Kramp-Karrenbauer will in Mali Krieg spielen

Ansonsten bin ich selten einer Meinung mit Die Linke (oder auch der neuen SPD-Vorsitzenden Saskia Esken), aber das sind die richtigen Worte zu Bundesverteidigungsministerin „Kramp-Karrenbauer und die Sahel-Zone: ‚Gemeingefährlicher Wahnsinn'“. Die CDU-Vorsitzende möchte zusammen mit Frankreich in Mali Krieg spielen, statt Deutschlands Grenzen zu sichern und das eigene Land und unsere europäischen Partner zu verteidigen. Die ‚Bundeswehr soll sich wieder der Verteidigung widmen‘ und nicht planlosen Auslandseinsätzen, die mehr schaden als nutzen.

16 Gedanken zu „Kramp-Karrenbauer will in Mali Krieg spielen

  1. Ein Bundeswehreinsatz in Mali könnte sinnvoll sein, wenn damit Routen von Wirtschaftsmigraten abgeschritten und Terrorgruppen ausgeschaltet würden. Auch könnte Mali als Dank Auffanglager für Scheinasylanten aus Deutschland einrichten, die mandels Dokumenten von den Heimatländern nicht zurück genommen werden.

    Da das aber alles nicht der Fall ist, mutiert die Bundeswehr in Mali zur neuen französischen Fremdenlegion…! 😦

    • Es würde doch genau das Gegenteil passieren und die Bundeswehr würde viele Menschen direkt aus Mali einfliegen. Es sollte besser zivile Hilfe vor Ort für viel mehr Menschen geleistet werden.

    • Ein verstärktes Engagement der Bundeswehr in Mali würde wohl dazu führen, dass sich die Bundesregierung in ihrer unendlichen Güte veranlasst sieht, fortan jeden schwarzafrikanischen Flüchtlingsdarsteller, der behauptet aus Mali geflüchtet zu sein, aufzunehmen und ihm eine unbegrenzte Aufenthaltsgenehmigung oder besser gleich die deutsche Staatsbürgerschaft zu verleihen. Denn wohin soll er denn zurückkehren, der arme von Touareg, al-Qaida und Boko Haram verfolgte „Bibliothekar aus Timbuktu“? Da ist dann ja nichts mehr. Und solche Hochqualifizierten Geisteswissenschaftler braucht Deutschland doch dringender denn je, oder? Was für ein „Glück im Unglück“ …

      Der Zustrom aus „Syrien“ (wo es so gut wie gar keine Schwarzen gab) würde im Gegenzug erstaunlicherweise wohl schlagartig abebben, was ein weiteres schönes Mosaiksteinchen für die märchenhafte Erfolgsbilanz unserer besten Bundeskanzlerin aller Zeiten wäre und vielleicht die beste Empfehlung, Generalsekretärin der Vereinten Nationen zu werden. Alles gut.
      *Ironie aus*

      • @ 300sel

        Hier können Sie ein paar Hochqualifizierte Geisteswissenschaftler Bibliothekare aus vermutlich Pakistan in Leeds, England sehen, welche sich vollkommen britisch aklimatisiert haben.

        Interessanterweise keine Bibliothekarinnen und Geisteswissenschaftlerinnen. Was dazu wohl unsere Gender-Studies Feministinnen sagen?

        Die Männer in der Dritten Welt müssen uns jedenfalls für grenzenlos bekloppt halten.

      • @Patriot

        Und ich dachte, jetzt kämen erst einmal die ‚Drei Weisen aus dem Morgenland‘ und klopfen an der Tür:

        😉

      • @ 300sel

        Über Ihr verlinktes Video, welches zudem ja noch in Asien aufgenommen worden zu sein scheint, kann man ja noch etwas schmunzeln.

        Das von mir verlinkte Video ist aber ein untrügliches Zeichen, dass das ganze Gerede von Integration eine Lüge ist.

