Röttgen erklärt als Erster Kandidatur um CDU-Vorsitz

Norbert Röttgen erklärte heute öffentlich seine Kandidatur um den CDU-Vorsitz und damit letztlich das Kanzleramt. Damit ist er der Erste, der sich klar erklärt und eine Kampfkandidatur nicht scheut. Bisher wurden Friedrich Merz, Armin Laschet und Jens Spahn als Kandidaten gehandelt, die eine „Teamlösung“ unter sich und in Gesprächen mit der noch amtierenden Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer ausmachen wollten. Diese Kungelei hinter verschlossenen Türen zu verhindern, ist laut Herrn Röttgen neben der Eröffnung einer inhaltlichen Debatte das Hauptmotiv seiner Kandidatur (siehe „So begründet Röttgen seine Kandidatur“).

Tatsächlich dürfte eine einvernehmliche Lösung ohne jede innerparteiliche Wahl jetzt nicht mehr möglich sein. Dabei könnte Herr Röttgen durchaus den Hintergedanken haben, auf diese Weise am Ende auch etwas vom Kuchen abzubekommen, z. B. wieder ein Ministeramt, während er bei seiner wahrscheinlichen Niederlage wenig zu verlieren hat. 2012 war er gegen seinen Willen von Frau Merkel als Bundesumweltminister entlassen worden. Kurz davor hatte die CDU die Landtagswahl in NRW unter seiner Führung krachend verloren. Allerdings hatte er sich 2010 in einer Mitgliederbefragung als CDU-Landesvorsitzender gegen Armin Laschet durchgesetzt, weshalb er auch jetzt eine Mitgliederbefragung befürwortet sowie eine relativ schnell Entscheidung.

Herr Laschet ist jetzt Landesvorsitzender und auch Ministerpräsident in NRW, verliert aber wohl am meisten durch die Kandidatur von Herrn Röttgen. Denn er wollte nicht aus der Deckung kommen und inhaltlich unterscheiden sich beide gar nicht so sehr. Herr Röttgen warb schon vor 10 Jahren für schwarz-grüne Bündnisse, als die Kanzlerin noch nichts davon wissen wollte, und ist zugleich ein schärferer Kritiker von ihr. Wer also in der CDU den Merkelkurs wirklich ohne Frau Merkel fortsetzen will, könnte jetzt für Herrn Röttgen stimmen, der zugleich den Zorn der Merkel-Jünger auf sich zieht, der sich bislang auf Herrn Merz konzentrierte. Letzterer steht tatsächlich für einen Kurswechsel bzw. für die Rückkehr zum früheren CDU-Profil, womit er der AfD die meisten Stimmen abnehmen könnte, was aber auch eine Regierungsbildung erschweren dürfte.

35 Gedanken zu „Röttgen erklärt als Erster Kandidatur um CDU-Vorsitz

  1. Bei Herrn Merz bin ich skeptisch, zumal er von der CSU anscheinend wenig Rückhalt erhält. Herr Röttgen könnte ein Geheimtipp sein. Die verlorene Landtagswahl in NRW ist ein Problem, aber die Niederlage kann in Teilen damit zu erklären sein, dass Herr Röttgen nicht als Oppositionsführer nach Düsseldorf wollte. Solch einen Fehler würde er vielleicht nicht noch einmal machen.

    • Merz ist viel zu erratisch. Hat sicher gute Seiten, aber vom Charakter her nicht kanzlertauglich. Wenn man bei einer Person ständig unberechenbare Ausbrüche erwarten muss, dann kann diese Person viele Ämter und Positionen anstreben. Aber doch bitte nicht Kanzler. Sonst macht der den Klinsmann, sobald ihm irgendwas nicht passt. Und um Stimmen von der AfD wieder einzufangen, wird man ihn auch nicht benötigen, wenn die AfD so weitermacht wie hier https://www.welt.de/politik/deutschland/article205966549/Krefeld-Staatsschutz-ermittelt-wegen-Malbuch-bei-AfD-Veranstaltung.html Selbst Parteianhänger zeigen sich in den Kommentarspalten angewidert

      • @ danielsodenkamp

        Auch wenn hier natürlich hysterisch und öffentlichkeitswirksam mal wieder mit Kanonen auf Spatzen geschossen wird (der Staatsschutz sollte mal lieber im Kanzleramt aufkreuzen), so haben Sie natürlich recht, dass diese Schnapsidee dumm und völlig überflüssig war. Hatte mich auch gleich geärgert, als ich dies las. Etwas ähnlich gelagerte Fälle gab es ja in der Vergangenheit auch in Österreich bei der FPÖ, wo ebenfalls von Seiten der gleichgeschalteten dauerempörten Medien ein Riesen Skandal aus derlei peripheren Dingen gemacht wurde.

