Strache-Video zeigt Korruption und Wahlbeeinflussung

Bereits am Freitag tauchte ein Video auf, welches Heinz-Christian Strache mit äußerst kompromittierenden Aussagen zeigt (siehe „FPÖ-Chef stellte gegen Wahlkampfhilfe Staatsaufträge in Aussicht“). Er stellte 2017 vor den Nationalratswahlen, nach denen er Vizekanzler der Republik Österreich wurde, einer vermeintlichen russischen Investorin Staatsaufträge in Aussicht, wenn sie die Kronen-Zeitung übernimmt und zu seinen Gunsten beeinflusst. Das ist eindeutig Korruption und wohl auch Landesverrat. Folglich musste er am gestrigen Samstag zurücktreten (was hier schon beim thematisch nicht passenden Beitrag ‚München wird Meister vor Dortmund‘ ausführlich diskutiert wurde). In der Folge verkündete Kanzler Sebastian Kurz von der ÖVP das Ende der Regierungskoalition und zusammen mit Präsident Alexander Van der Bellen Neuwahlen im September. Ob die übrigen FPÖ-Minister bis dahin im Amt bleiben, ist fraglich. Zumindest Innenminister Herbert Kickl wird wohl noch gehen müssen, wobei er sich bislang weigert, was zum Koalitionsbruch beitrug.

Der Rücktritt von Herrn Strache ist richtig, andernfalls hätte ihn der österreichische Kanzler entlassen müssen. Dieses schwere Fehlverhalten lässt sich auch nicht mit etwas Alkohol wegerklären. So darf man sich nie verhalten und ein Spitzenpolitiker mit Regierungsverantwortung schon gar nicht. Warum kommt ein solches Verhalten trotzdem immer wieder vor, nicht nur bei der FPÖ, sondern früher auch bei ÖVP und SPÖ, aktuell bei der AfD mit ihren vielen Skandalen oder seinerzeit auch bei der CDU mit illegalen Parteispenden, mit denen Bundeskanzler Helmut Kohl und der heutige Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble persönlich zu tun hatten? Es gibt eine Parallele zum Doping, welches auch nicht von einzelnen charakterlosen Sportlern nur zum Spaß oder aus Trainingsfaulheit betrieben wird, sondern das systematische Vorteile in einem sehr kompetitiven Umfeld verschafft, solange man sich nicht erwischen lässt.

Herr Strache hat sich selten dämlich verhalten, wurde aber auch hereingelegt. Denn es ging gar nicht wirklich um Korruption, sondern eine Falle, die ihm gestellt wurde. Wer dahinter steckt, ist noch nicht geklärt. Auffällig ist jedoch, dass das Video von 2017 stammt und gerade jetzt an die Öffentlichkeit gelangt. Vermutlich will da jemand Einfluss auf die Wahl zum EU-Parlament nehmen. Auf jeden Fall wird die Politik in Österreich massiv beeinflusst. Wer das Video hatte, konnte bestimmen, wann die Regierung in Österreich stürzt. Man beklagt sich sonst, dass Russland auf demokratische Wahlen im Westen Einfluss nehmen würde. Vielleicht steckt sogar Russland hinter dem Video, aber es könnte auch eine andere ausländische Macht sein, z. B. Akteure in Deutschland. So prahlte schon vorher der gar nicht witzige Satiriker Jan Böhmermann mit Wissen aus dem Video. Sollte er es gar selbst auf Kosten der deutschen Zwangsbeitragszahler in Auftrag gegeben haben, wäre das der nächste Riesenskandal.

