Fußballerinnen fordern gleiche Bezahlung für andere Leistung

Der Gleichstellungswahn erreicht eine neue Stufe: „U.S. Women’s Soccer Team Sues U.S. Soccer for Gender Discrimination“. Die Fußballerinnen wollen die gleiche Bezahlung wie ihre männlichen Kollegen (was sie in Norwegen schon durchgesetzt haben) bzw. eigentlich noch mehr, weil sie erfolgreicher sind. Das liegt allerdings allein daran, dass im Sport nach dem Geschlecht differenziert wird. Männer sind in der objektiven Leistung deutlich besser und die weltbeste Damenmannschaft könnte gegen eine drittklassige Herrenmannschaft nicht bestehen.

In gewisser Weise handelt es sich um verschiedene Sportarten und theoretisch könnten die Damen mehr Zuschauerinteresse wecken und damit höhere Ticket- und Werbeeinnahmen generieren als die Herren, obwohl oder sogar weil ihre objektive Leistung nicht so stark ist (was nämlich Spiele auch langweiliger machen kann). Tatsächlich ist das jedoch im Fußball (und in den meisten anderen Sportarten) nicht der Fall. Also sowohl nach Maßstäben der Leistungs- als auch Marktgerechtigkeit werden die Damen eher über- als unterbezahlt, aber mit der Forderung nach Gleichheit lassen sich eben selbst Millionengehälter fordern und mit dem Vorwurf der Diskriminierung von Frauen wird tatsächliche Diskriminierung von Männern durchgesetzt (siehe ‚Geschlechterdiskriminierung ausgerechnet bei der Gleichstellungsbeauftragten‘).

10 Gedanken zu „Fußballerinnen fordern gleiche Bezahlung für andere Leistung

  1. Bessere Einkommen, egal ob für Männer oder Frauen, muss der Markt regeln. Bei vielem was der Staat bestimmt, entsteht nur unproduktive Bürokratie, die außer Beamten niemand nutzt oder Wettbewerbsverzerrung. Hört doch auf an das Märchen vom Vater Staat zu glauben!

    • Die Gagen männlicher Fußballprofis sind in den letzten Jahrzehnten auch nur wegen der sündhaft teuren Übertragungsrechte explodiert. Letztlich entscheidet also die Einschaltquote der Spiele mittelbar über den Sold der Gladiatoren. Würden sich in Deutschland nicht private Fernsehsender und Öffentlich-Rechtliche (mit unseren Zwangsabgaben) eine regelrechte Bieterschlacht um die Sportübertragungsrechte bieten, wären diese Supergagen für Profifußballer gar nicht möglich. Niemand macht so viele Millionäre wie ARD und ZDF (wohlgemerkt mit dem Geld der Zwangsgebührenzahler).

      • Das sehe ich genauso. Auch Unterhaltungsshows mit überbezahlten Unterhaltungskaspern wie „Wetten dass“ gehören m.E. nicht zu den Aufgaben eines gebühren- oder steuerfinanzierten Rundfunks. Zumindest nicht, wenn es daneben auch private Angebote gibt, die nicht aus Gebühren und Zwangsabgaben finanziert werden.

  2. Das ist ja ätzend – haben die Herren wohl Angst um ihre Pfründe. Wie in der katholischen Kirche. Die Gesellschaft entwickelt sich weiter – lasst es doch zu! 🙋‍♀️

      • Wer entscheidet, welche Entwicklung gut ist oder nicht? 😉 Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

      • Werturteile sind erst einmal subjektiv. Um andere zu überzeugen, braucht man intersubjektiv nachvollziehbare Argumente. Ich habe welche benannt, während Sie nur für das Zulassen der Entwicklung plädierten, obwohl diese auch schlecht sein kann. Was halten Sie inhaltlich für gut daran?

        Sind Sie nicht auch gegen Altersdiskriminierung? Wieso wird dann die F-Jugend schlechter bezahlt als die Bundesliga?

  3. Pingback: USA gewinnen erneut Frauenfußball-WM | Alexander Dilger

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