Johnson rettet Thomas Cook nicht vor der Pleite

Thomas Cook, der älteste Reisekonzern der Welt, ist insolvent. „140.000 deutsche Urlauber sind betroffen“, 150.000 Briten und rund 300.000 weitere, vor allem europäische Urlauber.

Eines muss man dem britischen Premierminister Boris Johnson lassen: Er ist mutig und konsequent. Er hat dem Konzern mangels Zukunftsaussichten 150 Millionen Pfund (rund 170 Millionen Euro) an staatlicher Unterstützung verweigert und organisiert lieber die Rückholung der betroffenen Briten. Die deutsche Regierung wird dagegen vermutlich mehr Geld für die deutschen Tochtergesellschaften ausgeben, ohne sich ernsthaft um die Reisenden zu kümmern. Da verweist man auf die Insolvenzversicherung mittels Sicherungsschein, die jedoch auf insgesamt 110 Millionen Euro begrenzt ist, was nicht reichen wird.

Thomas Cook stand schon 2012 kurz vor der Insolvenz und hat sich bis heute nicht wirklich auf geänderte Reisegewohnheiten und Herausforderungen durch das Internet einstellen können. Aktuell ist der Konzern ein Opfer des noch gar nicht erfolgten Brexits, dessen Unsicherheiten das Pfund fallen lassen und den Briten die Reiselust nehmen. Die Konkurrenz kann sich jedoch nicht richtig über den Wegfall eines Wettbewerbers freuen, da sie nicht nur mit den gleichen Problemen zu kämpfen hat, sondern diese Insolvenz zu weiterer Verunsicherung führt. Man sollte aufpassen, wem man sein Geld für eine Reise oder gar Regierungshandeln anvertraut.

33 Gedanken zu „Johnson rettet Thomas Cook nicht vor der Pleite

  1. Richtig so. Johnson macht Schluss mit Vollkasko für Konzerne auf Steuerzahlers und mithin vor allem des Mittelstands Kosten. Daran könnten sich andere (allen voran die Bundesregierung) ein Beispiel nehmen.

  2. Das Geschäftsmodell von Thomas Cook war schon lange nicht mehr zeitgemäß. Dennoch hatten sich ausländische Investoren zur „Rettung“ gefunden, was offenbar nicht ganz gereicht hat. Scheitern und Selbstbereinigung des Marktes sind grundsätzlich sinnvoll. Auch wenn einem einfache Angestellte ob drohender Arbeitslosigkeit leid tun können, während sich sogenannte Top-Manager über viele Jahre mit dicken Millionen-Boni die Taschen voll machten.
    Ja, man muss aufpassen, wem man sein Geld anvertraut und auch, für wen oder was man seine Arbeitskraft einsetzt.
    Schließlich: Was sind weitere Zombie-Unternehmen, deren Zusammenbruch droht, auch in anderen Branchen? Deutsche und europäische Banken, nennenswerte Teile der (deutschen) Automobilindustrie, weitere Beispiele zur Diskussion?

    • In jeder Branche gibt es mehr und weniger erfolgreiche Unternehmen. Wenn eine ganze Branche in Gefahr gerät, liegt das entweder an grundlegenden technologischen Umwälzungen oder extrem schlechter Politik. Wie kann z. B. die Bundesregierung die Automobilindustrie als wichtigste deutsche Branche derart angreifen?

      • Einer der weltweit wichtigsten Zulieferer der Automobilindutrie, die deutsche Schaeffler-Gruppe, hat sich bereits auf die von den grünen Ideologen gewünschte INdustrierevolution eingestellt wirbt massiv für ihre Elektroantriebssparte:
        https://www.schaeffler.de/content.schaeffler.de/de/produkte-und-loesungen/automotive-oem/sytstempartner-automobilindustrie/index.jsp

        Allerdings steht zu befürchten, dass nicht alle Schlüsselplayer so konsequent und flexibel reagieren (können).

      • Ich halte es auch nicht für gut, wenn sich große Firmen allein an den tagespolitischen Vorgaben orientieren, als wenn unsere Politiker besser wüssten, welche konkreten Technologien sich am Ende durchsetzen werden. Trotz massiver Unterstützung dürfte das eher nicht Elektroautos sein.