63 Gedanken zu „Strache-Video zeigt Korruption und Wahlbeeinflussung

  1. Es gibt sie also doch, die Möglichkeit der Prüfung der charakterlichen Eignung einer Person. Im Zuge der Expertenanhörung im Deutschen Bundestag zur Reform des Sachverständigenrechts wurde der Vorschlag eingebracht, (gerichtlicher) Sachverständiger könne nur sein, wer für eine derart verantwortliche Position charakterlich geeignet ist, da der Sachverständige eines der höchsten Beweismittel im gerichtlichen Verfahren darstellt. Dagegen wehrten sich andere Experten, vornehmlich ausgerechnet aus dem Umfeld der Kinder- und Jugendhilfe, einem der lukrativsten Industriezweige in diesem unseren Lande. Sie argumentieren, die Forderung sei unrealistisch, man könne eine charakterliche Eingang nicht prüfen, es gäbe dafür keine Meßmethoden. Dem gegenüber ist der Alleininhaber eines Sachverständigenbüros, das seit Jahren ca. 80% aller familiengerichtlichen Gutachten erstellt hat und davon je 40% des Honorars einstreicht, Multimillionär. Er zeichnet sich leider nicht durch besondere charakterliche Eignung aus, sondern unterhält Verbindungen zu den höchsten Kreisen von Justiz und Politik. Merkwürdigerweise kann man das juristisch undefinierte sogenannte „Kindeswohl“ (nicht zu verwechseln mit dem Wohl eines Kindes) ebensowenig prüfen, weshalb das Stichwort „Kindeswohl“ immer wieder gerne von Jugendämtern als Totschlagargument eingesetzt wird, wenn keine konkreten Fakten zur Verfügung stehen. Ebenso merkwürdig, dass das Gesetz für einen ehrenamtlichen Einzelvormund eine persönliche Eignung vorschreibt, die das Gericht zu prüfen hat, wenn dieser subsidiär anstelle eines Amtsvormunds einzusetzen ist. Es kam, wie zu erwarten war: Sehr schnell erkannte die Politik die Gefahr, dass dieselbe Forderung nach charakterlicher Eignung dann auch für Richter und für Politiker aufgestellt werden könnte. Die Forderung nach einer charakterlichen Eignung des Sachverständigen kam also also nicht ins Gesetz, der Richter kann also weiterhin nach freiem Ermessen einen Sachverständigen bestimmen, und wenn es seine Großmutter oder sein Kumpel vom Golfplatz ist, weil er diese Person für sachverständig hält. Wie der aktuelle Fall aus Österreich aber ganz deutlich zeigt, ist die Prüfung der charakterlichen Eignung sehr wohl möglich, ist aber von Seiten unserer Bundesregierung nicht gewollt. Um so merkwürdiger, welche deutschen Politiker nun so tun als ob jeder deutsche Politiker mit Ausnahme der AfD die Charakterprüfung bestanden hätte. Ich kenne mindestens einen EU-Abgeordneten und mindestens 2 Kandidaten für die Wahl am kommenden Wochenende, die die Prüfung nicht bestanden haben. Einen davon durften Sie auch kennenlernen.

    • Es ist sehr schwer und langwierig, den guten Charakter einer Person festzustellen, zumal er sich vielleicht erst in einer Krisensituation zeigt, die hoffentlich nie eintritt. Dagegen ist es relativ leicht, bei schweren Verfehlungen (nicht nur strafrechtlicher Art) auf einen schlechten Charakter zu schließen. So jemand sollte nicht mehr gewählt werden (ob er auch formal die Wählbarkeit verlieren sollte, ist eine andere Frage), sei es in Parteien oder als Sachverständiger vor Gericht.

      Was halten Sie eigentlich von der Bayernpartei und deren Spitzenkandidaten Florian Weber?

      • „Für Geld, da kann man alles kaufen, auch Leute, die dem Ball nachlaufen… und legt man ein paar Scheine drauf, dann laufen sie noch schneller“ (Fredl Fesl)
        Wie das Beispiel Familien-Partei höchst eindrucksvoll zeigt, genügt es völlig, mit einer 28 k€/Monat-Option zu winken unsd schon sieht man, zu welchen Taten die Charaktergestalt fähig ist.
        Für den Bundestag, der in einer Parteidiktatur infolge Fraktionszwang deutlich schwieriger zu erreichen ist, ohne den Charakter ans Parteiprogramm anzuschmiegen, als für einen Sitz im EU-Parlament, genügt schon die Aussicht auf 10 Riesen/Monat. Entsprechend ahnungslose und zumeist verantwortunggslose selbstgefällige Trauergestalten hängen dort rum. Von Landtagssitzen und Kommunalmandaten ganz zu schweigen. Von einer Oligarchie kann da längst nicht mehr die Rede sein, eher vom Gegenteil. Mir konnte bisher niemand erklären, warum man das Lobby-Trauerspiel nach wie vor als „Demokratie“ bezeichnet.
        Selbstverständlich bestätigt einen winzige Minderheit die Ausnahme von der traurigen Regel.
        Das gilt ebenso für Richter und Sachverständige. Ich weiß, wovon ich rede, denn ich bin seit 40 Jahren als techn. Sachverständiger tätig, weshalb ich mich sehr intensiv mit den Problematiken des alten Sachverständigenrechts und der funktionsunfähigen Reform beschäftigt habe. Korrupte Sachverständige und deren Auftraggeber haben eine sehr starke Lobby.
        Der Markt regelt das leider nicht, wo es doch nicht einmal Gesetze (bei denen man auf Streafbestimmungen „verzichtet“ hat), aber auch keine Strafbestimmungen regeln.

        Zum Thema Österreich zurückzukommen:
        Wir müssen in Sachen sog. „Demokratie“ und Bestechlichkeit nicht mit dem Finger nach Österreich zeigen, wo es im Vergleich zu Germany vermutlich vergleichsweise wenig Korruption gibt. Jeder/m deutschen Pollitiker/In, der/die nun mit dem Finger nach Österreich zeigt, sei gesagt:
        Denkt immer daran, dass dabei immer vier der Finger auf die Person selbst zeigen.

        Zur Zusatzfrage:
        Danke für den Tipp, aber von einer bay. Bierdimpfel-Lösung nach dem Motto „Mia san Mia und dös is unsa Bier“ halte ich nicht viel. Kämen die jemals zum Zuge, dann würden die sich genauso an die CSU anbiedern wie wir das nun von den Freien Wählern, z.B. in der Haushaltsdebatte und -Abstimmung erlebt haben.

