Scholz will mehr Insolvenzen durch Verbot der Verlustabschreibung

Der deutsche „Staat erzielt im ersten Halbjahr 45,3 Milliarden Überschuss“, aber die SPD und ihr Finanzminister denken sich trotzdem ständig neue Steuern und Schikanen für die Steuerzahler aus. Die ‚SPD will Vermögensteuer statt Vermögen‘, der ‚Solidaritätszuschlag soll nur teilweise abgeschafft werden‘ und, ganz aktuell, Finanzminister Olaf „Scholz plant Vorstoß gegen Verlustabschreibungen – und greift Anlegern in die Tasche“. Verluste mit Aktien und Anleihen sollen bei einer Unternehmensinsolvenz (und auch Staatspleite?) nicht mehr steuerlich angerechnet werden. Der Staat möchte also an Gewinnen partizipieren, aber Verluste dürfen nicht mehr verrechnet werden, was ohnehin schon auf die jeweils gleiche Anlageklasse beschränkt wurde.

Der konkrete Plan ist jedoch noch absurder und schädlicher, weil das (erst einmal?) nur im Insolvenzfall gelten soll, aber nicht bei einem Verkauf kurz davor. Wer also insolvenzgefährdete Titel noch schnell abstößt, wird vom Finanzminister belohnt, was die Insolvenzgefahr erhöht und Insolvenzgerüchte schnell selbsterfüllend machen kann.

Ein Gedanke zu „Scholz will mehr Insolvenzen durch Verbot der Verlustabschreibung

  1. Verluste aus Insolvenzen von Unternehmensbeteiligungen (an anderen Unternehmen) sind für Unternehmen schon länger nicht mehr abschreibbar. Jetzt also dasselbe Spiel für private Investoren. Damit fährt der superschlaue Finanzminister risikobereite Unternehmen ohne Not gegen die Wand und hemmt die Risikobereitschaft zur Investition in Start-ups noch weiter. Dümmer geht´s nicht. Deutschland haben fertig.

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