        Diese Leute denken ganz offensichtlich gar nicht daran in England ein englisches Leben zu führen und haben ihre archaischen und ultra-konservativen islamischen-kulturellen Traditionen aus Pakistan konserviert und leben diese nun hier weiter. Mit allem, was dazu gehört, inkl. strikter Geschlechtertrenung. Es ist naheliegend, dass diese Verhaltensweise sich auf sämtliche Bereiche des Lebens ausdehnt ( Frauen nicht die Hand geben, einheimische britische Frauen und Mädchen werden als Schlampen angesehen, Thema „Ungläubige“ etc).

        Das ganze linke Geschwätz von wegen Feminismus, Gleichberechtigung der Geschlechter, demokratische Werte, etc, wird hier vollkommen ad absurdum geführt. Diese Leute nutzen gezielt die Schwachstellen und Einfallstore einer linken/ linksliberalen Gesellschaft aus um dann doch ihre konservierte Gegengesellschaft rücksichtslos gegenüber derr einheimischen Gesellschaft hier zu implementieren und auszubauen. Über all ist es das gleiche Bild: In Indien geschieht dies, in Birma und eben auch hier. Bis 2015 hatten wir ja im Gegensatz zu GB, Benelux und Frankreich ja noch verhältnismäßig Glück, da die Türken sich zivilisatorisch weniger stark von den Europäern unterscheiden und die Hürden hin zu einer Assimilation weniger hoch sind…

      • @Patriot 31/12/2019 20:29

        Parallelgesellschaften, die sich über Generationen hinweg nicht im Gastland assimilieren, sind doch kein spezifisch muslimisch oder pakistanisches Phänomen. Das gibt es überall, wo Einwanderung oder Umsiedlung im großen Stil stattgefunden hat. Nicht nur in Europa, auch auf anderen Kontinenten.

        Denken Sie doch nur beispielsweise an die Buren in Südafrika, die meisten Schwarzen (ehemals Sklaven) in den USA, die „Russlanddeutschen“ in der Ex-Sowjetunion, die „Banatschwaben“ usw., usf..

  2. Es ist ein wiederkehrendes Thema hier, und man könnte sich ja mal der Mühe unterziehen, die Bedrohungslagen zu definieren und darauf aufbauend politische und insbesondere militärische Konzepte vorzuschlagen. So lange dies nicht der Fall ist, will ich mich näher bei Macron und Kramp-Karrenbauer positionieren.
    Die militärisch unterlegte Außenpolitik scheint mir bisher darin zu bestehen, einerseits möglichst viele innenpolitische Bedenken einzubinden, international und in der NATO andererseits nicht als der große Spielverderber benannt zu werden. Die Folge ist Ineffizienz und grandiose Mittelverschwendung wie in der Innenpolitik auch. Die Merkel-Kritiker können nicht mehr verlangen als sie selbst zu leisten bereit sind.

    • Es gibt keine militärische Bedrohung aus Afghanistan, Mali oder Syrien für Deutschland bzw. diese würde höchstens wie im Falle Chinas nur entstehen durch die Einmischung der Bundeswehr. Unsere Politiker schaffen also überhaupt erst die Probleme, die sie dann zu lösen vorgeben. Warum spenden Sie dem auch noch Beifall?

      • Worüber wollen wir reden:
        Über Bedrohung durch Migration ?
        Über Bedrohungen durch neue fundamentalistische Regimes ?
        Über militärische Bedrohung aus Russland mit der Unterabteilung Infiltration ?
        Und dann über die dazugehörigen Strategien ?

      • Mali ist nur zum Warmlaufen. Dort werden jährlich etwa 50 Tonnen Gold gefördert, die v.a. in den Export gehen. Die vermutetetn Reserven von einstmals 800 Tonnen dürften aber schon sehr bald erschöpft sein und dann gibt es in Mali kaum noch etwas zu holen für die Partner der „Nordatlantischen Vertragsorganisation“.