        Da könnte man ja gleich Familien-Partei wählen.

      • Österreich ist relativ etwas korrupter als Deutschland, aber nicht viel. Was sich Herr Strache geleistet hat, ist nirgendwo üblich, wobei es sich um eine künstliche Versuchung handelte.

        Von den Freien Wähler bin ich ebenfalls enttäuscht. Die Wahl welcher Partei würden Sie denn jetzt empfehlen?

    • Die ÖVP/FPÖ-Koalition hat verdammt erfolgreich gearbeitet und war ein Vorbild für andere EU-Staaten. Genau das war der linksgrünen Brüssel-Schikerial ein Dorn im Auge und daher waren alle unsauberen Mittel recht, diese Zusammenarbeit zu zerstören.

      • Ja, die Türkis-Blaue Koalition hat in der Tat erstaunlich Fortschlittliches in Gang gesetzt. Vor allem, wenn man bedenkt, dass es sich bei einigen ihrer Akteure um echte Vollpfosten handelt.

  2. Auch wenn die Süddeutsche Zeitung und der SPIEGEL dieses Video als erste durchgestochen haben, so denke ich nicht, dass sie die (jedenfalls nicht alleinigen) Urheber sind. Da steckt mehr dahinter.

    Erschreckend ist neben Straches abgrundtiefer Dummheit vor allem die Tatsache, dass die Angelegenheit so gezielt eingesetzt wurde, um die Europawahl zu beeinflussen.

    Die Stoßrichtung ist völlig klar: Es geht darum zu verhindern, dass der Zug „Vereinigte Staaten von Europa“ aufgehalten wird. Ein Zug, der längst viel mehr Fahrt aufgenommen hat, als wir alle es uns wohl vorstellen wollen oder können.

    H.C. Strache hat allen EU-kritischen Kräften den größtmöglichen Bärendienst erwiesen.

  3. Unfassbar!

    „FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky schloss indes der ATV-„Elefantenrunde“ am Sonntagabend ein Polit-Comeback des freiheitlichen Obmanns Heinz-Christian Strache nicht aus. Dieser wolle nun eine Klärung der rechtlichen Vorwürfe erreichen. Sei er danach weiß gewaschen, wovon er ausgehe, werde diese Frage zu beurteilen sein. (APA, 19.5.2019) – derstandard.at/2000103448721/Gudenus-tritt-aus-FPOe-aus“

    Quelle: https://derstandard.at/2000103448721/Gudenus-tritt-aus-FPOe-aus

    • Naja, wenn Schäuble schon zurückgekehrt ist…Der hat ja summa summarum wesentlich mehr auf dem Kerbholz, als HC (erst recht, wenn man seine Mitverantwortung an der deutschen Politik betrachetet). Oder ein Kahrs von der SPD, wobei ich Strache mit diesem Widerling wirklich nicht auf eine Stufe stellen möchte.

      Insgesamt denke ich aber, dass diese ganze Thematik die meisten Österreicher – und erst recht die FPÖ-Wähler – gar nicht so sehr interessiert. Strache wollte sich ja auch nicht persönlich bereichern, sondern nur die Partei – und damit die Rettung Österreichs – weiter nach vorne pushen.

      • Sie verharmlosen das Fehlverhalten von Herrn Strache. Herr Schäuble wollte sich auch nicht selbst bereichern bei der Parteispendenaffäre. Moralisch mag das etwas besser sein, politisch ist es aber noch schlimmer, weil der politische Prozess durch illegales Verhalten beeinflusst werden sollte. Im Sport sind illegale Partydrogen nur zum Spass auch nicht zu schlimm wie systematische Manipulationsversuche des sportlichen Wettbewerbs.

      • Kann man so sehen, aber selbst Schäuble und Kahrs haben sich bei weitem nicht so dumm angestellt wie Strache.

  4. Bei manchen Männern setzt der Verstand halt aus, wenn eine Frau mit dicken äh Geldbeutel Angebote macht.

    Aber im Ernst. Solche Leute wie Strache und sein Spezies werden leider immer wieder nach oben gespült, weil sie durch ihr selbstsicheres, durch keinerlei Selbstzweifel getrübtes Auftreten andere in den Schatten stellen, wobei sie doch selber völlig lichtfrei sind. Auch in der AfD gab und gibt es solche Gestalten.

    Nur, will man wegen solcher Gestalten wieder die Altparteien wählen?

    • In den etablierten Parteien gibt es auch solche Leute, nur werden sie meistens etwas besser eingehegt. Ich habe nie verstanden, wie politisch interessierte AfD-Mitglieder (bis hin zu Herrn Lucke) jemals das Pleitepärchen unterstützen konnten, welches nun zum Glück weg ist.

