Wieder Mitglied beim Deutschen Jugendherbergswerk

Nach vielen Jahren Pause bin ich jetzt wieder Mitglied (diesmal zusammen mit der ganzen Familie) beim Deutschen Jugendherbergswerk (DJH) geworden, da ich noch eine ‚Vater-Kinder-Reise in Niedersachsen‘ plane. Über die Reise selbst werde ich noch berichten, doch bei der Mitgliedschaft, die Voraussetzung für die Übernachtung in Jugendherbergen ist, fällt auf, was mich auch schon beim letzten Mal störte, nämlich dass sie sich immer um ein Jahr verlängert, wenn sie nicht bis Ende September des Vorjahres gekündigt wird. Zumindest bei kommerziellen Anbietern soll eine solche Praxis demnächst verboten werden (siehe „Verbraucherschutz: Gesetz gegen Kostenfallen und lange Vertragslaufzeiten“ und bereits ‚Mehr Vertragsfreiheit statt Verbot längerer Vertragslaufzeiten‘), die eigentlich dafür spricht, gleich wieder zu kündigen.

7 Gedanken zu „Wieder Mitglied beim Deutschen Jugendherbergswerk

  1. Das wird wieder so eine Reform, die für die meisten schön und gerecht klingt, die aber im Nachhinein keiner mehr zurücknimmt, auch weil die negativen Folgen – wie höhere Preise für Handys – nicht kausal auf diese Reform, sondern auf die Raffgier der bösen Kapitalisten zurückgeführt wird. In der Folge gibt es dann Preissteigerungsbremsen oder ähnliche „gerechte“ Korrekturen“, weil der Markt scheinbar nicht funktioniert.

  2. Wer beim DJG Mitglied ist, kann dort bei mittelmäßigen Standard äußert günstig übernachten. Davon machen Handwerker und Außendienstler regen Gebrauch und verderben Hotels und Pensionen das Geschäft. Solange dieser Mißbrauch geduldet wird, ist staatliche Unterstützung für das DJG mehr als fragwürdig.

    • Das könnte tatsächlich am eigentlichen Zweck des DJH vorbeigehen. Ich selbst habe aber kein schlechtes Gewissen, weil ich mit Kindern reise (zwar noch keine Jugendliche, aber Familien halte ich für förderungswürdig, zumal die anderen Angebote oft nicht wirklich darauf zugeschnitten sind).

    • Bin zwar seit langem DJH Mitglied, habe die Jugendherbergen aber bisher nicht für Familienreisen in Erwägung gezogen. Meines Wissens muss man locker 20 Euro und mehr pro Person rechnen, so dass man bei einer 4-5 köpfigen Familie schnell bei 100 Euro ist. Und damit liegt man nicht unbedingt (viel) günstiger als so manche durchaus akzeptable Ferienwohnung, die man mitunter auch schon für wenige Tage mieten kann. Lediglich bei Rundreisen mit täglich neuer Unterkunft erscheint das Angebot im Vergleich zu Hotels und Pensionen ggf. interessant.

      • Ja, Übernachtungen dort sind nicht wirklich billig. Ob sie für Familien gut sind, werde ich demnächst erfahren und berichten.

  3. Pingback: Mit Kindern in Jugendherberge hinter Nordseedeich | Alexander Dilger

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