E-Scooter- und Fahrradfahrer in München

Die letzten Tage war ich mit der Familie in München. Bei jeder Reise kann man zahlreiche Erfahrungen machen. Heute berichte ich über meine mit E-Scootern (und Fahrrädern). Diese sind in München in kürzester Zeit (wohl seit Mitte Juni) zu einer echten Plage geworden. Besoffene Fahrer sind mir zwar nicht aufgefallen (siehe „Die erschreckende Wahrheit über E-Scooter in München – Polizei geschockt: ‚Schon heftig!'“), aber sie fahren überall über Gehwege und durch Fußgängerzonen ohne Rücksicht auf Passanten einschließlich Kindern. In diesem Ausmaß habe ich das anderswo noch nicht erlebt. Allerdings verhalten sich die Radfahrer in München auch nicht besser und klingeln sogar auf reinen Fußwegen in voller Fahrt, um Kinder zu verscheuchen. In Münster gibt es (relativ) mehr Radfahrer, aber weniger dreiste. Was die Elektroroller angeht, so verstehe ich deren Nutzen nicht. Um mit meinen Kindern mitzuhalten, würde ich mir eher einen Tretroller zulegen.

3 Gedanken zu „E-Scooter- und Fahrradfahrer in München

  1. Diese ganzen E-Scooter sind nette Gimmicks vor allem in den Innenstädten für die „hippe“ junge Bionade-Linke und die E-Fahrräder für deren Eltern aus der Rotwein-Linken. So sollen sie schon heute am Geschmack der Zukunft Teil haben und neue Motivation für den Kampf gegen das alte zurückgebliebene Europa der „bösen alten weißen Männer“ erhalten. Ganz nebenbei können sie sich dann besonders ökologisch fühlen, da aktuell „E“ ja die begehrteste Währung ist und längst in Sachen Nachhaltigkeit den Grünen Punkt abgelöst hat.

    Und wie sonst auch im Leben haben die Bessermenschen natürlich auch immer freie Bahn. Andere müssen sich ihren Vorstellungen halt anpassen. An die kleinen schwarzen Kinderhände, die in Afrika Kobalt im Bergbau für deren Modeticks abbauen müssen, denken diese natürlich nicht. Genau wie Langstreckenluisa alles ein und dieselbe heuchlerische Klientel wohlstandsverwöhnter Gutmenschenkinder, die glauben wenn sie Spiegel lesen und alles dort befolgen, kennen sie die Welt und sind an der Spitze der Moral.

  2. In Marseille werfen Kinder und Jugendliche die Elektroroller ins Hafenbecken. Angeblich ist Elektroroller-Weitwurf dort der neue Trendsport. Die Folgen für die Umwelt sind fatal: https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/kriminalitaet/id_86140502/frankreich-marseille-taucher-fischen-zahlreiche-e-scooter-aus-hafenbecken.html

    Welchen Nutzen (auf welchem Gebiet auch immer) dieses Fortbewegungsmittel bringen soll, ist mir ein Rätsel. Zum einen steigen eher Radfahrer und Fußgänger auf das Vehikel E-Scooter um (weniger Autos sind deshalb trotzdem nicht in den Städten unterwegs), zum anderen erstaunt mich sehr, wie großzügig unsere Behörden im Falle dieser Plage mit Verkehrs- und Umweltsündern umgehen.

    Grün getriebener Wahnsinn eben.

  3. Pingback: Bayern-Urlaub | Alexander Dilger

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