      • Gut die hellste Kerze auf der Torte war HC natürlich nicht, aber seine Ausredenschmähs fand ich immer lustig.

        Zum Beispiel. Taucht ein Foto auf, wie der HC in jungen Jahren den „Kühnen-Gruß“ ( benannt nach dem Neonazianführer Michael Kühnen) macht, also der mit den 3 Fingern auch Widerstandsgruß genannt.
        Und HC sagt: “ Ich hab 3 Bier bestellt“.

    • Bei sehr vielen Männern setzt der Verstand schon aus, wenn eine Frau mit den T… oder mit dem A… wackelt, erst recht wenn dabei Klunker klappern. Das liegt an der Verwandtschaft mit dem Gockel und seinem Bedürfnis, auf seinem eigenen Misthaufen gackern zu dürfen und an der männlichen Anatomie, nämlich dass das Blut im Kopf zur Durchblutung der evtl. dort vorhandenen grauen Zellen fehlt, wenn es für weiter unten viel dringender für die dortigen grauen Zellen etc. benötigt wird, hauptsächlich aber für den sog. Etc.
      Klingt trarig, ist aber so.

    • @Klimaleugner zu „Gestalten“

      Sie tun ja gerade so, als ob es derartige Gestalten in den Altparteien nicht gäbe. Sowohl in Österreich als auch in Deutschland wimmelt es doch gerade in den „etablierten“ Parteien nur so von unseriösen Gestalten und tragischen Figuren. Die meisten von ihnen stellen sich nur nicht gar so dumm an wie die von der FPÖ.

      Außerdem brauchen Sie nicht zu glauben, dass es so etwas wie Korruption und Günstlingswirtschaft bei CDU/CSU/SPD/SED/GRÜNE und FDP oder selbst bei den Splitterparteien nicht gibt.

      Die Politik zieht eben vor allem ekelhafte Gestalten an, wie Motten vom Licht angezogen werden.

      Natürlich wäre es den wenigen seriösen Politikern gegenüber aber unfair, deshalb alle Politiker kategorisch über einen Kamm zu scheren.

  5. Und jetzt dürfte die Politik in unserem mir sympathischen Nachbarland bis zu den Wahlen im September Sachfragen nicht mehr groß anpacken. Die FAZ schreibt, daß Wirtschaftsreformen in Österreich gefährdet seien, die die bisherige Koalition wenigstens ansatzweise anging. Steuersenkungen dort entsprächen in der BRD 50 (!) Milliarden weniger Steuern pro Jahr, hieß es kürzlich. Mußten unbedingt Neuwahlen angesetzt werden nach den Rücktritten der an der Affäre beteiligten FPÖ-Politiker? Übrigens findet sich in der FAZ auch ein kurzer Leserbrief gegen die Kritik des Bundesbankvorstandes Wuermeling an Kritikern der Targetsaldenpolitik der EZB. Vielleicht bieten Sie, Herr Prof. Dilger, der FAZ eine längere Widerlegung Wuermelings an. Noch etwas: Die SPD in Bremen legt sich auf eine rot-tiefrot-grüne Koalition fest. Die kleine Chance, eine solche Mehrheit zu verhindern, hängt am Einzug der FDP, der nicht völlig sicher ist.

    • Für Bremen habe ich die Wahl der FDP schon empfohlen, die wohl sogar doppelt wichtig ist (liberalere Positionen in die Bürgerschaft einbringen und ein rot-rot-grünes Bündnis mit einem SPD-Wahlverlierer an der Spitze verhindern, wozu die AfD einmal mehr nichts beiträgt). Für das EU-Parlament kann ich das allerdings nicht tun, weil die FDP für Vereinigte Staaten von Europa ist und auch sonst viele illiberale Positionen vertritt.

      • Auch ich wähle bei der EU-Wahl aus ähnlichen Gründen nicht FDP. Ich wähle trotz Bedenken (auch grundsätzlicher Art gegen dezidiert christliche Parteien) Bündnis C, weil die sich stärker als die Freien Wähler von CDU/CSU distanzieren und die Bayernpartei mir noch etwas fremder ist und wohl weniger Chancen hat, die nötigen etwa 0,6 Prozent zu erreichen. Die AfD kommt sowieso herein, und ob die nun 12 oder 13 Sitze bekommt, ist weniger wichtig. Erhielte Bündnis C weniger Stimmen als für einen Sitz nötig, wäre das Stimmeverschenken auch kaum sehr wichtig. Gäbe es Bündnis C nicht, teilten sich die Stimmen ihrer Wähler wohl auf. Auch die AfD dürfte dann allerhöchstens 0,2 % mehr bekommen.

      • Bündnis C ist nicht die schlechteste Wahl, aber auch nicht die beste, insbesondere angesichts des Spitzenkandidaten, der von der Familien-Partei kam und in der aktuellen Legislaturperiode wenige gemacht hat.