        Das wusste ich bereits und das hätten die Verantwortlichen in der AfD NRW eigentlich auch wissen müssen. So ein Malbuch ist doch eh vollkommen überflüssig, hat null Mehrwert in Sachen Öffentlichkeitsarbeit, mal ganz davon abgesehen, dass man Kinder – wie es beim KIKA & WDR ja auch zu Recht kritisiert wird – vor frühzeitiger politischer Einflussnahme schützen sollte. Leider scheinen bei der AfD NRW und der Fraktion auch ein paar nur mäßig politische Akteure aktiv zu sein, denen es an politisch-taktischer Weitsicht und dem sinnvollen Umgang mit finanziellen Ressourcen zwecks Informationsverbreitung und Diskursverschiebung mangelt. Zum Glück hat es anderswo in der AfD so einen Quatsch nicht gegeben.

        Nun ja, auch hier werden sich die Wogen glätten und eine drastische Beeinflussung wird dies auf die Hamburg-Wahl wohl nicht haben. Mehr als 7-8% werden da für die AfD wohl nicht drin sein.

      • Sie verharmlosen einmal mehr offenen Rassismus als unbedeutenden taktischen Fehler. Dabei muss man erst einmal auf so eine absurde Idee kommen, die zeigt, was in den Köpfen vieler AfDler vorgeht, welche das bei erster Kritik auch noch verteidigen wollten.

      • I.S. Malbuch gibt es nichts zu verteidigen. Günstigstenfalls bleibt anzumerken, das abgrundtiefe Dummheit in ganz Deutschland allgegenwärtig ist. Warum also nicht auch in der AfD NRW? Vielleicht gibt das ja mildernde Umstände.

      • Ich habe überhaupt nicht „einmal mehr“ offenen Rassismus verharmlost und mich auch ganz ehrlich gar nicht genau mit den einzelnen Abbildungen eines Malbuches befasst, da es hinischtlich unserer eigentlichen Probleme auch nicht relevant genug ist und mich daher ehrlich gesagt auch nicht interessiert. Außerdem habe ich auch bereits kritisiert, dass es schon vom Grundsatz her falsch ist Kinder instrumentalisieren zu wollen, wie man es auch zurecht bei KIKA und WDR anprangert. Allein schon die Idee ein politisches Malbuch für Kinder anzufertigen war falsch und dumm. Sowohl grundsätzlich, wie bereits im Satz zuvor erwähnt, als auch taktisch. Ich werde mich mit Sicherheit nicht mit Deatails dieser schon vom Grundsatz her vollkommen dummen Idee befassen, während man bei tatsächlichen riesigen für die Zukunft staats- und zivilisationszersetzenden Problemen sich achselzuckend wegdreht. Wo springt denn der Staatsschutz an angesichts mehrfachem Mädchen- und Frauenmord durch SPD- und CDU/CSU-Gäste? Wo war der Staatsschutz bei den Opfern des Breitscheidplatzes, bei Mia in Kandel, bei Maria in Freiburg, bei Mireille in Flensburg, bei Iulia in Viersen, Cynthia R. Worms usw?
        Hier eine weiter kleine Auswahl der ach so bürgerlich demokratischen SPDCDUCSU-Verbindungen. Eine Liste des Gerauens, jedes Opfer hätte verhindert werden können;

        https://afd-stadt-bielefeld.de/aktuelles/2019/10/liste-des-schreckens-mit-ueber-50-von-migranten-ermordeten-deutschen/

        Nein, diese dumme satirisch gemeinte Malbuch-Idee war falsch und zwar bereits bei der Idee überhaupt ein politisches Malbuch für Kinder zu machen und natürlich muss man auch vorsichtig bei verallgmeinernden Problembeschreibungen sein, das habe ich doch nie in Abrede gestellt, aber die groteske Verschiebung die tatsächlichen Staatsgefährder und zumindest mittelbar quasi-Täter-Kollaborateure in ein besseres demokratischeres wenig empörteres Licht zu rücken ist ausgesprochen bedenklich.