      • Die Schaeffler-Gruppe und auch die von ihr in einem beinahe tödlichen Kraftakt übernommene Continental AG tüfteln schon lange an Lösungen für Elektromobilität herum. Ich bin am Sitz des Unternehmens aufgewachsen und kenne den heutigen Mehrheitsgesellschafter und Aufsichtsratsvorsitzenden schon aus meiner Schulzeit. Daher weiß ich, dass er sich ganz sicher nicht einfach mal eben von der Tagespolitik treiben lässt.

        Beim Elektroantrieb ist das Problem nicht die Antriebstechnologie als solche (Elektromotoren sind hervorragend und haben gegenüber Verbrennungsmotoren eigentlich nur Vorteile), sondern die Energieversorgung. Eine sinnvolle Lösung wäre, sie per Oberleitung, Induktion (ähnlich einer Carrerabahn) oder Brennstoffzellen und kleinem Puffer-Akku im Fahrzeug mit dem benötigten Strom zu speisen. Die Bereitstellung einer entsprechenden Infrastruktur ist aber teuer und nicht in den von Grünen, Merkelisten und anderen Utopisten vorgegeben Zeiträumen realisierbar. Der derzeit von Politik und grünen Baalen favorisierte Weg von Akku-Fahrzeugen führt hingegen geradewegs in die nächste Umweltkatastrophe.

        Auch Wasserstoff aus den stark volatilen erneuerbaren Energien wäre ein interessanter und zukunftsweisender Beitrag. So wäre die Sonnen- und Windenergie tatsächlich speicherbar und würde die Netze in Ruhe lassen. Diesen im großen Stil kostengünstig zu produzieren und auch die Probleme mit der Flüchtigkeit des Wasserstoffs alltagspraktikabel zu lösen, sind im Moment aber wohl immer noch Zukunftsmusik.

      • Es gibt viele mögliche Technologien. So gab es doch z. B. früher mehr Oberleitungsbusse. Die Politik sollte keine Lösungen vorgeben, sondern nur den Rahmen aufspannen. CO2-Zertifikate sind die beste Lösung, wenn man den Ausstoss überhaupt begrenzen will. Diese sollten möglichst global vergeben werden. Dass die meisten Ländern nicht mitmachen wollen, ist doch kein kleines Detail, welches man einfach übergehen kann.

      • Da widerspreche ich Ihnen systematisch gesehen nicht. Allerdings bezweifle ich, dass der Handel mit CO2 Zertifikaten tatsächlich verlässlich funktionieren könnte, da schon die Einhaltung der Grenzen für CO2-Emissionen nicht wirklich zuverlässig überprüft werden kann.

      • Man könnte auch bei der Förderung der fossilen Energieträger ansetzen. Es müssen auch nicht alle Länder mitmachen, sondern es wären auch Sonderzölle denkbar, die am CO2-Gehalt ansetzen. Deutschland allein oder auch die EU sind jedoch zu klein für eine globale Lösung. Es ist sowohl ineffizient als auch ineffektiv, hier einen dreistelligen Eurobetrag für jede Tonne C02 anzusetzen, während bei den größten Emittenten der Preis null oder durch Subventionen sogar negativ ist.

      • Wie auch immer – so lange nicht alle Industriestaaten und alle Staaten mit hoher Einwohnerzahl mitmachen, sind die krampfhaften Bemühungen Deutschlands und der EU ohnehin ohne Relevanz.

      • Es wird vermutlich nur Elektro Fahrzeuge in Zukunft geben. Ob mit Batterie gespeist ? Sehe ich nicht für lange. In China testet man inzwischen die 2.Generation „Batterie“. Das eigene Fahrzeuge sehe ich auch nicht wie bisher. Es wird weniger Fahrzeuge geben. Zumindest in den Ballungscentren. Die Industrie wird sich anpassen. Es ist ein Trugschluss, dass die Politik noch irgend eine Weichensetzung setzen kann. Die Politik wird erneut von der nun digitalen Revolution (Zeitalter) getrieben um möglichst Einkünfte (Steuern) auch zukünftig zu haben.