        Spannender wird es schon in Libyen:
        Auf welche Seite wird sich AKK stellen?
        Unterstützt sie NATO-Partner und Merkel-Freund Recep Tayyip Erdoğan oder Wladimir Wladimirowitsch Putin und unsere lupenrein demokratischen Saudischen Freunde im Kampf um die Demokratie in Libyen?
        https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/internationale-politik/id_87072734/tuerkei-erdogan-beantragt-militaereinsatz-in-libyen.html
        2020 wird außenpolitisch sicher ein sehr interessantes Jahr …

      • Ihnen ging es im letzten Kommentar um „militärische Konzepte“. Aus meiner Sicht machen diese nur bei einer militärischen Bedrohung Sinn (und vielleicht noch zur Abwendung einer humanitären Katastrophe, was aber strittig ist und in der Praxis oft mehr schadet als nutzt). Zivilen Bedrohungen einschließlich „normalem“ Terrorismus (die Anschläge vom 11. September waren ein Sonder- bzw. Grenzfall, wo Quantität in eine neue Qualität umschlug) ist eher mit der Polizei einschließlich Grenzpolizei und mit Geheimdiensten zu begegnen.

        Wenn Sie diese Einschätzung teilen, wie können Sie dann für einen Bundeswehreinsatz z. B. in Mali sein, von wo Deutschland in keiner Weise militärisch bedroht wird? Wenn Sie sie nicht teilen, was rechtfertigt dann für Sie militärische Gewalt und wie halten Sie es mit dem Verhältnismäßigkeitsprinzip?

    • Alexander Dilger sagte am 31/12/2019 um 22:58 :Ihnen ging es im letzten Kommentar um „militärische Konzepte“.
      EIN politisches Ziel: Verhinderung ungesteuerter Immigration
      Mittel: Herstellung von Sicherheit und /oder Entwicklungshilfe
      Sicherheit ist herstellbar durch Militärhilfe, besonders durch Militärtechnik.
      Entwicklungshilfe ist in politisch instabilen Ländern nur wirksam in enger Verzahnung mit Sicherheitshilfen.
      Hierbei ist zu beachten: Unentgeltliche Wirtschaftshilfe wird in vielen Entwicklungsländern als reine Dummheit der Geber angesehen, deren Grenzen es auszutesten gilt. Infolgedessen muss die jederzeitige Verzahnung mit Sicherheitshilfen kontrolliert werden (ein Defizit der USA wie Deutschlands in Afghanistan).
      Wenn Deutschland sich in einem Land sicherheitspolitisch engagiert, dann nicht nur zum Schein- wie es in Mali passiert. Halbe Sachen bewirken in der Tat häufig das Gegenteil des Beabsichtigten.

      • Wirtschaftliche Entwicklung führt erst einmal zu deutlich mehr Migration, die erst wieder bei einem ziemlich hohen Entwicklungsniveau zurückgeht. Ebenso führen Militäreinsätze zu mehr Migration aus den betreffenden Ländern, nicht weniger. Auch voller Einsatz führt nicht immer zum Erfolg, siehe Afghanistan oder den Irak. Es wäre viel besser, den Ländern zivil zu helfen, die das wollen, wobei freier Handel die beste Entwicklungshilfe ist.

      • Alexander Dilger sagte am 01/01/2020 um 23:51 :“. . .Wirtschaftliche Entwicklung führt erst einmal zu deutlich mehr Migration, die erst wieder bei einem ziemlich hohen Entwicklungsniveau zurückgeht. . . .“
        Sie beachten meine Ausführungen zur „Verzahnung“ von Instrumenten nicht, wiederholen vielmehr die bekannten Argumente zu den isoliert angewendeten Maßnahmen.
        Die Herstellung von Sicherheit ist zunächst eine nationale Aufgabe, zu der verschiedene Nationen der Unterstützung bedürfen. Diese Unterstützung muss man mit Entwicklungshilfe verzahnen, weil die Regierungen anderenfalls Geld entgegennehmen, ihre überschüssige Bevölkerung aber weiterhin als idealen Exportartikel betrachten (zahlen ihre Fracht selbst und schicken dann noch die Löhne), und sich im übrigen ihrer Regierungsverantwortung entziehen. Denn : Sicherheit und Einkommensperspektiven sind die Grundvoraussetzungen zum Verbleib im Lande. Es sind zusammengehörige Aspekte.

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