      • Sie haben gar nichts verstanden, sondern vermengen gewöhnliche mit politischer Kriminalität. Wenn Frau Merkel Millionen Menschen unkontrolliert ins Land lässt, dann sind darunter natürlich auch Kriminelle. Trotzdem war das eine politische Entscheidung und kein Verbrechen. Linke rechnen doch auch genau umgekehrt: Sie hat brutto wie netto Millionen gerettet. Das kann man auch anders sehen, während der Rassismus der AfD offensichtlich ist, selbst für AfDler, die ihn nur nicht so nennen wollen und wie Sie nicht so wichtig finden.

      • Dass es unter AfD Mitgliedern leider auch Rassisten gibt, ist natürlich nicht schön und auch mit nichts zu rechtfertigen. Dennoch wird hier mit zweierlei Maß gemessen, wenn so getan wird, als ob es ein Rassismus- oder gar ein Antisemitismusproblem nur in der AfD gäbe. Was sagen Sie zum Beispiel hierzu: https://www.youtube.com/watch?v=eB-bENoJcnQ Ist das Rassismus oder nicht?

      • Ich bin gegen jede Form von Rassismus, Antisemitismus wie auch Sexismus, Altersdiskriminierung und allgemein Menschenverachtung von links und rechts.

      • Das ist gut so. Aber dann sollten Sie dieselben Missstände nicht mit unterschiedlichem Maß bewerten. Dieses ewige AfD-Bashing macht andere Player nämlich keineswegs besser oder unschuldiger.

      • Das behaupte ich doch auch gar nicht. Die Linke ist da keineswegs besser als die AfD, was leider zunehmend auch auf die SPD zutrifft und auf große Teile der Grünen ebenso.

      • DIE LINKE ist 1:1 Nachfolgerin der SED, die sich wiederum unzähliger Überläufer aus der NSDAP bedient hat.

        Alle relevanten Altparteien, bis hin zu den GRÜNEN (!) haben ihr Personal ebenfalls zu Teilen aus der NSDAP rekrutiert oder bedeutsame Nazi-Schergen in ihren Reihen aufgenommen.

        Bei keiner dieser Parteien gibt es eine Unvereinbarkeitsliste, wie bei der AfD.

        Alle relevanten Altparteien mit Ausnahme der CSU haben sich 1990 mit ihren DDR-Blockflötenpendants zusammengeschlossen.

        Noch Fragen, wer hier die fragwürdigere Vita hat?

      • Landolf Ladig ist aber kein Original-Nazi.
        Also ist selbst das noch ein Unterschied.

      • Was der AfD noch mehr als solche unsäglichen Malbuch-Geschichten auf die Füße fallen dürfte, ist ihre Destruktivität. Wo sind denn die Ansätze zur Problemlösung? Wo sind die Antworten auf Fragen wie Rentensicherung, Folgen des demografischen Wandels und vieles andere? Auch zu den ursprünglichen Themen wie EURO und später Migration hört man nie Lösungsversuche von der AfD, sondern immer nur Destruktives. Ich fürchte für die AfD, dass die Menschen das irgendwann, in nicht sehr ferne Zukunft, satt haben und sich wieder verstärkt solchen Parteien zuwenden, die zumindest halbwegs ernsthaft an Gestaltung und Lösung der gesellschaftlichen Herausforderungen arbeiten. Das von der AfD kultivierte kollektive Motzen über alles und jedes wird die Wähler sehr bald ermüden und bis auf den harten Kern sich abwenden lassen

      • An einer Lösung zur Altersversorgung wird gerade hart gearbeitet. Es kann allerdings nicht die Erwartung an eine junge Partei sein, dass sie aus dem Stand alle von anderen Parteien durch 50 Jahre völlige Ignoranz der Realität geschaffenen Probleme aus dem Stand löst. Bleiben Sie realistisch, Herr Sodenkamp!

      • Ein „Weiter so!“ in der Rentenpolitik wird es mit mir nicht geben.

      • Genau so stellt er sich das vor. Es wird in Offenburg eine Entscheidung geben, die entweder sachorientiert ist (das kann nicht das Thüringer Konzept sein) oder das Schicksal der AfD als weitere sozialistische Partei (nur eben mit nationalistischen Dekorstreifen) ist besiegelt.

      • Von Merkel lernen heißt siegen lernen, also wird die AfD das lieber weiter aussitzen statt entscheiden, was in jedem Fall Mitglieder und Wähler verprellen würde.

      • Da bin ich Fatalist. Falls das der Wähler- bzw. Mitgliederwille sein sollte, dann ist es eben so. Dann fährt Deutschland eben ungebremst an die Wand und jeder muss selbst sehen, wo er bleibt. Der so genannte „Sozialstaat“ hat das Land dann eben vernichtet.