        Zitat :
        DIE GRÜNEN befürworten eine bedürfnisorientierte Technikentwicklung auch im Kommunikationsbereich.
        DIE GRÜNEN unterstützen den Widerstand gegen IuK-Techniken [Informations- und Kommunkiations-Techniken, Anm. des Autor] und fordern:

        • Keine Digitalisierung des Fernsprechnetzes.
        • Keine Dienste- und Netzintegration im Fernsprechnetz (ISDN).
        • Keine Glasfaserverkabelung (Breitband-ISDN).
        • Stopp des Kabel- und Satellitenfernsehens.
        .
        Bundestagswahlprogramm der Grünen 1987, Seite 46f

        Wie aberwitzig diese 40 Jahre alten Forderungen zu dem heutigen Leben ist.

        Genauso werden wir über viele Politik Ideen in 40 Jahren lachen.

      • Der Bundesregierung ist doch jedes Mittel recht, um die Leistungsträger der Gesellschaft noch stärker abzukassieren. Um Umweltschutz oder Nachhaltigkeit ging es dabei in Wahrheit noch nie. Das sind nur vorgeschobene Pseudo-Argumente, um den unkritischen Dummbürgern (und die stellen leider die große Mehrheit) das „notwendige Opfer“ scheinbar plausibel zu verkaufen. Wir leben in einer Fake-Welt.

      • Die TH Insolvenz führt in der Getränkebranche zu ersten Handlungen. Die betroffenen Hotel verlieren erhebliche Umsätze durch nicht bezahlte Übernachtungen und Verzehr von Urlaubern. Die Hotelbetreiber haben aber ein weiteres Problem. Die Buchungen der nächsten Zeit durch TH sind storniert. Dies in der schwachen Zeit. Die finanzielle Schwächung führt zu verzögerter Zahlungen. Hier auch die Getränkelieferungen aber auch die Subunternehmer für Reinigung oder Restaurant. Die begleitenden Banken haben teilweise den Alarmknopf gedrückt. Ebenso beim Getränkegroßhandel. Die Zombie Firmen sind im Radar. Metro, REAL werden kritisch gesehen.Die Getränkehersteller werden vorsichtiger bei Lieferantenkredit. Kurzum. Es wird spannend.

        Hier in Hamburg haben gekündigte Bankangestellte riesen Probleme eine neue Beschäftigung zu finden. Ich kenne welche die drei Stufen niedriger einen Job in Hannover angenommen haben und ihre finanzierten Wohnungen nun aufgeben wollen/müssen und verzweifelt teure Mietwohnungen vor Ort suchen.

        Bei den Subunternehmen aus den o.a. Bereich ist die Unruhe groß. Wenn die finanziellen Nöte bis zum Arbeitnehmer durchschlagen, durch Kurzarbeitergeld oder Arbeitslosigkeit dürfte der Konsum auch einen erheblichen Rückgang verzeichnen.

        Selbst kann ich feststellen, dass der Privatkunden Umsatz deutlich nachgelassen hat. Meist Bürger der mittleren Führungsebene, die sich Getränke nicht mehr liefern lassen, sondern wieder selbst holen. Bei einer namhaften Bank die ich beliefere, werden von 9 Angestellten in der Filiale nur 3 bis Ende Oktober übrig bleiben. Selbst eine Schließung der Filiale in 2020 ist sehr wahrscheinlich.

        Die Stimmung dort vor Ort ist miserabel. Kollegen von gestern werden zu Rivalen, wer darf bleiben. Der KUNDE ist eine Gefahr für den Erhalt des Arbeitsplatz. Macht er Ärger, verursacht er Probleme usw. Bloß nichts falsch machen.

        Diese Mitarbeiter Stimmung findet man in allen Zombie Unternehmungen. Auch bei Metro oder Real. Wer wird bei Verkauf übernommen.

        Die Politiker leben in einer parallelen Welt. Das reale Deutschland mit seinen Sorgen kennen die gar nicht. Ich behaupte die Schwarmintelligenz der Bevölkerung weiß, dass schwere Zeiten gestartet sind und man hilflos ohne politische Führung in eine vermutliche wirtschaftliche Katastrophe stolpert.

