Muttertag 2020

Auch dieses Jahr wünsche ich allen Müttern ‚Alles Gute zum Muttertag!‘

Ich finde es interessant, wie vieles über die Jahre gleich bleibt, aber manches sich auch ändert. Wie letztes Jahr gab es wieder Frühstück am Bett, Süßigkeiten und Kinderbilder für meine Frau, die Sendung mit der Maus und am Abend zeitversetzt den aktuellen Tatort. Dagegen fielen das Joggen, der Besuch meiner Mutter (nicht wegen Corona, sondern aus einem anderen Grund) und der Familienspaziergang mit Eisessen (es fing zu regnen an, als wir gerade losgehen wollten) aus. Neu war, dass ich mich neben dem Frühstück um drei weitere Mahlzeiten gekümmert habe, nämlich Pfannkuchen am Mittag, ebenso selbstgebackene Muffins am Nachmittag und das Fertigstellen des Muttertagskörbchens, welches ich vom Restaurant Overkamp abholte. Was für mich eine besondere Leistung darstellt, toppen viele Mütter jeden Tag.

Außerdem habe ich noch unsere Tochter Sophia heute gleich zweimal beim Radfahren begleitet (sie kann fast schon allein radeln, aber doch noch nicht ganz bzw. noch nicht sicher genug). Beim Memory gewinnt jetzt immer unser Sohn, so auch heute. Schließlich habe ich erstmals Kirschmadenfallen in unseren Kirschbaum gehängt.

16 Gedanken zu „Muttertag 2020

  1. Zeitweise war der Muttertag sogar ein Feiertag, später wurden Mütter sogar mit Mutterkreuzen geehrt. Heute wird der Muttertag in manchen Kreisen abgelehnt. So ändern sich die Zeiten…

    • Manche Kreise lehnen doch nicht nur den Muttertag, sondern Mütter und Kinder ab. Das ist eine ziemlich asoziale Einstellung von Leuten, die sich für besonders sozial(istisch) halten.

  2. Zwangsmitgliedschaften in berufsständischen Kammern, Tag der Arbeit und auch der Muttertag, alles „Errungenschaften“ des österreichischen Gefreiten. So weit ist der Krampf gegen Rächds doch noch nicht…?!?

  3. „Schließlich habe ich erstmals Kirschmadenfallen in unseren Kirschbaum gehängt.“

    Bei unserem knapp 30 Jahre alten Sauerkirschbaum, der bestimmt 10-12 Meter hoch ist, stellen die vielen Vögel bereits ein großes Risiko für einen erfolgreichen Ertrag da. Das war schon die letzten Jahre so, dass die Vögel immer mal in eine Kirsche reinpicken und sie dann zurück lassen. wäre dies nur in den oberen 3 Meter so, könnte man ja noch gut damit leben. Jedoch wird der gesamte Baum „attackiert“. Da wir hier im ländlichen Raum recht viele Vögel haben, was ja prinzipiell auch positiv ist, stellen also schon die Vögel eine große Beeinträchtigung für den Ertrag da.

    Ein anderes Problem sind die Brombeeren, die eigentlich gut wachsen, jedoch scheinbar von winzigen Fliegen, kurz vor der Ernte, zur Eiablage genutzt werden (evtl Kirschessigfliege).

    Am unproblematischsten sind bisher tatsächlich der Schwarze Johannisbeerstrauch, der jetzt die letzten Jahre mit stets zunehmender Tendenz immer größere Erräge bringt, praktisch ohne jeden Ausfall und ohne Beschädigungen. Ganz ohne Schutzvorkehrungen. Auch die Apfelbäume (u.a. Kaiser Wilhelm) sind im Großen und Ganzen eine unkomplizierte dankbare Sache, wenn man für den Apfelkuchen oder einfach zum so essen sich nicht zu schade ist, ein paar Kleinigkeiten mit dem Messer abzuschneiden. Überhaupt gibt es recht viele Tiere, die einem das Essen aus dem Garten madig machen, etwa Schnecken oder Minierfliege beim Schnittlauch, aber so ist das halt in der Natur, wenn man sich mit Giften und Pestiziden zurückhält.

      • Ja, meine Tochter wäre traurig, wenn der Virus verschwindet, aber hoffentlich nicht lange. Es zeigt auch, dass Kinder solche Sachen noch nicht richtig einschätzen können und Verallgemeinerungen (z. B. dass alles Leben schön und schützenswert sei) wörtlich nehmen.