      • Gerade die Rentenfrage ist für die AfD ja so brisant, weil hier mehrere Ansätze einander fundamental gegenüber stehen. Meuthen, der am liebsten alle staatlichen Errungenschaften abschaffen will und weit über die FDP hinausgeht und dagegen Höcke, der den Sozialismus für Alle (Voraussetzung: wenn sie nur deutsch genug sind) einführen will. Weil beides komplett inkompatibel ist, hält man sich noch an Gaulands „Mittelweg“: „Wir müssen uns erst noch in das Thema einarbeiten“. Allerdings fühlt sich der geneigte Beobachter regelrecht vernatzt, wenn die größte Oppositionsfraktion immer noch diese Gaulandsche Argumentation geht. Als Bezieher eines Versicherungs-Fachjournals erhielt ich neulich eine Fachzeitung. Alle Bundestagsfraktionen erhielten die Gelegenheit, unzensiert und von der Herausgeberschaft unkommentiert ihre Vorstellungen zur Rentenpolitik darzulegen. Jede Fraktion hatte dafür 5 Hochglanzseiten, wie natürlich gerne genutzt wurden. Dazwischen 5 weiße Seiten, versehen mit einem redaktionellen Hinweis auf Seite 5, dass die AfD trotz wiederholter Anfrage keine Stellungnahme abgegeben habe und die Anfrage nicht einmal beantwortet habe. Im 8. Jahr der Parteiexistenz ist das ganze nur noch lächerlich. Zum wichtigen Thema der Digitalisierung sagt Gauland allen Ernstes, dass man sich damit noch nicht befasst habe. Ist das eigentlich Realsatire?

      • Realistisch betrachtet lässt sich das derzeitige deutsche Renten- bzw. Alterssicherungssystem nicht mehr retten. Selbst die Rentenkommission der Bundesregierung hat ja bereits kapituliert (https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/alterssicherung-die-rentenkommission-steht-vor-dem-scheitern-und-mit-ihr-die-rentenpolitik-der-groko/25551478.html?ticket=ST-5338855-fFdbx6ZQINXnnxlaKTRc-ap6).

        Aber nur wenige Politiker trauen sich diese unschöne Wahrheit auszusprechen, da man – wie so oft – annimmt, dass man sie dem Deutsche Michel nicht zumuten könne (das ist die eigentliche Verarsche). Also wird weiter gelogen, dass sich die Balken biegen, bis das System ungebremst crasht.

  2. Röttgen ist ein Vertreter der „Pizza-Connection“, die schon zu Zeiten von Helmut Kohl eine Annäherung an die Grünen zum Ziel hatte.

    In Lateinamerika sind Christdemokraten klassisch Parteien der linken Mitte.

    Je mehr Durcheinander und Grabenkriege in der CDU, desto besser. Ich war 20 Jahre Mitglied in dieser Partei und heute bereue ich jeden Tag davon. Der CDU wünsche ich von ganzem Herzen das bedeutungslose Schicksal ihrer italienischen Schwesterpartei Democrazia Cristiana.

  3. Röttgens Vorteil ist, daß er weiß, wie man Wahlen verliert. Dennoch bin ich zuversichtlich, daß die ?DU mit ihm die 18%-Schwelle überschreiten wird.

  4. Unter Merz wird sich rein gar nichts ändern, natürlich ebenso wenig unter Röttgen. Da gebe ich Ihnen Brief und Siegel zu. Dafür braucht man auch nicht die Information, dass sich beide bereits in der Vergangenheit wohlwollend gegenüber den Grünen geäußert haben.

    Außer ein paar schönen Floskeln wird sich gar nichts ändern und es wird weitere wertvolle Zeit ungenutzt ins Land gehen. Weitere unumkehrbare Fakten werden umgesetzt.
    Sie glauben doch wohl nicht ernsthaft, dass Personen wie Röttgen oder Merz mit ihrer Vita und ihren Äußerungen plötzlich Recht und geltende Gesetze umsetzen werden. Normalerweise müssten mehrere Hundertausend Personen abgeschoben werden, da keine Berechtigung vorliegt. Nie und nimmer werden das diese CDU-Apparatschiks umsetzen. Natürlich werden diese dann auch noch in eine Grünen-Koalition eintreten und dann das Ausbleiben der wichtigen Kurskorrekturen angeblich „notgedrungen“ auf den Koalitionspartner schieben. Lächerlich.

