Wenig los zwischen den Jahren

Auch wenn die Zeitung jeden Tag ähnlich dick ist, passiert nicht jeden Tag gleich viel Wichtiges. Heute habe ich z. B. einmal wieder eine halbstündige Nachrichtensendung im Fernsehen gesehen ohne eine einzige echte Nachricht. Auch bei Google News finde ich nichts, worüber sich wirklich zu bloggen lohnt (vielleicht von den Beleidigungen des WDR im doppelten Sinne abgesehen).

Ich glaube, dass das kein Zufall ist. Natürlich gibt es Zufallsschwankungen hinsichtlich wichtiger Ereignisse. Aber es gibt auch Perioden, in denen grundsätzlich weniger passiert, weil die meisten Menschen einschließlich mir vor allem privaten Dingen nachgehen. In diesem Sinne wünsche ich eine geruhsame Zeit zwischen den Jahren. Denn wenn etwas mit Nachrichtenwert los ist, ist es leider meistens nichts Positives.

24 Gedanken zu „Wenig los zwischen den Jahren

    • Das sehe ich auch so, zumindest für die normalen Bürger, während Journalisten, Politaktivisten und soziale Medien ein Interesse an der Erzeugung von Nachrichten einschließlich Fake News haben.

      • Das funktioniert leider in Deutschland nicht, wahrscheinlich noch nicht mal in aufmüpfigeren Ländern wie z. B. Frankreich. Auch die Gelbwesten scheinen sich totgelaufen zu haben – leider.

        In D dachte ich schon bei der Einführung der Umweltplaketten – oder bei der Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung durch Tübingens grünen OB Palmer: Wenn alle das einfach ignorierten, bräche das Ordnungsamt zusammen.

        Aber tun sie leider nicht 😦

      • Die Aktion ist jedenfalls originell. Vielleicht richten sich dir Ö.R. ja mit ihrer eigenen Bürokratie zu Grunde. Und demnächst werde ich mal eine personenbezogene Datenauskunft nach Art. 4 Nr. 2 DS-GVO beim Finanzamt anfordern … 😉

    • Noch liegen die Rechenschaftsberichte der Landesverbände (hinsichtlich gestückelter Spenden unter 50 T€) nicht vor. Und vielleicht wurden auch Werbekosten-Zuschüsse für Produkt-Präsentationen bezahlt.
      Sie können aber heute noch (und vermutlich morgen) per Blitzüberweisung helfen, das neu entdeckte Millionen-Loch in der Finanzierung der AfD 2019 zu füllen.

      • „Sie können aber heute noch (und vermutlich morgen) per Blitzüberweisung helfen, das neu entdeckte Millionen-Loch in der Finanzierung der AfD 2019 zu füllen.“

        Neu entdeckt?
        Alle Jahre wieder trifft es besser …

      • „Die AfD hat eben keine Finanz- und Wirtschaftskompetenz mehr, auch was ihre eigenen Angelegenheiten angeht.“

        Das ist doch Quatsch. Anders als die SPD hat die AfD eben keine umfangreichen Beteiligungen an Unternehmen der Presse- und Medienlandschaft, mit denen sich die laut dem dubiosen und ziemlich antidemokratischen die etablierten Parteien begünstigenden deutschen Parteienfianzierungsrecht nötigen Einnahmen generieren lassen.

        Eigentlich müssten Sie ja als ehemaliges Eventuell-Mitglied einer Kleinstpartei auch für einen gerechteren und weniger Establishment-lastigen politsichen Wettbewerb hinsichtlich Parteienfinazierung und Abbildung sowie Teilhabe in den öffentlich-rechtlichen Medien sein.

        Natürlich kommen hier auch noch die Rücklagen hinzu, die die AfD für die Showprozesse in Sachen „Spendenskandal“ bei Meuthen, Reil und Weidel braucht, wobei ich hier der Meinung bin, dass diese drei Protagonisten und Gutverdiener zumindest einen Teil der Prozesskosten/ Strafe auch selbst begleichen sollten. Außerdem braucht man auch noch einige Rücklagen für die weitere künstliche Eskalation des willfährigen und abhängigen SPD/CDU-VS, bei dem eine Ausdehnung der „Rechtsextremismusdefinition“ erklärtes Ziel und politisch-überlebenswichtig ist.

        Schlußendliuch hat die AfD natürlich auch nicht die entsprechenden Großspender, auf die die verkrusteten und maximal-gloablistischen Dino-Parteien zurückgreifen können.

      • In wie vielen demokratischen Staaten dieser Erde gibt es „staatliche Parteienfinanzierung“. Könnten wir abschaffen, oder…?!?

      • Volle Zustimmung. Allerdings müssten dann Altparteien ihr mit Mitteln der staatlichen Parteienfinanzierung erworbenes Betriebs- und Barvermögen konsequenterweise abgeben, da sie sonst jüngeren Parteien gegenüber einen unverhältnismässigen Vorteil hätten und sich die Parteienlandschaft so kaum noch erneuern ließe.

