Altmaier sorgt für höchste Portoerhöhung aller Zeiten

Die Deutsche ‚Post w[ollte] Porto trotz Ablehnung erhöhen‘. Das darf sie jetzt, denn die Ablehnung ist vom Tisch. Die „Post darf größte Porto-Erhöhung der Geschichte in die Wege leiten“. Dabei ist die Bundesnetzagentur als Regulierungsbehörde nicht von sich aus umgefallen, sondern der wettbewerbsfeindliche (siehe ‚Altmaier will aktive Industriepolitik statt soziale Marktwirtschaft‘) Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat einfach die Regeln geändert, um dem partiell immer noch im Staatsbesitz befindlichen Konzern höhere Gewinne zuzuschanzen. Dies geht mal wieder (siehe ‚EuGH hält EEG-Umlage und deren Erlass nicht für Beihilfen‘ und ‚Banken und Draghi wollen Negativzinsen nur für Privathaushalte‘) allein zu Lasten der Endverbraucher, für die das Briefporto von 70 Cent auf 90 Cent steigen soll. Für sie ist die Deutsche Post im Briefbereich auch quasi ein Monopol, während Unternehmen nicht nur Alternativen hätten, sondern durch einen entsprechenden Anstieg ohnehin schon gewährter Rabatte keine Portoerhöhung um 29 Prozent erleiden müssen. Der Merkel-Regierung geht es allein darum, die eigenen Bürger abzukassieren, statt sie zu schützen.

19 Gedanken zu „Altmaier sorgt für höchste Portoerhöhung aller Zeiten

  1. Deutschland hatte lange keinen Wirtschaftsminister mehr mit Sachverstand. Wer erinnert sich noch an so Knallfrösche wie Werner Müller oder Phillip Rösler? Aber Fettwanz Altmaier ist die Krönung der Inkompetenz!

  2. Wirtschafts ( ? ) Minister Altmaier ist die Inkompetenz in Person.

    Es fehlt ihm persönlich an allem was einen für die Führung einer bedeutenden (noch, auf Abruf zur Deindustrialisierung) ) Industrie – Nation befähigen könnte.

    Von Ausbildung bis völligen Unkenntnis wie Unternehmen funktionieren und agieren, u.a. im täglichen Wettbewerb, in den Mühlen übermächtiger Bürokratie, weiter und noch stärker als je zuvor seit 15 Jahren Merkel Regentschaft angefeuert durch die EU – Krake mit Geboten, Verboten, Regulierungen, Vorgaben etc.

    Merkel die angetreten war Bürokratie zu entschlacken und diametral wirkt.

    Deshalb, u.a. ist Herr Altmaier d e r treue devote Diener der Kanzlerin, ist von ihren Gnaden abhängig, auch ungewöhnlich als Wirtschaftsminister der aus der Funktion und Aufgabe heraus natürliche Widerpart saturierter Parteien und Abgeordneten ist.

    Portoerhöhung einer Monopolbehörde, wir wehren uns im Unternehmen mit elektronischem Verkehr im Geschäftskontakt, von Angeboten bis zur Rechnungslegung sofern das Finanzamt nicht den Riegel vorschiebt.

    Diese aktuelle Regierung ist geprägt von Altmaiers bis v.d. Leyen und Olfaf Scholz der als Ausweis seiner Befähigung die Elb – Philharmonie repräsentiert, es ist und bleibt eine Truppe der Laien.

    Deutschland auf dem Weg zur Mehltau – Republik, Wort Enteignung in der Hauptstadt Berlin als Rezept für Problemlösungen.

    PS Meine verehrte Tante Ursula B. – verstorbene Lehrerin in Berlin – mit Lieblingswort “
    Disziplin “ für Sekundärtugenden, Haltung, äußerer Figur . Nicht mal damit reicht er an den
    verehrten Vorgänger Karl Schiller heran. Von mir despektierlich “ armes Würstchen “ .
    Minister von Heute zehren von der Vergangenheit.

    • Ihre Tante war aber eine witzige Dame. war es die Erbtante. Warum haben Sie nur gefälschte Schiele-Bilder geerbt?

      Der Altmaier hat das Zeug zum neuen deutschen Kanzler , da denken sich viele männliche Piefke-Wähler, den wähl ich, der ist ja noch hässlicher als ich.