      • „Bündis C“ ist in meinen Augen nur ein weiterer Wahlverein, mit dem ein Hinterbänkler versucht, seine Versorgung auf Steuerzahlers Kosten aufrecht zu erhalten. Im Grunde nicht anders als bei LKR oder der „Familienpartei“.

    • Dass H.C. Strache ein charakterlicher Vollidiot ist, steht sicher völlig außer Frage.

      Zugleich kommt dieser Skandal natürlich allen Etatisten und Sozialisten in Europa trefflichst zu pass, da dadurch wieder einmal von dringend anzugehenden, für die Sozialindustrie und ihre Schmarotzerschützlinge unbequemen Reformen abgelenkt wird.

  6. Es stimmt, Strache ein kompletter Blödmann, medialer und politischer Höhenflug hat ihn vollkommen besoffen gemacht , Realitätsverlust die Folge.

    Leidtragende sind die Wähler und Anhänger der FPÖ die in seiner Person den forschen, schneidigen jüngeren Poltiker sahen der Österreich vom Mehltau der Sozis befreiite.

    Die Frustration ist groß und der Kitt muss noch geknetet werden. Der politische Gegner feiert seine unwürdige Niederlage. Kann man verstehen.

    • Der Skandal ist schlimm. Ein weiterer Skandal völlig anderer Art ist, daß Strache und Kurz den Mehltau des Sozialismus nur ansatzweise beseitigten: Privatisierungen und Deregulierungen gab es praktisch nicht, ja sogar noch einen Ausbau der Möglichkeiten der Staatswirtschaft. Der unsoziale Wiener Wohnungssozialismus ist sowieso Tabu und großes Vorbild für deutsche „Mehltaufans“…

      • Das eigentliche Problem, auch in Deutschland, ist, dass von keiner anderen Koalition mehr in diese Richtung zu erwarte ist, sondern alle in die andere Richtung drängen.

      • Ja, primitivst naiver „Reichtum-für-alle“ Sozialismus als letztes großes Wahlversprechen vor dem finalen Crash des so genannten „Sozialstaats“ ist gerade groß in Mode. Keiner weiß, wie lange diese letzte Phase spätrömischer Dekadenz in Mitteleuropa noch genau dauern wird. Aber die Fassade bröckelt bereits.

    • So richtig gut kenne ich mich nicht aus in Österreich. Doch die Personaldecke der FPÖ scheint sehr dünn zu sein (wie auch bei der AfD in Deutschland oder vielleicht sogar in allen Parteien) und Herr Strache gehörte trotz allem noch zu den relativ Vernünftigen.

      • Die Koalition hätte mit Norbert Hofer durchaus solide weitergeführt werden können, was einmal mehr die Vermutung nahelegt, dass es der ÖVP eher darum ging, einen starken Koalitionspartner loszuwerden.

      • Herr Kurz hat doch am Samstag gezögert und vermutlich ausgelotet, ob z. B. etwas mit Herrn Hofer geht, aber insbesondere Herr Kickl wollte nicht weichen.

      • Das ändert alles nichts an Straches Blödheit, mit der er sich die gesamte FPÖ selbst disqualifiziert hat.

      • Ich verstehe es so, dass der Bundeskanzler versucht hat, die FPÖ vom Innenministerium wegzubekommen. Als er gemerkt hat, dass das nicht klappen würde, hat er die Koalition beendet.

      • Ja, das wurde doch heute noch viel deutlicher. Es ging wohl vor allem um den Innenminister Herbert Kickl und weniger um das Innenministerium, welches vielleicht sogar ein anderer FPÖler hätte übernehmen können. Immerhin droht Herr Kurz nun das Kanzleramt zu verlieren.

      • Dass die FPÖ so starrsinnig an Herbert Kickl festhält kann nur bedeuten, dass die restliche Führungsriege der FPÖ mindestens genauso untragbar ist wie HC Strache.

      • Da blieb Sebastian Kurz auch gar nichts anderes mehr übrig, wenn er glaubwürdig bleiben möchte.

      • Das ist ja das eigentlich Tragische. Wie deppert müssen erst die anderen „Spitzenleute“ der FPÖ sein, wenn einer wie „HC“ 14 Jahre lang ihr Häuptling sein konnte?

  7. Ihr Dopingvergleich schwirrte mir ebenfalls durch den Kopf. Die Neigung zur Mauschelei ist systembedingt. Problematisch ist es aber, wenn man dabei erwischt wird und dann wie Strache zweifellos mehr als eine Nummer zu weit geht. Den Menschen Strache möchte ich deshalb aber nicht verdammen, ich will nicht wissen, was andere Politiker im stillen Kämmerlein so sagen und denken. Klar ist, dass er seiner Partei und seinen Wählern schweren Schaden zugefügt hat. Der AfD muss das eine Lehre sein. Sie muss unbedingt einen rechtstreuen Pfad einschlagen.

