eurem eigenen Verständnis. Dabei braucht ihr noch nicht mal nachzudenken, die Medien sind voll von Coronatoten. Es gibt bislang über 300.000 tote Kinder,die nicht an Corona gestorben sind, sondern durch Corona. Die Opfer sind doch gering wenig für uns und die Auflagen werden doch von den meisten hier abgelehnt. Tut mir den Gefallen und hört auf damit.

    • Wie kommmen Sie denn auf „über 300.000 tote Kinder […] durch Corona“? Es sterben fast keine Kinder an dem Virus, während sie ganz massiv von den Gegenmaßnahmen betroffen sind wie Schulschließungen, größtere Armut und Hunger in ohnehin schon armen Ländern, weniger Impfungen gegen andere Krankheiten, mehr häusliche Gewalt etc.

      • Herr Dilger, die Kinder, von denen ich sprach, sind nicht direkt durch das Virus gestorben, das wissen wir ja. Ich spreche von den Kindern, die nicht gestorben wären, wenn es Corona nicht gegeben hätte. Alleine UNICEF hat einiges veröffentlicht. Den Text kopiere ich mal hier rein.
        „UNICEF hat vor einer dramatischen weltweiten Zunahme der Mangelernährung unter kleinen Kindern als Folge der Corona-Krise gewarnt. Die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Pandemie könnten dazu führen, dass bis Ende des Jahres zusätzlich 6,7 Millionen kleine Kinder von akuter Mangelernährung betroffen seien, erklärte das UN-Kinderhilfswerk in New York. Es bestehe die Gefahr, dass dadurch monatlich bis zu 10.000 Kinder sterben könnten.
        Inzwischen werde deutlich, dass die wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen der Corona-Pandemie Kindern mehr schadeten als „die Krankheit selbst“, erklärte UNICEF-Exekutivdirektorin Henrietta Fore. Die Armut in Familien nehme zu, grundlegende Ernährungsdienste und Versorgungsketten seien unterbrochen. Auch seien Lebensmittelpreise in die Höhe geschossen. Dies alles führe dazu, dass Kinder weniger gesund ernährt würden, so Fore. „

      • Es ist wichtig zu differenzieren, wer durch das Virus stirbt und wer durch Maßnahmen dagegen. Sinnvolle Maßnahmen würden viel mehr nutzen als schaden.

    • Ich stimme Ihnen zu, Herr Krebs. Man sieht überall auf der Erde, wie schnell die Infektionszahlen wieder ansteigen, wenn die Menschen nachlässig werden. Und dadurch gibt es halt auch wieder mehr Tote. Es ist eine traurige Entwicklung, zumal die Sorglosigkeit gar nicht direkt mit der Einschränkung ökonomischer Aktivität zu tun hat. Man kann doch ins Kino gehen, wenn dort elementare Hygienemaßnahmen bedacht werden. Aber wenn größere Gruppen bewusst mit einer L.m.a.A.-Haltung ohne Abstand und Masken in engen Räumen feiern und danach infiziert ein Pflegeheim besuchen, haben wir ein Problem.

      • Die Johns-Hopkins-Universität, die weltweit Infektionszahlen sammelt, sagt voraus,: „Unsere Shutdown-Maßnahmen werden weltweit 1,2 Millionen Kinder das Leben kosten.“

      • „Man kann doch ins Kino gehen, wenn dort elementare Hygienemaßnahmen bedacht werden“

        Aber die Restaurants und Kinos können so „halb bestückt“ nicht überleben, siehe hier:

        https://www.bz-berlin.de/berlin/kolumne/die-corona-verbote-sind-nach-wie-vor-ein-zweischneidiges-schwert

        Die ersten Kinos und Theater sind schon pleite, das erste Luxushotel auch:

        https://www.bz-berlin.de/berlin/charlottenburg-wilmersdorf/corona-rafft-erstes-berliner-luxushotel-zu-boden

        usw. usf.
        Das dicke Ende kommt noch. Die Therapie darf nicht schlimmer sein als die Krankheit.

        Hier ein Podcast: Es gibt gar keine Übersterblichkeit im 1. Halbjahr ’20:

        https://www.achgut.com/artikel/indubio_die_korrektheit_frisst_ihre_kinder_kopie

      • Dafür werden entstehen andere Wirtschaftszweige entstehen, etwa im Online-Bereich. Unhygienische öffentliche Orte sind nicht nur wegen des neuen Coronavirus eine Gefahr, vielmehr werden hier regelmäßig auch andere Viren/Bakterien übertragen. Fünf Tage weitgehend unproduktiv im Büro herumsitzen (wo Homeoffice viel effizienter wäre) könnte ebenfalls zunehmend als unsinnig empfunden werden. Etc. pp. Mit anderen Worten, ich schließe nicht aus, dass die Pandemie eine dauerhafte Änderung der globalen ökonomischen Struktur bewirken wird.

      • @Josef Fischer
        „Dafür werden entstehen andere Wirtschaftszweige entstehen …“

        Ja. Pizza-Lieferservice und Amazon im Aufwind. Nur irgendjemand muss die ganzen im Haus konsumierten Artikel auch herstellen. China und der Pakistaner von der Pizzabude liefern, der Deutsche Konsument bezahlt. Aber wovon lebt der in Zukunft eigentlich? Von frisch gedrucktem Transfergeld?

      • Was haben Sie nun für ein Problem mit der Warenproduktion? Die ist im Hinblick auf eine Pandemie im Wesentlichen unproblematisch, insbesondere, wenn keine weiten Transportwege erforderlich sind. Ich muss in der Produktionsstätte ohne Kundenkontakt ja keine Massenorgien feiern.

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