Vater-Tochter-Reise nach Berlin

Mit meinem Sohn Fabian bin ich schon öfter allein verreist, zuerst zu einem ‚Vater-Sohn-Urlaub auf Mallorca‘, dann nach Valencia (siehe ‚Reise nach Valencia und vertauschter Koffer‘), dazwischen einmal nach Berlin und schließlich, nicht ganz allein, nach Greifswald (siehe ‚Greifswald in anderer Besetzung‘). Über das letzte (verlängerte) Wochenende habe ich eine solche Reise erstmals auch mit meiner Tochter Sophia versucht. Sie durfte sich ein Reiseziel aussuchen und wollte nach Berlin, wo sie noch nie war. Es hat ihr sehr gut gefallen.

Meine ‚Englischsprachige Facebook-Seite‘ nutze ich nun dazu, ein paar besuchte Attraktionen dort zu verlinken. Am besten gefallen haben ihr die Tiere im Zoologischen Garten, im Tierpark und im AquaDom & Sea Life Berlin. Aber eigentlich gefiel ihr alles gut wie auch mir, zumal wir einige alte Freunde und Bekannte von mir getroffen haben.

Nicht so gut verlief eigentlich nur die Rückfahrt mit der Deutschen Bahn (wofür diesmal die Bahn nichts konnte), weil Sophia sehr schlecht gelaunt war, sei es wegen des Verlassens von Berlin oder dem vielen Herumsitzen (wobei die Hinfahrt deutlich besser klappte, bei der sie aber auch etwas schlief). Schließlich musste ich sie in der U-Bahn in Dortmund wach halten, weil ich sie sonst kaum noch nach Hause bekommen hätte.

Das letzte Stück fuhr Sophia auf ihrem Roller, den sie auch in Berlin viel genutzt hat. Damit ist sie inzwischen (fast) schneller als ich, sehr ausdauernd (notfalls kann ich sie auch schieben) und gerne unterwegs. Denn Berlin ist eine große Stadt und es gibt viel zu erkunden. Sie möchte gerne wieder dorthin, doch demnächst steht erst einmal wieder ein echter Familienurlaub an. Vielleicht traue ich mich danach auch, mit beiden Kindern zugleich ohne deren Mama zu verreisen. Immerhin haben wir mehr Zeit und sind auch noch nicht an die Schulferien gebunden.

10 Gedanken zu „Vater-Tochter-Reise nach Berlin

  1. Als Berliner gut zu lesen.

    Gleichwohl bei eigener persönlicher Kritik vs. aktueller Berliner „Zustände“ , es bleibt und ist Heimatstadt. Ganz objektiv ist man ja nie.

    Aber Kinder sind nicht so voller Vorurteile mit „Hintergedanken“ sehen mehr das Positive , Schöne, Neue.

    Zoo ist so ein Beispiel wo Kinder etwas erleben, sehen was es sonst nicht im alltäglichen realen harten Deutschland gibt.

    “ Sie möchte gerne wieder hin “ …. auch gut, aber bitte niemals allein lassen, keine Warnung, sondern Empfehlung. Gilt auch für meinen eigenen Familienkreis mit Kindern.

    In ferner Erinnerung : Mit 18 war ich das erste Mal allein in Paris – als Tramper Berlin / Paris – daran kann ich mich auch nach sooo vielen Jahren erinnern, an jeden wundervollen Tag in dieser wunderschönen Stadt Paris.

    Jung sollte man sein !

    • Mit 3 kann man ein Kind nirgendwo allein lassen, nicht einmal nachts zu Hause, wenn es schläft. Mit 18 können meine Kinder hoffentlich überall hin und sind dann klug und selbstbewusst genug, um sich aus den größten Schwierigkeiten herauszuhalten. Städte sind wie das ganze Leben viel mehr als nur (schlechte) Politik.

  2. Herr Dilger fährt mit Tochter nach Westberlin, zeigt ihr ein Haus und sagt „schau mal dieses Haus hab ich mal besetzt“
    „… Im Februar 1981 begann eine ‚Besetzungswelle‘, Anfang April waren es bereits 129 Häuser und der neue CDU-Minderheitssenat zählte am 11. Juni 1981 „165 (besetzte Häuser), davon 86 in Kreuzberg, 32 in Schöneberg und 13 in Charlottenburg.“[6] …“
    https://de.wikipedia.org/wiki/Hausbesetzung#Deutschland

    Und damals habe ich gerufen: „Wir plündern und morden, wir waschen uns nie, Hoch die Anarchie“.
    Tochter :“ Papi du bist ein Märchenonkel“

    • Bis heute verstehe ich nicht, warum der Berliner Senat bei den Hausbesetzungen nicht knallhart durchgegriffen hat. Aber Berlin ist schon lange ein politischer Sumpf! Freiwillig fahre ich dort nicht hin…!

      • Berlin ist immer eine Reise wert. Doch mit meinen demnächst schulpflichtigen Kindern würde ich wohl nicht mehr dorthin ziehen wollen.

      • Berlin, Bremen und NRW sind die Bundesländer, in denen ich nur wegen der Politik auf gar keinen Fall leben wollte!

  3. Pingback: Vater-Kinder-Reise in Niedersachsen | Alexander Dilger

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