    Widerlich und doppelzüngig sind aber auch die deutschen Medien, die in den USA eine Einflussnahme durch das Ausland anprangern und dann dasselbe praktizieren. Es ist doch offensichtlich, dass diese Geschichte durch deutsche Akteure gesteuert und zum gewünschten Zeitpunkt veröffentlicht wurde, wobei der wahre Gegner nicht die FPÖ, sondern allgemein der böse Rechtspopulismus sein dürfte. Vom Ekel Böhmermann, der sich Mafiamethoden (an die Finger Straches Kinder für einen stillen Brief ist er wohl nicht gekommen), bedient, um Menschen wochenlang einzuschüchtern, muss man erst gar nicht anfangen.

    Fakt ist: Österreichischen Journalisten ist nach eigener Aussage bereits seit einem! Jahr bekannt, dass es das Video mit besagtem Inhalt gibt. Es ist davon auszugehen, dass diese Info unter regierungskritischen Journalisten die Runde machte. Auch Kurz und vermutlich auch Strache werden davon erfahren haben. Möglicherweise könnte dieser auch erpresst worden sein. Ob nun der Urheber des Videos bereits in linken Aktivisten und Medienkreisen Deutschlands zu suchen ist, bleibt offen. Möglicherweise kann hier auch an Silberstein oder Berufskriminelle gedacht werden. Völlig klar ist aber, dass linke Medienkreise in Deutschland mindestens schon monatelang davon Bescheid wissen und garantiert auch deutsches Geld geflossen sein wird, entweder beim Kauf oder aber sogar bei der Produktion (GEZ, Steuerfördermittel für den „Kampf gegen Rechts“?).

    Dass deutsche Medien/Aktivisten via schwerstkriminellen Methoden eine ausländische, unliebsame Regierung nach Gutdünken stürzen können, ist ein Skandal, der völlig untergraben wird. Wie will man sich da noch über Erdogan und Putin, die so versuchen ihre Gegner in Misskredit zu bringen, noch aufregen?

    • Die Einmischung von deutschen Medien und Politikern in die inneren Angelegenheiten Österreichs bis hin zum Sturz der Regierung und der Beeinflussung von Wahlen ist tatsächlich ein Skandal. Dabei wissen wir noch nicht, wer das Video fabriziert hat und ob die deutschen Medien hier wirklich nur Medien oder politische Akteure waren.

      • Wären die beteiligten medialen Akteure „nur Medien“, dann hätten Sie den Skandal sofort ans Licht bringen müssen, nachdem er sich ereignet hat (also im Sommer 2017) und nicht eine Woche vor der Europawahl 2019.

  8. Sex gehört natürlich auch dazu, damit es spannend ist.
    „… Heinz-Christian Strache drosselt seine kräftige Stimme und flüstert scheinbar Richtung Johann Gudenus: „Ich habe einen Informanten, der mir Fotos vom Kern (Anm.: Ex-SP-Kanzler) schickt mit minderjährigen Schwarzen in Kapstadt – Information 1. Information 2: Sexorgien von Kurz in Drogen-Hinterzimmern…..“
    https://www.oe24.at/oesterreich/politik/Strache-Schwere-Anschuldigungen-gegen-Kern/380686693

    Gut ich will gar nicht wissen, was Franz Josef Strauß in betrunkenen Zustand bei intimen Treffen von sich gegeben hat.

    • Das eigentliche Geschmäckle des Videos kommt doch daher, dass der Lockvogel explizit russischer Herkunft ist und die Verbindung Rechtspopulismus Russland/Putin seit längerer Zeit ein Thema ist.

      • Das Gschmäckle wäre kein anderes, wenn anstelle der vermeintlichen russischen Oligarchin eine vollbusige Nichte Silvio Berlusconis an Straches Seite gesessen hätte.

    • Wunderbar. Österreich macht seinem Ruf als Operettenstaat einmal mehr alle Ehre. Trotzdem immer noch das kleinere Übel als DDR 2.0 XXL mit postsozialistischer Scheindemokratie und düsteren Regenten, die von ihrer Physiognomie und Geisteshaltung dem finstersten Mittelalter und dem Bolschewismus entlehnt sind.

    • Wie kommen Sie darauf, dass FJS dazu hätte betrunken sein müssen? Er hat sich ganz offen zu seinen privaten Geschäften bekannt, wobei meist ein bescheidener Teil für zugunsten ders Witrschaftsstandorts bzw. der bay. Industrie abfiel. Er verstand es zu lügen und zu betrügen und wurde dafdür von seiner Anhängerschaft bewundert und verehrt.
      Er hatte nur 3 entscheidende Vorteile:
      – 1. ) die technischen Möglichkeiten einer heimlichen Videoaufzeichnung gab es noch nicht, selbst ein Tonbandgerät und die erforderlichen Mikrofone zur qualitativ geeigneten Sprachaufzeichnung wäre Jedem aufgefallen.
      – 2. ) es gab auch kein Internet, wo man ein solches Video oder eine Tonaufzeichnung hätte veröffentlichen können
      – 3. ) und er stellte sich auch bei Enthüllungen seiner Eskapaden taktisch wesentlich geschickter an als der Österreicher. – vgl. Spiegel-Affäre.

