Geschäftsführender Herausgeber von Hochschulmanagement

In der jüngsten Ausgabe (2+3/2019) von Hochschulmanagement (Zeitschrift für die Leitung, Entwicklung und Selbstverwaltung von Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen) ist mein Beitrag „Hochschulräte in NRW: Mehr Hochschulfreiheit oder Staatseinfluss“ erschienen. Noch berichtenswerter ist jedoch, dass ich seit Anfang des Jahres geschäftsführender Herausgeber der Zeitschrift bin. Dem Herausgeberkreis gehöre ich schon seit etlichen Jahren an, doch die Selbstorganisation ohne geschäftsführenden Herausgeber wurde immer schwieriger. So steht das Heft 4/2019 noch aus. Danach verantworte ich die kontinuierliche Herausgabe, wofür Beiträge sehr willkommen sind. Es ist auch möglich, ein eigenes Sonder- bzw. Themenheft herauszugeben.

7 Gedanken zu „Geschäftsführender Herausgeber von Hochschulmanagement

  1. Da kann ich Ihnen nur viel Erfolg wünschen. Ist sicher kein ganz einfaches Geschäft. Wie finanziert sich so ein Organ eigentlich?

    • Die Finanzierung ist Sache des Verlages bzw. Verlegers, nicht des Herausgeberkreises. Ich vermute, dass sich die direkten Kosten durch Abonnements decken lassen, die Opportunitätskosten allerdings nicht (wenn man es nicht als Hobby betrachtet, welches Nutzen stiftet).

      • Sie und die Autoren sind also unentgeltlich ehrenamtlich tätig?

      • Ja, so ist das inzwischen in der Wissenschaft. Bei einigen Zeitschriften muss man inzwischen sogar für die Einreichung oder erst recht für Open Access (also die Freigabe im Internet für alle) zahlen, während reine Veröffentlichungsgebühren ein Kennzeichen von unseriösen Journalen sind.

      • Das gibt es in anderen Bereichen des Verlagswesens auch. Ist m.E. aber vor allem der Billig- und Gratis-Erwartungshaltung der Leserschaft geschuldet, welche die Verlage letztlich selbst verursacht haben. Die meisten Verlage haben viel zu lange gezögert, ihre Internetpublikationen kostenpflichtig zu machen und die erst spät eingeführten Bezahlschranken finden heute wenig Akzeptanz.

      • Das wissenschaftliche Verlagswesen funktioniert anders als das allgemeine und ist insgesamt sehr profitabel. Für kleine Nischenanbieter ist es allerdings immer schwierig.

  2. Pingback: Call von Hochschulmanagement zu Corona-Pandemie | Alexander Dilger

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