        Donald Trump halte ich intellektuell und emotional übrigens auch für ein großes Kind, doch in dem konkreten Punkt könnte er durchaus recht behalten. Es müssen nicht (fast) alle an einer Seuche erkranken, sondern sie kann auch vorher verschwinden oder umgekehrt danach weiterexistieren.

      • Wie viele Menschen sterben wirklich „nur“ wegen dem Corona-Virus? Ich habe von einem Mann gelesen, der bei einem Verkehrsunfall ims Leben kam. Bei der Obduktion wurde Corona festgestellt. Zählt der jetzt als Corona-Opfer? Oder die Leute mit Krebs und anderen chronischen Krankheiten im Endstadium?

      • Ausgewiesen werden diejenigen, die mit dem Virus gestorben werden. Einerseits wird dadurch die Zahl der tatsächlich an dem Virus Gestorbenen überschätzt, andererseits wird nicht jeder Tote auf das Virus getestet, was die Zahl wiederum unterschätzt. Deshalb wird jetzt zunehmend die Übersterblichkeit betrachtet, also ob mehr Menschen sterben als in anderen Jahren, was in vielen Ländern der Fall ist. Aber auch dadurch kann man nicht mehr differenzieren, ob mehr Menschen an dem Virus sterben oder an den Maßnahmen dagegen und der erzeugten Panik.

  4. Auch Wiederholung , von einem schönen Brauch :

    Wundervoll zu lesen vom liebevollen Papa. Mein Sohn tickt ähnlich und das macht stolz, sofort kommen die Erinnerungen an eine schöne Zeit mit den 2 Kindern, lang ist es her. Seufz.

    “ Schließlich habe ich erstmals Kirschmadenfallen in unseren Kirschbaum gehängt. “

    Guter Hinweis, müssen wir auch machen. Letztes Jahr Madenbefall bei den 2 Kirschbäumen , kannste vergessen.

    Gesehen haben wir auch beim Spaziergang Fliegenfallen bei Apfelbäumen , wir vergessen das immer wieder, diese Woche ab zum Spezialgeschäft – Gartenbedarf – gleich um die Ecke. Klein aber fein, da wird u.a. noch aus dem Sack mit Schippchen in Tüten verkauft.

    Einen guten Wochenstart und hoffentlich hat das Elend mit der Quarantäne ein schnelles Ende, für die Kinder, Studenten, für Arbeitnehmer, Selbständige und Unternehmer.

  5. Finde das mit dem Memory interessant, wo ihr Sohn der Champion ist. Hätte der Vater nicht bei voller Konzentration eine Chance? – Und spielt der Junge auch schon Schach … ?

    • Die volle Konzentration ist bei einem Memory mit 80 oft recht ähnlichen Karten schon sehr anstrengend. Nur mit bestimmten Tricks (insbesondere bei nicht perfekt gemischten Karten) habe ich noch eine realistische Chance, zumal mein Gedächtnis schon immer relativ schwach war und ich mir alles ganz bewusst einprägen muss, was er einfach so sieht und behält. Dafür bin ich im Schach noch deutlich besser, welches er jedoch auch schon spielen und gegen schwache Spieler gewinnen kann (gegen mich nur mit massiver Hilfe, die dann eigentlich bedeutet, dass ich gegen mich selbst spiele).

      • Wie haben Sie es hinbekommen, dass Ihr Sohn derartige Fähigkeiten hat? Sind es erhebliche genetische Vorteile oder haben Sie intensive frühkindliche Förderung betrieben?

      • Wahrscheinlich beides, wobei die Förderung kein Drill war und ist, sondern einfach Beschäftigung mit unseren Kindern und spielerischer Freiraum für sie.

        Noch stärker überlegen als im Memory ist mir mein Sohn jetzt übrigens im Puzzeln. Er kann Puzzles inzwischen viel schneller zusammensetzen als ich, auch mehr intuitiv, während ich methodischer vorgehe (ich lege erst den Rand, da ist er schon ganz fertig). Neben der Intelligenz sind Motivation und Konzentration entscheidend. Viele andere Kinder könnten das vermutlich auch, verlieren aber zu schnell die Lust. Unser Sohn kann stundenlang Lego nach Anleitung zusammenbauen (vermutlich auch schon schneller als ich, was wir jedoch noch nicht getestet haben).

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