      • @R. Enders zu „FJS“

        Nun, der von vielen Menschen – nicht nur in Bayern – bis heute hoch verehrte FJS war schon ein anderes Kaliber als dieser Leichtmatrose Strache. Korrupt bis ins Mark, keine Frage. Aber er hat es immerhin klüger angestellt.

        Bleibt die Frage, ob grenzenlose Dummheit oder Intelligenz gepaart mit dem Willen zur Käuflichkeit schädlicher für die Demokratie ist.

  9. Jetzt geht es um den Kopf vom Kurz. Die Grünabspaltung hat einen Misstrauensantrag gestellt die SPÖ ist nicht abgeneigt und die FPÖ überlegt auch. Nach dem Motto, wenn du den Kickl raushaust bist Ex-Kanzler.

  10. Dass die beiden Herren sich als charakterlich ungeeignet erwiesen haben, weil sie sich so rein legen liessen, ist primär das Problem der FPÖ und der österreichischen Regierung. Durch deren Absetzung wäre das Problem eigentlich aus der Welt geschafft.

    Das Ungeheuerliche an dem Vorgang ist doch etwas anderes. Mit Stasi-Methoden wird ein Lockvogel auf damalige Oppostions-Politiker angesetzt und das illegal erstellte Video zum passenden Zeitpunkt veröffentlicht.
    Wer hat relativ viel Geld und Mühe investiert, das Video zu erstellen?

    Möglicherweise steckt ein ausländischer oder inländischer Geheimdienst dahinter. Kaum besser wäre es, wenn das aus Zwangsgebühren finanzierte deutsche Staatsfernsehen sich derart betätigt.

    Nur ein kleines Detail:
    Auf der einen Seite: Auf der online-Seite der Jungen Freiheit und anderen Seiten ist die Dame unverpixelt zu sehen. Auf anderen Seite wird die Übergabe des Videos als Agentthriller präsentiert. Drei Stunden wurden die Reporter von einem Ort zu anderen geschickt, dann erfolgte die Übergabe per USB-Stick in einem verlassenen Hotel – hätte es eine anonyme E-Mail nicht getan?

    Woher wissen die Ersteller des Videos, dass niemand die junge Dame erkennen wird? Wozu die ganze Geheimnistuerei? Ich bin gespannt, ob man je erfährt wer das Video erstellt hat.

    Eine erste Umfrage nach dem Skandal in Östereich gibt es schon:

    https://neuwal.com/wahlumfragen/

    Die FPÖ ist von 23% bzw. 22% auf 18% gefallen. Ich hoffe und vermute in den nächsten Tagen wird sich das wieder einpendeln. In den nächsten Tagen schon wird sich der Fokus des Interesses nämlich auf die Frage verschieben, wer das Video erstellt hat, .

    Am Ende kann es der österreichischen und deutschen Rechten noch zum Vorteil gereichen, wenn erst mal öffentlich bewusst wird, was der eigentliche Skandal ist.

    • Dass Herr Strache sich reinlegen ließ, spricht gegen seine Klugheit. Der charakterliche Mangel liegt hingegen darin, dass er ein korruptes Geschäft überhaupt vorschlug. Stellen Sie sich vor, er wäre damit erfolgreich gewesen.

      Wer das Video warum gemacht und so lange zurückgehalten hat, ist eine andere Frage bzw. wahrscheinlich ein zweiter Skandal. Ich gehe davon aus, dass sich das noch herausstellen wird. Das entlastet aber nicht Herrn Strache, sondern sollte andere Politiker zur Vorsicht gemahnen.

      • Ob nun Herr Strache das korrupte Geschäft vorschlug, oder der Lockvogel ist unklar. Darauf eingegangen ist er wohl. Aber wie viel Alkohol er zuvor konsumiert hatte, ist unbekannt. Ebenso könnte er absichtlich oder unabsichtlich Drogen konsumiert haben. Böhmermann deutet so etwas an: „.. zugekokst …“

        Aber wie gesagt, er hätte schon im Vorfeld viel vorsichtiger agieren müssen. Jeder korruptions-erfahrene Politiker hätte gesagt:
        „Kaufen SIe erst mal die Zeitung, danach reden wir weiter.“

        Ohne das ganze Video zu kennen und ohne die Ersteller zu kennen, sind Spekulationen Tür und Tor geöffnet. Spiegel und die Süddeutsche hätten es nicht veröffentlichen sollen, ohne die Hintergründe zu kennen.

      • @Hans X. Benzell
        „Spiegel und die Süddeutsche hätten es nicht veröffentlichen sollen, ohne die Hintergründe zu kennen.“

        Warum nicht?
        Das passt doch in deren Konzept der politischen Agitation. Die Verleger beider Häuser sind sehr politisch, gleichwohl sie unterschiedlichen Parteien nahe stehen.

    • „..Dame unverpixelt zu sehen…“
      Das ist ja nicht der Lockvogel sondern die Ehefrau von Gudenus, die dort auch zeitweise dabei war.