    Tatsache ist, dass die Altparteien mit offenen Augen und unter vollem Bewusstsein schon ab 2011/12 wussten, dass schon bald der Asyldruck steigt. Und da man unbedingt die neue -dauerhafte- Zuwanderung wollte, hat man schon ab Ende 2011 die NSU-Nazi-Thematik zwecks dauerberieselnder Einschüchterung aus dem Hut gezaubert und ab 2012 sowohl durch Pro-Migrations-Werbevideos, als auch durch die Anhebung des Asyltaschengeldes auf Hartz4-Niveau weitere Pull-Faktoren geschaffen. Und als das noch nicht reichte und immer noch „zu wenig“ Asylbewerber kamen, hat man über die UN die Unterstützung der Flüchtlingslager im Nahen Osten zurückgefahren, obwohl dort die Kosten zum Vergleich hier nur ein Kleckerbetrag sind.

    Man wollte unbedingt die kulturfremde Massenmigartion nach Deutschland und Europa und die ganze CDU/CSU Führungsriege samt der Mitläufer hängen da selbstverständlich mit drin. Dass es weltweit auch weitere Protagonisten gab, die einen Auszug junger, kampffähiger und wehrpflichtiger Männer aus Syrien begrüßten, macht die Sache natürlich nicht besser. Merz und Röttgen sind besonders außenpolitisch wie eineiige Zwillinge: Wenn die USA ihnen sagen wir wollen, dass sich die jungen wehrpflichtigen Männer aus Syrien auf den Weg nach Deutschland machen, damit Assads Armee im Kampf gegen unsere islamistischen Rebellen schneller zusammenbricht, dann machen diese das auch. Beide würden genau wie Laschet und Merkel Deutschlands Interessen ohne das geringste Gewissen verraten, wenn bestimmte ausländische Regierungen oder Finanzspekulanten der Hochfinanz dies wollten.

    In der mittleren und oberen Führungsriege gibt es praktisch überhaupt keine geeignete und vertrauenswürdige Person.
    Maaßen scheint tatsächlich als einer der wenigen bekannten CDUler Patriot und Idealist zu sein. Deswegen musste er auch weg. Aber nach oben an die Spitze wird man ihn nie und nimmer lassen und auch ein wichtiges Amt wie das eines Innenministers bekommt er sicher nicht.

    Nein, mit der CDU bin ich schon lange fertig und je tiefer ich mich mit dieser Partei und ihrer Historie befasst habe sowie mit den ganzen unumkehrbaren Tatsachen, die diese bereits zu verantworten hat, um so mehr verachte ich diese und dass ich sie noch bis 2010 gewählt habe, ärgert mich bis heute. Die Naivität und Gutgläubigkeit der Jugend.

  5. Man muss sich das einmal auf der Zunge zergehen lassen:
    Drei von vier möglichen, bisher sichtbaren, CDU-Nachfolgekandidaten sind abgehalfterte Politiker, die ihren Zenit längst überschritten haben (Merz, Röttgen, Laschet) und der vierte ein wohl eher chancenloser Außenseiter (Spahn). Fehlt nur noch, dass sich als nächster Kandidat die unvermeidliche Allroundwaffe Peter Altmeier (61) meldet …
    Oder wie wäre es mit einer zweiten Karriere des „Jungen Wilden“ Roland Koch (ebenfalls 61) ?

    Mehr hat die CDU nicht zu bieten?
    Wo bleibt der ernst zu nehmende Nachwuchs?
    Wo die Perspektive Zukunft?
    Alle von der „Besten Kanzlerin aller Zeiten“ (65) platt gesessen?
    … oder ist vom vielen Beifall klatschen der Akku leer?

    Bye, bye, CDU …

  6. Merz ist bloß Placebo.
    Röttgen Landtagsmaterial.
    Luschet ist so inkompetent wie Hannelore Kraft.
    Jens ist komisch.
    Nicht gerade ein All Star Team….

      • „Jeder ist besser als die amtierende Kanzlerin.“

        Stimmt. Aber das macht die vier bisher hervorgetretenen Bewerber nicht besser. Früher hätte die CDU auch ein Pferd aufstellen können. Aber die Zeiten haben sich geändert.

  7. Pingback: Aufbruch mit Merz oder Merkel-Kurs mit Laschet und Spahn | Alexander Dilger

  8. Pingback: Aufbruch mit Merz oder Merkel-Kurs mit Laschet und Spahn | Alexander Dilger

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.