        Die Medien tun ihren Teil dazu bei. Alles was mal Respekt qua Funktion hatte, wurde nieder gemacht. Banker, Politiker, Unternehmer. Mit Unternehmer meine ich nicht die angestellten AG Vorsitzenden, sondern Unternehmensbesitzer.

      • Das Schlimmste an der angeblichen Klimarettung ist nicht einmal das Abkassieren, sondern die völlige Ineffizienz. Hier werden gigantische Ressourcen, auch der Umwelt, ohne Nutzen für irgendwen zerstört bzw. die grünen Profiteure bekommen viel weniger dadurch, als alle anderen verlieren.

      • Alles richtig. Aber warum bremst diesen Narrenhaufen niemand ein?

      • Frau Merkel steht doch trotz kleinerer verbaler Differenzen im Grunde dahinter und ist schon mit ganz anderen Narreteien durchgekommen.

      • Ja, aber diejenigen, die sie immer weiter so schalten und walten lassen, sind schon auch Narren. Nicht nur in der CDU, sondern beispielsweise im Schloss Bellevue oder einfach nur in der Wahlkabine.

      • Ja, doch es fehlt eine echte Alternative, mit der Frau Merkel realistisch abgewählt werden könnte. Wir hatten einmal gedacht, dass sich die AfD dazu entwickeln könnte, doch es ist leider anders gekommen. Nun kann man eigentlich nur noch auf ihre schlechte Gesundheit hoffen, die ich allerdings selbst ihr nicht wirklich wünsche. Wir bräuchten dringend Amtszeitbegrenzungen in Deutschland, die aber auch keine Partei oder gar Regierungskoalition beschließen würde.

      • Mit der Amtszeitbegrenzung haben Sie völlig Recht. Das sehe ich genauso.

        Die Alternative zu Frau Merkel müsste derzeit zunächst einmal die CDU selbst liefern. Tut sie es nicht (was wohl zu erwarten ist), wird sie vom Wähler abgestraft werden wie die SPD. Wohin die Wähler dann abwandern, bleibt abzuwarten.

  3. Interessant ist auch der Aspekt, dass Thomas Cook offenbar eine gewisse Systemrelevanz hat. So soll es in einigen Haupturlaubsregionen wie Mallorca, aber auch Kreta und Griechenland (!) erhebliche Sorgen geben, wenn ein Hauptpfeiler der Tourismus-Wirtschaft wegbricht und nicht so schnell kompensiert werden kann.

    • So ist das eben in der Marktwirtschaft. Auch wenn sich Pauschalreisen kaum vom Urlaub in der Planwirtschaft der DDR oder des Dritten Reiches („Kraft durch Freude“) unterscheiden …

  4. Es ist zu vermuten, dass viele Kleinunternehmer ( Hotel, Pensionen) ihre Rechnungen nicht bezahlt bekommen. In einigen Urlaubsländern spricht man schon von Millionen Ausfall mit entsprechenden Folgen.
    Hier zeigt sich, dass die Überlebensgelder für Anleihen, abgesichert durch Versicherungen bei Totalausfall, von Hedgefond letztlich wieder den Mittelstand schädigt.
    Thomas Cook Insolvenz könnte der erste Stein zum Domino – Effekt des Sterbens der Zombie Firmen sein.
    Hingegen glaube ich nicht, dass die Masse der Bürger zukünftig auf Touristik Konzerne verzichten werden. Dafür sind die viel zu bequem geworden sich Flug, Hotel selbst zusammen zu stellen und zu buchen.
    Es bleibt die Hoffnung, dass sich dieser Wirtschaftszweig nun besinnt und wieder vernünftige Preise fordert für die Leistung.