      • @Stefan König

        Auf https://www.focus.de/politik/ausland/politik-skandal-in-oesterreich-habe-keine-nichte-lockvogel-gab-sich-als-verwandte-aus-das-sagt-milliardaer-makarow_id_10735716.html

        ist die angebliche Russin, verpixelt allerdings, zu sehen. Es wäre interessant zu erfahren, ob Spiegel und Süddeutsche ein unverpixeltes Video / Bild von ihr bekommen haben, oder nicht. Warum darf die Öffentlichkeit die Dame nicht sehen?

        Wenn ein Geheimdienst, z.B. der BND, eine (Soros-finanzierte) NGO oder das deutsche Staatsfernsehen dahinter steht, redet im September niemand mehr von Strache.
        Die Frage ist auch, ob Strache schon länger mit dem Video erpresst wurde.

      • Richtig. Die blonde junge Frau, die mal verpixelt und mal unverpixelt gezeigt wird und neben Strache auf der selben Seite sitzt, ist die Frau von Gudenus. Die andere, der „Lockvogel“ scheint etwa schulterlange brünette Haare zu haben und sitzt passenderweise immer so, dass man sie meistens nicht sieht.

        Neben der spannenden Frage, wer das Video zu welchem Zweck gemacht hat, ist es auch sehr interessant, wie relativ umfangreich auf der einen Seite die Kontaktanbahnung gemacht wurde und wie verhältnismäßig dreist und fast schon offensichtlich sie die Kameras teilweise platziert haben.

        Hier in diesem Video kann man die Kamera samt dazugehörigem Stromkabel, welches einfach schräg an der Wand runterbaumelt, ab Minute 2.50 gut sehen.

        Richtig unverfroren ist dort vorgegangen worden. Auf jeden Fall wirklich interessant. Man hat sich gar nicht die Mühe gemacht das groß zu verstecken. Es hat fast den Anschein einer Comedy-Truppe, bei der man fast damit rechnet aufzufliegen. Strache und die Frau von Gudenus hatten ja wohl sogar auch Verdacht gehegt (Strache angeblich, weil die Fußnägel der Gastgeberin dreckig waren und er hier einen Stilbruch sah). Die Macher dieses Hinterhaltes scheinen wohl mit der Nummer „Dreistigkeit siegt“ vorgegangen zu sein, wie diejenigen, die bei Fake-Diebstählen im Baumarkt eine Bohrmaschine an der Info vorbei geklaut haben.

        Wenn man dies sieht, ist man doch am überlegen, ob da nicht doch soetwas wie das „Zentrum für politische Schönheit“, also eine linksradikale üppig gepamperte „Aktivismus“-Truppe dahintersteckt. Ähnlich wie Böhmermann. Dass diese natürlich im Sinne der Altparteien agieren, ist ja allgemein bekannt. Zuerst hatte ich noch angenommebn, dass dies eine ehemalige Tal Silberstein-Arbeit gewesen sein könnte, die nach dem Bruch mit der SPÖ dieser nicht mehr übergeben wurde und noch in der Schublade blieb und dann im Verlauf anderswo zum Kauf angeboten wurde. Aber nun bin ich mir nicht mehr sicher.

        Wie auch immer, dass Strache hier gerade bei dem Anfangsverdacht so in die Vollen gegangen ist, war selten dämlich. Solche Gespräche lässt man über Dritte, zumindest aber im Dunkeln und an einer selbst gewählten Lokalität machen.

      • Interessante Information am Rande. Und wo war Philippa?

    • Beides ist skandalös. Nämlich sowohl Straches Dummheit (von Gudenus ganz zu schweigen) als auch die Methode nach Stasi-Manier.

      • Etwas dumm waren die ja schon, das kann man nicht bestreiten.
        Zum Beispiel: Der russische Oligarch sagt, er hat keine Nichte, weil er ein Einzelkind ist und das ist in Russland bekannt.
        Der Gudenus kann ja eh russisch, hätte er halt im Internet gesurft oder irgendeinen russischen Wirtschaftsjournalisten angerufen.
        Wenn ich wen reinlegen will, ich bin der Sohn von der Merkel, muss ich erst einen Blöden finden.

      • Das bestätigt nur, dass diese Buberl alle (wahrscheinlich noch zu Haiders Zeiten) ihren Verstand restlos versoffen haben.

  11. Die FPÖ ist zu wenig öko-sozial. Es ist z. B. ein Fehler, dass die FPÖ an der Wehrpflicht festhält. Es sollte eine konservative und nicht-grüne Öko-Politik etabliert werden. Zudem ist der christliche Bezug der entsprechenden Parteien wichtig. Das Christentum kann durch eine Reform gestärkt werden. Mehr dazu auf meiner Internetseite (bitte auf meinen Nick-Namen klicken).

  12. Pingback: Schwarz-grüne Regierungsbildung in Österreich | Alexander Dilger

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