Bundestag für Albanien und Nordmazedonien in der EU

Mit breiter Mehrheit ist der „Bundestag für Beitritt von Albanien und Nordmazedonien“ zur EU bzw. als ersten Schritt für die Aufnahme von ‚EU-Beitrittsverhandlungen mit Albanien [und] Nordmazedonien […]‘. Dabei sind beide Länder wirtschaftlich, politisch und kulturell viel zu weit von den bisherigen Mitgliedern entfernt und droht völlige Freizügigkeit für organisierte Kriminelle. Großbritannien wollen unsere Politiker ohne Abkommen ziehen lassen, weil sie nicht einmal zu kleinen Zugeständnissen wie der Befristung des Backstops bereit ist. Dafür sollen Länder ohne funktionierende Justiz, mit beschränkter Demokratie und viel Korruption aufgenommen werden – weil sie der EU selbst ähnlich sind?

7 Gedanken zu „Bundestag für Albanien und Nordmazedonien in der EU

  1. Dahinter steht die Besorgnis gegenüber zunehmendem russischen Einfluss in der Region. Die Nachteile für die EU sollen wegen der niedrigen Bevölkerungszahl der Kandidaten nicht so schwer wiegen. Kurzfristig müsste Deutschland seinen Einfluss in der EU dahingehend stärken, die Einwanderung in die Sozialsysteme zu verhindern (wie dies schon im Falle Rumäniens angezeigt gewesen wäre). Mittel- und langfristig ist das Thema ein Indiz für die schädlichen Folgen der Konfrontation mit Russland- militärisch, ökonomisch, für den Weltfrieden.

  2. Weitere Selbst-Entmachtung. Und all diese vielen Mini-Länder, die neuesten vermutlich besonders korrupt, haben genauso eine Stimme wie Deutschland. Dann bitte auch San Marino, Andorra, Liechtenstein und Vatikan aufnehmen, die letzten beiden hätten vielleicht sogar einen kleinen Nutzen.

    • Welchen Nutzen hätten die Steuer- und Zollparadiese San Marino, Liechtenstein und Andorra denn von einem EU-Beitritt? Solidarische Verarmung?

  3. Albanien und Nord-Mazedonien sind Staaten auf Drittwelt-Niveau. In deren rückständige Kultur herrschen teilweise noch archaische und gewaltaffinen Bräuche, die mit unserem modernen Europa nicht kompatibel sind, die man diesen Menschen nicht in wenigen Jahren austreiben wird.

    Es wird also wieder zusätzliche Zuwanderung in unsere Sozialsysteme geben und neue Einnahmequellen für Mafia-Banden. Die EU bräuchte eine große Reform, aber keine neuen, problematischen Mitgliedsstaaten! Vorwärts in den Abgrund…! 😦

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