      • Gegen Andrea Nahles hätte Altmaier tatsächlich gute Chancen … 😂😂😂

  3. Peter Altmaier ist ein Paradebeispiel für inkompetenten Klüngel und Vetternwirtschaft, wie man sie früher vor allem von der SPD kannte. Heute ist die CDU längst auf deren Niveau angekommen. Es ist hoffentlich nur noch eine Frage kurzer Zeit, bis diese beiden ehemaligen „Volksparteien“ (eigentlich nur auf persönlichen Vorteil bedachten Versorgungsseilschaften) endlich in der Versenkung verschwinden.

  4. Die Preisgestaltung soll wieder für 3 Jahre gelten, wobei Anpassungen für die Wirtschaft nur für die 2. Hälfte 2019 aus technischen Gründen ausgeschlossen sein sollen. Die Post argumentiert so, dass die Verteilzeiten pro Sendung wegen des abnehmenden (privaten ?) Briefaufkommens immer höher werden. In meinem Buchhaltungskonto „Porti“ werden seit Jahren stark fallende Kosten verbucht; die Kommunikationskosten sind zunehmend in Flatrates der Internet-Verbindung (mittels Emails, Faxverkehr) enthalten. Der Briefpostverkehr in meinem Umfeld tendiert gegen Null. Selbst die von uns allen geliebte Finanzverwaltung will nur in Ausnahmefällen noch Papierbelege sehen (auch das Heiligtum der Jahressteuerbescheinigungen der Banken soll – auf Anforderung – per PDF-Datei übermittelt werden können). Unternehmen steht es zur Wahrung der Rechtssicherheit frei, für elektronische Rechnungen und Mitteilungen eine Signatur zu beschaffen (Kleinbeträge werden ohnehin durchgewunken).
    Ich bezweifele daher merkliche Zusatzbelastungen der Privat- Haushalte. Als Aktionär der Post freue ich mich jedenfalls über den Anstieg des zuletzt wegen der bisherigen Ertragslage stark gefallenen Aktienkurses – verhalte mich also nach Ansicht unseres BLOG-Gastgebers wieder mal „systemkonform“ – mit allen Vorbehalten hinsichtlich der Qualifikationen von Herrn Altmaier und Frau Merkel.

    • Zusatz(!)belege für das Finanzamt sind fast der einzige Fall, bei dem im Alltag wirklich noch Porto bezahlt werden muss. Vielleicht ist selbst das irgendwann nicht mehr notwendig.

  5. Die Post ist ein privates Unternehmen. Jegliche Portoerhöhung war in den letzten 10 Jahren nicht relevant in bezug des Aktienkurses. Als Lösung hätte ich gerne vorgeschlagen,dass die Post hätte an der 5G Versteigerung teilgenommen. Der Apfel ist nun geschält.

    • Die Pseudoprivatisierung von Post und Telekom hat doch nichts mit realer Marktwirtschaft zu tun. Sie diente einzig dazu, durch einen Verkauf von Teilen des ehemaligen staatlichen Monopolbetriebes Deutsche Post, Geld in den gefräßigen Staatssäckel zu spülen. Was hat der Bürger von einer derartigen Pseudoprivatisierung der Infrastruktur? Schlechtere Qualität und weniger Leistung zum höheren Preis und wenn er sich auch noch als Aktionär beteiligt, reibt sich das kälteste aller kalten Ungeheuer die Hände nochmals. Aber so sieht das eben aus, wenn Sozialisten meinen, Märkte kompetent regulieren zu können.

      • 300sel
        sagte am 19/04/2019 um 18:37 :“ . . .Was hat der Bürger von einer derartigen Pseudoprivatisierung der Infrastruktur? . . .“
        Also- was wollen Sie den nun ? Die Dt. Post hätte mehrheitlich im Staatsbesitz belassen werden sollen ? Können Sie sich nicht vorstellen, wie ein solches Unternehmen auf den doch offensichtlich massiven Wandel in den Konsumgewohnheiten reagiert hätte ?

      • Auch wenn sich die Aktienmehrheit nicht mehr in Staatsbesitz befindet, dürfte doch gewährleistet sein, dass Vater Staat den Ton angibt. Einerseits, da der Postmarkt reguliert ist, andererseits auch, weil nur sehr wenige Aktionäre ihr Stimmrecht ausüben.

