Menschengemachtes Massenaussterben droht

Die ‚Insekten sterben nicht aus‘, aber es sind insgesamt „Eine Million Arten vom Aussterben bedroht“ durch menschliche Aktivitäten (siehe auch direkt „Media Release: Nature’s Dangerous Decline ‚Unprecedented‘; Species Extinction Rates ‚Accelerating'“ vom Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services [IPBES]). Von geschätzt 8 Millionen Arten auf der Erde ist das ein erheblicher Anteil und es wäre das sechste große Massenaussterben in der Erdgeschichte (beim letzten starben die Dinosaurier aus und das größte überhaupt ereignete sich an der Grenze der Erdzeitalter Perm und Trias).

Es ist keineswegs ausgemacht, ob sich nicht auch die Menschheit selbst noch ausrottet (siehe ‚Klumpenrisiko‘). In jedem Fall ist das massenweise Aussterben von Arten weder für sich genommen noch für die Menschen gut. Zugleich ist es die Folge von massiven menschengemachten Umweltveränderungen. Wir haben den größten Teil unseres Planeten bzw. seiner Oberfläche bereits stark verändert.

Diese Veränderungen sind auch nicht alle nur schlecht. Anders ließen sich bald acht Milliarden Menschen gar nicht ernähren. Die Menschheit wird noch weiter wachsen, aber zum Glück nicht grenzenlos. Das Ernähren der Menschen und Wohlstand darüber hinaus (bittere Armut allerdings auch) haben ihren ökologischen Preis, der möglichst klein gehalten werden sollte. Dazu sind Effizienz und modernste Technik nötig.

Die Staaten sollten nicht alles verbieten, aber ihre Subventionen für besonders schädliche Aktivitäten einstellen. Es ist besser, umweltfreundliches Verhalten zu belohnen, zumindest einige Bereiche (fast) ganz der Natur zu überlassen und in relevante Forschung zu investieren. Umweltschutz ist wichtig, auch wenn ausgerechnet die Grünen fast nur das Falsche fordern, was den Menschen schadet, ohne die Natur und vom Aussterben bedrohte Arten zu schützen.

8 Gedanken zu „Menschengemachtes Massenaussterben droht

  1. Fehlen uns die Dinosaurier???
    Vermissen wir Stechmücken, die Malaria übertragen, die es im Mittelalter in Deutschland gab???
    Kamen wir in den letzten 150 Jahren nicht verdammt gut ohne Wölfe und Bären in deutschen Wäldern aus???

    Natürlich möchte auch ich die Natur schützen. Das funktioniert aber besser mit der Industrie, zum Beispiel durch Forschung und Enwicklung. Und die Bürger nimmt man mit, indem positives Verhalten belohnt wird und nicht mit Verboten, Bürokratie und Steuererhöhungen, was die Grünen wollen!

    • „Fehlen uns die Dinosaurier???“

      Einen Baby-Tyrannosaurus im Garten, zur Abschreckung ungebetener Gäste, fände ich eigentlich ganz dekorativ … 😂

    • Wenn die Dinosaurier nicht ausgestorben wären, wären die Säugetiere nicht aufgestiegen und gäbe es keine Menschen. Die Frage ist jetzt, ob die Menschen als dominierende Art aussterben. Falls ja, entwickeln sich andere Tiere (oder Maschinen?) weiter. So bin ich überzeugt davon, dass Insekten noch lange krabbeln werden, wenn es schon längst keine Menschen mehr gibt.

      • Ja, es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass beispielsweise Küchenschaben sogar eine Atomexplosion überleben können…

  2. Ich bin immer wieder verblüfft was man dem alten, westlichen, weißen Mann so alles anlastet. Man stelle sich mal vor wie die Welt ohne die Erfindungen dieser „Umweltverbrecher“ aussehen würde. Die Zustände in den unterentwickelten Ländern, und die positiven Entwicklungen für die Lebensumstände der aufstrebenden Länder sind wohl ein ganz netter Vergleichsmaßstab.
    Umwelt- und Naturschutz muß man sich nicht nur leisten können, sondern man braucht dazu auch einiges an technischen Hilfsmittel.,

  3. Es wäre sinnvoll, wenn sich GRÜNE & Co. endlich einmal auf wirklich nachhhaltigen Umweltschutz kaprizieren würden als auf tausende von Gängelungsvorschriften, die überhaupt keine positiven Auswirkungen auf die Umwelt haben, sondern in den meisten Fällen sogar das Gegenteil des angeblich Gewollten bewirken. Aber leider ist gegen Dummheit kein Kraut gewachsen.

  4. Wenn ich mir das Wahlplakat der Grünen zur Europawahl anschaue,dann habe ich keine Sorgen mehr. Dort steht: „Für königinnenreiche Bienen auf unseren Wiesen“.
    Politik muss mal präventiv wirken und nicht löscherstopfend.

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