  5. Die Frühndikatoren sagen: Thomas Cook wird kein Einzelfall bleiben. Der Einkaufsmanaagerindex = PMI Index (https://twitter.com/hashtag/PMI?src=hash) ist im September auf den tiefsten Stand seit Sommer 2009 gefallen. 2008 lässt grüßen,denn wir sind auf dem Weg in eine erntshafte Rezession. Die Zentralbanken haben ihr Pulver verschossen.Die negativen Zinsen zerstören Banken. Die Politik arbeitet an der Zerstörung unseres Wirtschaftsfundaments. Die verblödete Jugend läuft einer Autistin hinterher und demonstriert für höhere Benzinpreise. Der TV Konsument wird auf allen Kanälen darüber belehrt, dass wir das Klima schützen müssen. Wie man allerdings ein statistisches Mittel (und nichts andere ist das Klima) schützen kann, wird nicht verraten. Friedrich Merz hat es auch schon erkannt: es geht den Eliten eigentlich nicht ums Klima, sondern um die Zerstörung der freien Markwirtschaft. Aber Sozialismus lässt sich dem gehirngewaschenen Schlafmichel natürlich schlecht verkaufen, also streicht man den Weg in die DDR 2.0 grün an und lässt ihn glauben, er könnte mit höheren Abgaben die Welt retten. Verschwiegen wird, dass Methan, FCKW oder das SF6 (Schwefelhexaflourid) wesentlich stärkere Treibhausgase als CO2 sind. 1 kg des SF6 Gases ist, auf einen Zeitraum von 100 Jahren betrachtet, genauso wirksam wie 26 087 kg Kohlenstoffdioxid (CO2). Verschwiegen werden im öffentlichen Diskurs auch Studien, die den Treibhauseffekt bestreiten. (https://www.youtube.com/watch?v=Kvo2KwnX3TM).

    • Hat Condor den Betrieb denn auch schon eingestellt?
      Die werden doch sicher von der Lufthansa zurück gekauft oder von Hans Rudolf Wöhrl übernommen … 😉

      • Soeben verkündet Condor via Facebook, dass der Bund und das Land Hessen einen 6-monatigen Überbrückungskredit von 380 Millionen Euro zur Verfügung stellen, vorbehaltlich der Zustimmung der EU…!?!

    • @francomacorisano: „Ich bin selbst Opfer. Ob mein Condor-Flug am 13.11. stattfindet, weiß heute niemand…“ und
      „Soeben verkündet Condor via Facebook, dass der Bund und das Land Hessen einen 6-monatigen Überbrückungskredit von 380 Millionen Euro zur Verfügung stellen, vorbehaltlich der Zustimmung der EU…!?!“
      Ich vermisse hier die in Sachen Air Berlin geäußerte Empörung https://t1p.de/xqv2g4 oder wie sonst außer eigener Betroffenheit ist diese geistig moralische Wende (nach Kohl) zu erklären ?

      • Grundsätzlich bin ich nach wie vor dagegen, dass der Staat strauchelnde Unternehmen rettet. Sie haben aber durchaus recht, dass man so etwas anders sehen kann, wenn man selbst Betroffener ist.

        Condor ist eine hoch gesunde Fluglinie, die letztes Jahr fast 40 Millionen Gewinn gemacht hat. Die Probleme liegen beim Mutterkonzern Thomas Cook. Das Staat hat da schon eine Verpflichtung, Moderation zu betreiben und provitable Unternehmen nicht alleine zu lassen.

        Ich wehre mich aber dagegen, dass Steuergeld verschwendet wird, um Zombi-Banken, Pleite-Unternehmen oder failed states zu „retten“…!

      • Theoretisch sollten wirtschaftlich gesunde Tochterunternehmen eines insolventen Konzerns ausgegliedert und fortgeführt werden, da alle davon profitieren, auch die Insolvenzgläubiger. Tatsächlich gibt es gravierende Insolvenzprobleme, die auch gesunde Konzernteile zerstören können. Noch schlimmer sind Bankenpleiten, die auch ganz andere, eigentlich gesunde Unternehmen gefährden.

      • Ich empöre mich!

        Jeder UnternehmeR und jedes mittelständische Unternehmen wäre in vergleichbarer Lage einfach im Regen stehen gelassen worden. Aber Konzernen mit vielen Mitarbeitern und Kunden wird populistisch geholfen, auch wenn der Schaden für den einzelnen Betroffenen gar nicht mal so besonders hoch ist. Das ist nichts als billiger, populistischer Stimmenkauf. Banana Republic of Germany!

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