  1. Geld weckt Begehrlichkeiten. Meine Erfahrung ist das der ordnungsgemäße Umgang mit Parteigeldern,Vereinsbeiträgen oder Spenden stets problematisch war und ist. Verantwortlichkeit im Umgang mit Geld und deren Verwendung ist schwach ausgeprägt. Sich selbst Vorteile zu schaffen oder gedankenlos Geld einzusetzten mit wenig Effizens dagegen nicht. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, bei Parteien allerdings eher selten.

  2. Wenn man mal von Kubickis Vermutungen zur kurzen Verfallszeit des neuen Dream Teams der SPD (kein halbes Jahr mehr) absieht, bietet die Politik in diesen Tagen keinen Aufhänger. Auch sind die ab 1.1. auf den Bürger treffenden Ereignisse (höhere Energiekosten, Versicherungskosten) hoffentlich fristwahrend abgearbeitet worden. Was mich in diesen angeblich ruhigen Tagen umtreibt, sind die Dispositionen hinsichtlich der künftigen Investitionsstrategie bei unmittelbarer Abhängigkeit von den Kapitalerträgen. Es brechen Informationslücken auf, weil es nicht wie 2008/2009 ist.

    • Frage: kann man sich da nicht an Bewertungsagenturen wenden, oder seriöse Vermögensberater? Risiken sind sicherlich im hohen Maße vorhanden.

    • @Klaus Wolfgang Berger
      „Was mich in diesen angeblich ruhigen Tagen umtreibt, sind die Dispositionen hinsichtlich der künftigen Investitionsstrategie bei unmittelbarer Abhängigkeit von den Kapitalerträgen. Es brechen Informationslücken auf, weil es nicht wie 2008/2009 ist.“

      Gleichwohl ich mich nicht unbedingt zum engeren Fanclub von Markus Krall und anderen Edelmetallhändlern zähle, denke ich, dass er (Krall) mit diesem Tichy-Interview sehr wahrscheinlich Recht behalten wird:

      • Der Markus Krall ist jetzt für meine Entscheidungen zur Umschichtung meines Depots nicht unbedingt hilfreich. Auch Roland Tichy fand das wohl nicht sehr praxisnah. Ich halte ja eigentlich mehr von Veränderungen aus dem bestehenden System heraus. Und hierzu verweise ich auf einen Beitrag von Paul Kirchhof in der FAZ vom 14.8.2019 mit dem Titel „Von Freiheit geprägt- Wirtschaftsverfassung im GG“ , den ich sehr zur Lektüre empfehle: https://is.gd/4gCCcu (FAZ Online). Ich vermute, dass Kirchhof hier eine große Anhängerschaft findet.

      • @Klaus Wolfgang Berger
        „Der Markus Krall ist jetzt für meine Entscheidungen zur Umschichtung meines Depots nicht unbedingt hilfreich.“

        Keiner dieser Auguren (egal ob Markus Krall, Max Otte, Dirk Müller, Andreas Popp, Friedrich und Weik oder wer auch immer) ist ein geeigneter Berater zur Umschichtung eines Depots. Dass ein Edelmetallhändler empfehlen wird, in Gold zu flüchten und ein Fondsmanager seine Fonds empfiehlt, liegt ja auf der Hand. Tendenziell sind aber Sachwerte – jedenfalls in der derzeitigen Lage – Papierwerten oder Geldbeständen auf Bankkonten in puncto Sicherheit haushoch überlegen. Einen Totalverlust mit Sachwerten zu erleiden, ist so gut wie ausgeschlossen und mit den Risiken einer Währungsreform quasi über Nacht muss man inzwischen einfach ganz realistisch rechnen.

  3. Ein gutes Datum heute zu sagen, dass es in 10 Jahren kein Smartphone mehr gibt. Wir bekommen für die Datenübertragung eine zweite Haut in Form von digitalen Tattoos. Reiskorngroße Chips unter die Haut gibt es ja schon heute. Wir brauchen dann kein Smartphone, da die Funktionen schon in unserem Körper intigriert sind. Damit werden wir dann in der Lage sein, durch Gedankenkraft Worte auf den Monitor zu bringen. Vielleicht kann dann auch die Stromversorgung von unserem eigenen Körper generiert werden. Deshalb kaufe ich mir kein neues Smartphone mehr.
    Das Klima macht mir jetzt keine Sorgen mehr. China, der größte Treibhausgasemittent wird im nächsten Jahr in die Bepreisung von CO2 Emissionen einsteigen. Wenn man weiß, dass um Shanghai alle 3 Wochen ein neues Kohlekraftwerk entsteht, sehe ich jetzt echte Chancen,die Schadstoffe in unserer Umwelt zu reduzieren.
    Guten Rutsch

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