    • Horst Krebs sagte am 19/04/2019 um 17:48 :“ . . .Jegliche Portoerhöhung war in den letzten 10 Jahren nicht relevant in bezug des Aktienkurses . . .“
      Sehen Sie sich mal den Chartverlauf über mehrere Perioden an; auch die Kurse der Dt. Post AG unterliegen Ergebniserwartungen der Anleger. Immerhin ist das Unternehmen seit 2005 weder direkt noch indirekt (KfW) mehrheitlich in Staatsbesitz. Oder wie ist Ihr Einwand hier zu verstehen ?

      • Mein Einwand war der, dass man die Portoerhöhung Altmeier als Alleinschuldiger darstellt. Dabei meinte ich, dass eine Portoerhöhung nicht relevant ist für den Aktienpreis. Das können sie ja im Langfristchart leicht feststellen. Die Postsendungen werden ja immer weniger. Irgendwann schreibt keiner mehr einen Brief,das gleiche gilt für Paketzustellungen.
        Durch Diversifikation ließ sich das Risiko vermindern. Zum Beispiel als Mitspieler bei den Internetfrequenzen,so hatte ich das vorhin gemeint.

      • In 2015 hat es eine ähnliche Diskussion gegeben, die in der FAZ unter http://tinyurl.com/y4thhuuz dargestellt wurde. Dort werden auch die Entscheidungsgrundlagen (u.a. Vergleiche mit dem Ausland, Rentabilitätsgesichtspunkte) genannt. Im Langfrist-Chart (5 J.) schwankten die Kurse der Dt. Post AG von 20 € bis ca 40 €, stürzten dann wieder ab bis auf ca 24 € und erholen sich nun auf bisher 31 € . Der Absturz war an den letzten Ergebnissen orientiert. Die Vergleiche mit dem Ausland wie die Betriebsergebnisse der letzten Jahre lassen die Entscheidung der Aufsichtsbehörde als situationsgerecht erscheinen. Die Wettbewerber orientieren sich ebenfalls an diesen Entscheidungen. Die Dt. Post DHL-Group ist ein weltweit tätiges Unternehmen. Politische Einflüsse kann ich bei der Besetzung von Vorstand und Aufsichtsrat (jedenfalls auf der Seite des Kapitals und in den Spitzen von Vorstand und Aufsichtsrat) nicht erkennen. Die KfW hat ihre Sperrminorität verloren – liegt jetzt bei etwas über 20 %. Bei den Entscheidungen in der Hauptversammlung kommt es auf die Präsenz der Privatanleger (angeblich ca 7 % des Kapitals) weniger an; der Rest liegt bei institutionellen Anlegern aus dem In- und Ausland (auch Herr Merz mit BlackRock – 6-7 % – ist dabei) – und die sind alle da !
        Ich bin der Ansicht, dass das Unternehmen mit der jetzigen Eigentümerstruktur die Umbrüche auf dem Markt noch am Besten bewältigt.

  6. Vielleicht sollten wir auch einfach mal den hut ziehen vor den lobbyisten der post. Die spielen ganz klar in der champions league der lobbyisten. Schon vor wenigen jahren haben sie das porto auf einen streich von 62 cent auf 70 cent erhöhen dürfen. Dann das killen jeglicher konkurrenz auf dem briefmarkt mittels allgemeinverbindlichkeitserklärung der mindestlöhne im zustellgewerbe. Und jetzt nochmal die vollkommen unanständige erhöhung des portos. Bei allem ärger in der sache: Respekt vor der leistung. Ich wünschte wir hätten derlei fähige und erfolgreiche leute an anderen stellen (zb im bundeskabinett)…

  7. @ Michi Meister
    Du hast die ja das Buch von Lucke gekauft, steht da irgendwas interessantes drin was ich mir als Wiener auch merken muss ?
    Michi : “ Nix da, man bestellt Bücher ohne die jemals zu lesen“

    • Hallo Stefan,

      bin leider noch nicht dazu gekommen es anzufangen, denn ich lese gerade noch in vier anderen Büchern.

      Schöne Grüße und frohe Feiertage

      MM

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